Ab Freitag ist alles Michels

[Trigami-Review]

Gestern Abend lag Sie endlich im Briefkasten, die sehnlich erwartete Promo CD zu Wolfgang Michels neuem Album “zuhause”.
Und genau DA sollte man Sie auch hören, nicht im Auto, nicht für zwischendurch, sondern zuhause. In Ruhe. Das hat Wolfgang Michels und seine Musik verdient!

Wolfgang Michels - zuhause
(Foto: Auszug, wolfgang-michels.de)

Die CD in die Stereoanlage, das Licht gedimmt, der Rotwein neben dem Sessel, zurücklehnen, entspannen, hören. Mit “zuhause” taucht man ab in eine Welt, in der Michels erzählt, von der Liebe von Sehnsucht, von früher. Schnell identifiziert man sich mit den Tracks, die so anders sind als all das deutsche Liedgut das sonst über den Äther oder die Ladentheken schwirrt.
Und genau das will Michels: Anders sein, weg beziehungsweise gar nicht hin zum deutschen Mainstream.

Michels macht nicht erst seit gestern Musik
1951 als Sohn eines Gutsherren und einer adeligen Mutter geboren, kehrt er bereits mit 16 Jahren den Konflikten im Elternhaus den Rücken und widmet sich der Musik und dem Songwriting. Bereit 1968 veröffentlicht er seinen ersten Song “Desert Walker” unter dem Pseudonym “One plus none” – als Anspielung darauf, dass der Song komplett aus seiner Hand stammt, Desert Walker ist selbst geschrieben, selbst produziert, selbst gesungen.
Zukünftig firmiert Michels unter dem Namen “Percewood’s Onagram” und veröffentlicht über die Jahre diverse Alben, sowohl in deutscher Sprache als auch in Englisch. 2003 erscheint ein Best Of Album mit diversen Titeln der letzten 35 Jahre.
Jetzt ist Michels wieder angekommen – zuhause und verzaubert uns mit deutscher Musik, wie Sie vielschichtiger und eingänglicher im schnelllebigen Musikbusiness nicht sein kann.

Michels passt nicht in eine Schublade
Genau das will er auch nicht. Er will nicht mit Grönemeyer, Westernhagen oder Naidoo in einem Atemzug genannt werden. Michels hat seine eigene Schublade, erarbeitet durch langjähriges Singing/Songwriting das ihn so einzigartig macht.

In meinem CD-Regal gibt es seit gestern einen weiteren Platz. Den für Wolfgang Michels – aber auch den für Percewood’s Onagram. Michels ist meine bisherige Musikentdeckung des Jahres 2008 und ich kann euch das neue Album “zuhause” nur wärmstens empfehlen.
Am besten kauft ihr die CD zusammen mit einer guten Flasche Rotwein und drückt zu später Stunde die Play-Taste am CD-Spieler. Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Wolfgang Michels neues Album “zuhause” produziert von Franz Plasa erscheint am 11. April 2008 bei ferryhouse productions (Vertrieb: Warner Music Germany).

Mehr über das Leben von Wolfgang Michels, seine Songs und weitere Details zu seiner Karriere findet Ihr auf folgenden Seiten:

wolfgang-michels.de
myspace.com/wolfgangmichels
Wikipedia – Wolfgang Michels

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