Die Urlaubspläne für 2010

Nachdem wir 2009 aus Zeit- und Kostengründen komplett auf Urlaub verzichtet haben, wollen wir heuer wieder vermehrt auf Erkundungstouren gehen.

Konkret geplant haben wir bisher eine Woche im italienisch-bayerischen Badeort Bibione. Dort ist die Ferienwohnung schon gebucht und ich freue mich auf eine Woche Ausspannen – der einzige Weg den ich zurücklegen werde ist der von der Wohnung zum Bäcker und zum Strand. Die Mädels wollen sicher auf dem überteuerten Touristenmarkt shoppen, aber den Weg dorthin kennen Sie ja mittlerweile auch ohne mich! ;-) Von daher, Italien, Strand, Erholung – wir kommen, und zwar im Juni!

Schnappschuß in Richtung Bibione im Jahr 2005

Das zweite große Thema ist heuer die Formel 1. Nachdem sich ja “uns” Schumi dazu entschlossen hat, wieder mitzumischen sind die Rennen dieses Jahres natürlich Pflicht. Tom wird es sich wie jedes Jahr nicht nehmen lassen, nach Monaco zu schippern um zumindest die Trainings live zu sehen. Mir ist der Act nach Monaco zu groß und die Entfernung für nur ein paar Stunden einfach zu weit. Stattdessen werde ich eventuell mit nach Monza fahren. Von Nürnberg aus ist die Mailänder Gegend easy in 6 Stunden erreichbar, und vielleicht schaffe ich es auf dem Rückweg sogar noch kurz an den Gardasee.

Die andere Möglichkeit wäre, das Formel1-Rennen in Monza mit einer oder zwei Wochen Sardinien zu verbinden. Eventuell packe ich die Süße ins Auto und wir düsen nach dem Rennen spontan nach Livorno oder Genua auf die Fähre und erkunden Sardinien. Mal sehen was Zeit und Geldbeutel nach der Jahresmitte hergeben.

Ansonsten will die Süße ein Wochenende lang ins Isartal und an den Walchensee, unserer Freundin Caro versprechen wir seit gefühlten Jahren einen Besuch in Hamburg, und ich habe mir vorgenommen, heuer noch ein Konzert von Max Raabe und seinem Palastorchester zu bestaunen. Und da der Herr Raabe sicher nicht zu mir in den Wald kommt, werde ich einen Konzertbesuch wohl mit einer Städtereise verbinden müssen.

Im Großen und Ganzen versuche ich also tatsächlich, die Dinge etwas ruhiger und langsamer angehen zu lassen, nach dem Streß und den daraus resultierenden gesundheitlichen Einschränkungen der letzten Jahre hatte/habe ich ja auch keine andere Wahl. Ach, und über die zweidimensionale Tour nach Singapur (also ohne Flugzeug) erzähle ich Euch demnächst auch Genaueres! ;-)

Fuckfuckfuck…

Seid Ihr mit dem Dach / der C-Säule Eures Autos schon einmal am Fallrohr einer Dachrinne hängengeblieben? Falls nicht, könnt Ihr Euch ja mal anschauen wie das Ergebnis aussieht:

Skoda Octavia RS TDI C-Säule Delle

Danke der Nachfrage, meine Laune war gestern Abend blendend!!!

Winterimpressionen von der Autobahn

Dank dem heraufbeschworenen Katrastrophen-Tief “Daisy” Anfang des Jahres gab es in Deutschland endlich mal wieder Schnee. Natürlich nicht in katastrophalem Ausmaß so wie es die Meiden gerne darstellen, sondern einfach so wie ein Winter nunmal ist – nämlich kalt und mit Schnee.

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an meinen Lieblings-Wetterfrosch Jörg Kachelmann der mit stoischer Ruhe bei jeder Gelegenheit darauf hinweist, dass unser Wetter gar nicht soooo ungewöhnlich ist wie es immer wieder dargestellt wird. Im Winter schneit es nun mal, und dass dieser Schnee bei entsprechend winterlichen Temperaturen (also unter 0 Grad) auch gerne mal liegen bleibt, das sollte jeder von uns noch aus dem Physikunterricht wissen. Und dass Menschen und ganze Ort dann plötzlich “von der Außenwelt abgeschnitten” sind, heißt schlicht und einfach dass Erkan mit seinem konkret krass tiefen 3er BMW eben nicht mehr ins nächste McDrive fahren kann – würde er stattdessen zu Fuß ausrücken würde er locker die nächste Ortschaft erreichen. Soviel also zur aussichtslosen Lage sobald mal 30cm Schnee gefallen sind.

Natürlich will ich das Thema auch nicht herunterspielen, wenn man natürlich über Nacht auf der Autobahn steht und im schlimmsten Fall noch unter einer zwei Meter hohen Schneewehe steckt ist das freilich nicht ungefährlich – hier fragt man sich aber dann ob nicht die Gemeinde / Straßenmeisterei den Fehler bereits am Tag vorher gemacht hat – und nicht einfach den bedrohten Streckenabschnitt gesperrt hat.

Ich bin diesen Winter auch schon einige Stunden aufgrund der Witterungsbedingungen “steckengeblieben”. Dies hatte aber gar keine so weltverändernden Auswirkungen, ich habe mein Notebook auf den Schoß genommen und meinen Kunden via UMTS und Handy einfach von der Autobahn aus bedient. Bezogen auf die schnelle Erreichbarkeit eines McDrive war ich zu diesem Zeitpunkt aber doch von der Außenwelt abgeschnitten! ;-)

Egal, eigentlich wollte ich in diesem Beitrag überhaupt keinen Text schreiben, sondern lediglich ein paar Fotos ablegen, die ich bei diversen Fahrten in den letzten Tagen und Wochen mit dem Handy geschossen habe. Die Qualität ist nicht berauschend, trotzdem sind es schöne Zeitzeugen und spätestens wenn ich beim Blättern im Blog in einem Jahr über die Fotos stolpere, freue ich mich Sie heute hochgeladen zu haben.

Here we go…:

Winterimpressionen - Winter auf der Autobahn - Tief Daisy 2010

Das Bett ziert sich!

Seit über einem Jahr will ich für mich und meine kürzere Hälfte ein Balkenbett bauen. Geplant war ein massiver Rahmen aus 10×10cm dicken Balken. Im Beitrag “Schlafen im Echtholzbett” könnt Ihr Euch einen Überblick über die Planung verschaffen, dort gibt es auch ein Bild zu sehen.

Aus Kostengründen habe ich statt der schwedischen Eiche auch einfaches Fichtenholz zurückgegriffen. Fichte ist zwar bei Weitem nicht so hart, kostet allerdings in der Anschaffung ca. 10% der  besonders harten Eiche. So habe ich bereits im letzten Winter die Fichtenbalken gekauft, und habe sie sodann ein Jahr lang im speziell präparierten Holzlager des Schuppens trocknen lassen.

Womit wir auch schon zum Problem kämen…Ich alter Geizhals habe Kernholzbalken gekauft und die sind nun – obwohl wirklich korrekt gelagert – verzogen! Das ist der absolute SuperGAU, da ja in Zukunft 3 Balken übereinander gelegt eine Seitenwand des Bettes ergeben sollen. Im Endeffekt bleibt mir nun nichts anderes übrig als das Holz komplett neu zu kaufen, und diesmal natürlich ein Leimholz zu nehmen. Das Leimholz kostet ca. das 3-fache des Kernholzes, aber einmal mehr bestätigt sich das alte Sprichwort: “Wer billig kauft, kauft zwei Mal!“.

Wenigstens muß Leimholz nicht erst eine Saison lang trocknen, sprich das kann ich kaufen und sofort loslegen. Gut dass unsere bisherige Schlafstatt zumindest noch einigermaßen brauchbar ist, sonst müssten wir bis auf Weiteres auf dem Luftbett schlafen.

Als wären die nicht eingeplanten Kosten für das Leimholz nicht genug, braucht die kürzere Hälfte auch noch ein neues Handy, da das bisherige Nokia langsam das Zeitliche segnet, außerdem sorgt Sie mit Ihrem Knochen schon seit längerem für gute Lacher, sobald Sie das Teil aus Ihrer Tasche zieht. Ich würde Ihr ja ganz gern ein Smartphone aufschwatzen – ich persönlich nutze seit kurzem ja den BlackBerry Bold 9700, und für die zierliche Damenwelt kommt Mitte des Jahres der neue Pearl 9100 auf den Markt. Leider gibt es für den BlackBerry in Deutschland noch keine Prepaid-Tarife, und die BlackBerry Datenoption ist für Ihre Zwecke überdimensioniert. Also – falls jemand von Euch ein gutes und kostengünstiges Nokia-Modell empfehlen kann freue ich mich über einen Kommentar!

Wie schaut denn der aus?

Seit 19. Dezember liegt in unseren Gefilden Schnee. Bereits damals war mein Auto dreckig. Im letzten Jahr habe ich von September bis Ende März ohne Autowäsche durchgehalten, heuer war ich nicht so willensstark. Heute Morgen konnte ich es einfach nicht mehr sehen, bzw. ich wollte mal wieder wissen welche Farbe mein Auto eigentlich hat…

Skoda Octavia RS TDI in der Waschanlage

Für Morgen und das kommende Wochenende sind Schneefälle vorhergesagt. Schneefall bedeutet vermehrten Einsatz von Streusalz auf den Straßen, denn unser Winterdienst hat seit diesem Jahr die Unsitte, kaum mehr zu Räumen, dafür wird die 10-fache Menge an Streusalz auf die Straßen gepumpt. Mal sehen wann mein Bolide wieder so aussieht wie auf dem ersten Bild der Fotostory – ich gebe ihm 5 Tage! :-(

Wascht Ihr Eure Autos im Winter?