Kroatien 2016 – 13. August – Lost Military Base und Caching

Nach dem Frühstück drehe ich gegen 10 Uhr 30 den Zündschlüssel des Fabia und wir setzen unsere erholten Körper in Richtung Zadar in Bewegung.
Unser geselliger Reisebegleiter Carlos (das Navi) weist als erstes des Weg in Richtung Templari. Dort befindet sich eine alte Ruine am Ende einer Landspitze, zieht man den Trampelpfad dorthin ab, sollten mindestens 320 Grad Panoramablick übrig bleiben.

Zu Fuß nach Templari

Das Auto parken wir geschätzt 2,5 Kilometer vom Zielpunkt entfernt, füllen den Wanderrucksack mit Getränken und laufen los. Übrigens sollte man den Getränkevorrat bei Wanderungen in schattenarmen Gebieten bei Temperaturen von mehr als 30 Grad ordentlich dimensionieren. Auch bei “nur zwei Stunden” sind 3 Liter Flüssigkeit im Rucksack Pflicht. Mit dieser Faustregel, und einer schützenden Kopfbedeckung werden auch längere Märsche in der Mittagshitze der Augustsonne nicht zur Strapaze.

Ruine von Templari, Kroatien, August 2016
Staubig: Der Weg zur Ruine von Templari

Der Weg zu den Ruinen von Templari ist erstaunlich komfortabel und wir erreichen bereits nach ca. 45 Minuten das Zwischenziel. Dort angekommen treffen wir auf ein Ehepaar aus Österreich, die hier nach einer Wanderung ebenfalls Rast machen.
Das eigentlich Ziel der Tour, der am Fuße der Ruinen von Templari platzierte Geocache, ist schnell gefunden und erfolgreich geloggt. Nach einer Verschnaufpause geht es zurück zum Auto.

Mit dem Fabia über die Landebahn

Als nächstes Zwischenziel beauftragen wir Carlos mit der Navigation zu einem verlassenen Flugfeld in Zaton in der Nähe von Zadar. Laut Internetangaben soll man hier sogar noch mit dem Auto auf das Rollfeld und die Startbahn fahren können. Das perfekte “Fabia Monte Carlo schräg auf dem Rollfeld – Foto” vor Augen fahren wir weiter.

Auf dem Weg nach Zaton machen wir noch kurz an einer touristisch aufbereiteten Kapelle namens Sveti Nikole halt. Den Müll aus dem Auto in die dort vorhandenen Abfalltonnen verlagert, ein paar Schnappschüsse der Kapelle gemacht und den dort versteckten Geocache erfolgreich geloggt, geht es direkt weiter – laut Carlos sind es nur noch 1100 Meter bis zur ehemaligen Einfahrt des Flugplatzes.

Was wir als kleinen, verlassenen Flugplatz erwartet haben, entpuppt sich als nicht mehr genutzte Militärbasis umfangreichen Ausmaßes. Tatsächlich ist das ganze Gelände ohne jegliche Absperrung frei zugänglich und befahrbar. Natürlich testen wir auf der Startbahn die Beschleuingung des Fabia und fahren einmal von einem zum anderen Ende. Auch das im Kopf ausgemalte Foto (Rollfeld, Fabia, ihr erinnert euch) wird in die Tat umgesetzt.

Zaton Military Base, Abandoned, Lost Place, Kroatien August 2016
Blick vom Stabsgebäude auf den Vorplatz

Danach stellen wir das Auto ab, schnappen uns die Kameras und erkunden die Umgebung, laufen durch Baracken, alte Häuser, Hallen und Verwaltungsgebäude. Dabei entstehen wieder einmal weit mehr als einhundert Fotos, die Auswertung am heimischen Rechner wird sicher das ein oder andere fotografische Kleinod zu Tage fördern. Wir brechen unsere ausufernde Zu-Fuß Besichtigung ab, als ich um ein Haar auf eine 1 Meter lange Schlange trete, die ich wohl beim Sonnenbad gestört habe. Ein beherzter Sprung verbunden mit einem um zwei Oktaven zu hohen “Dreh um, da ist eine Schlange!” verhindern Schlimmeres.

Im Anschluss fahren wir noch das komplexe Straßensystem der Militärbasis ab und drehen ein paar Videos mit der Actioncam, bevor wir die Rückfahrt nach Zadar antreten. Dort entern wir noch einen Decathlon-Laden um uns mit einigen Sportsachen einzudecken, danach geht es zurück ins Hotel.

Entspannen und Vorbereiten auf die Seereise

Der Rest des Tages verläuft as usual: Wir essen jeweils eine Pizza Margherita, danach sind die Akkus leer und das Bett ruft mit enormer Lautstärke. Außerdem sollten wir für morgen wieder fit sein, da mein persönlicher Angstgegner dieses Urlaubs wartet: Ein 9-stündiger Bootsausflug zu den Kornaten.

Bilder des Tages

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