Sehenswürdigkeiten bewerten

Wenn einer im Jahr 2013 eine Reise tut, dann geht das kaum mehr ohne Internet. Selbst Senioren buchen Ihre Reisen mittlerweile zusehends oft online, und die Mehrzahl der jungen Generation hat seit einer gefühlten Dekade kein Reisebüro mehr von innen gesehen.
Früher war der Besuch im Reisebüro bei mir Gang und Gäbe, irgendwann bin ich dazu übergegangen, mir nur noch die Kataloge zu holen und dann online zu buchen, heutzutage läuft alles digital.

Anfangs war ich aber immer noch zu faul, eine Reise im Nachhinein online zu bewerten. Nachdem ich jetzt aber mehrmals selbst von objektiven Hotelbewertungen profitiert habe, bewerte ich unsere Urlaube mittlerweile auch – man will ja die Nachwelt nicht dumm sterben lassen.

Die verlassene Stadt Dvigrad in Kroatien im August 2013
Die verlassene Stadt Dvigrad in Kroatien im August 2013

Was ich aber mittlerweile viel cooler finde als Hotelbewertungen, ist die Bewertung von Sehenswürdigkeiten. Wir strukturieren ja unsere Urlaubs-Ausflüge bereits im Vorfeld genau durch, und wollen natürlich wissen, welche Sehenswürdigkeiten einen Blick wert sind, und auf welche man verzichten kann. Beim letzten Kroatien-Urlaub haben wir uns einmal quer durch die Bewertung der Sehenswürdigkeiten auf zoover.de gelesen. Allein für Kroatien sind dort aktuell 234 Sehenswürdigkeiten gelistet. Die Sehenswürdigkeiten sind gruppiert nach Region, Städten, Anzahl der Fotos und Art der Sehenswürdigkeit. Wer also auf „Besondere Bauwerke“ steht, pickt sich genau diese Rubrik heraus, Ortsgebundene klicken sich über die jeweilige Stadt durch die vorhandenen Sehenswürdigkeiten.

Ich habe festgestellt dass die online gelisteten Sehenswürdigkeiten mittlerweile besser sind, als das was man in den typischen Taschen-Reiseführern findet. Beispielsweise die Jama Grotta Baredine bei Porec stand in unserem Reiseführer nicht drin – war aber definitiv einen Besuch wert.

Einen Nachteil hat das Ganze aber: Die wirklichen Geheimtipps vor Ort werden dadurch immer weniger. Wir haben in unserem letzten Urlaub einige Plätze entdeckt, die nur wirklich sehr wenige Urlauber kennen. Vor allem bei versteckten Stränden, die nur Einheimische nutzen, werde ich einen Teufel tun und diese ins Netz stellen, da siegt dann doch noch mein Egoismus. 😉
Da ich Kroatien mittlerweile recht gut kenne, muss ich sagen dass die Bewertungen absolut realistisch sind, und man sich damit eigentlich einen gedruckten Reiseführer fast sparen kann. Alles was man tun muss, ist vor Urlaubsantritt etwas Zeit in die Onlinerecherche zu investieren.

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