Ausflug Kornaten-Inseln, Kroatien, August 2016

Kroatien 2016 – 14. August – Mit dem Kahn nach Kornati

Um 6:20 Uhr flötet mich mein Mobiltelefon unsanft aus dem Schlaf, sofern ich mir als Atheist hier eine Meinung erlauben darf, eine denkbar unchristliche Zeit im Urlaub!
Eine kalte Dusche und ein verkürztes Frühstück später sitzen wir um 8:02 Uhr im Auto und parken selbiges um 8:12 Uhr auf dem Parkplatz des Ausflugveranstalters.

Boarding time

Das Boot, ich nenne es ab sofort nur noch „der Kahn“, liegt bereits im Hafen vor Anker. Da die schattigen Sitzplätze unter Deck bereits belegt sind, kraxeln wir direkt aufs sonnige Oberdeck und nehmen auf einem der billigen Plastik-Stapelstühle Platz.
Der Kahn wurde im Jahre 1970 auf den Namen Michelle getauft und karrt seither unverändert tagein tagaus zahlende Touristen durch die kroatische Adria. Augenscheinlich waren die Menschen zum Bauzeitpunkt des Kahns auch noch kleiner, jeder Passagier der eine Körpergröße von ein Meter siebzig überschreitet, kann sich fast ausschließlich nur gebückt fortbewegen. Das Schreiten auf dem Oberdeck ist komfortabler, hier könnte man sich höchstens den Kopf an der Sonne stoßen.

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Zaton Military Base, Abandoned, Lost Place, Kroatien August 2016

Kroatien 2016 – 13. August – Lost Military Base und Caching

Nach dem Frühstück drehe ich gegen 10 Uhr 30 den Zündschlüssel des Fabia und wir setzen unsere erholten Körper in Richtung Zadar in Bewegung.
Unser geselliger Reisebegleiter Carlos (das Navi) weist als erstes des Weg in Richtung Templari. Dort befindet sich eine alte Ruine am Ende einer Landspitze, zieht man den Trampelpfad dorthin ab, sollten mindestens 320 Grad Panoramablick übrig bleiben.

Zu Fuß nach Templari

Das Auto parken wir geschätzt 2,5 Kilometer vom Zielpunkt entfernt, füllen den Wanderrucksack mit Getränken und laufen los. Übrigens sollte man den Getränkevorrat bei Wanderungen in schattenarmen Gebieten bei Temperaturen von mehr als 30 Grad ordentlich dimensionieren. Auch bei „nur zwei Stunden“ sind 3 Liter Flüssigkeit im Rucksack Pflicht. Mit dieser Faustregel, und einer schützenden Kopfbedeckung werden auch längere Märsche in der Mittagshitze der Augustsonne nicht zur Strapaze.

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Kroatien 2016 – 12. August – Meer, Faulenzen, Sonnenbrand

Für das Urlaubslogbuch folgt nun ein sehr kurzer Bericht, denn unser 6. Urlaubstag soll der erste Erholungstag in der Sonnenliege werden – ein unerwartet ekelhaftes Fischgericht vom Vorabend zwingt uns mich dazu, aus der geplanten Nachmittagserholung am Strand einen Ganztages-Event zu machen!

Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet ausreichend für den 15 Meter langen Weg zum Meer gestärkt haben (das klappte erstaunlicherweise auch bei mir), packen wir unsere Handtücher und Bücher ein, besetzen eine Hotelliege und genehmigen unserer Haut eine ordentliche Pigmentveränderung. Während bei mir das Bräunen ganz gut funktioniert, ähnelt meine EBH am Abend eher der russischen Nationalflagge, nur Hammer und Sichel fehlen.

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Verlassene Aluminiumfabrik Lozovac, Kroatien - August 2016

Kroatien 2016 – 11. August – Verlassene Aluminiumfabrik und viel Verkehr

Nachdem der gestrige Tag sehr laufintensiv war, und sich zeitlich keine Gelegenheit zu einem Strandbesuch ergeben hat, sollte Tag 5 ein Split-Tag werden, also halb Activity und halb Strandfaulenzen. Gleich vorweg: Zum zweiten Teil kam es nicht! 😉

Der Grund dafür ist bereits in der Anfahrt zu unserem ersten Lost Place zu finden. 2 Stunden 17 Minuten für 63 Kilometer spiegelt genau das wieder, was eine Fahrt auf der Jadranska Magistrale ausmacht: Sie ist unberechenbar, elend langsam und alternativlos! Ist die Straße erst einmal dicht, gibt es nicht wirklich eine passable Umfahrungsstrecke. Zumindest kennen wir nun jeden Stein zwischen Vodice und Šibenik beim Vornamen.

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Der Innenhof des Kloster Krka im Nationalpark

Kroatien 2016 – 10. August – Nationalpark Krka, das volle Programm

Heute besuchen wir erstmals auf unseren Kroatien-Erlebnisfahrten einen Ort zum zweiten Mal – der Nationalpark Krka mit seinen einzigartigen Naturphänomenen. Das Flussgebiet von Krka und sein Verlauf wurden 1985 offiziell zum Nationalpark erklärt. Das Gebiet ist bekannt für seine umfangreiche Flora und Fauna, und zählt zu den ornithologisch wertvollsten Orten Europas.

Unser erster Besuch im Nationalpark Krka liegt mittlerweile fünf Jahre und zwei Monate zurück, entsprechend gespannt treten wir die 63km kurze Fahrt an. Wer übrigens meinen Bericht zu Krka aus 2011 auch lesen mag, den findet ihr hier.

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