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Vom Katarakt zum Wasserfall

Seit ich den Blog etwas aufgeräumt und aufgehübscht habe, gefällt es mir hier wieder richtig gut. Und den Vorsatz, meine Monologe und geistigen Ergüsse von Facebook weg hier in den Blog zu verlagern, kann ich auch ganz gut einhalten.

Heute ist mir beim Stöbern wieder ein Bild in die Hände gefallen das ich in einem unserer zahlreichen Kurzurlaube geschossen habe. Das Foto zeigt meine erste Langzeitbelichtung mit der DSLR, leider ohne Stativ. Wer schon mal versucht hat, eine Kamera für 4 Sekunden vollkommen ruhig zu halten weiß wie schwer es ist, damit ein scharfes Ergebnis zu bekommen. Ganz geglückt ist mir die Sache nicht, allerdings finde ich das Foto doch zu eindrucksvoll, um es in den Tiefen des Archivs verschwinden zu lassen.

Langzeitbelichtung ohne Stativ

Ihr merkt, zum Motiv habe ich noch nicht viel gesagt. Machen wir wieder ein Ratespiel! Wo wurde das Bild aufgenommen? Damit es nicht ganz so schwer wird gibt es ein paar Tipps:

  • Das Foto wurde in Süddeutschland aufgenommen
  • Es zeigt ein ehemaliges Katarakt das Ende des 18. Jahrhunderts baulich zu einem Wasserfall verändert wurde
  • Über den Wasserfall führt ein im 19. Jahrhundert errichteter Steg
  • Um den Wasserfall rankt sich eine Legende des Heiligen Magnus

Mal sehen obs zu schwer ist. Falls ja kann ich ja noch ein paar Tipps geben. Ich freue mich auf Eure Kommentare! 🙂

Sachen gibt’s: Ein Foto-Adventskalender

Ich stöbere gerade mal wieder nach Weihnachtsgeschenken für die Eltern. So wirklich weiß man nie was man schenken soll – zumindest mir fällt das immer fürchterlich schwer. Der Klassiker „Die haben ja eh schon alles“ stimmt zwar nur bedingt, aber alles was die Eltern noch nicht haben liegt meistens außerhalb meines verfügbaren Weihnachtsbudgets. Gedankensprung: Heute habe ich gehört dass der Durchschnittsdeutsche in diesem Jahr 288 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgibt. Ich zähle mich jetzt nicht gerade zu den ärmsten Leuten der Gesellschaft, trotzdem kommt mir dieser Wert ziemlich hoch vor. Man muss ja hier vom Durchschnitt ausgehen, d.h. ein 20 Euro Schenker wird ja durch einen 548 Euro Schenker kompensiert. Irgendwie unglaublich. Wie viel Geld gebt ihr denn so im Schnitt für Geschenke aus?

Zurück zum Thema: Nach langem Hin und Her habe ich immer noch kein Weihnachtsgeschenk für die Eltern, aber ich bin zufällig über einen Onlinefotoservice gestolpert, bei dem man personalisierte Adventskalender gestalten kann. Die Idee ist so simpel wie genial: Ein Blanko-Adventskalender wird mit einem individuellen Foto bedruckt und avanciert damit vom eher langweiligen Standardprodukt zur lustigen vorweihnachtlichen Geschenkidee. Wählen kann man zwischen einem Kalender mit 24 Schokokugeln oder einer Premiumvariante. Bei letzterer wird der Kalender mit Markenschokolade bestückt.

Weihnachtsgeschenke habe ich jetzt immer noch keine, aber zumindest ein Mitbringsel für die Vorweihnachtszeit. 30 Euro ärmer bin ich damit auch, und ich bin jetzt hin- und hergerissen ob ich die 30 Euro schon vom 288 Euro Durchschnitts-Weihnachtsbudget abziehen kann, oder ob das jetzt nicht gilt.

Ich sage Euch Bescheid wie der Kalenderinhalt gemundet hat. Ihr könntet mir dafür ein paar Geschenkideen für die Eltern verraten. Los los…

Porsche 964 RS America

Das folgende Foto ist von schlechter Qualität, da ein iPhone 5 als Aufnahmegerät der einzig griffbereite Fotoapparat war. Aber wenn man schon mal zufällig neben einem Porsche 964 RS America steht, muß man nehmen was da ist.Porsche 964 RS America

Vergleicht man das Bild mit dem des 280SE merkt man, wie viel Klassik und Atmosphäre mit Chrom geschaffen werden kann. Dagegen wirkt das Porsche Bild – abgesehen von der grusligen Qualität – direkt langweilig.

Trotzdem war es mir die Veröffentlichung wert, und wenn es nur dazu dient, Porsche Amateuren zu erklären, dass der 964 RS America nur 701x gebaut wurde, und nur aus der Not heraus entstand. Grund war, dass der 964 RS aufgrund gesetzlicher Anforderungen die Typisierung für den US-Markt nicht geschafft hat. Porsche hat die hechelnden Kunden aus den US of A damit zufriedengestellt, dass auf einen stinknormalen 964 Carrera 2 ein starrer Heckspoiler montiert wurde, und etwas an der Fahrwerksabstimmung geschraubt wurde. Schon hatten die Amis einen RS und die Porsche Youngtimerwelt ein seltenes Exemplar mehr.

20 Jahre später solch ein Exemplar in Deutschland aufzuspüren grenzt an die berühmte Nadel im Heuhaufen. Ich denke das sollte meinen zittrigen iPhone-Schnappschuß entschuldigen.

Die kleinste Stadt der Welt

Kurz vorweg: Ein Blick auf die Uhr verrät mir, morgen werde ich mal wieder müde sein. In meinem feurigen Elan, Facebook den Rücken zu kehren und mich wieder auf den Blog zu konzentrieren, habe ich irgendwie die Zeit vergessen. Einige technische Einschränkungen haben mir keine Ruhe gelassen, unter anderem die Tatsache dass mit dem hier eingesetzten WordPress Theme „Twenty Twelve“ die Bildunterschriften / Titel / Alt-Texte nicht richtig funktionieren. Das habe ich gelöst, wie werde ich in den nächsten Tagen noch genauer erläutern, da das Problem sicher mehr WordPress-User haben. Ich schätze mehr als 500.000 laufende Twenty Twelve Installationen rund um den Erdball.

Darauf wollte ich aber eigentlich gar nicht hinaus. Beim Foto-Stöbern bin ich über einen weiteren Schnappschuß dieses Sommers gestolpert. Ich schreibe jetzt mit Absicht ganz wenig über diese Örtlichkeit, sondern möchte Euch raten lassen. Probiert es bitte ohne Zuhilfenahme einer Suchmaschine.

Es handelt sich um den Aussichtspunkt der nachweislich kleinsten Stadt der Welt. Die Stadt beherbergt offiziell 30 Einwohner, ist bereits im Frühchristentum entstanden und verfügt seit mehr als 2.000 Jahren über eine eigene Schnapsbrennerei.

Die kleinste Stadt der Welt

Die kleinste Stadt der Welt

Das Bild das ihr hier seht wurde im Sommer 2013 aufgenommen und wurde nicht nachbearbeitet. Lediglich von der Speicherkarte der Kamera auf den Rechner gezogen, verkleinert, und die EXIF-Daten entfernt, sodaß Euch keine GPS-Koordinaten zur Verfügung stehen um den Standort herauslesen zu können.

Also, wo wurde das Foto aufgenommen?

Klasse Tilt-Shift Objekt

Ich habe ja hier im Blog schon hin und wieder einmal meine Tiltshift-Bilder vorgestellt. Vereinfacht gesagt ist das ein Fotoeffekt, der ein Bild so aussehen lässt, als würde es sich um eine Miniaturwelt handeln.

Am besten eignen sich dazu Fotos, die aus der Vogelperspektive bzw. von „schräg oben“ aufgenommen werden, weil da der Effekt am Besten zur Geltung kommt. Hier habe ich schon einmal ein paar Versuche vorgestellt. Heute war ich ja auf dem Treffen der luftgekühlten Fahrzeuge an der Nürnberger Steintribüne, und habe – rein zufällig – ein richtig gutes Tiltshift-Motiv erwischt. Einen Blick von der Steintribüne auf die DTM-Strecke, auf der die ganzen Käfer, VW Typ 4, Karmann Ghia, Porsche und Luftkühlkonsorten geparkt waren.

Originalfoto:

Tiltshift:

VW Käfer Treffen Nürnberg - Tiltshift

Wie man sieht kommt der Effekt von „oben“ wirklich am Besten zu Geltung, dann das Bild sieht wirklich nach Modelleisenbahn auf. Jetzt bereue ich es direkt, dieses Jahr nicht bei der DTM gewesen zu sein, das hätte sicherlich einige gute Motive gegeben.