Lebenszeichen #1

Hallo zusammen, es ist mittlerweile gut drei Wochen her, dass ich das letzte Mal hier im Blog geschrieben habe. Ein Blick auf meine Feedreader-Daten hat mir verraten dass mir zumindest ein paar von Euch treu geblieben sind, und geduldig auf neue Einträge warten. ;-)

Die letzten drei Wochen waren arbeitstechnisch mehr als zeitintensiv, sodaß ich neben Arbeit und Schlafen außer ein bißchen Rumhängen in Facebook nichts wirklich produktives auf die Reihe bekommen habe. Nun liegen die Projekte in den letzten Zügen, vielmehr muß ich dann kurz “aussetzen”, denn in drei Tagen geht es ab in den Urlaub. Manch einer mag sich erinnern, die Europa-Aufwärmrunde steht an.
Die Abreise aus Nürnberg ist für Donnerstag Abend um 21:30 Uhr geplant. Tom kommt am gleichen Tag erst aus Dänemark zurück, mal sehen wie das zeitlich alles funktioniert. Denn am Freitag Morgen um 8 Uhr geht in Monza das erste Formel 1 Training los, und wir haben Karten! :-)

Nach wie vor steht ein Urlaubstagebuch auf dem Plan, sprich ich will von unterwegs aus ein paar Reiseberichte bloggen, und – je nach Internetanbindung – bereits ein paar Bilder hochladen. Mal sehen wie zuverlässig das klappt, und wie sich mein innerer Urlaubs-Schweinehund so verhält.
Der Besi ist ja momentan mit dem Auto unterwegs nach Pakistan (losgefahren ist er in London) – und der Kerl schafft es tatsächlich aus dem tiefsten Georgien, regelmäßig seine Reiseberichte online zu stellen. Ihr könnt hier schon die ersten Steps seiner Pakistan Tour nachlesen. Ich bin selbst noch nicht dazu gekommen, werde mir aber heute Abend die ersten Impressionen verinnerlichen. Wer sich auch für die älteren Berichte interessiert – der Kerl war wirklich schon fast überall mit dem Auto – schaut am besten direkt auf www.brauner-benz.de nach.

Bleibt zu hoffen dass Tom und ich genug Spaß am Fahren haben, um unsere komplette Südeuropa-Tour durchzuziehen, Tom klang in den letzten Tagen etwas demotiviert á la “Hach, ich weiß noch nicht ob das nicht zu weit zu fahren ist”. Ist ja sein gutes Recht, im Urlaub auch mal ausspannen zu wollen, schließlich müssten wir gut 600km pro Tag fahren um die komplette Strecke zu schaffen.

Alternativ/Zusätzlich hat mir Max letzte Nacht eine Nordeuropatour vorgeschlagen. OK, er hat mich bisher noch nicht gefragt ob ich mitfahren will, ich werde mich also einfach aufdrängen müssen! ;-)
Hier geht die Route – ich kenne erst die groben Steps – von

  • Deutschland
  • via Dänemark
  • nach Bergen in Norwegen
  • durch Schweden und wieder Norwegen ans Nordkap
  • danach durch Finnland gen Süden
  • mit der Fähre nach Russland / nach St. Petersburg
  • zurück übers Baltikum
  • durch die Ukraine
  • nach Rumänien
  • via Ungarn / Österreich
  • zurück nach Deutschland

Alles was ich bisher gesehen habe ist der Screenshot einer Karte mit eingezeichnetem Weg.

Nordeuropatour mit Max

Moment, ich werd die Route mal kurz in Google Maps eingeben um eine Vorstellung der Entfernung zu bekommen. Hmm, OK, das scheinen knapp 12.000 Kilometer zu sein – erstmal sehen wieviel Sitzfleisch ich nach Spanien beweisen kann! ;-)

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin auf jeden Fall noch am Leben, geht davon aus dass ich die Reiseberichte schaffe, und in den nächsten Tagen hin und wieder von mir hören lasse! Ach, und Karin: Ich bring dir natürlich nen Schluck Atlantikwasser mit! :-) Also, seid gespannt auf Bilder, bis demnächst in diesem Theater!

ICQ7 Verlauf in Miranda importieren – und es funktioniert doch!

Letzte Woche habe ich mich nach ca. 10 Jahren ICQ für einen dieser ominösen Multimessenger begeistern lassen. Die Wahl ist auf Miranda gefallen. Wir mir an Miranda gefällt ist die schlanke und aufgeräumte Oberfläche, und die Möglichkeit, mehrere Messengerprotokolle abzufangen. Mit einem Plugin lassen sich sogar die Facebook-Chat Kontakte einfügen. Man kann dann den Facebook-Chat nutzen, ohne die Seite im Browser offen zu haben.

Nachdem ich die ein oder andere Minute gebraucht habe, um Miranda mit ein paar Plugins auszustatten, bin ich über das Problem des Message History gestolpert. In meinem ICQ habe ich in den letzten 10 Jahren jegliche Nachrichtenverläufe akribisch gespeichert, da wäre es sehr schade, alle Konversationen beim Sprung auf Miranda zu verlieren.

Diverse Google Recherchen haben mich schnell ernüchtert, eine Lösung für ICQ7 Nachrichtenverläufe war erst einmal nirgends zu finden. Mit etwas Probieren habe ich aber nun doch eine Lösung gefunden, die einwandfrei funktioniert.

1. ICQ6 und ICQ7 History zusammenführen

In ICQ6 werden alle Verläufe in der messages.mdb abgespeichert, ab ICQ7 heißt die Datei messages.qdb. Zuerst gilt es also diese beiden Datenbanken in eine Datei zu mergen. Mit dieser Datei wollen wir später weiter verfahren.
Dazu gibt es eine eingebettete Funktion in ICQ7. Öffnet dazu einfach den Nachrichtenverlauf eines Kontakts. Sofern Eure Verläufe noch in zwei verschiedenen Datenbanken organisiert sind, gibt es unter dem Verlauf sinngemäß einen Menüpunkt “ICQ6 Kontakte in den Nachrichtenverlauf importieren” (Ich habe mir den genauen Wortlaut des Eintrages nicht gemerkt, nach der Konsolidierung taucht dieser Punkt nicht mehr auf). Dieser Vorgang dauert je nach Datenbankgröße einige Minuten, danach liegt alles in der Datei messages.qdb.

ICQ7 messages.qdb

Die Dateien, also sowohl die .qdb als auch die .mdb findet Ihr unter Windows 7 im Ordner C:\Benuter\<benutzername>\AppData\Roaming\ICQ\<icqnummer>\

2. messages.qdb in Miranda-kompatibles Format exportieren

Für Miranda gibt es leider kein Tool, mit dem man eine QDB-Datenbank direkt in Miranda importieren kann, deshalb ist ein Zwischenschritt nötig. Wir müssen die .qdb-Datei erst in ein Miranda-kompatibles Format exportieren. Das funktioniert am Besten mit dem ICQ History Converter, den könnt Ihr bspw. hier herunterladen.

Hier müsst ihr folgendes einstellen:

ICQ History Converter - Einstellungen

Als Input-Format wählt Ihr ICQ 7.x, danach klickt Ihr auf Open und wählt Eure messages.qdb aus, die in oben genanntem Verzeichnis liegt. Als Output Format wählt Ihr QIP Infium. Standardmäßig werden alle Kontakte angezeigt die Euch jemals etwas gesendet haben. Ich habe per Hand alle Kontakte angeklickt (mit der STRG-Taste lassen sich mehrere Kontakte gleichzeitig markieren), deren Verläufe ich exportieren wollte. Beim Versuch, alle zu markieren, stand das Output Format QIP Infium nicht zur Auswahl, wahrscheinlich wegen Sonderzeichen bei einigen Kontakten.
Nach einen Klick auf Save müsst Ihr noch ein Ausgabeverzeichnis angeben. Legt dazu am Besten einen eigenen Ordner an, da für jeden Kontakt eine eigene .qhf-Datei erstellt wird. Danach startet Ihr den Export, der je nach Datenbankgröße wieder dauert, bei mir ca. 5 Minuten.

3. QHF-Dateien in Miranda importieren

Um den Inhalt der soeben erzeugten QHF-Dateien nun in Miranda einspielen zu können, benötigt Ihr das Miranda Plugin ImportTXT und eine DLL-Datei. ImportTXT könnt Ihr hier herunterladen. Das Plugin legt Ihr wie bei allen Miranda Plugins im Miranda IM Verzeichnis ab. Nun benötigt Ihr noch die pcre3.dll, diese gehört zur “Perl-compatible regular-expression library”. Dazu könnt Ihr am einfachsten dieses Package downloaden. Entpackt das Archiv und sucht nach der pcre3.dll.
Diese DLL Datei legt Ihr im Miranda IM Hauptverzeichnis (!) ab, in meinem Fall unter C:\Program Files\Miranda IM

pcre3.dll

Nun könnt Ihr Miranda starten und habt dort einen neuen Menüpunkt “Verlauf importieren“. Dort wählt Ihr als Importtyp “QHF files  import pattern (QIP PDA and Infinum)” aus. Im darauf folgenden Fenster klickt Ihr auf “Dateien” und wählt alle Eure QHF-Dateien aus. Mit einem Klick auf Weiter startet der Import.

4. Et voilá

Der Import dauert wie schon der Export und die Umwandlung einige Minuten, danach habt Ihr Euren kompletten ICQ-Verlauf in Miranda. Ich hoffe dass ich mit diesem Tutorial einigen Fragesuchenden weiterhelfen konnte.

Jerry Reed & Chet Atkins

Hach, heute habe ich mich wieder absolut ziel- und wahllos in den Tiefen von Youtube verstrickt und bin über diverse Umwege, angefangen von Trainwreck Riders über Eddie Rabbit bei Jerry Reed und Chet Atkins gelandet. Die letzten drei genannten sind in Deutschland durchwegs unterschätzte Künstler, ich wage sogar zu behaupten dass die meisten mit den Namen gar nichts anfangen können. Alle drei sind im Country-Bereich einzuordnen, wobei jeder auf seine Art im Genre bekannt wurde.

Der Nebel um den Namen Eddie Rabbit lüftet sich vielleicht mit dem Song “Drivin’ my life away”. Das Lied könnte der ein oder andere schon gehört haben, Drivin’ my life away ist und bleibt ein Meisterstück der US-amerikanischen Countryszene seiner Zeit:

Die relativ junge Live-Version hat nicht mehr ganz den Charme der früheren Darbietungen, ist aber qualitativ eine der besseren die auf Youtube zu finden ist.

Jerry Reed kennt ihr vielleicht aus der 80er Jahre Komödie “Smokey and the Bandit” – “Ein ausgekochtes Schlitzohr”. In der Hauptrolle spielte damals Burt Reynolds, der LKW Fahrer mit dem Namen “Schneemann” war damals Jerry Reed. Er hat auch den Titelsong des Films gesungen, “East Bound and Down”:

Jerry Reed hat sehr früh das gemacht, was der Traum eines jeden US-Countrysängers war – er hat zusammen mit Chet Atkins gespielt. Chet Atkins wiederum ist einer der ganz Großen in der Countryszene. Ihr findet auf Youtube einige Duette der beiden, qualitativ zwar nicht das Beste, aber vom Sound her unvergleichlich ist “The Claw”, hört einfach mal – geduldig – rein:

Die Youtube-Suche nach Chet Atkins spuckt über 5.000 Songs aus. Scrollt Euch einfach mal durch die Suchergebnisse und ihr werdet staunen wie vielfältig das Musikrepertoire von Atkins ist, es gibt kaum einen Song den er nicht gespielt hat. Legendär sind auch die Aufnahmen mit Chet Atkins zusammen mit Mark Knopfler.

Das Thema “Underrated US Country Singer” könnte ich abendfüllend zelebrieren, Namen wie Hank Williams, Kenny Rogers, J.J. Cale, oder gar den unvergessenen Johnny Cash habe ich jetzt noch gar nicht genannt. Wenn Euch die Musik gefällt – was ich mir ja kaum vorstellen kann – suche ich gerne bei Gelegenheit ein paar Schmankerl der jeweiligen Interpreten raus.

OK, ich komme zumindest nicht umhin euch einen Solo-Klassiker von Chet Atkins zu verlinken. Ich könnte stundenlang zusehen mit welcher Leichtigkeit er solche Songs aus der Gitarre zaubert:

Und jetzt: Kommentare zu meinem Musikgeschmack sind jederzeit gerne erwünscht! ;-)

Was ist eigentlich HSDPA?

HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access, zu Deutsch: Man kann mit hoher Geschwindigkeit Daten im Internet abrufen. Geht man nach der persönlichen Einschätzung in meinem Bekanntenkreis, so bin ich was das Thema Internet betrifft, ein “Experte”. Trotzdem fällt es mir selbst manchmal schwer, die verschiedenen Möglichkeiten einer Mobile Flatrate handfest zu erläutern. WPA hier, UMTS da, und neuerdings hört man eben immer öfter auch noch von HSDPA und neuerdings sogar von HSUPA.

Im Endeffekt erzielen alle Methoden einen ähnlichen Effekt – man erhält, abhängig vom Verfahren, einen vergleichsweise schnellen oder langsamen Zugriff ins Internet. UMTS bezeichnet hierbei den Übertragungsstandard. UMTS können bereits viele Mobiltelefone und Smartphones, aber auch in immer mehr Notebooks ist “UMTS” integriert, in den kleinen Netbooks sowieso. Um eine Verbindung via UMTS herstellen zu können, ist eine SIM-Karte notwendig. Diese gibt es entweder beim Mobilfunkanbieter, meist gepaart mit einem auf die Karte gebuchten Datentarif. Alternativ gibt es auch immer mehr Prepaid-Varianten, unter anderem auch bei einigen Lebensmitteldiscountern.

Nun, aber zurück zum eigentlichen Thema HSDPA. Als HSDPA bezeichnet man ein Datenübertragungsverfahren innerhalb des Übertragungsstandards UMTS. UMTS ist quasi der Überbegriff, HSDPA ist eine (von mehreren) Möglichkeiten wie man über UMTS Daten übertragen kann. Wer jetzt wissen will wie HSDPA im Detail technisch funktioniert, wieso bei HSDPA im Gegensatz zu anderen Übertragungsverfahren kein Soft Handover möglich ist und welche HSDPA-Kategorien es eigentlich gibt, der kann bei Wiki nachlesen.

HSDPA haben in Deutschland alle 4 großen Mobilfunkanbieter (T-Mobile, Vodafone, O², e-Plus) im Programm. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind abhängig vom Standort und liegen (sofern UMTS/HSDPA in der Region verfügbar ist) zwischen 3,6 und 7,2MBit. Neben den “Big 4″ bieten mittlerweile auch viele kleinere Mobilfunkanbieter – oft als kostengünstige Prepaid-Lösung -  Mobile Flatrate Lösungen an. Wer hier vergleichen will, dem empfehle ich das Portal hsdpa-vergleich.de.

Speed Downlink Packet Access

Ryan Star – Start A Fire wird ein Hit!!!

Am 3. August wird das Album 11:59 von Ryan Star veröffentlicht. Ich hatte die Möglichkeit, das Album bereits im Vorfeld zu hören und bin schlichtweg begeistert. Ich gehe bereits jetzt jede Wette ein dass der Song “Start A Fire” ein weltweiter Hit werden wird.

Ryan Star - 11:59 - Start A Fire

Auf dieser Seite kann man den Song bereits anhören. Außerdem gibt es noch zwei Konzertmitschnitte auf Youtube. Die Videos haben aktuell 20 bzw. 300 Views und sind qualitativ grauslig. Probier lieber den erstgenannten Link aus. Ja, und ab Dienstag ist das Album dann ja auch im Handel.

Update: Seit heute gibt es auch eine einigermaßen brauchbare Version auf Youtube:

Hier die Tracklist von 11:59

  1. Brand New Day {previously released on the Last Train Home EP}
  2. Right Now {previously released on the Last Train Home EP}
  3. Last Train Home {From PS I Love You Soundtrack}
  4. Breathe {previously released on the Last Train Home EP}
  5. We Might Fall {retooled from the Eye of an Elephant Album}
  6. This Could Be The Year {previously released on the Last Train Home EP}
  7. Unbreak – NEW {this is the only one I’ve not heard of before}
  8. Start A  Fire – NEW
  9. Losing Your Memory {retooled from the Eye of an Elephant Album}
  10. 11:59 – NEW

Bei Amazon wird 11:59 von Ryan Star 15 Euro kosten.

Wie findet Ihr den Song? Beliebig auswechselbar? Oder doch irgendwie unvergleichlich?