studiVZ / meinVZ Fakes mit Handynummer

Seit einigen Tagen kursieren in studiVZ und meinVZ gefakte Profile. Die Fake-Benutzer verbreiten Pinnwand-Einträge bei Nutzern des anderen Geschlechts und simulieren Begehren. Im Pinnwandeintrag wird gebeten, doch über eine Handynummer Kontakt aufzunehmen.

Das fiese daran: Diese Handynummer wird automatisch auf eine (sehr teure) kostenpflichtige Rufnummer weitergeleitet. Reine Abzocke also!

Ruft man die Telefonnummer an, verdient das Unternehmen das sich geschickt hinter dem gefälschten Benutzer versteckt einen Batzen Geld. Auf Kosten der -ahnungslosen- studiVZ / meinVZ Nutzer.

Hier ein Beispiel:

Kurz gesagt. Finger weg vom Handy wenn Rufnummern so frei gepostet werden.

Und bevor die Frage in den Kommentaren auftaucht: NEIN, ich bin nicht drauf reingefallen. Erstens habe ich zum Thema recherchiert, nachdem “Chantal” (bei mir wars eine Dame) gestern plötzlich auf meiner Pinnwand aufgetaucht ist, zweitens habe ich die Dame im Profilfoto sofort enttarnt (es handelt sich um die US-amerikanische Charakterdarstellerin Melissa Midwest) :D und drittens bin ich auch nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen (für Nicht-Bayern: bin ja auch nicht blöd) ;-)

Wie im obigen Bild zu sehen gibt’s die Variante sowohl mit Mädels als auch mit Männern.

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4 Kommentare

haseNovember 22nd, 2008 at 19:19

riesensauerei sowas ich bekomm auch sowas
ich hab bei einigen profilen im gästebuch bzw im profil gleich vermerkt das ich fakes melde und dann war auch ruhe.

zu dumm das man dann auch bei anderen leuten angst haben muss das das gefakte nummer sein kann =(

Wer ist Nora Liebig? | Dror's BlogDezember 23rd, 2008 at 11:10

[...] vom 23. Dezember 08: Ich habe gerade noch einen Beitrag zu der Abzocke bei whoopster.de gefunden, in dem Beitrag geht es um die gleiche Masche, allerdings werden statt privaten [...]

SteveJanuar 25th, 2009 at 09:06

Also, dass es Fake-User gibt, ist mir auch schon aufgefallen. Die Sache mit der Abzocke verstehe ich aber nicht ganz:

Wenn jemand von Handy A die angegebene Nummer von Handy B anruft und auf eine kostenpflichtige Servicenummer C umgeleitet wird, fallen die Kosten für das umgeleitete Gespräch doch normalerweise dem Nutzer von Handy B, also dem Fake-User zur Last! Bei Weiterleitungen zahlt man doch normalerweise nur die “Geundverbindung”, nicht aber die weitergeleitete Verbindung. Z.B. wenn ich jemanden auf Festnetz erreichen will und dieser lässt automatisch auf sein Handy weiterleiten, zahlt dieser jemand die Verbindung “Festnetz -> Handy”, während ich nur “Festnetz -> Festnetz” zahle.

Falls es hier anders sein sollte, weil das in diesen Fällen technisch irgendwie anders abläuft, sollten die Betroffenen den Betrag auf keinen Fall zahlen, weil kein Vertrag über die Nutzung einer Servicenummer zustandegekommen ist, bzw. dieser wegen arglistiger Täuschung anfechtbar ist.

Jedenfalls sollte man es einfach aus gesundem Menschenverstand unterlassen, unbekannte Nummern anzurufen. Es drängt sich ja geradezu auf, dass da etwas nicht stimmt.

McDennis van da ReebeFebruar 13th, 2009 at 18:10

Im Prinzip hast du Recht Steve. Deine Nummer wird jedoch gespeichert und weiterverkauft. Außerdem gibt es genug “dumme” Menschen, die die Rechnung trotzdem Zahlen.
Hier geht das ‘Unternehmen’ klar auf Dummfang.

@Verfasser
Gut recherchiert ;D

lg
McDennis van da Reebe

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