Fii – Power to the People

…oder: Wenn ein etwas ambivalenter Österreicher sich an Reggae ausprobiert. Tatort X-Factor auf VOX, 30.08.2011 so gegen 21:30 Uhr. Ein schwergewichtiger Österreicher mit neongelbem T-Shirt betrifft die Bühne. Selbst nennt er sich einen Live Looping Beatboxer. So jemand tut einerseits Beatboxen, andererseits nimmt er Schnipsel seines Gesangs auf um es dann sofort wieder abzuspielen und in den Song einfließen zu lassen.
Nachdem der X-Factor Juror Das Bo klären konnte dass der Typ “fii” heißt und nicht “Vieh”, legte selbiger mit einer Interpretation seines Songs “Power to the People” los. Und was da aus einem Österreicher an Reggae-Sound rauskommt, der neben der Bühne einen ganz simplen österreichischen Akzent und einen leichten Schmäh in der Stimme hat, ist wirklich genial.

“Fii” schaffte es mit Power to the People sowohl Juroren als auch das Publikum innerhalb von Sekunden mitzureissen, und die ca. 600 Leute im Saal waren unmittelbar in Partystimmung.

Nach der Sendung machte ich mir wenig Hoffnungen von fii bereits etwas auf Youtube zu finden, aber weit gefehlt. Einerseits häufen sich bereits die Fan-Videos, andererseits gibt es bereits eine offizielle Studioaufnahme von Power to the People.

Letztere könnt Ihr hier auch Youtube anschauen:

Die Videokommentare sprechen für sich. Mittlerweile hat das Video über 15.000 Views und mehr als 100 Videokommentare, die fii uns seine Power to the People Performance schon als X-Factor 2011 Gewinner sehen.

Wobei bei einem Künstler wie fii vor allem die Live-Performance nicht zu verachten ist, also schaut auch unbedingt mal das Video von der Live Looping Beatbox Show von der VoxBox Tour an! Probiert mal aus Power to the People in Dauerschleife laufen zu lassen….das geht hier schon über eine Stunde und wird partout nicht langweilig! :-)

Wie findet Ihr fii und Power to the People? Schreibt mir in den Kommentaren!

Gedanken zum europaweiten Ein- und Verkauf im Online-Handel

Internethandel - Zeitschrift, Magazin, Onlinehandel, erfolgreichMein heutiger Artikel richtet sich vorwiegend an Online-Händler, also all diejenigen von Euch, die vorwiegend Waren oder auch Dienstleistungen im Internet feilbieten. Hand aufs Herz: Die Mehrzahl von Euch handelt innerdeutsch, oder maximal noch mit dem angrenzenden bzw. deutschsprachigen Ausland. Diejenigen die den Online Ein- und Verkauf von Waren bereits seit Jahren erfolgreich mit mehr als 20 europäischen Staaten betreiben brauchen jetzt eigentlich nicht weiter zu lesen, der Rest von Euch kann gespannt sein.

Genau diese Thematik, nämlich der erfolgreiche (!) europaweite Ein- und Verkauf im Onlinehandel wird in der aktuellen Ausgabe des Magazins INTERNETHANDEL beschrieben. Da ich die Problematik nur selbst zu gut kenne, und momentan genau hierfür eine Lösung – bzw. jemanden der mir etwas die Angst im europaweiten Handel nimmt – suche, habe ich mir die aktuelle Ausgabe besorgt und mich eingehender mit der Thematik beschäftigt.

Die typischen Probleme (ich erkenne mich hier durchaus wieder):

  • Man hat meist keine oder nur wenig Informationen über die europäischen Versandbestimmungen
  • Eine vorhandene Sprachbarriere (was ist wenn sich jetzt ein Kunde aus Südspanien meldet?)
  • Ist mein Onlineshop überhaupt in der Lage, alle meine Artikel ohne immensen Aufwand mehrsprachig darzustellen?
  • Wie funktioniert eigentlich das Widerrufsrecht in Ungarn, oder gibt es da gar keins?
  • Kann ich meinen Online-Shop überhaupt international bekannt machen?
  • Was sind sichere und verlässliche Zahlungssysteme innerhalb Europas?

Ihr habt bereits bei Punkt 3 resigniert und wollte es beim innerdeutschen Handel belassen? Ehrlich gesagt wollte ich genau das auch erst tun. Nur habe ich mir dann vor Augen geführt, dass der EU-Handel mir über 400.000.000 potentielle Neukunden bietet! 400 Millionen zahlungskräftige Kunden, die ich bis dato mit voller Absicht aus meinem Markt ausschließe, nur weil ich mir keine Gedanken über die obigen Fragen machen will.

Tja, da auch an diesem Punkt immer noch genug von Euch genau hier abspringen werden, um Ihre Produkte weiterhin nur zwischen Flensburg und Garmisch verkaufen, hat sich INTERNETHANDEL die Gedanken für Euch gemacht. Ihr müsst nichts weiter tun als euch in der aktuellen Ausgabe das Titelthema  Online-Handel in Europa – Einkauf und Verkauf in allen Mitgliedsstaaten der EU auf der Zunge zergehen zu lassen.

INTERNETHANDEL Ausgabe 94 08-2011Dort wird auf – ich habe schnell mal nachgeblättert – 38 Seiten eingehend erklärt worauf es beim internationalen Online-Handel ankommt. Und an die Faulen unter Euch, keine Angst. Das Credo lautet auch dort: “langsam anfangen”. Es macht keinen Sinn wenn Ihre Eure Produkte von jetzt auf gleich in allen momentan 27 EU-Staaten zum Verkauf bietet. Fangt mit zwei oder drei “einfachen” Ländern an und tastet Euch langsam an Eure 400 Millionen Neukunden heran.
Wie ihr das macht, von der Recherche der verschiedenen Versandmöglichkeiten über die Klärung rechtlicher Grundsätze, die Schaffung internationaler, sicherer Zahlungsmöglichkeiten bishin zur optimalen, europaweit erfolgreichen Vermarktung eurer Internetseite, könnt Ihr alles dort nachlesen.

Außerdem wurde im Artikel zum Online-Handel im Europa an beide Seiten gedacht, sowohl der Verkäufer als auch der Einkäufer erhält viele gute Tipps. Im Endeffekt solch gute Möglichkeiten, dass man auch als Online-Händler, der seine Produkte lokal einkauft, durchaus ins Grübeln kommt, auch seinen Produkteinkauf zu internationalisieren.

Fazit: Wer jetzt und zukünftig im Online-Handel erfolgreich sein will, kommt an Europa nicht vorbei. Und wem dabei das vollkommene Wissen nicht in die Wiege gelegt wurde, der kann all dies schön komprimiert und vorgekaut in der aktuellen Ausgabe von INTERNETHANDEL nachlesen und danach direkt umsetzen.

Verkehrskontrolle…mal wieder zu schnell…

Schnell unterwegs zu sein rächt sich, letztendlich wird man ja doch erwischt! :-(

Schnelles Scrollen - Fast Scrolling

Update: Irgendwie kapiert keiner den Witz. Das da oben ist KEIN Werbebanner sondern sollte der eigentliche Lacher sein. Also schnell scrollen, Scrollpolizei, und so. Naja, vielleicht ist auch nur MEIN Humor momentan komisch! :D

Tonemapping

Auf der Fahrt nach Kroatien sind ja unzählige Bilder entstanden – und auch wenn einige meinen ich schieße nur 100% farbtreue Bilder, so sieht die Realität oft genug einfach so aus:

Fahrt durch Yugo - Original

OK, auch aus diesem Bild kann man mit Farb- und Kontrastanpassung und etwas Tonwertkorrektur durchaus noch ein realistisches Bild machen, interessant wird es jedoch, wenn man sich mal des Tone Mappings annimmt (so funktioniert das in Photoshop) und etwas mit den Farben spielt. Dieses Bild hat sich aufgrund des leicht psychedelisch anmutenden Himmels hervorragend dazu geeignet. Und siehe da, bereits nach kurzer Spielerei an den Reglern kommt sowas raus:

Fahrt durch Yugo - Tonemapping

Den Realisten unter Euch wird dieses Bild wahrscheinlich nicht so gut gefallen wie ein farbtreues Original, trotzdem hat es irgendwas. Danke Dir Jenns.

Google+ oder: Mein Gott bin ich wichtig…

Seit einigen Wochen geistert nun dieses Google+ durch die Internetwelt. Unter plus.google.com soll ein Facebook-Killer entstehen. OK, bisher fehlen nur noch knapp 700.000.000 Nutzer. Trotz eines gesunden Abwehrverhaltens komme ich schon beruflich nicht umhin, mich mit Google+ zu beschäftigen, und habe heute meinen Account verknüpft.

Natürlich will Google den Account auch gleich noch mit allen möglichen anderen Google Diensten wie Picasa etc. verknüpfen. Richtig viel habe ich über das Google+ jetzt noch nicht herausgefunden. Man kann ein Profil ausfüllen, organisiert seine Freunde in Kreisen (Circles), kann Hangouts machen (das sind spontane Chats mit mehreren Personen) und mit Sparks greift man auf Feeds, etc. zu die man dann wieder mit seinen Freunden teilen kann.

Der recht eingeschränkte Kreis der für mich sichtbaren Nutzer mag wohl auch an folgender Meldung liegen:

Google+ = Google Plus = G+

(c) plus.google.com

In den 5 Minuten in denen ich mich bisher mit Google+ beschäftigt habe sind mir bereits zwei Sachen aufgefallen die mir nicht gefallen:

Keine Vanity-URL: Das Google+ Profil kann nicht mit einer Vanity-URL, also einer sprechenden URL versehen werden. Bei Facebook funktioniert das ja wunderbar, dort ist man dann bspw. unter www.facebook.com/whoopster erreichbar. Mein G+ Profil hat die sehr einprägsame Adresse https://plus.google.com/101403941358947082465.

Keine wirklich konfigurierbare Privatsphäre: Gut, in Facebook sind die Privatsphäre-Einstellungen mittlerweile bis zum Erbrechen aufgesplittet, trotzdem sind Sie sinnvoll. In Google+ habe ich hierfür noch nicht wirklich viel gesehen. Vielleicht habe ich auch noch nicht detailliert genug gesucht. Momentan komme ich mir mit meinem Profil eher so vor, als würde ich mich mitten auf einen Marktplatz stellen und meiner persönlichen Daten in die staunende Menge brüllen.

Achja – natürlich gibt es auch eine hübsche Google+ Demo zum online anschauen: The Google+ Project

Habt Ihr schon einen Google+ Account? Und falls ja, mögt Ihr mir erklären für welche Zwecke ihr diesen nutzen wollt? Ich freue mich auf Eure Kommentare!