Jerry Reed & Chet Atkins

Hach, heute habe ich mich wieder absolut ziel- und wahllos in den Tiefen von Youtube verstrickt und bin über diverse Umwege, angefangen von Trainwreck Riders über Eddie Rabbit bei Jerry Reed und Chet Atkins gelandet. Die letzten drei genannten sind in Deutschland durchwegs unterschätzte Künstler, ich wage sogar zu behaupten dass die meisten mit den Namen gar nichts anfangen können. Alle drei sind im Country-Bereich einzuordnen, wobei jeder auf seine Art im Genre bekannt wurde.

Der Nebel um den Namen Eddie Rabbit lüftet sich vielleicht mit dem Song “Drivin’ my life away”. Das Lied könnte der ein oder andere schon gehört haben, Drivin’ my life away ist und bleibt ein Meisterstück der US-amerikanischen Countryszene seiner Zeit:

Die relativ junge Live-Version hat nicht mehr ganz den Charme der früheren Darbietungen, ist aber qualitativ eine der besseren die auf Youtube zu finden ist.

Jerry Reed kennt ihr vielleicht aus der 80er Jahre Komödie “Smokey and the Bandit” – “Ein ausgekochtes Schlitzohr”. In der Hauptrolle spielte damals Burt Reynolds, der LKW Fahrer mit dem Namen “Schneemann” war damals Jerry Reed. Er hat auch den Titelsong des Films gesungen, “East Bound and Down”:

Jerry Reed hat sehr früh das gemacht, was der Traum eines jeden US-Countrysängers war – er hat zusammen mit Chet Atkins gespielt. Chet Atkins wiederum ist einer der ganz Großen in der Countryszene. Ihr findet auf Youtube einige Duette der beiden, qualitativ zwar nicht das Beste, aber vom Sound her unvergleichlich ist “The Claw”, hört einfach mal – geduldig – rein:

Die Youtube-Suche nach Chet Atkins spuckt über 5.000 Songs aus. Scrollt Euch einfach mal durch die Suchergebnisse und ihr werdet staunen wie vielfältig das Musikrepertoire von Atkins ist, es gibt kaum einen Song den er nicht gespielt hat. Legendär sind auch die Aufnahmen mit Chet Atkins zusammen mit Mark Knopfler.

Das Thema “Underrated US Country Singer” könnte ich abendfüllend zelebrieren, Namen wie Hank Williams, Kenny Rogers, J.J. Cale, oder gar den unvergessenen Johnny Cash habe ich jetzt noch gar nicht genannt. Wenn Euch die Musik gefällt – was ich mir ja kaum vorstellen kann – suche ich gerne bei Gelegenheit ein paar Schmankerl der jeweiligen Interpreten raus.

OK, ich komme zumindest nicht umhin euch einen Solo-Klassiker von Chet Atkins zu verlinken. Ich könnte stundenlang zusehen mit welcher Leichtigkeit er solche Songs aus der Gitarre zaubert:

Und jetzt: Kommentare zu meinem Musikgeschmack sind jederzeit gerne erwünscht! ;-)

Was ist eigentlich HSDPA?

HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access, zu Deutsch: Man kann mit hoher Geschwindigkeit Daten im Internet abrufen. Geht man nach der persönlichen Einschätzung in meinem Bekanntenkreis, so bin ich was das Thema Internet betrifft, ein “Experte”. Trotzdem fällt es mir selbst manchmal schwer, die verschiedenen Möglichkeiten einer Mobile Flatrate handfest zu erläutern. WPA hier, UMTS da, und neuerdings hört man eben immer öfter auch noch von HSDPA und neuerdings sogar von HSUPA.

Im Endeffekt erzielen alle Methoden einen ähnlichen Effekt – man erhält, abhängig vom Verfahren, einen vergleichsweise schnellen oder langsamen Zugriff ins Internet. UMTS bezeichnet hierbei den Übertragungsstandard. UMTS können bereits viele Mobiltelefone und Smartphones, aber auch in immer mehr Notebooks ist “UMTS” integriert, in den kleinen Netbooks sowieso. Um eine Verbindung via UMTS herstellen zu können, ist eine SIM-Karte notwendig. Diese gibt es entweder beim Mobilfunkanbieter, meist gepaart mit einem auf die Karte gebuchten Datentarif. Alternativ gibt es auch immer mehr Prepaid-Varianten, unter anderem auch bei einigen Lebensmitteldiscountern.

Nun, aber zurück zum eigentlichen Thema HSDPA. Als HSDPA bezeichnet man ein Datenübertragungsverfahren innerhalb des Übertragungsstandards UMTS. UMTS ist quasi der Überbegriff, HSDPA ist eine (von mehreren) Möglichkeiten wie man über UMTS Daten übertragen kann. Wer jetzt wissen will wie HSDPA im Detail technisch funktioniert, wieso bei HSDPA im Gegensatz zu anderen Übertragungsverfahren kein Soft Handover möglich ist und welche HSDPA-Kategorien es eigentlich gibt, der kann bei Wiki nachlesen.

HSDPA haben in Deutschland alle 4 großen Mobilfunkanbieter (T-Mobile, Vodafone, O², e-Plus) im Programm. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind abhängig vom Standort und liegen (sofern UMTS/HSDPA in der Region verfügbar ist) zwischen 3,6 und 7,2MBit. Neben den “Big 4″ bieten mittlerweile auch viele kleinere Mobilfunkanbieter – oft als kostengünstige Prepaid-Lösung -  Mobile Flatrate Lösungen an. Wer hier vergleichen will, dem empfehle ich das Portal hsdpa-vergleich.de.

Speed Downlink Packet Access

Ryan Star – Start A Fire wird ein Hit!!!

Am 3. August wird das Album 11:59 von Ryan Star veröffentlicht. Ich hatte die Möglichkeit, das Album bereits im Vorfeld zu hören und bin schlichtweg begeistert. Ich gehe bereits jetzt jede Wette ein dass der Song “Start A Fire” ein weltweiter Hit werden wird.

Ryan Star - 11:59 - Start A Fire

Auf dieser Seite kann man den Song bereits anhören. Außerdem gibt es noch zwei Konzertmitschnitte auf Youtube. Die Videos haben aktuell 20 bzw. 300 Views und sind qualitativ grauslig. Probier lieber den erstgenannten Link aus. Ja, und ab Dienstag ist das Album dann ja auch im Handel.

Update: Seit heute gibt es auch eine einigermaßen brauchbare Version auf Youtube:

Hier die Tracklist von 11:59

  1. Brand New Day {previously released on the Last Train Home EP}
  2. Right Now {previously released on the Last Train Home EP}
  3. Last Train Home {From PS I Love You Soundtrack}
  4. Breathe {previously released on the Last Train Home EP}
  5. We Might Fall {retooled from the Eye of an Elephant Album}
  6. This Could Be The Year {previously released on the Last Train Home EP}
  7. Unbreak – NEW {this is the only one I’ve not heard of before}
  8. Start A  Fire – NEW
  9. Losing Your Memory {retooled from the Eye of an Elephant Album}
  10. 11:59 – NEW

Bei Amazon wird 11:59 von Ryan Star 15 Euro kosten.

Wie findet Ihr den Song? Beliebig auswechselbar? Oder doch irgendwie unvergleichlich?

Die nicht vorhandene Europatour-Vorbereitung

In gut 5 Wochen geht es los, dann brechen Tom und ich auf gen Süden. Details zur Route könnt Ihr hier nachlesen. Erst steht die Formel 1 in Monza auf dem Programm und dann geht es via Cote d’Azur straight gen Gibraltar. Auf dem Weg dorthin muß ich Tom noch irgendwie überreden dass wir uns auch Cabo da Roca in Portugal ansehen. Das ist nämlich der westlichste Punkt auf dem europäischen Festland. Ein isländisches Kap ist geographisch noch weiter westlich, das ist mir allerdings etwas zu weit mit dem Auto.

Auf dem Rückweg will ich (Tom nicht) nach Madrid, und eigentlich wollte ich auch noch die französische Atlantikküste sehen. Ich könnte mir allerdings vorstellen dass sich das in der Kürze der Zeit nicht ganz ausgeht. Ich freue mich schon jetzt richtig auf Monaco, nicht wegen dem Glamour, sondern aus ganz nostalgischen Gründen. Wie ich hier schon einmal geschrieben habe, war ich bereits 1985 in Monaco. Das dort entstandene Foto (ihr findet es in dem verlinkten Beitrag) will ich jetzt, 25 Jahre später, wiederholen. Dass es den Spot in dieser Form noch gibt weiß ich von einer Freundin, die vor einigen Monaten genau dort ein Foto aufgenommen hat.

Durch Zufall ist Papa heute auf ein weiteres Foto gestoßen, aufgenommen in Biarritz an der französischen Atlantikküste. Anscheinend sind wir an einer Mauer lehnend mit dem Meer im Rücken recht fotogen! ;-)

Biarritz, Atlantikküste, 1985

Für die diesjährige Tour wollten wir uns eigentlich ganz gut vorbereiten, um bereits vor der Abfahrt die wichtigsten Sightseeing-Spots zu kennen. Mittlerweile haben wir uns bewußt gegen jede Planung entschieden. Wir packen am Abreisetag eine Reisetasche, steigen ein und fahren los. Und schauen dann, was passiert. Schließlich haben wir unterwegs genügend Möglichkeiten uns mit den Locals zu unterhalten, die haben bestimmt bessere Sightseeing-Tips als Marco Polo und dessen gedruckte Konsorten.

Ihr könnt mir ja trotzdem mal schreiben was Ihr auf dieser Tour (hier könnt Ihr nochmal nach der Route spicken) auf jeden Fall ansehen würdet.

Der Soundtrack meines Lebens – Teil 1

Gestern habe ich bei Astrid einen genialen Artikel gelesen. Unter dem Namen Der Soundtrack meines Lebens hat Astrid all die Songs zusammengestellt, die in Ihrem Leben eine entscheidende Rolle gespielt haben. Ich finde die Idee richtig gut, deshalb gibt es jetzt den Soundtrack MEINES Lebens hier zu lesen. Ich bin selbst sehr gespannt, denn jetzt wo ich diese Zeilen tippe habe ich noch keinerlei Ahnung welche Songs ich hier gleich auflisten werde. Mal sehen was meine Erinnerung so zu Tage fördern wird…

Genau wie bei Astrid wirds auch bei mir eine ungeschönte Liste in der durchaus die ein oder andere Peinlichkeit enthalten ist. Here we go…

1991 Der erste Lieblingsfilm
Im zarten Alter von 10 Jahren hatte ich meinen ersten Lieblingsfilm, der mir bis heute eindeutig im Gedächtnis geblieben ist. Ein Autofreak war ich schon immer, und so war es die Til Schweiger / Tina Ruland Tuningschnulze “Manta Manta”, die ich geschätze 78x auf VHS gesehen habe. Natürlich mußte ich auch den Soundtrack haben. Bestellt habe ich die LP aus dem Katalog mit dem Krokodil drauf. Wie hieß denn gleich noch dieser Versand? Die hatten immer so Katalogheftchen mit Butterbrotpapierseiten, so richtig ernstzunehmend dünn. Auf dem Manta Manta Soundtrack war dann auch mein erster Lieblingssong enthalten – Jungle Bill von Yello

1992 Meine erste CD
Ein Jahr später habe ich mir die erste Compact Disk angeschafft. Kurioserweise hatte ich seinerzeit noch keinen eigenen CD-Player. Den habe ich erst kurz darauf vom ersparten Geld gekauft, in Form einer Würfel-Stereoanlage, so wie man Sie in den 90er Jahren gekauft hat wenn man Marken wie Onkyo oder Aiwa noch nicht im Wortschatz hatte…
Die CD war die Greatest Hits von ZZ Top, der Lieblingssong daraus hieß ZZ Top – Got me under Pressure

1993 – Die erste große Liebe
Wenn ich so recht zurückdenke war die Zeit mit 12/13 Jahren, als man das erste Mal so richtig in ein Mädchen verknallt war, irgendwie ziemlich cool. Der Sommer 1993 war vom Wetter her absolut genial, ich war fast jeden Nachmittag im Freibad und meine Angebetete hatte stets einen Ghettoblaster dabei. Aus der Zeit sind mir noch viele Songs haften geblieben, am besten erinnere ich mich aber an All that she wants von Ace of Base – den Text kann ich übrigens heute noch komplett auswendig mitsingen ;)

1994 Der Zungenbrecher
In diesem Jahr lief auf Antenne Bayern der Song We didn’t start the fire von Billy Joel rauf und runter. Einerseits komisch, da das Lied seinen Höhepunkt bereits 1989 – 1990 hatte und zu dieser Zeit stets in den Top 10 anzutreffen war. 1994 hat mich aufgrund der ständigen Präsenz am Äther der Ehrgeiz gepackt, und ich habe den Songtext von We didn’t start the fire auswendig gelernt. Ja, ich habe die Lyrics noch heute komplett im Kopf und kann mitsingen, und Ja, der Text ist Fucking schwer. Wers nicht glaub kann hier nachlesen. Dazu noch das Video dann könnt Ihr gleich mitsingen ;)

So. Fünf Minuten Schreibunterbrechung, mußte erst checken ob der Joel-Songtext noch sitzt. Geht noch! ;-)

1999 – Der erste Auto-Song
Pünktlich zum Führerschein ging es bei mir erst richtig rund was die Lieblingsmusik betrifft. Im Auto höre ich grundsätzlich immer Musik, und im Laufe der Jahre und den ersten knapp 500.000km hinter dem Lenkrad haben sich so einige musische Schätzchen angesammelt. Für immer im Gedächtnis wird mir hier aber On every street von den Dire Straits bleiben. Den Song mochte ich schon seit jeher, 1999 hat er sich jedoch für immer ins Hirn gebrannt. Der Hintergrund in einem Satz: März 1999 den Führerschein bekommen, kein eigenes Auto gehabt, der Schwingi mußte nach Hause zu seinen Eltern, der Max hat mir seinen 5er BMW geliehen, ich hab den Schwingi gefahren, das erste Mal über längere Zeit >180km/h auf der Autobahn gefahren, und passend zur Fahrt spielt Bayern 3 “On every street”. Das kuriose daran: Den Song habe ich vorher nie im Radio gehört, und in den darauffolgenden 11 Jahren vielleicht 3x. Hier also On every street mit dem unvergleichlichen Sound von Mark Knopfler / den Dire Straits

Das war Teil 1 meiner Reihe “Der Soundtrack meines Lebens”. Über Teil 2 muß ich mir noch Gedanken machen und melde mich in Kürze damit.

Abschließend noch ein paar Fragen an Euch, vielleicht habt Ihr ja Lust zu kommentieren:

  1. Wer von Euch fand Manta Manta damals auch gut?
  2. Your favorite? Ace of Base oder Roxette?
  3. War Euch vor dem Lesen dieses Artikels klar wie beschissen schwer der Songtext zu We didn’t start the fire ist?
  4. Jeder Dire Straits Fan melden! Pflichtkommentar!