Das Überschreiten der Lenkzeiten ist im Kreise unserer Fernfahrer ein nur zu bekanntes Problem.
Kombiniert mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60-80 km/h und einer stoisch geraden Straße freut sich der König der Landstraße über einen wachsamen Beifahrer der hilft, die Augen offen zu halten!
Schlecht für all die, die alleine auf dem Bock sitzen müssen. Das Ergebnis seht ihr in folgendem Video!
Die eBay Götter meinten es heute gut mit mir und haben mir den Zuschlag für einen neuen TV Schrank erteilt. Das Kästchen ist Kiefer massiv mit Cognac gebeizt. Ich befürchte ja dass nur die Farbe “Cognac” heisst, so ein leckerer Spirituosenduft im Wohnzimmer hätte ja schon was!
Hin und wieder ist eBay doch noch für ein Schnäppchen gut!
420PS – V8 – dieses leckere Maschinchen ist in beiden Audis verbaut. Im RS4 haben die Audi Techniker den Motor komplett vor der Vorderachse verzurrt, während man der gut betuchten Kundenklientel mit dem R8 einen Sportwagen mit Mittelmotorprinzip bietet.
Die Position des Motors ist nicht so unerheblich als man Anfangs meinen möchte. Durch den sehr weit vorne eingebauten Motor im RS4 wird der Rennschuh sehr frontlastig. Trotz permanentem Allradantrie (Serie) fährt sich das Auto wie ein Fronttriebler. 60% des Fahrzeuggewichts und damit knapp 1 Tonne lasten auf den Vorderreifen. Dies führt unweigerlich dazu, dass der RS4 in Kurven nur zu gerne über die Vorderachse in Richtung Grünstreifen schiebt. Schade eigentlich. Vom stets gepriesenen quattro Antrieb der Audi AG, respektive quattro GmbH ist man eigentlich anderes gewohnt.
Anders beim R8. Durch das Mittelmotorprinzip liegen ca. 55% des Fahrzeuggewichts auf der Hinterachse. Dieser Umstand führt zu einer ausgeglichenen Lastverteilung, da trotzdem noch genug Restgewicht für die Vorderachse bleibt. Somit bietet der Audi R8 Fahrspaß per excellence. Präzises Einlenkverhalten, kontrolliertes Eindrehen des Hecks durch Gaswegnahme oder Vollgas, und immer wenns zu brenzlig wird lässt sich der R8 durch sanftes Gasgeben stabilisieren. Somit lässt sich der Audi R8 kinderleicht im Grenzbereich bewegen, ohne dass man Angst haben muss, in der nächsten Sekunde im Gegenverkehr oder am Baum zu enden.
Einen kleinen Unterschied gibt es bei den Motoren. Während der Audi RS4 über eine einzige große Drosselklappe verfügt, bietet der V8 im Audi R8 zwei kleinere Drosselklappen. Dies führt dazu, dass der R8 bissiger am Gas hängt, sich aber trotzdem schöner dosieren lässt als der RS4. Für die Erbsenzähler: In der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist der RS4 langsamer als der R8. Während im Audi R8 bereits nach 4,6 Sekunden Tempo 100 anliegt, dauert der Ritt im RS4 um 0,2 Sekunden länger, nämlich 4,8.
Verzögert werden beide Boliden durch eine 18″ Bremsanlage mit Trockenbremsfunktion. Hierbei legt ein System bei nasser Straße oder feuchten Bremsscheiben automatisch die Bremsbeläge an, um die Bremsscheiben zu trocknen.
Der RS4 bietet ein nettes Gimmick im Lenkrad, die S (Sport) – Taste. Damit kann sich der sportliche Familienvater durch ein ausgeklügeltes Pumpsystem noch enger in die Schalensitze schnallen lassen und die Auspuffanlage von sonor und leise auf brüllend laut umstellen. Per Knopfdruck!
Zwischen Audi RS4 und Audi R8 liegen ca. 30.000 Euro Preisdifferenz.
Somit stehen die Gutverdiener oder Kreditwürdigen zukünftig vor der Wahl: RS4 kaufen und einen A3 für die Angetraute, oder ganz egoistisch zum R8 greifen und im Zweifelsfall die Kinder zu Hause lassen!