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Mein eigener Block

Nein, ich bin nicht zum Schreiblegastheniker geworden – einen BLOG nenne ich ja schon seit einigen Jahren mein Eigen, heute war es endlich an der Zeit für einen eigenen BLOCK.
Für die junge Generation meiner Leser – ein Block besteht wahlweise aus 25 oder 50 übereinander gestapelter Blätter, die zur besseren Fixierung an der Kopfseite zusammengeleimt werden. Darauf kann man dann mit einem Stift schreiben. Statt Strg-Z kommt ein Radiergummi zum Einsatz, oder die fehlerhafte Notiz wird durchgestrichen. Im Worst-Case entfernt man eine Seite des Blocks, indem man das Blatt durch ein Abtrennen der Kopfleimung von den übrigen Seiten trennt.

Auf die Idee kam ich, nachdem ich kürzlich von einem Bekannten gehört habe, dass selbstgemachte Blöcke bei Onlinedruckereien gar kein kostspieliges Unterfangen mehr sind. Also habe ich heute im Netz gestöbert, einige Anbieter verglichen, und letztendlich bei Cewe Print sage und schreibe 100 Blöcke bestellt!

Klingt teuer? Mitnichten!

Die Losgröße 100 ist übrigens die kleinste bestellbare Menge. Entschieden habe ich mich für die Standardgröße DIN A4, 90-Gramm Papier und 25 Seiten je Block. Ich rechne es gerne vor – die Lieferung enthält also exakt 2.500 Blatt Papier brauchbarer Qualität.

Zum gewünschten Blockformat kann man sich auf der Cewe-Webseite gleich die passenden Druckvorlagen in verschiedenen Formaten herunterladen. Wer schon einmal einen Auftrag zur Druckerei gegeben hat, der kennt die Ansprüche ans Druckformat – ich sage nur 3mm Überlappung auf jeder Seite. Das sollte man beim Erstellen der Vorlage berücksichtigen, ansonsten ist das Ergebnis bspw. nicht randlos. In der Download-Vorlage ist diese Rechenarbeit bereits erledigt, und die Größe ist gleich korrekt.

Mein eigener Block

Mein eigener Block

Ich habe mir also die Vorlage im Photoshop-Format (PSD) heruntergeladen, oben links mein Logo eingefügt und daneben Adresse, Telefon, Mailadresse und URL der Internetseite ergänzt. Beim Raster wollte ich kein übliches Schulblock-Karo, sondern habe mich für das 5mm-Pünktchenraster entschieden, neudeutsch nennt sich das Dotprint. Falls es mir jemand von Euch gleichtun will, und keine Lust hat, die halbe Nacht Punkte in Photoshop zu malen – man kann sich ein DIN A4 Dotprint Raster auch fertig im Internet herunterladen. Befragt dazu einfach eine Suchmaschine eures geringsten Misstrauens.

Herausgekommen ist das, was ihr rechts im Foto sehen könnt. Ein schlichter Block mit allen notwendigen Informationen. Dank meiner Sesshaftigkeit hoffe ich inständig, dass sich meine Postadresse erst dann ändert, wenn ich die 100 Blöcke entweder selbst verkritzelt oder irgendwie anderweitig an den Mann gebracht habe.

Ach ja, der Preis

Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen: 100 Blöcke á 25 Seiten kosten letztendlich inklusive Lieferung frei Haus sage und schreibe 100 Euro! Brutto! Quasi 1 Euro pro Block!

Wer bei der Erstellung der Druckvorlage nicht geübt ist sollte noch 2 Euro zusätzlich für einen Proof investieren. Dann schaut sich der Bearbeiter Eurer Vorlage noch kurz an was Ihr fabriziert habt und gibt Euch die Möglichkeit, etwaige Fehler noch VOR dem Druck auszubessern. Macht ihr das nicht, geht Eure Vorlage in den Druck, ganz egal wie Sie am Schluss aussieht!

Wenn die Blöcke bei mir eintreffen, werde ich nochmal vorständig werden und meine Meinung hinsichtlich Lieferzeit, Qualität und Umsetzung kundtun.

Geld ausgeben Reloaded! Diesmal: Die Gartenmöbel

Wer meine Gedanken von letzter Woche verfolgt hat, weiß dass wir immer noch dabei sind, unseren Hausstand zu komplettieren. Nachdem die Lücke in der Waschküche so gut wie geschlossen ist, herrscht auf der Terrasse noch sichtliche Leere. Wir sind uns noch nicht einig, ob entweder unsere Terrasse zu groß ist, oder wir wirklich noch nicht gut genug ausgestattet sind.

Zwar steht da mittlerweile eine – wie ich finde – sehr schicke Ecklounge, und seit letzter Woche auch eine Hollywoodschaukel, aber so eine richtig seriöse Sitzgelegenheit fehlt noch. Damit meine ich einen Gartentisch mit 4 Stühlen, wie man das halt so kennt, um auch mal auf der Terrasse essen zu können, ohne wie der Glöckner von Notre Dame auf der Lounge zu lümmeln.

Jeder von Euch der noch nie in die Verlegenheit gekommen ist, Gartenmobiliar käuflich zu erwerben, der kann jetzt etwas lernen. Alle anderen wissen schon, dass man für einen gescheiten Tisch mit Stühlen durchaus ein kleines Vermögen ausgeben kann – vorausgesetzt man hat den Anspruch dass der Tisch gerade steht, die Stühle nicht wackeln und das Ganze auch mal im Regen draußen stehen kann, ohne sich unmittelbar danach in seine Bestandteile aufzulösen.

Blick auf die Terrasse - Juli 2013 - LeinburgUnser bisheriger Plan war – und das hat schon bei vielen anderen Sachen in und ums Haus hervorragend funktioniert – antizyklisch kaufen. Ihr glaubt kaum, wie billig man im Juli eine Schneeschaufel kaufen kann. Oder Streusalz. Kein Witz, probiert es aus.

Wir hatten also vor, irgendwann zwischen Oktober und Dezember ein Möbelhaus bzw. einen Gartenausrüster zu stürmen, um ungeniert am Schluss- bzw. Abverkauf teilzuhaben.
Das Internet hat dann aber doch wieder bewiesen dass es auch anders geht. Mittlerweile gibt es ja wirklich für jeden Schmarrn jede Kundenanforderung einen genau dazu passenden Onlineshop. So auch bei Shops für Gartenmobiliar, und es existieren derer viele! Wir sind schlussendlich bei den Edingershops hängengeblieben.
Der Hauptgrund war, dass es dort unter anderem MWH Gartenstühle und Tische gibt. Genau diese Marke steht bei meinem Herrn Vater auf der Terrasse. Diese Stühle standen schon da, bevor ich zur Welt gekommen bin, und wirklich wahr, die stehen da immer noch und machen genau das was sie sollen, nämlich eine komfortable Sitzgelegenheit bieten.

Für mich persönlich ist MWH das WMF Topfset unter den Gartenmöbeln, und da werden wir auch zuschlagen. Bleibt nur noch zu hoffen dass antizyklisch auch im Onlineshop funktioniert. 😉

Ansonsten freue ich mich diesmal – da wir noch nichts gekauft haben – wirklich über Eure Tipps: Welches Mobiliar taugt wirklich was, hält länger als 10 Jahre, und was habt ihr vielleicht selber auf der Terrasse stehen und haltet es für empfehlenswert? Da unten ist das Kommentarfeld, also los! 🙂

Mein neues Lenovo T500

Diese Woche habe ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und mir mein erstes Lenovo Notebook bestellt. Nachdem mich ein Freund am Wochenende zuvor noch vollends mit seiner ultimativen Lobhudelei über die Lenovo Notebooks überzeugt hat, war die Bestellung eines Lenovo T500 schnell erledigt, und nach nur einem Tag Lieferzeit (das Wochenende nicht mitgerechnet) stand es vor mir.
Alternativ habe ich auch auf ein Apple Notebook spekuliert, allerdings kann ich mich irgendwie weder für die 1-Tasten Maus noch für die ominöse Apfel-Taste erwärmen. Die Programminstallation via Drag and Drop wiederum wäre schon interessant – allerdings würde ich mich mit einem Mac wohl fühlen wie auf einer einsamen Insel.

Trotzdem bin ich auch bei meinem LenovoT500 in unbekannte Gefilde vorgestoßen und habe Windows 7 Professional installiert. Lenovo bietet bereits alle Treiber für mein Notebook auch für Windows 7 an, sodaß die Installation der Geräte nach einiger Recherche im Web kein Problem waren. Selbst die Funktion Switchable Graphics scheint wohl mittlerweile zu laufen – wobei ich mir noch nicht abschließend sicher bin.

Switchable Graphics ist übrigens eine ganz interessante Funktion. Mein T500 ist mit zwei Grafikkarten ausgestattet, eine stromsparende Intel-Variante und eine ATI Radeon HD3650 für Grafikanwendungen. Der Clou besteht im flexiblen Einsatz der Karten. Im Stromsparmodus oder ohne eingestecktes Netzteil wird die Intel-Karte benutzt. Steht genug Power zur Verfügung, kommt die ATI VGA zum Einsatz.

Nach knapp einer Woche fühlt es sich immer noch an wie Weihnachten, sobald ich die Tastatur des Lenovo T500 unter meinen Fingern spüre. Gepaart mit 3 Jahren Vor-Ort-Service bin ich mir ziemlich sicher, mit dem Kauf keinen Fehler gemacht zu haben. Daheim habe ich auch mit spzieller Messtechnik gemessen, dass der Lenovo T500 kein grossen Stromverbrauch hat.

Und so sieht mein Lenovo T500 aus – vom Design gewohnt unspektakulär, aber die inneren Werte zählen:

lenovo-t500

Intel T9550 Core 2 Duo mit 2,67GHz, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, 320GB SATA Festplatte, integriertes UMTS, Webcam, WSXGA+ Display mit 1680×1050 Pixel, Firewire, DVI, Sub-D, Kartenleser, Bluetooth, WLAN, PCI-Express Dingens und einfach allem was man für eine richtige Stammtisch-Schwanzvergleich-Diskussion braucht. Ich kanns wirklich empfehlen, dieses Lenovo. 🙂

Ein QuadCore muss her…

Irgendwie bin ich in Sachen Computerhardware nicht mehr so einfach zufriedenzustellen als noch vor einigen Jahren. Entweder nutze ich die Performance meiner Notebooks in der letzten Zeit öfters aus, oder ich bin einfach ungeduldiger geworden.

Jetzt bin ich ja nicht sooo schlecht bestückt was mein Notebook betrifft, mein ASUS ist zumindest mit 2GB Arbeitsspeicher und einem Intel Core2Duo Prozessor mit 2GHz ausgestattet. Dank Vista läuft das Ding jedoch selten unter 1GB Speicherauslastung, und immer dann wenn ich über 10 Anwendungen in der Taskleiste offen habe, genehmigt sich die Kiste die ein oder andere Gedenksekunde.

Zumindest bin ich in Sachen Drucker bestens ausgerüstet, da ziert momentan ein HP Laserdrucker meinen Schreibtisch, der noch nicht einmal 100 Seiten auf dem Buckel hat. Dafür fängt er bei jedem Ausdruck zu qualmen an und konnte bisher noch nicht feststellen woran das liegt…

asus-notebook-vista-equipment

(Hier der Vista Screenshot – sind das passable Werte?)

Zurück zum Notebook. Es stellt sich mir ernsthaft die Frage, was tun? Das Teil ist gerade mal eineinhalb Jahre alt, und stellt mich bei meinen täglichen Anforderungen nicht mehr zufrieden. Irgendwie stehe ich jetzt vor der Wahl:

  • entweder ein neues Notebook kaufen
  • oder alternativ mal dieses Windows 7 ausprobieren

Denn man hört ja momentan allerorten, dass Windows 7 schneller sein soll als Vista, außerdem habe ich momentan nicht wirklich Lust, schon wieder 1.000 Euro auf den Tisch zu legen, um mir ein Notebook zu kaufen, das mir in einem Jahr wieder zu langsam sein wird.

Von HP und LG gäbe es ja momentan wirklich schnucklige Dinger, so 13″ Bildschirme sind ja momentan schwer im Trend. Einschränkung: Die kleinen gibts meistens nur mit DualCore Prozessoren. Aber dafür habe ich ja eigentlich auch noch ein Netbook, und gerade für Photoshop und Konsorten sind die 15″ (oder mehr) an Bildschirmdiagonale auch wieder nicht schlecht. Das HP HDX18 wäre da ja ein nettes Spielzeug.

Oder doch gleich einen PC kaufen? Dagegen spricht wiederum der höhere Stromverbrauch, zumal ich einer bin der die Kiste gerne auch mal nebenher laufen lässt…

Ich weiß auch nicht…wenn ich nur jemand finden würde der mir meinen Notebook dankend „abnimmt“. Ich werd mal bei meiner Süßen nachfragen, denn der Ihr Notebook ist jetzt auch bald 3 Jahre alt, und ich konnte schon die ein oder andere Kampfspur daran entdecken. Dann wäre das schlechte Gewissen nicht ganz so groß, wenn ich mir schon wieder was neues kaufe 😉

Nehmt mir doch die Entscheidung ab! Was soll ich tun?

Neuen Octavia RS konfiguriert…

Gerade habe ich interessehalber auf der Skoda-Webseite nachgesehen, ob man den neuen Skoda Octavia RS Combi schon konfigurieren kann, und ob es schon neue Bilder gibt. In Sachen Fotos gibt es noch nichts neues zu sehen, allerdings ist der Facelift RS schon im Online-Konfigurator berücksichtigt.

Beim Starten des Skoda-Konfigurators ist mir sofort das neue Design ins Auge gestochen. Ich verstehe beileibe nicht, was Skoda mit einem Konfigurator in den Farben Blau und Orange will, sind doch die CI-Farben eher Grün, Schwarz und Rot. Milde stimmt der Umstand, dass der Skoda Konfigurator nach dem Dogde-Onlinekatalog die schnelleste Konfig-Applikation ist, die ich kenne.
Man munkelt ja, dass Audi und BMW die langen Lieferzeiten für Ihre Autos damit überbrücken, dass man schon 8 Wochen braucht bis man im Konfigurator erfolgreich ein Auto zusammengestellt hat.

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich bin erfreut, dass der Facelift-RS nicht teuerer geworden ist als sein Vorgänger. Ein RS-TDI mit 170PS Common-Rail mit Direktschaltgetriebe und Dieselpartikelfilter und einigem an Sonderausstattung ist für unter 36.000 Euro zu haben. Brutto – ohne Abzug irgendwelcher Rabatte.

Meine gewohnte Konfiguration für Neufahrzeuge schaut dann so aus:

octavia-rs-konfiguration

Zieht man von den 35.525 Euros noch einen Autohaus-Rabatt von ca. 16% ab und entfernt von diesem Preis die Mehrwertsteuer, kann man als Angestellter mit Geschäftswagenoption einen RS für knapp 24.200 Euro leasen oder finanzieren.
Bei Privatkäufern geht die Rechnung ähnlich, nach Abzug der Abwrackprämie und diversen Bonbons des Herstellers bleiben ca. 26.500 Euro (inkl. MwSt.) auf der Sollseite.

Wobei, der Golf 6 GTI ist dank der momentanen Prämien auch nicht wirklich teuer…und in Sachen „wär-mal-ganz-lustig“ für mich eine denkbare Alternative. ICH bin jedoch gut versorgt, mein RS ist noch kein Jahr alt, und wird mich hoffentlich noch lange begleiten. Außerdem nervt mich DA schon wieder die hochmoderne Online-Präsenz. Überall blinkts, überall Pop-Ups, überall Flash…