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Meine Erfahrungen mit Amazon Prime Instant Video

Nachdem die Online-Medien und Blogs seit einigen Tagen voll von Infos über den Amazon Prime Instant Video Dienst sind, habe ich mich nun auch tollkühn in die kostenlose 30-Tage Testphase geworfen, und will ein paar Worte über den Dienst verlieren.

Die Anmeldung zum Amazon Prime Instant Video ist simpel – einfach diesen Link hier klicken und die folgenden Schritte durchlaufen.

Amazon Prime Instant VideoIch habe für meinen Test die Option Prime Instant Video gewählt. Damit erhält man für 7,99 Euro pro Monat eine Streaming-Flatrate für über 12.000 aktuelle Filme und Serien. Diese Option könnt Ihr 30 Tage lang kostenlos testen.

Im nächsten Schritt gibt es dann einen gelben Button „Jetzt kostenpflichtig anmelden“, das Kleingedruckt weist jedoch nochmals auf den kostenlosen 30-Tage Testzeitraum hin. Erst nach den 30 Tagen wird die Monatsgebühr in Höhe von 7,99 Euro fällig. Falls Ihr da Paket nicht weiter nutzen wollt, könnt Ihr es jederzeit in Eurem Amazon Account kündigen. Wählt dazu einfach unter Mein Konto die Einstellung Nicht automatisch verlängern aus.

Unmittelbar nach der Anmeldung landet man direkt im Amazon Instant Video Portal und hat sofort Zugriff auf das Streaming der Filme und Serien.
Ein erstes kurzes Stöbern durch die Filmsektion offenbart mir eine Menge richtig guter Klassiker, aber auch recht aktuelle Kinofilme. Bei den Serien sind neben Kassenschlagern wie The Big Bang Theory, Breaking Bad, Top Gear oder Criminal Minds auch Klassiker wie Inspector Gadget, Star Trek Voyager oder Fawlty Towers im Programm.

Durch einen Klick auf einen Film- oder Serientitel geht es direkt nach Zustimmung der Nutzungsbedingungen sofort mit dem Stream los. Über die minimale Bandbreite für ein ruckelfreies Filmvergnügen kann ich nicht viel sagen, bei meiner 50.000er DSL Leitung ist eine 30-minütige Serie innerhalb von 2 Minuten über WLAN komplett gepuffert.

Zu jedem Film und jeder Serienepisode erhält man weitere Informationen wie Veröffentlichungsjahr, den zusammengefassten Plot und die Länge. Viel mehr gibt es zu dem Service auch nicht zu sagen, das Amazon Prime Instant Video ist innerhalb von Sekunden gebucht, startet sofort los und ist intuitiv bedienbar. Die bereits zum Start des Dienstes angebotene Film- und Serienvielfalt begeistert mich.

Die Tarifmodelle – es gibt derer 2 – sind ebenfalls übersichtlich und schick gelöst. Entweder man entscheidet sich für ein monatlich kündbares Modell für 7,99 Euro (Amazon Instant Video), oder wählt für 49 Euro pro Jahr das Amazon Prime Instant Video – dies entspricht einer monatlichen Gebühr von 4,08 Euro pro Monat, beinhaltet dabei aber auch schon das bekannte Amazon Prime Modell (Gratis Lieferung am nächsten Tag und ein Kindle Buch gratis pro Monat aus der Kindle Leihbücherei). Zusätzlich kann man über den Instant Video Shop auch noch Filme oder Serien einmalig ausleihen oder für die unlimitierte Verwendung kaufen.

Ich bin wirklich geplättet von diesem Angebot – im Endeffekt bietet Amazon Prime Instant Video genau das, was ich mir von einer Streaming-Plattform immer erwartet habe, zu einem wirklich leistbaren Preis. Probiert den kostenlosen Test einfach mal aus, und vergesst nicht – falls Euch der Dienst doch nicht gefällt – wie oben beschrieben vor Ablauf des Testzeitraums wieder zu kündigen.
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Mein Leben MIT Fernseher!

Die Headline des nun folgenden Beitrags mag im ersten Moment etwas komisch anmuten, ist aber mit Bedacht gewählt. Warum? Weil ich vor etwas mehr als 3 Jahren hier einen Artikel geschrieben habe, der ganz schlicht „Mein Leben ohne Fernseher!“ titelte.

Damals war es wirklich so, dass ich lediglich einen verstaubten 51cm Röhrenfernseher in der Wohnung stehen hatte. Verstaubt deshalb, weil er maximal einmal pro Woche für eine Stunde eingeschaltet war. Damals habe ich alleine gewohnt, und ein großer Fernsehjunkie war ich wirklich noch nie. Wie bereits damals geschrieben hat sich mein Fernsehkonsum auf Nachrichtensendungen beschränkt. Bewegtbildunterhaltung habe ich in Form von DVDs am Computer konsumiert, und dem typischen Unterschichtenfernsehen konnte und kann ich sowieso nichts abgewinnen.

LED-TV richtig montieren und in Szene setzenUmso interessanter liest sich der oben verlinkte Artikel, wenn ich heute so durchs Haus streife. Im Wohnzimmer hängt ein 55″ LED, im Schlafzimmer ein 40″ LED und im Büro immerhin noch ein 37″ LCD-TV. Letzterer hat seine (großzügigerweise von mir recht knapp bemessene) Lifetime hinter sich, und soll demnächst ausgetauscht werden.
Darum habe ich heute spaßeshalber mal bei saturn.de gestöbert und festgestellt, dass dort für 42″ LED-Fernseher nur noch ca. 400 Euro aufgerufen werden. OK, der Preis ist ohne 3D-Funktion, die brauche ich aber im Büro nicht wirklich.

Das Problem ist eher, dass es mit dem reinen Kaufpreis für den Fernseher ja heutzutage nicht mehr getan ist. Früher hat man sich ein TV-Gerät gekauft, auf den Wohzimmerschrank gestellt, fertig. Heutzutage, ich glaube man nennt es „urbane Wohnausstattung“, ist das nicht mehr ganz so einfach. Der typische Wohnzimmerschrank mit einem Plätzchen für den Fernseher hat ja quasi ausgedient. Es gibt meist nur noch irgendwelche stylishen Schränkchen, und die Möbelhersteller gehen davon aus dass man sein Fernsehgerät sowieso an die Wand hängt. Und damit gehen die Probleme Zukäufe auch schon los.
Als erstes braucht man eine Wandhalterung für das TV-Gerät. Mit der Wandhalterung gehen automatisch längere Verbindungskabel einher, da die mitgelieferten 1,80m Kabel dann zu kurz ist. Damit die Kabel nach erfolgreichem Anschluß nicht unschön an der Wand baumeln, muß als nächstes ein Kabelkanal angeschafft werden, der das ganze Gewirr sauber verpackt.
Zu guter Letzt ist noch zu überlegen, ob man den Fernseher nicht noch mit entsprechendem passivem Licht versorgt – immer vorausgesetzt man hat beim Kauf nicht zu einem Philips Ambilight Gerät gegriffen, oder den Raum bereits mit einem ausgeklügelten Lichtkonzept ausgestattet. Hier bieten sich dann warmweiße LED-Lichtleisten an, die seitlich vom Fernseher montiert werden, sodaß man auch ohne weitere Zimmerbeleuchtung länger fernsehen kann, ohne danach direkt zu Aspirin greifen zu müssen.

Fassen wir also eine TV-Investition im Jahre 2013 zusammen:

  • TV-Gerät
  • Wandhalterung
  • Längere Verbindungskabel
  • Kabelkanal
  • LED-Lichtleisten

Und schwupps sind aus 400 Euro für ein kostengünstiges TV-Gerät schnell 500 Euro und 4 Stunden Montage- und Verkabelungsarbeit geworden.

Wie macht ihr das? Fernseher kaufen, irgendwo hinstellen und gut? Oder sind Eure Ansprüche ans „Fernsehen“ auch so wie von mir beschrieben? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Mein Leben ohne Fernseher!

Hmm, how should I explain…ich bin gerade tatsächlich dabei, mein Leben ohne Fernseher zu organisieren. Zwar steht in der Wohnung noch ein 51cm Röhren-TV, allerdings habe ich diesen in den letzten Monaten nur für drei Sachen verwendet:

  1. Zwei Deutschlandspiele der Fußball-WM die ich nicht im Public Viewing mitverfolgen konnte
  2. Alpenpanorama auf Bayern 3, morgens vor 8 Uhr
  3. Hin und Wieder Nachrichten auf N24

Ansonsten kann ich auf das Fernsehprogramm mittlerweile ohne jegliche Entzugserscheinung verzichten. Mein Bewegtbildkonsum hat den Vorteil dass mein Hauptaugenmerk auf alten amerikanischen Serien und Filmen liegt – die gibt es allesamt auf DVD.
Das einzige was mich schmerzt ist dass ich damit keine Möglichkeit mehr habe, arte zu empfangen, und der Verzicht auf die neuesten Traumschiff Folgen (How gay is that?). Auf jeden Fall habe ich beschlossen, mich über kurz oder lang komplett von meinem Fernseher zu trennen, angeschafft wird trotzdem ein großer Flachbildschirm, welchen ich mir über diesen Computer-Shop für meine DVDs kaufen werde; dann allerdings ohne TV-Tuner.

Falls Ihr Euch ein Leben ohne TV nicht vorstellen könnt, oder Euch noch nie einen Gedanken darüber gemacht hat, da der Fernseher für unsere Generation schon immer ziemlich selbstverständlich ist/war, überlegt Euch mal wie viele Alternativen es gibt:

  • Musik hören
  • Ein Buch lesen
  • Entspannen
  • Spazierengehen
  • Im Internet surfen
  • Schreiben
  • etc…

Irgendwie ist die ständige Präsenz des Fernsehers über die Jahre so zur Selbstverständlichkeit geworden. Kein McDonalds mehr in dem nicht mindestens zwei 42" Plasmafernseher hängen, bei der letzten WM wurden die Spiele sogar in jeden zweiten Quergang bei OBI übertragen. Reizüberflutung wohin man schaut.

Ist man damit dann eigentlich auch von den GEZ-Gebühren entbunden, oder reicht es da mittlerweile aus dass man einen internetfähigen Rechner besitzt, um den vollen Betrag berappen zu müssen dürfen? Denn momentan schlägt dieser Posten mit 17,x Euro pro Monat zu Buche.

Habt Ihr einen Fernseher? Und falls ja, welche Programme und Sendungen schaut ihr an? Schreibt mir in den Kommentaren!

Evening News…

Eigentlich ohne Worte – ich finde das Bild r-i-c-h-t-i-g gut.

Leider auch ohne Quellenangabe (ich würde ja gerne wenn ich denn wüßte wer der Urheber ist). Also, falls jemand den Urheber kennt, bitte kurze Info an mich, dann ergänze ich.

Hardcastle & McCormick

Wer von Euch kann sich noch an die 80er US-Serie „Hardcastle & McCormick“ erinnern?

Milton C. Hardcastle ist pensionierter Richter des obersten Bundesgerichtes in Kalifornien, Mark McCormick ein ehemaliger Häftling aus St. Quentin, seinerzeit von Hardcastle wegen Autodiebstahl zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.
Hardcastle nimmt McCormick in seine Obhut, und gemeinsam lösen Sie 200 Fälle, die während Hardcastles Dienstzeit nie vollständig aufgeklärt werden konnten.

Hardcastle und McCormick

Von 1983 – 1986 wurden 67 Episoden der Serie gedreht. Hardcastle und McCormick war typisch für eine amerikanische Actionserie der 80 Jahre. Hardcastle & McCormick stammt von Stephen J. Cannell, der sich mit seinem Produktionskonkurrenten Glen A. Larson richtiggehend duellierte (Ein Colt für alle Fälle z.B. stammt von Larson).

Schauspieler
Milton C. Hardcastle spielte der ehrenwerte Brian Keith, während Daniel Hugh Kelly den jungen Mark McCormick verkörperte. Beide liegen sich ständig in den Haaren, sind aber hinter der rauhen Fassade ein Herz und eine Seele. Keiner der beiden will zugeben, dass er am anderen hängt.

Fahrzeuge
Hauptdarsteller ist der legendäre Coyote X – Ein Manta Montage Kit Car, erst auf Käferbasis, danach wurde das Chassis eines DeLorean benutzt. Den Coyote bekommt McCormick in der ersten Folge geschenkt und er wird treuer Begleiter, kann meterhoch springen und geht eigentlich nie kaputt 😉
Hardcastle hat eine Corvette Stingray Convertible in der Garage, zusätzlich fährt er einen Pickup. In den ersten Folgen ein alter GMC, der nach einem kapitalen Motorbrand (Milton hat selbst versucht einen Defekt zu beheben) durch einen neuen GMC Sierra K-15 Stepside ersetzt wird.
Die bösen Buben fahren in erstaunlich vielen Folgen Dogde Charger aus diversen Baujahren.

Stunts
Die Stunts sind typisch für die 80er Jahre. In den US-Stuntfirmen waren in den frühen 80er Jahren Boot-Stunts groß im Kommen. Egal of Fall Guy (Ein Colt für alle Fälle), Trio mit 4 Fäusten, Simon & Simon oder eben Hardcastle und McCormick – viele Verfolgungsjagden fanden auf dem Wasser statt. Der Rest findet hauptsächlich auf der Straße statt. Schön an den alten Serien: Man sieht noch eindeutig die Auffahrrampen die ein Auto zum Überschlag bringen sollen, oder die geschweißten Überrollkäfigen in den sonst serienmäßigen Fahrzeugen. Außerdem ist sofort ersichtlich wann ein Stuntman am Lenkrad sitzt, und wann der Schauspieler selbst das Auto fährt.

Story
Die Story fällt mit der Anzahl der Folgen. Waren die ersten zwei Staffeln noch absolute Überflieger, sind die letzten Staffeln zwar für Fans immer noch unverzichtbar, allerdings sind die Handlungen teilweise schon von weit hergeholt. Immer öfter sind die Austragungsorte nicht mehr in Malibu oder L.A., sondern es zieht Milton C. Hardcastle und Mark McCormick raus aufs Land. Sei es Atlantic City oder Las Vegas, die beiden sind viel unterwegs.

Milton & Mark
Die Serie lebt von den verbalen Duellen der beiden Hauptdarsteller. Hardcastle und McCormick ist eine der wenigen Serien, wo die deutsche Version mehr Spaß macht als das unsynchronisierte Original. Dank Hardcastles Synchronsprecher Paul Klinger wird das Zuhören zum Vergnügen. Schön ist auch dass die deutsche Fassung den Witz und Charme aus dem amerikanischen Original übertragen konnte.

Schauplatz
Milton C. Hardcastle lebt am Gulls Way – direkt am Strand von Malibu. Als er Mark „Skid“ McCormick in seine Obhut nimmt, zieht dieser im Pförtnerhäuschen ein. Mark lässt natürlich keine Gelegenheit aus, die Wahrheit zu verdrehen. Dann ist plötzlich Mark stolzer Besitzer der Villa am Strand, und Milton „der Diener der im Pförtnerhäuschen wohnt“. Wie man es bei 80er Jahre Serien gewohnt ist, finden die letzten 2 Minuten jeder Folge auch wieder „daheim“ statt – zum Abschluß schwenkt man auf den Gulls Way, wo die zwei Hauptdarsteller die letzte Verbrecherjagd Revue passieren lassen.
Info: Der „Gulls Way“ existiert auch weiterhin als reales Gebäude, er wurde oft für Filmaufnahmen benutzt. Im Sommer 2008 ist vom Hardcastle & McCormick Fanclub eine Reise nach Malibu geplant, wo die Teilnehmer eine Führung in und um das Anwesen Gulls Way erhalten. Nachlesen kann man das ganze im offiziellen Hardcastle & McCormick Forum.

Musik / Theme Song
Die Titelmusik zu Hardcastle und McCormick kommt von keinen geringeren als Mike Post und Pete Carpenter. Der Song heißt „Drive“, und bei den Worten „push it to the floor till the engine screams“ wird jedem der älter als 20 und jünger als 40 ist klar werden, wovon ich rede. Die Lyrics zum Song findet ihr hier: Drive – Hardcastle & McCormick Theme Song.

Fans / DVD-Box
Auf www.hardcastleandmccormick.tv gibt es noch einige Zusatzinformationen zu Hardcastle und McCormick, unter anderen auch Ausschnitte aus den Serien und der Titelsong „Drive“. Die DVD-Box zur Serie gibt es bis jetzt nur in Amerika, für den deutschen Markt sind noch keine DVDs erschienen. Die Serie lief vor kurzem erst komplett auf Kabel 1 – vermutlich wird diese bald wiederholt, sodaß Sie jeder selbst aufzeichnen kann.