Was ist eigentlich Green-IT ?

Heute stand im Heise-Newsletter, dass die Deutschen “Green IT” ganz toll finden, und beim Hardwarekauf durchaus bereit sind, mehr Geld für Green-IT auszugeben. Laut PricewaterhouseCoopers würden 57% der Käufer einen Aufpreis von 10% und mehr in Kauf nehmen, wenn das Gerät Ihrer Träume nach Green-IT Standard gefertigt ist.

Soweit so schön.

Nur: Komischerweise kann nur 1 von 100 Personen überhaupt etwas mit dem Begriff Green-IT anfangen !

Also, frei nach dem Motto:

Green IT

Somit will ich mal Wissenslücken schließen und kurz erläutern was Green-IT überhaupt bedeutet:

  • Green-IT oder auch “green computing” umfasst alle Aktivitäten, die IT-Hardware während ihrer kompletten Lifetime ressourcen- und umweltschonend zu gestalten. Das beginnt bei der Planung, hält Einzug in der Produktion, in der Verwendung beim Verbraucher und endet bei der Entsorgung des Gerätes.
    Man zieht hierbei zwei Faktoren in Betracht: Zum Einen die energiesparende Produktion und Nutzung der Geräte, zum anderen der Einsatz von umweltschonenden Materialien und Produktionsmittel.
    Dazu zählt beispielsweise auch die RoHS Richtlinie, die unter anderem die bleifreie Verlötung von elektronischen Bauteilen regelt.

Unter “Green-IT” gefertigte Geräte sind als solche gekennzeichnet und werden – aus Marketingzwecken – von den Herstellern auch explizit als solche beworben.

Da der Schwerpunkt der CeBit 2008 auf Umweltschonung, energieeffizienter Produktion und Nutzung von IT und Green-IT liegt, wird dies der angeschlagenen Computermesse aufgrund des gestiegenen Umweltbewußtseins der Bürger sicherlich einen Aufschwung geben. Umso wichtiger ist es, daß zukünftig die Leute auch wissen, dass es sich bei Green-IT um umweltfreundliche Hardware handelt, und bspw. nicht um IT-Fachkräfte die eine Greencard besitzen um in den USA arbeiten zu dürfen (laut einer Umfrage von PwC haben die meisten Befragten Green-IT nämlich SO erklärt!)

Immer schön Strom sparen…

Was ist eigentlich Green-IT ?
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