So. Endlich steht die September-Tour so einigermaßen. Eigentlich hatte ich ja geplant, den Tom in Libyen zu besuchen, die Route war schon ausgearbeitet und terminlich hat auch alles gut ausgesehen. Gescheitert ist die ganze Geschichte einmal mehr am lieben Geld, da die Fähre von Salerno nach Tunis über 1.000 Euro gekostet hätte – und das war mir schlichtweg zu viel Geld. Wohl dem der darüber nicht nachdenken muß, für mich ist der Trip damit erst einmal nach hinten verschoben.
Durch die hohen Fährkosten habe ich dann auch eine komplette Landroute in Betracht gezogen. Zur Auswahl standen ursprünglich 3 mögliche Routen
- Nürnberg – Nordkap – Nürnberg (über Schweden hoch, über Norwegen runter)
- Nürnberg – Odessa – Nürnberg (rüber ans Schwarze Meer und über die Ukraine zurück)
- Nürnberg – Tarifa – Nürnberg (Gibraltar – nach Afrika gaffen und zurück)
Entschieden haben wir uns für die letzte Route, weil uns das Nordkap gerade temperaturtechnisch nicht passt, und wir die Tour ans Schwarze Meer noch anderweitig erweitern möchten – Kazantip wäre mir ja den Spaß einer Tagestour durchaus mal wert. Die geplante Tour geht am 10. September los und sieht folgendermaßen aus:
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Am 10. September düsen wir erstmal gen Monza, dort gastiert nämlich an dem Wochenende die Formel 1. Nach dem F1-Training düsen wir direkt über Genua nach Monaco weiter. Danach pacen wir weiter in Richtung Spanien. Ziel ist es, via Alicante und Malaga nach Tarifa zu fahren, die Fähre nach Tanger ist übrigens schon wieder exorbitant teuer – außer man hat ein Arbeitsvisum für Marokko…
Sofern wir die Hauptstraße nicht verlassen sprechen wir über 5.826 Kilometer. Realistisch werden es sicherlich 6.000km werden – ist aber alles kein Problem, wir haben ja alle Zeit der Welt. 10 Tage.
Bis dato habe ich noch den ehrgeizigen Plan, Euch Blogleser von unterwegs mit tagebuchartigen Reiseberichten und Fotos von unterwegs zu versorgen. Mal sehen ob mir die Motivation oder das fehlende UMTS-Netz einen Strich durch die Rechnung macht!
Ach ja, in Monaco ist ein Sightseeing-Spot natürlich Pflichtprogramm. Ich werd mich auf die selbe Mauer setzen auf der ich schon 1985 saß. Das wird ein Spaß!
Ansonsten will ich zumindest einen Tag an der Costa Brava stoppen, ganz egoistisch und aus nostalgischen Gründen. Ich war Anfang der 90er Jahre ein paar Mal an der Costa Brava und an der Costa Dorada. Damals war das urlauben dort noch ziemlich hip, und der Tourismus hat dort erst so richtig begonnen. Ich möchte einfach mal sehen ob ich die Orte von damals überhaupt noch wiedererkenne.
Der ganze Trip soll eigentlich auch eine Aufwärmrunde für unsere Singapur-Tour 2011 werden. Auch für dieses Projekt wächst und gedeiht die Planung, wenn auch langsam und in kleinen Schritten…
Also, wer von Euch hat Lust auf die Reiseberichte? Weil wenns keinen interessiert….naja….ich glaub ich werd auch drüber bloggen wenn es niemand interessiert, dann fange ich halt jeden Eintrag mit “Liebes Tagebuch…” an!
Hmm, how should I explain…ich bin gerade tatsächlich dabei, mein Leben ohne Fernseher zu organisieren. Zwar steht in der Wohnung noch ein 51cm Röhren-TV, allerdings habe ich diesen in den letzten Monaten nur für drei Sachen verwendet:
- Zwei Deutschlandspiele der Fußball-WM die ich nicht im Public Viewing mitverfolgen konnte
- Alpenpanorama auf Bayern 3, morgens vor 8 Uhr
- Hin und Wieder Nachrichten auf N24
Ansonsten kann ich auf das Fernsehprogramm mittlerweile ohne jegliche Entzugserscheinung verzichten. Mein Bewegtbildkonsum hat den Vorteil dass mein Hauptaugenmerk auf alten amerikanischen Serien und Filmen liegt – die gibt es allesamt auf DVD.
Das einzige was mich schmerzt ist dass ich damit keine Möglichkeit mehr habe, arte zu empfangen, und der Verzicht auf die neuesten Traumschiff Folgen (How gay is that?). Auf jeden Fall habe ich beschlossen, mich über kurz oder lang komplett von meinem Fernseher zu trennen, angeschafft wird trotzdem ein großer Flachbildschirm, welchen ich mir über diesen Computer-Shop für meine DVDs kaufen werde; dann allerdings ohne TV-Tuner.
Falls Ihr Euch ein Leben ohne TV nicht vorstellen könnt, oder Euch noch nie einen Gedanken darüber gemacht hat, da der Fernseher für unsere Generation schon immer ziemlich selbstverständlich ist/war, überlegt Euch mal wie viele Alternativen es gibt:
- Musik hören
- Ein Buch lesen
- Entspannen
- Spazierengehen
- Im Internet surfen
- Schreiben
- etc…
Irgendwie ist die ständige Präsenz des Fernsehers über die Jahre so zur Selbstverständlichkeit geworden. Kein McDonalds mehr in dem nicht mindestens zwei 42" Plasmafernseher hängen, bei der letzten WM wurden die Spiele sogar in jeden zweiten Quergang bei OBI übertragen. Reizüberflutung wohin man schaut.
Ist man damit dann eigentlich auch von den GEZ-Gebühren entbunden, oder reicht es da mittlerweile aus dass man einen internetfähigen Rechner besitzt, um den vollen Betrag berappen zu müssen dürfen? Denn momentan schlägt dieser Posten mit 17,x Euro pro Monat zu Buche.
Habt Ihr einen Fernseher? Und falls ja, welche Programme und Sendungen schaut ihr an? Schreibt mir in den Kommentaren!
Die neueste Spam / eMail-Virus Masche ist ja mal interessant. Seit zwei Tagen schaffen es täglich 1-2 eMails am Spamfilter vorbei in mein Postfach, die den Betreff “Scan from a Xerox WorkCentre Pro N 9298420” haben. Wer zufällig bei sich in der Arbeit ein Multifunktionsgerät mit Scanfunktion stehen hat, wird Mails dieser Art kennen. Man legt ein Dokument auf den Kopierer, drückt die Scan-Taste und Sekunden später liegt eine eMail mit angehängtem PDF im Posteingang (und ähnlichem Betreff) im Posteingang.

Jeder von Euch der kein Xerox WorkCentre rumstehen hat, kann die Mail also getrost löschen – ohne vorher das angehängte ZIP-File zu öffnen. Schwieriger wird es für die Empfänger, die wirklich mit einem Xerox MuFu arbeiten, und täglich mit solchen Scans zu tun haben. Da schafft ein Blick auf die Absenderadresse Abhilfe, sofern Euer Mailclient dies ohne zusätzlichen Klick-Aufwand möglich macht:

Aus der Sicht des Spammers sind solche Mails einmal mehr eine simple wie geniale Idee. Mails dieser Art werden in den seltensten Fällen von AntiSpam-Engines geblockt, da sowohl Inhalt als die Info “Dateianhang vorhanden” auch bei den Goodmails stimmen. Abhilfe schafft da eigentlich nur eine wirklich gut gepflegte Datenbank geblockter Absenderadressen oder ein Deep-Scan, der den Inhalt der angehängten ZIP-Datei genauer analysiert.
Ginge es nach Götz Alsmann würde dies jetzt die ultimative Lobhudelei auf den bisherigen Sommer 2010 werden. Stellt sich dem geneigten Leser bereits im ersten Satz die Frage: Wer zum Teufel ist Götz Alsmann? Naja, wer ihn kennt weiß was ich meine, dem Rest empfehle ich lmgtfy.com.
Zurück zum Thema. Seit 3 Wochen haben wir hier traumhaftes Wetter, und allem Anschein nach ist bis auf Weiteres auch kein Ende in Sicht. Nur fürs Protokoll falls ich an einem kalten Winterabend mal wieder durch die Archives dieses Blogs wühle folgender Screenshot von heute nachmittag, 12.07.2010:

Ich hoffe man darf so einfach diese Screenshots veröffentlichen, er kommt übrigens von wetter.com. Tatsächlich wurden bereits gestern stellenweise 38 und 39 Grad Celsius gemessen, meine Außentemperaturanzeige im Auto brachte es gestern um 16 Uhr zumindest auf 37°C.
Mal sehen wie das Wetter im August so wird. Am Siebenschläfertag war es ja ebenfalls knallig heiß, und der ewigen Legende nach zieht sich die Wettersituation an Siebenschläfer über die kommenden 7 Wochen. Die Vorzeichen stehen also auf Hitze, Sonne, Sonnenbrand.
So, bevor ich euch jetzt noch länger mit dem Wetter langweile – Mitte September gehts für mich (und Tom) erstmal nach Italien zur Formel 1 nach Monza, endlich mal wieder den Schumi fahren sehen, und dann weiter nach Spananien. Fototechnisch bin ich bestens gerüstet und hoffe dass sich einiges an verwertbarem Material für den Blog findet. Ansonsten fröhne ich hier weiterhin dem Sommerloch, irgendwann passiert hier schon wieder mehr, versprochen.
Sicher hat jeder von Euch schon einmal Essen beim Lieferservice bestellt, sei es die klassische Pizza, was leckeres vom Griechen oder Asia-Food. Die online-affinen unter Euch haben das Ganze vielleicht auch schon mal online probiert. Kennt man nämlich die Internetadresse seines Lieblings-Lieferservice auswendig, gibt es dort mit etwas Glück die Möglichkeit, die heißersehnte Mahlzeit online zu ordern.
Was aber wenn man nicht schon im Vorfeld weiß, beim wem man gerne bestellen möchte? An dieser Stelle kommt eat-star.de ins Spiel. Das Prinzip von eat-star.de ist recht schnell erklärt – man kann dort sein Essen bestellen. Nach Eingabe von Postleitzahl oder Ort erhält man eine Übersicht aller Lieferservices in der näheren Umgebung. Soweit nichts besonderes mögt ihr jetzt vielleicht denken, Lieferdienst-Datenbanken gibt es im Internet wie Sand am Meer. eat-star.de geht aber noch einen Schritt weiter. Ihr könnt Eure Mahlzeit direkt auf den eat-star Seiten bestellen, ohne sich erst auf den Seiten des Lieferdienstes anmelden zu müssen.

Jeder Lieferservice hat sein ganz persönliches Angebot in Form einer Speisekarte hinterlegt, nach der direkt bestellt werden kann. Die Bestellabwicklung erfolgt direkt über eat-star.de. Was ich persönlich ganz schick finde, sind die vielfältigen Zahlungsweisen. Bei einigen Anbietern ist es neben der Barzahlung auch möglich, seine Rechnung via Kreditkarte oder gar per Paypal-Überweisung zu begleichen. Das ist gerade bei mir recht praktisch, weil ich quasi fast nie nennenswertes Bargeld bei mir habe.
Eine weitere Besonderheit von eat-star.de ist, dass man bei der Auswahl nicht auf Pizza und Pasta beschränkt ist. Neben den bereits genannten Klassikern gibt es drei weitere Kategorien, nämlich Getränke, Obst und Frühstück. Dadurch dass eat-star.de ein frisch gestartetes Projekt ist, gibt es für die drei letztgenannten Möglichkeiten noch keinen Lieferdienst in meiner direkten Umgebung. Füttert man die Umkreissuche mit einer Großstadt-Postleitzahl, finden sich auch hier bereits die ersten Einträge.
Wer sich übrigens trotz meiner astreinen Erklärung nicht auf den Seiten zurecht findet, es gibt dort sogar einen FAQ-Bereich, der in bunten Bildern erklärt wie Ihr an Eure Mahlzeit kommt. Nur essen müsst Ihr Sie noch selber!
Auch den sozialen Aspekt vergisst eat-star.de nicht. Mit jeder Bestellung wird – wenn auch nur mit 1 Cent – die Organisation “Die Tafel e.V.” unterstützt. Tafel ist die Bezeichnung für eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet würden, an Bedürftige verteilt – mehr Infos bspw. bei Wiki.
Sollte Ihr also in Sachen Mahlzeit ordern (auf Neudeutsch schimpft nennt sich das übrigens Online Food Delivery) eine moderne Alternative suchen, schaut einfach mal unter www.eat-star.de vorbei.