Gestern habe ich bei Astrid einen genialen Artikel gelesen. Unter dem Namen Der Soundtrack meines Lebens hat Astrid all die Songs zusammengestellt, die in Ihrem Leben eine entscheidende Rolle gespielt haben. Ich finde die Idee richtig gut, deshalb gibt es jetzt den Soundtrack MEINES Lebens hier zu lesen. Ich bin selbst sehr gespannt, denn jetzt wo ich diese Zeilen tippe habe ich noch keinerlei Ahnung welche Songs ich hier gleich auflisten werde. Mal sehen was meine Erinnerung so zu Tage fördern wird…
Genau wie bei Astrid wirds auch bei mir eine ungeschönte Liste in der durchaus die ein oder andere Peinlichkeit enthalten ist. Here we go…
1991 Der erste Lieblingsfilm
Im zarten Alter von 10 Jahren hatte ich meinen ersten Lieblingsfilm, der mir bis heute eindeutig im Gedächtnis geblieben ist. Ein Autofreak war ich schon immer, und so war es die Til Schweiger / Tina Ruland Tuningschnulze “Manta Manta”, die ich geschätze 78x auf VHS gesehen habe. Natürlich mußte ich auch den Soundtrack haben. Bestellt habe ich die LP aus dem Katalog mit dem Krokodil drauf. Wie hieß denn gleich noch dieser Versand? Die hatten immer so Katalogheftchen mit Butterbrotpapierseiten, so richtig ernstzunehmend dünn. Auf dem Manta Manta Soundtrack war dann auch mein erster Lieblingssong enthalten – Jungle Bill von Yello
1992 Meine erste CD
Ein Jahr später habe ich mir die erste Compact Disk angeschafft. Kurioserweise hatte ich seinerzeit noch keinen eigenen CD-Player. Den habe ich erst kurz darauf vom ersparten Geld gekauft, in Form einer Würfel-Stereoanlage, so wie man Sie in den 90er Jahren gekauft hat wenn man Marken wie Onkyo oder Aiwa noch nicht im Wortschatz hatte…
Die CD war die Greatest Hits von ZZ Top, der Lieblingssong daraus hieß ZZ Top – Got me under Pressure
1993 – Die erste große Liebe
Wenn ich so recht zurückdenke war die Zeit mit 12/13 Jahren, als man das erste Mal so richtig in ein Mädchen verknallt war, irgendwie ziemlich cool. Der Sommer 1993 war vom Wetter her absolut genial, ich war fast jeden Nachmittag im Freibad und meine Angebetete hatte stets einen Ghettoblaster dabei. Aus der Zeit sind mir noch viele Songs haften geblieben, am besten erinnere ich mich aber an All that she wants von Ace of Base – den Text kann ich übrigens heute noch komplett auswendig mitsingen
1994 Der Zungenbrecher
In diesem Jahr lief auf Antenne Bayern der Song We didn’t start the fire von Billy Joel rauf und runter. Einerseits komisch, da das Lied seinen Höhepunkt bereits 1989 – 1990 hatte und zu dieser Zeit stets in den Top 10 anzutreffen war. 1994 hat mich aufgrund der ständigen Präsenz am Äther der Ehrgeiz gepackt, und ich habe den Songtext von We didn’t start the fire auswendig gelernt. Ja, ich habe die Lyrics noch heute komplett im Kopf und kann mitsingen, und Ja, der Text ist Fucking schwer. Wers nicht glaub kann hier nachlesen. Dazu noch das Video dann könnt Ihr gleich mitsingen
So. Fünf Minuten Schreibunterbrechung, mußte erst checken ob der Joel-Songtext noch sitzt. Geht noch!
1999 – Der erste Auto-Song
Pünktlich zum Führerschein ging es bei mir erst richtig rund was die Lieblingsmusik betrifft. Im Auto höre ich grundsätzlich immer Musik, und im Laufe der Jahre und den ersten knapp 500.000km hinter dem Lenkrad haben sich so einige musische Schätzchen angesammelt. Für immer im Gedächtnis wird mir hier aber On every street von den Dire Straits bleiben. Den Song mochte ich schon seit jeher, 1999 hat er sich jedoch für immer ins Hirn gebrannt. Der Hintergrund in einem Satz: März 1999 den Führerschein bekommen, kein eigenes Auto gehabt, der Schwingi mußte nach Hause zu seinen Eltern, der Max hat mir seinen 5er BMW geliehen, ich hab den Schwingi gefahren, das erste Mal über längere Zeit >180km/h auf der Autobahn gefahren, und passend zur Fahrt spielt Bayern 3 “On every street”. Das kuriose daran: Den Song habe ich vorher nie im Radio gehört, und in den darauffolgenden 11 Jahren vielleicht 3x. Hier also On every street mit dem unvergleichlichen Sound von Mark Knopfler / den Dire Straits
Das war Teil 1 meiner Reihe “Der Soundtrack meines Lebens”. Über Teil 2 muß ich mir noch Gedanken machen und melde mich in Kürze damit.
Abschließend noch ein paar Fragen an Euch, vielleicht habt Ihr ja Lust zu kommentieren:
Wer von Euch fand Manta Manta damals auch gut?
Your favorite? Ace of Base oder Roxette?
War Euch vor dem Lesen dieses Artikels klar wie beschissen schwer der Songtext zu We didn’t start the fire ist?
Bereits zum dritten Mal habe ich die Möglichkeit, Taschenlampen aus dem Hause Zweibrueder Optoelectronics testen zu dürfen. Eventuell erinnert Ihr euch an die Tests der Taschenlampen LED LENSER M5 oder der LED LENSER T7. Heute dreht sich alles um die brandneue LED LENSER M7, die mit Ihrer Smart Light Technology und dem Advanced Focus System alles bisher dagewesene sprichwörtlich in den Schatten stellt.
Tech Specs
Das obige Bild soll Euch einen Eindruck der Größe der LED LENSER M7 vermitteln, die Taschenlampe ist nur 13,7cm lang und wiegt 193 Gramm. Mit nur einer High End Power LED schafft die LED LENSER M7 220 Lumen und eine Leuchtweite von Sage und Schreibe 255 Metern! Befeuert wird die Lampe mit 4 herkömmlichen Batterien der Größe AAA, der Hersteller verspricht damit eine Leuchtdauer von 11 Stunden. Das Gehäuse ist wie bei allen robusten LED LENSER Taschenlampen vollständig aus Metall und bietet viele verschiedene Leuchtfunktionen, mehr dazu im nächsten Absatz. Zusätzlich zum Modell M7 gibt es noch die LED LENSER MT7. Das “T” im Modellnamen steht für tactical – die MT7 verfügt über einen angespitzten Batteriedeckel, dadurch kann die Lampe bspw. zum Einschlagen einer Scheibe im Notfall verwendet werden.
Die Funktionen
Die M7 verfügt über ein Advanced Focus System mit Speedfokus, das mit einer Hand zu bedienen ist, außerdem ist die Lampe modular aufgebaut und lässt sich spielend in Ihre Einzelteile zerlegen. Das bedeutet dass somit jedes Teil im Falle eines Defekts problemlos getauscht werden kann. Das herausragendste Feature der LED LENSER M7 ist jedoch die Smart Light Technology mit Ihren vielfältigen Funktionen. Dank der Smart Light Technology bietet die M7 eine unglaubliche Lichtleistung, im Gegensatz dazu gibt es auch einen Lichtmodus, der blendfreies Lesen ermöglicht.
SLT – Smart Light Technology
Die Features der Smart Light Technology erklären sich am schönsten mit diesem Schaubild.
Grundsätzlich gibt es die Modi “Easy”, “Professional” und “Defence”. In jedem Modus kann man die Taschenlampe einfach einschaltet und Sie leuchtet – also das was eine Taschenlampe in 90% aller Fälle tun soll. Drückt man nun den Taster am der Rückseite des Gerätes, lassen sich je nach vorgewähltem Modus verschiedene Funktionen ansteuern – Unterstützung bietet wieder das Schaubild auf der linken Seite. Es gibt hier den Modus Low Power, einen Blink-Modus, einen vollautomatischen SOS-Modus und einen Stroboskop-Modus.
Mit der Defence-Strobe Funktion im Defence-Modus ist nicht zu spaßen, exakt diese Lichtfolge setzt beispielsweise auch das US-Militär in der Kategorie der nicht tödlichen Waffen ein. Hier findet Ihr noch eine ausführliche Erklärung der Smart Light Technology.
Mehr über LED LENSER
Um sich bereits vor dem Kauf einer LED LENSER Taschenlampe umfassend über die Produkte der Firma Zweibrueder Optoelectronics informieren zu können, gibt es sowohl ausführliche Bildergalerien als auch ein eigenes LED LENSER Forum. Die Social-Community Anhänger unter Euch finden LED Lenser auch bei Facebook oder alternativ bei Twitter.
LED LENSER M7 “in the wild”
Natürlich sagen beim Test einer solchen Lampe Bilder mehr als 1000 Worte. Ich wollte eigentlich gestern raus und im Dunkeln ein paar Vergleichsfotos machen, jedoch fand direkt neben meiner Wohnung ein Konzert mit knapp 60.000 Zuschauern statt, und als ich die ersten Versuche mit der Taschenlampe gemacht habe, stand sofort die Security neben mir und hat mein Tun unterbunden. Im darauf folgenden Gespräch fielen Worte wie “unglaublich”, “gib mal her”, “Was wäre denn ein Flak-Scheinwerfer”, u.ä. Nebenbei habe ich natürlich gleich ein wenig Werbung gemacht und die Security mit Ihren Maglite 4D recht alt aussehen lassen!
Sobald sich die Gelegenheit bietet werde ich Bilder der M7 nachreichen, sowas muß man nämlich wirklich gesehen haben!
Warum also eine LED LENSER M7 kaufen?
Stellt sich zuletzt immer noch die Frage des “Warum?”, denn die LED LENSER M7 ist ja – sind wir ehrlich – keine preiswerte Taschenlampe. Einige Killer-Features habe ich ja oben bereits aufgezählt. Was aber unterscheidet die M7 noch von Ihren Mitbewerbern?
Die M7 ist Akku-tauglich, d.h. Ihr könnt Sie mit wiederaufladbaren Batterien betreiben
Die M7 hat ein Low Battery Messaging System und fordert ca. 10 Minuten bevor die Batterien leer werden zum Wechsel auf
Der Verteidigungsmodus (Defence Mode) der M7 ist wirklich brauchbar, da er ohne langes Suchen in Sekundenschnelle aktiviert werden kann
Die Verarbeitung sucht seinesgleichen und macht die M7 zu einer langlebigen und robusten Outdoor-Taschenlampe*
*zum Thema Robustheit: Ich habe damals bereits mit der LED LENSER M5 den ultimativen Test gemacht: Sowohl einen Sturz aus 4 Metern Höhe als auch den Taschenlampenweitwurf (in einer Wiese) von ca. 25 Metern hat die Taschenlampe ohne jede Blessur überstanden.
Mir würden jetzt sicherlich noch 20 weitere Gründe einfallen, wieso ich auch zukünftig LED LENSER Lampen nutzen werden – wohlgemerkt bin ich lange Jahre von den Maglite-Produkten begeistert gewesen und habe auch zwei Maglite Modelle – jedoch seit ich die LED LENSER Taschenlampen besitze, kaum mehr im Einsatz.
Solltet Ihr Fragen zu den LED LENSER Produkten haben, helfen Euch sicher die Hersteller von Zweibrueder Optoelectronics weiter – oder Ihr schreibt einfach hier einen Kommentar und ich werde Euch so gut ich kann Rede und Antwort stehen.
Ich habe ja hier im Blog schon hin und wieder einmal meine Tiltshift-Bilder vorgestellt. Vereinfacht gesagt ist das ein Fotoeffekt, der ein Bild so aussehen lässt, als würde es sich um eine Miniaturwelt handeln.
Am besten eignen sich dazu Fotos, die aus der Vogelperspektive bzw. von “schräg oben” aufgenommen werden, weil da der Effekt am Besten zur Geltung kommt. Hier habe ich schon einmal ein paar Versuche vorgestellt. Heute war ich ja auf dem Treffen der luftgekühlten Fahrzeuge an der Nürnberger Steintribüne, und habe – rein zufällig – ein richtig gutes Tiltshift-Motiv erwischt. Einen Blick von der Steintribüne auf die DTM-Strecke, auf der die ganzen Käfer, VW Typ 4, Karmann Ghia, Porsche und Luftkühlkonsorten geparkt waren.
Originalfoto:
Tiltshift:
Wie man sieht kommt der Effekt von “oben” wirklich am Besten zu Geltung, dann das Bild sieht wirklich nach Modelleisenbahn auf. Jetzt bereue ich es direkt, dieses Jahr nicht bei der DTM gewesen zu sein, das hätte sicherlich einige gute Motive gegeben.
Nachdem mich Manfred von superbeetle.de am Freitag kurzfristig auf das VW Käfer-Treffen an der Steintribüne aufmerksam gemacht hat, habe ich heute die Zeit genutzt und kurz auf dem Treffen vorbeigeschaut. Da das kostenfreie Treffen – sowohl für Teilnehmer als auch für Zuschauer – bereits morgens losging war ich vielleicht um 14 Uhr schon etwas spät dran – ca. 30 Autos waren noch zugegen. Die Fahrzeuge waren auch nicht auf den Käfer beschränkt, sondern es stand alles rum, was einen luftgekühlten Motor aufweisen konnte.
Da das Wetter traumhaft war und ich dem Manfred versprochen habe, ein paar Fotos online zu stellen, im folgenden ein paar Impressionen vom Nürnberger Dutzendteich und dem Steintribünentreffen. Die Fotos vom Dutzendteich und von der Kongreßhalle sind nur entstanden weil ich mal wieder zu Fuß unterwegs war. Da lässt es sich einfach schöner fotografieren als aus dem fahrenden Auto!
Der Torso der Kongreßhalle vom Dutzendteich aus (25.07.2010)
Blick auf die Luftgekühlten von der Steintribüne
Porsche 912 – luftgekühlter Vierzylinder-Boxermotor mit 1,6 Liter Hubraum und 90PS
Hätte gerne gewußt wie sich der Golf 3 im Rat-Look aufs Gelände geschmuggelt hat
Quick-Shot vom Flachweiher auf dem Heimweg
Zwar habe ich Manfred an der Steintribüne persönlich getroffen, jedoch hat sich noch nichts Neues in Sachen Singapur Planung dabei ergeben. Manfred versucht uns aber einen Kontakt zum Mitorganisator der VW Käfer Erlangen-Peking Rallye 2009 herzustellen. Sollte dies klappen, bekämen wir wieder ein paar mehr wichtige Infos aus erster Hand. Also, Daumendrücken ist angesagt
Wer übrigens die obigen Fotos in besserer Auflösung sehen möchte, muß 2x auf das jeweilige Foto klicken. Das ist in diesem WordPress-Theme noch etwas ungeschickt gelöst, bei Gelegenheit werde ich diesen Fehler ausmerzen. Achja: War heute sonst noch jemand auf dem Käfertreffen? Erzählungen, Bildquellen, etc.? Ich freue mich auf Eure Kommentare!
So. Endlich steht die September-Tour so einigermaßen. Eigentlich hatte ich ja geplant, den Tom in Libyen zu besuchen, die Route war schon ausgearbeitet und terminlich hat auch alles gut ausgesehen. Gescheitert ist die ganze Geschichte einmal mehr am lieben Geld, da die Fähre von Salerno nach Tunis über 1.000 Euro gekostet hätte – und das war mir schlichtweg zu viel Geld. Wohl dem der darüber nicht nachdenken muß, für mich ist der Trip damit erst einmal nach hinten verschoben.
Durch die hohen Fährkosten habe ich dann auch eine komplette Landroute in Betracht gezogen. Zur Auswahl standen ursprünglich 3 mögliche Routen
Nürnberg – Odessa – Nürnberg (rüber ans Schwarze Meer und über die Ukraine zurück)
Nürnberg – Tarifa – Nürnberg (Gibraltar – nach Afrika gaffen und zurück)
Entschieden haben wir uns für die letzte Route, weil uns das Nordkap gerade temperaturtechnisch nicht passt, und wir die Tour ans Schwarze Meer noch anderweitig erweitern möchten – Kazantip wäre mir ja den Spaß einer Tagestour durchaus mal wert. Die geplante Tour geht am 10. September los und sieht folgendermaßen aus:
Am 10. September düsen wir erstmal gen Monza, dort gastiert nämlich an dem Wochenende die Formel 1. Nach dem F1-Training düsen wir direkt über Genua nach Monaco weiter. Danach pacen wir weiter in Richtung Spanien. Ziel ist es, via Alicante und Malaga nach Tarifa zu fahren, die Fähre nach Tanger ist übrigens schon wieder exorbitant teuer – außer man hat ein Arbeitsvisum für Marokko…
Sofern wir die Hauptstraße nicht verlassen sprechen wir über 5.826 Kilometer. Realistisch werden es sicherlich 6.000km werden – ist aber alles kein Problem, wir haben ja alle Zeit der Welt. 10 Tage. Bis dato habe ich noch den ehrgeizigen Plan, Euch Blogleser von unterwegs mit tagebuchartigen Reiseberichten und Fotos von unterwegs zu versorgen. Mal sehen ob mir die Motivation oder das fehlende UMTS-Netz einen Strich durch die Rechnung macht!
Ach ja, in Monaco ist ein Sightseeing-Spot natürlich Pflichtprogramm. Ich werd mich auf die selbe Mauer setzen auf der ich schon 1985 saß. Das wird ein Spaß! Ansonsten will ich zumindest einen Tag an der Costa Brava stoppen, ganz egoistisch und aus nostalgischen Gründen. Ich war Anfang der 90er Jahre ein paar Mal an der Costa Brava und an der Costa Dorada. Damals war das urlauben dort noch ziemlich hip, und der Tourismus hat dort erst so richtig begonnen. Ich möchte einfach mal sehen ob ich die Orte von damals überhaupt noch wiedererkenne.
Der ganze Trip soll eigentlich auch eine Aufwärmrunde für unsere Singapur-Tour 2011 werden. Auch für dieses Projekt wächst und gedeiht die Planung, wenn auch langsam und in kleinen Schritten…
Also, wer von Euch hat Lust auf die Reiseberichte? Weil wenns keinen interessiert….naja….ich glaub ich werd auch drüber bloggen wenn es niemand interessiert, dann fange ich halt jeden Eintrag mit “Liebes Tagebuch…” an!