Inbound-Marketing leicht gemacht

Das Monat neigt sich so langsam aber sicher dem Ende, und ich bin tatsächlich einmal vor dem 30. Tag des Monats dazu gekommen, mir die aktuelle Ausgabe der Internethandel zu Gemüte zu führen. Der aufmerksame Leser wird festgestellt haben, dass es über die August-Ausgabe keinen Bericht von mir gab. Das habe ich schlicht und einfach zeitlich nicht hinbekommen, aber ab sofort geht es wie gewohnt weiter.

Dieses Mal ist das Thema des Magazins auch wieder super spannend, und für jeden Onlinehändler eine Pflichtlektüre. Die aktuelle Ausgabe behandelt ausführlich das Thema Inbound-Marketing.

Internethandel September 2013 - Inbound-MarketingInbound-Marketing (inbound = ankommend) ist eine Marketingmethode, die darauf basiert, dass die potentiellen Kunden die Marke bzw. das Produkt finden. Es unterscheidet sich dadurch grundlegend vom klassischen Outbound-Marketing, dort wird dem Kunden ja eine Nachricht übermittelt (sei es durch Briefpost, Telefonanrufe, TV- oder Radiowerbung).

Wie funktioniert nun Inbound-Marketing?
Am einfachsten erklärt ist diese Methode anhand einer beispielhaften Verdeutlichung.  Angewendet auf den Bereich Online ist der potentielle Kunde ein suchender Verbraucher. Bei mir im Keller steht momentan eine Waschmaschine, die sprichwörtlich in den letzten Zügen liegt. Ich als zukünftiger Kunde stehe also vor der Aufgabenstellung “Waschmaschine kaufen”. Da man heutzutage auch weiße Ware vermehrt online kauft, setze ich mich also vor den Rechner, öffne Google und recherchiere die beste Waschmaschine zu einem vernünftigen Preis. Hier greift nun für Onlinehändler das Inbound-Marketing. Der Händler muß mich einfangen und im Idealfall dazu bringen, dass ich in seinem Shop eine Waschmaschine kaufe.

Wie wird der Kunde gefangen?
Onlineshops mit Waschmaschinen im Produktportfolio gibt es viele, wie also schafft man es als Shopbetreiber, aus der Masse hervorzustechen? Ihr ahnt es bereits, der Weg führt unweigerlich über zusätzliche Informationen, ausufernde Serviceleistungen bzw. den bekannten Mehrwert in jedweder Form. In meinem Fall hat ein Händler das Rennen gemacht, der einen objektiven, herstellerübergreifenden Test von Waschmaschinen durchgeführt hat, und idealerweise noch mit der Keywordkombination “Waschmaschinen Test 2013” hervorragend in Google rankt.

Beim Besuch seiner Seite erfahre ich interessante Infos über den Stand der Technik von Waschmaschinen, bekomme die Top 10 der aktuellen Modelle vorgeschlagen, und kann jedes der Modelle direkt im Shop des Anbieters – auf dem ich durch einen Klick auf die jeweilige Maschine weitergeleitet werde – käuflich erwerben.

Und der Preis ist dann egal?
Angenommen, alles lief so optimal wie von mir oben beschrieben, und ich lege mir meine Wunsch-Waschmaschine in den Warenkorb (man stelle sich das bitte bildlich vor), und der Preis erscheint mir auch passabel. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich bestelle ohne weiter nachzudenken, da mich Service und Zusatzinformationen des Anbieters überzeugen, oder ich starte im Anschluß an die Produktfindung einen Preisvergleich über eines der bekannten Preisvergleichsportale. Im Endeffekt der Alptraum eines jeden Onlinehändlers, naja, zumindest eines fast Jeden, der günstigste Anbieter weiß, dass der Kunden nach dem Besuch des Preisportals sowieso wieder bei ihm landet.
Aber auch wenn der Anbieter nicht den günstigsten Preis im Internet bietet, bleiben ihm noch einige andere Möglichkeiten, den Kunden davon zu überzeugen, bei ihm zu kaufen. Hier spreche ich von den klassischen Shop-Optimierungsmaßnahmen wie das Trusted Shops Gütesiegel, das Angebot vielfältiger Zahlungsmethoden oder ein kostenfreier Aufstellservice. Hier schließt sich der Kreis und will heißen: Nur mit einem guten Inbound-Marketing ist es nicht getan, wie immer muß das Gesamtpaket stimmen!

Ich hatte übrigens das Glück dass “mein” Onlinehändler auch noch den besten Preis für die Waschmaschine aufgerufen hat, und er hat mich als Kunden bekommen. Allerdings muß man sagen, dass vor allem bei weißer Ware und auch bei Elektrogeräten die Preisspanne im Netz mittlerweile derart gering ist, dass die meisten Anbieter in einem identischen Preisgefüge handeln.

Fazit
Zu einem erfolgreichen Inbound-Marketing gehört auch entsprechend gutes SEO, Social-Media-Marketing, Shop- und Usability- und Conversionoptimierung.

Was davon könnt ihr in der aktuellen Internethandel lesen?

  • Definition Inbound-Marketing
  • Erläuterung der fünf Teilbereiche des Inbound-Marketing
  • Wie nutzt man soziale Netzwerke zur Kundengewinnung
  • Wie ranken Produkte optimal in Suchmaschinen
  • Steigerung der Verkaufsquote durch Optimierung des Shops
  • Zu allen Punkten gibt es leicht umsetzbare Praxistipps

Eine kostenlose Leseprobe der aktuellen Ausgabe findet Ihr hier.

Neben dem Titelthema Inbound-Marketing behandelt die aktuelle Internethandel noch eine Fülle weiterer Themen. Wie immer werden interessante Online-Geschäftsideen vorgestellt, es gibt einige Tipps zur Gewinnung echter Facebook Fans, und ganz spannend sind die 10 Strategien für ein erfolgreiches Social-Media-Marketing. Außerdem erhaltet Ihr Einblicke in den optimalen Sortimentsaufbau im Onlinehandel und gutes Fachwissen zum Thema Abmahnung bei Datenschutzverstößen.
Abgerundet wird die Informationsfülle mit den wichtigsten Terminen für Ausstellungen, Kongresse und Messen im September 2013.

Für mich persönlich war das Thema Inbound-Marketing jetzt nichts brandneues, trotzdem habe auch ich wieder einiges an Neuigkeiten und Neuerungen mitnehmen können. Lasst Euch das Heft auf keinen Fall entgehen!

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