Mazda Concept Cars
Der Autohersteller Mazda hat mich dazu eingeladen, mir einen Überblick über die aktuellen Mazda Concept Cars zu verschaffen, und meine Eindrücke zu der Designphilosophie und eine persönliche Wertung zum Design der Mazda Concept Cars abzugeben. Wenn es um Autos geht,noch dazu wenn die Produkte fernab vom Mainstream angesiedelt sind (was ja bei Concept Cars eindeutig der Fall ist), bin ich natürlich sofort Feuer und Flamme und will Euch im folgenden Beitrag die Mazda Concept Cars & Mazda Design etwas näherbringen.
Gleich zu Anfang war ich überrascht, wie viele Designstudien aktuell bei Mazda in der Pipeline sind – wir sprechen von nicht weniger als 10 Designstudien. Da wäre der Nagare, der Urvater der Mazda Concept Cars. Die Nagare Basis wurde vom Design Team stets weiterentwickelt, und damit weitere revolutionäre Designstudien erschaffen. Die Mazda Designer legen bei der Entwicklung Ihrer Studien viel Wert auf ein durchdachtes Innenraumkonzept, einen hohen Stellenwert hat ausserdem die Umweltverträglichkeit. Dabei soll natürlich auch das Auge nicht zu kurz kommen.
Wer von Euch schon mal im aktuellen Mazda 6 gesessen ist wird verstehen welchen Sinn und Zweck solche Designstudien haben, der Innenraum ist ziemlich gut gelungen.
Zurück zu den Konzepten. Hauptsächlich bilden die Studien 2-sitzige Coupés, Sportcoupés und Crossover-Modelle ab, wie bspw. der Kazamai, Kabura, Hakaze oder der für mich nach einem VW Scirocco-Klon aussehende Ryuga.
Beim Mazda Taiki wurde das Hauptaugenmerk auf geringen Kraftstoffverbrauch und möglichst niedrigen CO²-Ausstoss gelegt. Heraus kam ein Fahrzeug dass dem legendären Messerschmitt Kabinenroller ähnelt. Selbst wenn der polarisierende Taiki nur 1 Liter auf 100km verbrauchen würde, ich würde ihn nicht kaufen.
Spannender ist da schon wieder ein Blick auf den Supersportler Mazda Furai. Vorgestellt auf der North American International Auto Show 2008 ist er der sportlichste Ableger des Nagare und erinnert vom agressiven Design her an die Gruppe C Sportwagen der späten 80er Jahre. “Furai” ist übrigens japanisch für “Der Klang des Windes” und hat – zumindest vom Namensursprung – nichts mit einer Furie gemein.

Neben dem eben angesprochenen Mazda Furai ist mein absolutes Highlight der Mazda Designstudien der Mazda Kabura. Der Kabura wartet serienmäßig mit Heckantrieb auf – somit ist die gute Laune bereits vorprogrammiert. Gepaart mit einem für mich absolut überzeugendem Design – vor allem die Frontpartie ist zum Verlieben – und der laut Mazda umfangreichen Ausstattung zielt der Kabura hauptsächlich auf junge Neuwagenkäufer ab. Der Kabura wäre mein erster Griff, wenn ich zum Beispiel zwischen ihm, einem 1er BMW und dem Scirocco entscheiden müsste – in dieser Fahrzeugklasse wird der Kabura angesiedelt werden. Wie bei Conceptcars üblich erfährt man noch nichts über die Serienreife, geschweige denn über eine zukünftige Bepreisung, der Kabura bekommt von mir bereits im Vorfeld das Prädikat: Unbedingt bauen!
(Leider kann ich nicht direkt auf ein Modell verlinken, aber schaut euch den Kabura unter www.mazda-design.ch an, indem ihr unter Concept Cars auf Kabura klickt)

Daumen hoch für Mazda – ich kenne sonst keinen Hersteller der seine Concept Cars derart offensiv vermarktet und dem zukünftigen Käufer einen so guten Einblick in die Zukunft der Marke bietet.
Wer steckt hinter den Mazda Concept Cars?
Natürlich wird für die Umsetzung von Designstudien ein komplexes Team benötigt, die drei Design-Köpfe bei Mazda allerdings bilden Laurens van den Acker, Peter Birtwhistle und Atsuhiko Yamada. Kopf der Designer ist Laurens van den Acker, der von Hiroshima aus alle vier Mazda Design Studios leitet. So werden in jedem Studio eigene Projekte entwickelt. In Irvine/CA erarbeitet man Konzepte für Nordamerika, Oberursel konzentriert sich auf den europäischen Markt, während Yokohama an Ideen für den asiatischen Raum feilt.
Zumindest die beiden Namen van den Acker und Birtwhistle sollten jedem Design-Enthusiasten ein Begriff sein, nähere Details über die Mazda-Designer kann man unter www.mazda-design.ch nachlesen (Menüpunkt Mazda Design).
Meine Tipps an Mazda:
Erstens: Baut den Kabura – bei richtiger Bepreisung bin ich mir über reissenden Absatz sicher, und Zweitens: Wenn der Mazda Furai den Anforderungen des deutschen TÜV standhält und ihr passende Kennzeichenhalter parat habt, bestelle ich ein Exemplar



Skype: sneumeier



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wenn du dir ein furai bestellst, bestell für mich gleich mit
das nummernschild tackern wir da sonst noch iwie ran
hauptsache ich fahr das ding mal