25.06.2011 – Brela, Baska Voda, Entspannung

Nach der langen Fahrt vom Vortag sind wir noch nicht scharf auf weitere Ausflüge und entschließen uns nach einer Besichtigung des Nachbarortes Baska Voda für ein ausgedehntes Bad in der Sonne. Tatsächlich bleibt uns auch nichts anderes übrig, als direkt in der Sonne zu braten, aus zweierlei Gründen:

  1. Am Strand herrscht derart starker Wind dass an ein ruhiges Herumliegen nicht zu denken ist. Strandmatten und Handtücher sind hier noch die leichtesten Gegenstände die wir umherfliegen sehen.
  2. Am Pool sieht die Windlage auf den ersten Blick besser aus, jedoch nur so lange man seinen Körper nicht höher als 10 Zentimeter vom Boden hebt. Jeder Zentimeter darüber steht voll im Wind, entsprechend ist auch hier nicht dran zu denken, einen Sonnenschirm aufzustellen. Zaghafte Versuche den Schirm doch aufzuspannen enden darin, dass man sich mit zwei Händen an den Schirm klammert und gleichzeitig hofft, nicht mit dem Schirm abzuheben.

Nachdem mein ausgezehrter Körper aufgrund der langen Anfahrt vom Vortag auf mindestens 2.000 Kalorien verzichten mußte, blieb mir nichts anderes übrig als mir zwischen Frühstücksbuffet und Abendessen noch einen unglaublich großen Teller Calamari Fritti einzuverleiben. Zusammen mit dem Abendessen einige Stunden später fallen wir auch dann schon wieder vergleichsweise früh ins Bett. Der Wind hat sich bisweilen immer noch nicht gelegt und schwankt zwischen leichter Brise und ausgewachsenem Orkan.

Auch heute gibts wieder ein paar Bilder, diesmal aus Brela und Baska Voda.

Ein Blick auf den Strand in Brela, Kroatien, Juni 2011

Blick vom Hotelrestaurant auf die Küste in Brela

Das Schiff ist Morgens am Hotelbalkon vorbeigefahren, Brela, Kroatien

Das Schiff ist Morgens am Hotelbalkon vorbeigefahren, gegenüber seht Ihr die Insel Brac

Yachthafen in Baska Voda bei Brela, Kroatien, Juni 2011

Am Yachthafen in Baska Voda angekommen mußte ich feststellen dass mein Boot nicht mehr vor Anker lag!

Sonnenuntergang in Brela, Kroatien, Juni 2011

Abends, nach Sonnenuntergang blieb es weiterhin stürmisch!

Ich hoffe die Bilder gefallen. Morgen gibt es einen Bericht über den Nationalpark Krka und unseren Ausflug dorthin. :-)

Die Kroatien-Tour: 24.06.2011 – Tag 1: Anreise

Los geht das lustige Kroatien-Urlaubstagebuch pünktlich um 01:30 Uhr Nachts. Vielmehr schon um 01:15 Uhr, denn da bin ich ohne Wecker recht ausgeschlafen wachgeworden. Nach ausgiebiger Dusche und kurzem Frühstück saßen wir um 02:15 Uhr im Auto mit einer Restentfernung von 1.076km laut Navigationssystem.

Die folgende Fahrt führte uns via München – Salzburg – Villach – Lubljana und einem kurzen Abstecher über eine slowenisch-kroatische Landstraße direkt auf die kroatische Autobahn A1 – die angeblich schönste Autobahn Europas. Dieses Prädikat hat die nagelneue Autobahn wahrlich verdient, ich habe innerhalb Europas tatsächlich noch keine schönere und abwechslungsreichere Fernstraße gesehen. Im Folgenden ein paar Bilder der Fahrt – solltet Ihr “Flecken” in den Bildern finden dann liegt dass daran dass sich meine Frontscheibe nicht immer zu 100% sauber halten ließ! ;-)

Landstraße südlich von Zagreb

Landstraße Slowenien-Kroatien bei Jurgorje

Autobahn A1 Zagreb-Dubrovnik vor Split

Kroatische A1 gen Süden - vor Split

A1 in Kroatien in Richtung Dubrovnik

Traumhafte Aussicht...

A1 Kroatien Richtung Dubrovnik 2011 Autobahn

Einige Teile der Autobahn fühlten sich an wie ein Highway in Nevada...

Kroatische Küstenstraße in Richtung Split

Ein Blick auf die alte Küstenstraße, vor dem Bau der Autobahn die einzige Nord-Süd-Verbindung

Nach fast 12 Stunden (reine Fahrzeit knapp 10 Stunden plus einiger Pausen) sind wir staufrei am Urlaubsort Brela (50km südlich von Split, 180km nördlich von Dubrovnik) angekommen. Dank unserer pünktlichen Abfahrt verrät uns ein Blick auf die Uhr, dass wir noch den halben Tag vor uns haben. Die gewonnene Zeit nutzen wir für eine ausgiebige Besichtigung des Hotels und einer ersten Schwimmrunde im Pool. Die Temperaturen im südlichen Kroatien sind an diesem Tag ein ziemlicher Schock für uns, 12 Grad in Deutschland erscheinen gegenüber wolkenlosen und windstillen 35 Grad in Brela richtig eisig. Nach ca. 4 Liter Schweiß und dem ersten kroatischen Bier (von dem ich noch immer nicht weiß wie es heißt, aber es ist billig und lecker) fallen wir bald nach dem Abendessen erschöpft ins Bett.

In den folgenden Beiträgen werde ich immer wieder einen Tag des Kroatien-Reisetagebuches mit jeweils einigen Bildern veröffentlichen. Über Eure Kommentare freue ich mich natürlich wie immer. :-)

Das Korsika Ferienhaus im Visier für den nächsten Urlaub

Auch der hartnäckigste Pauschaltourist wird irgendwann einmal mit dem Gedanken spielen, den wenigen Wochen wertvollen Urlaub im Jahr neuen Inhalt und frischen Anreiz zu geben. Sicherlich, Die Angebote von Touristik Unternehmen häufen sich immer dann, wenn die Urlaubszeit erreichbar nahe gekommen ist. Da locken die nahezu unschlagbaren Last-Minute Preisknaller für Reisen in die Türkei, nach Tunesien oder sonstwohin, mit kulinarischen Genüssen in fünf Gänge Menüs, eingebettet in unglaublich günstigen all-inklusive Offerten. Das alles gibt es dann für einen Preis, den man normalerweise schon für das Flugticket alleine berappen müsste. Und dennoch, es fehlen oft die besonderen Merkmale, die eigentlich den Urlaubswert bestimmen sollten. Der Kampf um Liege und Sonnenschirm schon vor dem Frühstück kann auf die Dauer peinlich werden und die Lust auf Urlaub verderben. Wie wäre es denn mit dem Urlaub im Ferienhaus oder anders, als wie bisher praktiziert.

Mit dem Urlaub im Fereinhaus neue Akzente setzen
Für den Urlaub im Ferienhaus spricht vieles. Hier bin ich mein eigener Herr, kann Essenzeiten selbst bestimmen, kann mich und die Familie selbst versorgen, kann die Ruhe in privater Atmosphäre ungestört genießen und kann möglicherweise auch die Beziehung zum Lebenspartner neu ordnen. Hier ist die Chance groß, Gleichgesinnte zu treffen und somit neue Bekanntschaften zu knüpfen. Von der Insel Korsika hat man schon vieles gehört. Die Insel Korsika verbindet man nicht unbedingt mit den Gedanken an ungebremste Touristenströme und den dazu gehörigen Merkmalen, sondern eher mit Beschaulichkeit, Ziegenkäse und vielleicht auch mit dem Gedanken an eine kleine Oase von eurpäischer Urwüchsigkeit.

Den Umfang an Wohnraum und Extras und die bevorzugte Lage des Ferienhauses kann man vor Reiseantritt wählen und somit die Ausgaben zu einem wesentlichen Teil mitbestimmen. Das Ferienhaus ist sicher ein idealer Platz für die Familie mit Kindern, da man sich nicht Gedanken darüber machen muss, inwieweit die Lebhaftigkeit der Kinder auf Abneigung stößt und Anlass für Konfrontationen bietet. Das Ferienhaus in Korsika könnte die Vorfreude auf den nächsten Urlaub in der ganzen Familie stimulieren und zum erlebnisreichen Event des Jahres werden lassen.

Wir haben gerade unsere Koffer gepackt und fahren heute Nacht erstmal knapp 1.100 Kilometer in den Süden Kroatiens, für den Herbst steht dann das eben beschriebene Ferienhaus auf Korsika auf dem Programm. Einzig mein eingerostetes Französisch sollte ich bis dahin noch etwas aufpolieren. Also, erwartet mich in gut einer Woche zurück, mit vielen neuen Eindrücken und Bildern im Gepäck. Wer nicht bis dahin auf Fotos warten will, der kann bis dahin die Eindrücke und Bilder der letzten Kroatien-Fahrt vom September 2010 Revue passieren lassen.

Carport oder Garage: Wohin mit dem Auto?

Aus aktuellem Anlass stellt sich bei mir mal wieder die Frage, was ist eigentlich besser? Das Auto in der verschließbaren Garage abstellen oder doch zum Carport greifen? Die Tatsache dass für die Stellplatzmiete im Raum Nürnberg ein nahezu vierstelliger Betrag pro Jahr fällig wird ist Grund genug, die Thematik einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Ob Carport oder Garage, was macht den Unterschied?
Mit der Einführung der sogenannten Carports ergeben sich neue Chancen und Wege einen adäquaten Abstellraum für das geliebte Auto zu errichten. Ein Carport erfüllt weitestgehend die gleichen Zwecke wie eine Garage. Ähnlich wie für Autos Einzelgaragen oder Doppelgaragen in Frage kommen, so kann man sich bezüglich Carports auch für Einzel- oder Doppel Carports entscheiden. In Bezug auf Form, Gestaltungsmöglichkeiten  und Material sind kaum Grenzen gesetzt.  Der Carport mag aber in einigen Punkten flexibler als eine Garage erscheinen und kann mit Sicherheit für weniger Kosten verwirklicht werden, als die fest umbaute Garage.

Was die Motivation anbelangt einen solchen Schutzraum für das Auto zu schaffen, so gibt es viele Gründe. In den meisten Wohnblocks mangelt es ohnehin an Tiefgaragenstellplätzen oder Garagen schlechthin. Die Mieten für diese Räumlichkeiten sind teilweise auch schon in Bereiche gerückt, bei denen der Aufwand einen Carport günstig zu bauen, zur interessanten Rechenaufgabe wird. Das Angebot für günstige Carports, auch in Bezug auf Flexibilität der anzuwendenden Bautechnik und des zu verwendenden Materials, ist mittlerweile auch sehr beachtlich. Einfache Stellplätze um, oder in der Nähe von Wohnblocks sind meistens nur in begrenzter Anzahl verfügbar und bieten keinen Schutz gegegn Schnee, Hagel und Eis.

Günstige Carports durch eigene Initiative
Der Freizeit Architekt und Hobby – Bastler wird sich nicht scheuen einen Carport Bausatz zu kaufen und selbst die Konstruktion in die Hand zu nehmen. Die handwerklichen Fertigkeiten, die dafür erforderlich sind, besitzen viele Heimwerker. Das Carport Design kann man auch selbst entwerfen, indem man sich an bereits vorhandenen Projekten orientiert. Das für die Konstruktion erforderliche Carport Holz oder Carport Metal wird es in vielen Baumärkten zu kaufen geben. Andererseits mag der Entschluss, sich an einen professionellen Anbieter für diesen Typ von Unterstellquartieren für das Auto oder Motorrad zu wenden auf die Dauer vorteilhafter sein. Eine gute Beratung und die Auswahl des richtigen Materials, der vorteilhaftesten Dachkonstruktion, eines guten Bodenbelages  und diverser anderer Faktoren, dürfte diesbezüglich die bessere Lösung sein. Auch in Bezug auf Rechtsfragen, wie einer Baugenehmigung wird der professionelle Händler mit gutem Rat zuur Seite stehen.

Carports sind pflegeleicht und es besteht weniger Gefahr beim Einparken das Auto oder die Garage zu beschädigen. Auch in Bezug auf die Anpassung der Bauform an Wohnhaus oder Wohnblock bietet der Carport mehr Freiraum im Vergleich zum Bau von herkömmlichen Garagen.

Kurzum: Für mich kommt definitiv der Carport in Betracht und wird auch so umgesetzt werden. Weitere Infos folgen natürlich! :-)

Sport im Urlaub: Golfreisen

Der regelmäßiger Leser dieses Blogs wird sich ob der Überschrift fragen, ob ich denn nun komplett durchgedreht bin. Bis vor Kurzem habe ich Golf ausschließlich mit Volkswagen in Verbindung gebraucht, und im Normalfall auch nur dann, wenn ohne Atempause dahinter ein GTI oder R32 gefolgt ist. Nun, auch ich werde älter, Extremsportarten waren noch nie mein Ding und mit zunehmender Arterienverkalkung will ein ruhiges Hobby gefunden werden.

Golf – also wir reden immer noch von der Ballsportart – scheint mir da genau das Richtige zu sein. Ein Außenstehender mag dies als planloses Herumstehen auf einer kurz gemähten grünen Wiese sehen, wir (also die Golfer) sehen darin die universelle Erfüllung. War der Golfsport in den 80er Jahren noch ausschließlich den Neureichen und Yuppies vorgeschrieben, erfreut sich mittlerweile auch der arbeitende Mob zusehends dem Putten und Herumlungern auf der Driving Range. Die Platzreife – also die Erlaubnis, auf Golfplätzen spielen zu dürfen – ist schnell erreicht und im Endeffekt für jeden der noch über beide Arme verfügt, problemlos machbar.

Wer – so wie ich – im Alltag keine Zeit für Rückschwung und Putten hat, dem lege ich eine der unzähligen Golfreisen ans Herz. Golfreisen eignen sich für Jedermann, egal ob blutiger Anfänger oder Heavy Pro auf dem Platz. Bereist werden die schönsten Golfplätze die der Planet zu bieten hat. Entweder man erwirbt dort seine Platzreife, feilt an seinem Handicap oder nimmt an einem Turnier teil. Eine Golfreise unterscheidet sich von einer Badereise nur in dem Punkt, dass man nicht den ganzen Tag am Strand herumvegetiert, sondern stattdessen gepflegt den (fremden) Rasen umpflügt.

Sofern sich gerade eben jemand von Euch so etwas wie “Neureicher Snob” gedacht hat – auch das stimmt nicht (mehr). Golfreisen sind ein bezahlbares Vergnügen für Jeden geworden – zumindest für all die, die alternativ auch zwei Wochen Lloret de Mar oder Ballermann buchen würden. Nur dass man sich eben beim Golf nicht Sangria ins Hirn ballert, sondern Golfbälle über den Platz.

Ich habe meine erste Golfreise über www.golf-first.de gefunden. Hier finden sowohl Leute mit ausgeprägter Aviophobie (wie ich), als auch Globetrotter Ihr bevorzugtes Golfreiseziel, je nach Laune in Deutschland, Europa oder Übersee. Unterm Strich tut man beim Golfen viel mehr für seine Gesundheit als man denkt und man ist den ganzen Tag in Bewegung und an der frischen Luft.

Gibt es unter Euch noch mehr Golfer? Ich weiß sonst eigentlich nur von Sebbi dass er – so entnehme ich es seinen regelmäßigen Berichten – begeisterter Golfer ist. Letzterer erholt sich übrigens momentan immer noch vom Rock im Park Besuch des letzten Wochenendes – ihr seht also, auch Golfer sind coole Leute! ;-)