Schlagwort-Archive: Chris Rea

Schreibblockade.

Hellas zusammen.

In den letzten Monaten war hier im Blog recht wenig von mir zu lesen. Außer dass ich mich über das hiesige Druckereibusiness echauffiert habe, meinen Senf zum Kauf von Weihnachtsgeschenken im Netz beitrug und Sabrinas Aufforderung nachkam, ein paar Zeilen über Musik zu schreiben, war im wahrsten Sinne des Wortes tote Hose auf whoopster.de.

Der Grund war unter anderem, dass ich mit der Seite vor einigen Monaten auf einen neuen Server umgezogen bin, und damit ein sehr dubioser, mir lange nicht nachvollziehbarer Anstieg der Seitenladezeiten einher ging. Mittlerweile konnte ich das Problem beheben – ein veraltetes WordPress-Plugin eines Drittanbieters war schuld! In den letzten Wochen war meine Blogmotivation trotzdem dahin. Zu erzählen bzw. niederzuschreiben gäbe es mehr als genug. Einige Themen die mir im Kopf herumschwirren, bedürfen jedoch einer tiefgründigen Recherche, und dafür fehlt mir momentan schlichtweg die Zeit. Um einen schnöden Dreizeiler in die Tastatur zu klopfen, nutze ich momentan eher Facebook – und das obwohl ich den sozialen Medien (allen voran dem Sugarhill-Anbieter mit dem blauen F) eigentlich abschwören wollte.

Vor einigen Jahren war es so, dass ein Großteil meiner Facebook-Kontakte auch regelmäßig diesen Blog gelesen hat. Mittlerweile – und auch das ist meiner Nachlässigkeit geschuldet – tummeln sich hier immer weniger meiner damaligen Stammleser. Nun habe ich beschlossen dass ich lange genug den Kopf in den Sand gesteckt habe, und wieder anfange, regelmäßig hier zu bloggen. Mir ist aufgefallen, dass mir die persönliche, flapsige, unausgeruhte Schreiberei, wie ich sie eigentlich nur hier ausleben kann, schlichtweg fehlt.

Auch die Tatsache dass ich in den letzten Monaten kaum Fotos schießen konnte, hat mich in meiner Blog-Euphorie merklich eingebremst. Für mich gehört zu jeder Geschichte die ich hier schreibe, mindestens ein gutes Foto. Ein strammes Arbeitspensum, die Faulheit am Feierabend, und die schier nicht enden wollende Kälte vor der Haustür haben dazu geführt, dass ich quasi überhaupt kein neues Fotomaterial zur Verfügung habe. Hier muß ich immer wieder den Matthias bewundern, der kaum einen Sonntag auslässt, an dem er nicht mit der Kamera bewaffnet, die Gegend unsicher macht, und stets mit tollen Bildern nach Hause kommt.

Kurzum: In 2015 erwarten Euch Berichte über meine kommenden Grill-Eskapaden (zu meiner vollkommenen Überraschung stand am 24.12. ein Weber-Holzkohlegrill unterm Weihnachtsbaum!). Gut, eigentlich stand er VOR dem Baum, da das Ding riesig groß ist. Mittlerweile sind die ersten Zubehörteile besorgt, und er schlummert ob der sibirischen Temperaturen sein Dasein auf der Terrasse, schön verpackt in eine original Weber Outdoor-Grillhaube.

Ansonsten habe ich meine Freizeit im Winter dazu genutzt, der schier nicht enden wollenden Filmsammlung Herr zu werden. Für den digitalen Part habe ich ein Stück Software gefunden, mit dem ich die Archivierung meiner Filme revolutionieren konnte – ich sage nur IMDB-Anbindung. Dazu aber demnächst mehr!

Auch unser Garten hat es mittlerweile eigentlich verdient, mehr oder weniger regelmäßig hier erwähnt zu werden, und soll ab diesem Frühjahr seine 15 minutes of fame im Netz genießen dürfen.

Trotzdem wird es auch weiterhin Musikbeiträge geben – vor allem seitdem der Europäische Gerichtshof endlich ein brauchbares Urteil hinsichtlich der Mediaeinbindung gesprochen hat. Nachdem jahrelange Unsicherheit darüber geherrscht hat, ob man Youtube-Videos auf Webseiten einbinden darf, oder ob man dadurch eine Urheberrechtsverletzung begeht, ist seit Ende letzten Jahres klar: Das Einbinden von Youtube-Videos ist legal!

Um meinem Monolog abschließend noch die gewisse Würze zu geben, mache ich von meinem neu gewonnenen Recht des Video-Embeds Gebrauch, und empfehle Euch meinen Musikfund des Monats: Chris Reas „I can hear your heartbeat“ in der 12″ Club Mix Version.

Der Track ist durchaus gewöhnungsbedürftig, aber spätestens nach zwei Minuten hat man die Tanzfläche der Vorstadtdisco im Jahr 1984 vor Augen, auf der die Generation „Peace“ herumzappelt. 🙂

Also:
Ihr seid herzlich eingeladen, ab sofort wieder regelmäßiger hier vorbeizuschauen, euch meinen Blog in Euren RSS-Reader zu klinken, oder einfach frei nach Gusto hier zu kommentieren, und den Blog gemeinsam mit mir wieder leben zu lassen. Ich freue mich auf Euch! 🙂

Beat it!

Es ist durchaus sinnvoll, einem Blogeintrag eine Überschrift zu verpassen, so auch diesem. Da Michael Jackson gerade mein Trommelfell malträtiert und dabei eine seiner ansprechenderen Kompositionen zum Besten gibt, habe ich mich kurzerhand für den Namen des Songs als Headline entschieden.

Heute ist einer der Abende, an denen ich auf Teufel komm raus irgendwas schreiben möchte – am liebsten ein ganzes Buch, oder zumindest den Anfang davon – aber in meinem Kopf befindet sich Gedankenmatsch vom Allerfeinsten – keine Chance auch nur einen tiefsinnigen Satz zu fassen und diesen zu Papier – bzw. Editor zu bringen.

Smooth Criminal. Läuft mittlerweile…Beat it ist ja nicht gerade ein abendfüllendes Stück Liedgut. Wusstet ihr eigentlich dass die Textzeile die Michael Jackson in Smooth Criminial ständig wiederholt „Annie, are you ok?“ lautet? Hört bei der nächsten Gelegenheit einmal genauer hin!

Eigentlich wollte ich schon lange die Playlist wechseln und mir etwas Schottisches anhören. Vorhin haben wir noch die erste Staffel von Broadchurch weitergeschaut, und dabei bekomme ich immer richtig Lust auf das Wild Theme (Local Hero)…dieses Lied verbinde ich nach gutem Islay Single Malt am meisten mit Schottland. Übrigens ist Local Hero eines meiner Top-5 Lieblings-Songs seit gut 25 Jahren…(Telegraph Road ist übrigens auf Platz1 – Gute 15 Minuten lang und in den letzten 3 Jahrzehnten mindestens 2.000 Mal gehört!).

Dummes Gesicht im Aufzug? Kann ich!

Dummes Gesicht im Aufzug? Kann ich!

Also gut, ich kann nicht an Telegraph Road denken oder darüber schreiben ohne es anzuhören. Währenddessen ist genug Zeit, mal zu überlegen, wie lange ich in meinem Leben schon mit diesem Lied verbracht habe. Seit 10 Jahren höre ich den Song sicher 3x die Woche. Macht 3x52x10 = 1.560 Mal. Multipliziert mit 15 Minuten macht das 390 Stunden bzw. 16,25 Tage. Durchgehend. Und ich habe immer noch keinen Song gefunden der Telegraph Road toppt. Klickt einfach oben auf den Link, nehmt Euch 15 Minuten Zeit, hört, staunt und genießt!

I can hear your heartbeat. Mei, so schön konfus dieses Geschreibsel. Aber ihr ward eingangs gewarnt, für Zusammenhängendes reicht es heut nicht mehr…dafür noch zu Platz 2 meiner All-Time-Music-Toplist. „In the silence of a high street, In the wisper in the night, From the darkness of the empty hours, To the early morning light…“ genau meine Welt und genau der richtige Moment, das Road to Hell and Back Album von Chris Rea im Compact-Disk Spieler des Kraftfahrzeuges mitzuführen. I can hear your hearbeat heißt knapp 11 Minuten pure Virtuosität an der Gitarre, ab Minute 5:08 beginnt ein Solo, sich hinziehend bis zum Ende des Tracks und nahezu unvergleichlich schön. So schön dass man eigentlich im Auto die Repeat-1 Taste aktiviert haben sollte.

Die Reise durch meine audiophilen Favoriten könnte nahtlos und ungebremst weitergehen, allerdings will ich meine Perlen nicht inflationär zum Besten geben, zum Anderen reichen die beiden oben genannten Songs durchaus für einen ganzen Abend/Tag – bewußter Konsum sollte an erster Stelle stehen – übrigens nicht nur bei der Musik!