Kroatien 2016 – 07. August – Anreise

Auch in diesem Jahr fiel die Urlaubsplanung wieder auf Kroatien. Zwar waren auch Spanien, kurzzeitig Griechenland, Italien und eine Frankreich-Rundreise in der Berücksichtigung der Urlaubsdestinationen, durchgesetzt hat sich aber letztendlich einmal mehr Dalmatien. Gebucht haben wir gute drei Wochen vor Abreise im Internet.

Entgegen unserer sonstigen Hotelauswahl wollten wir uns diesmal mit drei Sternen zufrieden geben, hauptsächlich aus Gründen die sich mit unserer Sparsamkeit erklären lassen. Wir sollen nicht enttäuscht werden, aber dazu später mehr.

Unser fahrbarer Untersatz für die anstehende Reise sollte der tschechische Kleinwagen werden. Der Fabia, zwischenzeitlich 1 Jahr alt und mit 23.500km auf dem Tacho, ist ein sparsamerer Wegbegleiter als die in Würde alternde Diva, die sich gut und gerne 13 Liter auf Hundert genehmigt.

Los geht’s

Start der Reise ist wie immer Leinburg City, vier Uhr morgens war anvisiert, um 4:15 Uhr drehe ich den Zündschlüssel auf Stellung 3. Die Route in Richtung Süden führt uns erstmals nicht über die vielgescholtene Tauernautobahn, sondern über den Geheimtipp der Urlaubsrouten, nämlich die Strecke Nürnberg – Passau – Graz – Maribor – Zagreb. Damit umfährt man einerseits das Nadelöhr von Tauern, Katschberg und Karawanken, zum anderen hat man in Sachen Maut in Österreich einen leichten Vorteil.

Wie erhofft ist der Verkehr auf der gesamten Strecke sehr ruhig, für ein Wochenende in der Hochsaison ein bemerkenswerter Zustand. Die Fahrt endet nach 955km und 9 Stunden 16 Minuten mit der Ankunft auf dem Hotelparkplatz. Dabei erreicht unser Lieblingstscheche bei einem Topspeed von 141km/h eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 103km/h, und genehmigt sich dabei 4,8 Liter Diesel je 100km. Bei Strassenbenutzungsgebühren in Höhe von 52€ und Spritkosten von 47€ ergeben sich Gesamttransportkosten (ohne Verschleiß und anteilige Kfz-Kosten) von 99€ je einfacher Fahrt!

Genug des Pfennigfuchsens (sagt man das eigentlich noch so?) und zurück zum Urlaub. Sveti Petar ist genau wie im Internet beschrieben: Ein verschlafenes Nest mit gut 200 Einwohnern und bestimmt vier Mal so vielen Urlaubern. Selbige sind allerdings auf ca. 3 Kilometer Strandlänge verteilt, sodass überhaupt kein Gedanke von Pauschaltourismus aufkommen will. Sowieso sind die meisten Urlauber aus den osteuropäischen Ländern, was in dieser Preisklientel keineswegs ein Nachteil ist. Ganz im Gegenteil spreche ich von netten Leuten wie du und ich, die fernab vom 5-Sterne Tourismus ihre wohlverdienten Ferien genießen wollen.

Das Hotel

Unser Hotel, das Mare Nostrum ist ein familiengeführtes Haus mit 15 Zimmern, das Obergeschoss bewohnt augenscheinlich die Eignerfamilie. Entsprechend familiär aber trotzdem auf hohem Niveau ist das ganze Ambiente, ich vermute dass dem Haus der vierte Stern nur aufgrund der recht übersichtlich geschnittenen Zimmer verwehrt bleibt. Die Größe ist für uns definitiv ausreichend, und der Meerblick vom Balkon entschädigt für wirklich alles.

An unserem Anreisetag erkunden wir noch den Strand und die nähere Umgebung, testen ausgiebig die Wassertemperatur (tatsächlich 24 Grad) und fallen nach dem Abendessen (Schweinefilet mit Grillgemüse bzw. Gemüserisotto) sofort ins Bett. Für mich alten Mann enden die „Strapazen“ 😉 tatsächlich mit einem 12-stündigen Schlaf.

Bilder des Tages

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