Spaziergang zum Sender am Hohen Bogen

Heute stand nach dem üppigen Mittagsmahl ein kurzer Verdauungsspaziergang auf dem Programm. Da die Sonne vom strahlend blauen Himmel lachte, wollten wir etwas Fernsicht genießen, und sind zur Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks am Hohen Bogen gewandert.

Zwar hatte ich die Fotokamera einstecken, trotzdem habe ich alle Bilder mit dem Handy und der integrierten 3 Megapixel Kamera fotografiert. Dadurch dass das Handy die meiste Zeit mit den warmen Händen in der Jackentasche verstaut war, war bei den meisten Fotos die Linse etwas beschlagen. Dafür ist das Ergebnis gar nicht sooo schlecht geworden, es erinnert ein wenig an den Tilt-Shift Videoeffekt! ;-)

Hoher Bogen Winter 2010 - Landschaft

Bereits auf dem Hinweg hatten wir wirklich traumhaftes Wetter. Ziemlich genau 0 Grad Celsius, leichter Wind und wie oben schon angesprochen war strahlend blauer Himmel. Vom Parkplatz der Hohen Bogen Diensthütte zum Sender sind es ca. 20 Minuten Fußmarsch. Lässt man sich Zeit (und bleibt alle drei Meter zum Fotografieren stehen) können es auch 30 Minuten werden.

Hoher Bogen Winter 2010 - Landschaft

Da der Sender des Hohen Bogens zu jeder Jahreszeit besetzt ist – ein zuständiger Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks arbeitet dort – wird der Weg auch regelmäßig geräumt und gestreut. Schätzungsweise wird dies vom Bayerischen Rundfunk finanziert, denn eine öffentliche Straße ist das nicht – dank des regelmäßig verkehrenden Schneepfluges kann man auch im Winter zum Sender wandern, denn aktuell liegen dort gut 50cm Schnee.

Taliban am Hohen Bogen in Bayern

Achja, mein kleiner Taliban war auch dabei. Meine kleinere Hälfte war noch etwas angeschlagen von einer Kiefer-Operation vor drei Tagen und hat sich vorsorglich gut eingepackt. Je näher wir ans Ziel kamen, umso stärker (und kälter) wurde der Westwind…

Hoher Bogen Sendemast - Februar 2010

Vom Sendemast selbst konnte ich auch noch ein gutes Bild schießen. Mir gefällt dabei vor allem das Farbenspiel, der kräftig blaue Himmel war 10 Minuten nachdem dieses Bild entstand verschwunden, und der Sender war wieder in Grau gehüllt.

Hoher Bogen - Panorama Furth im Wald 2010

Eine Panoramaaufnahme geschossen mit einer 3MP-Handykamera wirkt natürlich ÜBERHAUPT NICHT. Aber da ich euch schon erzählt habe dass wir extra deshalb dort hingewandert sind, wollte ich Euch das Bild nicht vorenthalten. ;-)

Wolfgang Ambros in concert

Der Wolfgang Ambros tourt noch immer. Wer mit dem Namen nichts anfangen kann, der kennt trotzdem mit Sicherheit seine bekanntesten Hits wie “Schifoan”, “Es lebe der Zentralfriedhof” oder die Ballade “Langsam wochs ma zsamm”.

Nachdem seinen österreichischen Austropop-Kollegen Georg Danzer (der mit den Weißen Pferden) leider schon das Zeitliche gesegnet hat, bleibt Ambros neben Rainhard Fendrich das einzige noch verbleibende österreichische Original.

Wolfgang Ambros Konzert Neukirchen b. Hl. Blut - 08.05.2010

Unsere Lokalzeitung hat mir nun verraten dass der Ambros am 08. Mai 2010 um 20 Uhr im Festzelt an der Talstation des Hohen Bogen ein Konzert gibt. Also nix mit riesiger Halle und 2000 Leuten, sondern ein gemütliches Bierzeltkonzert. Mit Glück kann der 8. Mai auch schon zu einem warmen Frühlingsabend werden.

Karten gibt es bei der Mittelbayerischen Zeitung zu kaufen, Telefon 01805/301070, vielleicht sieht man sich ja! ;-)

Und damit dieser Artikel nicht ganz sinnlos ist, hier noch ein Videolink zum ultimativen Austropop-Song MIT 20 Jahre altem Originalvideo:

Seid Ihr auch Wolfgang Ambros / Austropop Fans? Dann schreibt mir in den Kommentaren!

Die letzten Winterbilder

Ich hoffe dass dies heute das so ziemlich letzte kalt-graue Winterbild wird. Der Frühling steht in den Startlöchern und die noch ca. 40cm dicke vereiste Schneeschicht taut langsam aber sicher immer weiter weg. Mit Glück sind in einer knappen Woche unsere Dachfenster soweit schneefrei dass man Sie zumindest wieder aufmachen kann.

Nachdem mir heute schon die Sonne in den Rücken scheint sah es gestern um die gleiche Uhrzeit noch nicht so prickelnd aus in Thürnhofen:

Nebel in Thürnhofen im Februar

Das obere der beiden Bilder findet Ihr hier noch in bildschirmhintergrundtauglicher Großaufnahme.

Übrigens, die Domain www.thuernhofen.de werde ich alsbald endlich mit Inhalten füllen. Zumindest ein paar Grafiken habe ich schon zusammengezimmert! ;-)

…wir sind kurz beim Jenns!

Auf in die große weite Welt. Tom und ich spinnen schon seit langer Zeit mit dem Gedanken, den Jenns zu besuchen. Der Jenns residiert in Singapur, wir beide wohnen in Bayern. Singapore Airlines sei Dank sind die ca. 11.000km Luftlinie schnell überbrückt. Das wäre aber ziemlich langweilig – außerdem setze ich mich nicht freiwillig in ein Flugzeug, zumindest nicht “einfach so”!

Zum Glück ist Singapur ja recht passabel über den Landweg erreichbar, weshalb Tom und ich uns entschlossen haben, einfach hinzufahren. Deshalb lüfte ich heute exklusiv den Vorhang und lasse Euch einen Blick auf unser Projekt werfen:

...wir sind kurz beim Jenns! - Projekt Nürnberg Singapur

Das Projekt “…wir sind kurz beim Jenns!”.

Zuviel wird noch nicht verraten – nur dass wir uns auf machen, auf vier Rädern, ohne Nutzung des Wasser- oder Luftweges, um nach Singapur zu kommen. Da wir beide zwar ein klein wenig bekloppt sind, aber noch lange nicht lebensmüde, haben wir uns weder für die Irak/Iran Durchquerung noch für die Afghanistan/Pakistan Passage entschieden, sondern fahren die Ukraine-Russland-Kasachstan-China Route.

Im Detail liest sich die Route folgendermaßen (auch hier kommen bald noch weitere Details):

Prag, Brno, Trencin, Kosice, Uzhorod, Cernivci, Balti, Tiraspol, Odessa, Cherson, Melitopol, Maryupol, Rostov Na-Danu, Volgograd, Kamysin, Saratov, Uralsk, Sol-Jlezk, Aktjubinsk / Aqtöbe, Tschelkar, Aralsk, Leninsk / Baikonur, Kyzylorda, Tschimkent, Dshambul, Bischkek, Alma-Ata / Almaty, Shihezi, Urumoki, Korla, Turpan, Hami / Kumul, Zhangye, Wuwei, Lanzhou, Baoji, Mianyang, Chengdu, Kunming, Simao, Jinghong, Chiang Rai, Chiang Mai, Lampang, Uttaradit, Wang Thong, Lopburi, Saraburi, Bangkok, Samut Songkhram, Prachuap, Kirikahn, Surat Thani, Thung Song, Trang, Phatthalung, Hat Yai, Butterworth, Ipoh, Kuala Lumpur, Serembau, Singapur.

Die Route kann sich im Detail natürlich noch ändern, aber in der aktuellen Planung verbindet Sie das Angenehme und Sichere mit dem Nützlichen und Sehenswerten!

Klingt nach Abenteuer, ist es auch. Ich habe bereits im Vorfeld heiligen Respekt – spätestens wenn wir die ukrainische Grenze hinter uns gelassen haben. Trotzdem – das haben schon tausende Leute vor uns gemacht, zuletzt ist der Maxi Semsch die Route von München aus mit dem Fahrrade gefahren – in 221 Tagen!
Unsere Timeline ist etwas knapper gesteckt, wir möchten das Ding in höchstens 30 Tagen reißen. One-way, mit Rückflug. Auch wenn ich mich nicht freiwillig in ein Flugzeug setze, zumindest nicht “einfach so” und auch nicht mit einem Billigflug. ;-)

Seid gespannt, bald gibt es eine eigene Webseite zum Thema, weitere Infos und die ein oder andere Überraschung WIE wir das ganze umsetzen und wie auch andere von unserem Trip partizipieren können! :-)

Kalt isses….

Es schüttelt mich ja selbst wenn ich die Überschrift lese, aber exakt diese Aussage schießt mir in den letzten Wochen wirklich oft durch den Kopf. Wann war es eigentlich den letzten Winter so oft so kalt wie in Diesem? Ich habe in den letzten Wochen schon richtig oft Temperaturen von unter -10 Grad erlebt, ja sogar -20 Grad waren letzten Dezember schon drin.

Die nächsten Tage soll es ja erneut bitterkalt werden, bereits Anfang der Woche hatten wir schon wieder Temperaturen im zweitstelligen Minusbereich. Folgendes Bild ist gestern Morgen auf dem (158km langen) Weg zur Arbeit entstanden:

Octavia RS TDI Aussentemperatur

Dem aufmerksamen Betrachter mag neben der Außentemperatur und der unmenschlich frühen Zeit (um 7:11 Uhr hatte ich bereits 113km hinter mir) vielleicht auch der Spritverbrauch und die gefahrenen Kilometer in Verbindung mit der Tankanzeige ins Auge stechen. Trotz der Tatsache dass ich auf den ersten 88 Landstraßenkilometern auf dem Weg zur Arbeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 86km/h erreiche, liegt der Verbrauch bei 5,5 Liter auf 100km. Dies ist unter anderem auch dem Motorenprinzip geschuldet, ein Blick auf den Drehzahlmesser verrät aufgrund der fehlenden Skalierung ab “60″, dass es sich bei meinem Octavia RS um ein Dieselmodell handelt.

Ja, ich bin einer derer die die linke Spur auf der Autobahn gepachtet haben, weil Sie meinen Ihr Vertreterdiesel ist das schnellste was es auf Gottes Erden gibt – nur ein Tankstopp zwingt uns dazu auf die rechte Spur zu wechseln. Das allerdings frühestens alle 700 Kilometer, eher seltener… ;-)