Kroatien Tag 8 – 07.06.2015 Heimreise

Unweigerlich bricht mit dem ersten Augenaufschlag um 08:21 Uhr der Tag der Rückreise an. Die Sonne versucht mit 28 Grad am frühen Morgen alles, um uns zum Bleiben zu überreden. Ein Blick in die Reisekasse macht diese Pläne zunichte, sodass wir wohl oder übel unsere Taschen packen. Nach dem 7. identischen Frühstück in Folge beladen wir den großen schwarzen Wagen, programmieren das Navi und fahren um exakt 10:56 Uhr los.

Da der 07.06. sowohl den letzten Pfingstferientag als auch den ersten Tag des G7-Gipfels markiert, ändern wir kurzerhand die Route für die Heimfahrt. So führt unser Weg nicht über Rijeka, Lubljana, die Tauernautobahn und München, stattdessen geht es nach Zagreb, Maribor, Graz, Passau und Regensburg. Diese Strecke bedeutet zwar 100 zusätzliche Kilometer, jedoch entgehen wir so dem ein oder anderen Nadelöhr inklusive einer Kontrolle an der deutschen Grenze (zumindest hoffen wir das).

Von 8 auf 2 Spuren. Funktioniert erstaunlich gut... ;)
Von 8 auf 2 Spuren. Funktioniert erstaunlich gut… 😉

Die Fahrt beginnt entspannt, die Straßen sind weitestgehend leer. Erstmals eng wird es an der Grenze zu Slowenien. Hier sind wir ziemlich genau eine Stunde damit beschäftigt, beide Grenzen zu passieren. Danach geht es ruhig weiter, bis wir kurz vor Linz einen weiteren, knapp 30-minütigen Stau rollend passieren – der Grund für den stehenden Verkehr ist nicht wirklich ersichtlich. Danach ein gewohntes Bild, wir rollen erneut über eine fast leere Autobahn. Eine Grenzkontrolle in Suben findet trotz der temporären Außerkraftsetzung des Schengen-Abkommens nicht statt. Kurz vor dem Ziel, zwischen Regensburg und Nürnberg bremst uns eine Baustelle für weitere 44 Minuten. Pünktlich um 21:11 Uhr steht der Wagen vor unserem Haus. Für die 842 zurückgelegten Kilometer brauchen wir inklusive aller Wartezeiten und Pausen 10 Stunden und 15 Minuten, ich bin damit ganz zufrieden.

Pacci gefällts!
Dem Pac-Man gefällts!

Die Diva hat die komplette Reise hervorragend gemeistert, und trotz ihres zwischenzeitlichen Kilometerstandes von 205.000 fand ich die komplette Fahrt ausgeglichener und sanfter als mit den diversen Neuwägen der vergangenen Jahre. Ich hätte heute die selbe Entfernung direkt im Anschluß nochmal fahren können.

In Ermangelung frischer Nahrungsmittel in unserem Hause hat der lokale Pizzabäcker zum Abschluss des Tages unseren Hunger gestillt. Für heute ist genug, ausgepackt wird morgen! Ich hoffe Euch hat mein Reisebericht unseres diesjährigen Kroatienurlaubs gefallen.

Anbei die Links zu allen Berichten:

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.