Conversion-Rate Optimierung für Online-Shops

Das Monat neigt sich dem Ende, und auch bei mir ist in den letzten Wochen richtig viel passiert. Nach monatelanger Umbauerei und Renoviererei ist seit knapp 2 Wochen die neue Heimat bezogen und so langsam aber sicher ist alles an seinem Platz. Mittlerweile verfüge ich auch wieder über ein Büro, und kann mich endlich dran setzen, und Euch ein paar Dinge über die aktuelle Ausgabe der Internethandel erzählen. Einleitend nur so viel: Pflichtlektüre!

Das Zauberwort der Mai-Ausgabe heißt: Conversion-Rate!

Internethandel Ausgabe Mai 2013. Conversion-Rate Optimierung für WebshopsJeder der einen Onlineshop betreibt weiß von den Tücken dieser KPI, die Conversion-Rate entscheidet über Sieg oder Niederlage beim Betreiben eines Online-Shops. Die Konversionsrate – um das mal ganz platt auf Deutsch auszudrücken – zeigt an, wie viel Prozent der Shopbesucher tatsächlich zu Käufern wurden. Die global ermittelte Conversionrate über alle Webshops liegt aktuell bei etwas über 2%. D.h. von 100 Shopbesuchern werden im Durchschnitt zwei Leute zu Kunden, und schließen einen Onlineeinkauf erfolgreich ab. Übrigens schaffen etablierte Shops und Marktriesen wie Amazon durchaus Conversion Rates von über 10%. Dies ist aber hauptsächlich dem erfolgreichen Branding geschuldet, am Beispiel Amazon bedeutet das: Wer Amazon anklickt weiß bereits was ihn dort erwartet und er kommt entweder zum Preisvergleich, zum Einholen von Kundenmeinungen (Stichwort: Rezensionen) oder mit Kaufabsicht.

Der korrekte Ansatz: Optimiere nicht deine Besucherzahlen, sondern deine Conversion-Rate!

Bei schlecht konvertierenden Shops wird meist der Fehler gemacht, mittels diverser Techniken möglichst viele Besucher auf die Webseite zu locken. Mehr Besucher heißt aber nicht zwangsläufig auch gleich mehr erfolgreiche Einkäufe. Deshalb ist ein analytisches Vorgehen notwendig, es stellt sich nicht die Frage der wenigen Besucher, sondern vielmehr, WO und WARUM brechen Besucher Ihren Einkauf ab. Die folgenden statistischen Zahlen geben einen tiefen Einblick in das allgemeine Nutzerverhalten:

  • 17,75%: Abbruch auf der Startseite
  • 15,87%: Abbruch sobald eine Registrierung notwendig wird
  • 14,27%: Abbruch da mit den Zahlungsmethoden nicht zufrieden (Stichwort kein Paypal o.ä.)
  • 7,57%: Abbruch bei der Eingabe Ihrer Zahlungsdaten
  • 44,54% Abbruch bei der Produktauswahl bzw. nach Ansicht der Produktseite (!!!)

Natürlich hat jeder Onlineshop seine eigenen Abbruchwerte. Hier ist es wichtig dass Ihr Eure Seite korrekt analysiert. Webanalytics-Tools wie Google Analytics, etracker und Konsorten helfen hier weiter. Google Analytics ist kostenlos, und selbst die kostenpflichtigen Produkte sind meist zu günstigen Monatskonditionen zu buchen und jeden Cent wert!

Ich hoffe Ihr habt Euch obige Zahl auf der Zunge zergehen lassen! Fast die Hälfte aller potentiellen Kunden bricht Ihren Onlineeinkauf auf der Produktseite bzw. bei der Produktauswahl ab. Ergo: Was hilft das Schalten von AdWords Werbung oder die Eintragung in Webkataloge? Nichts! Ihr müßt Eure Produktseiten optimieren und die Produktsuche in Eurem Shop optimieren.

Genau an diesem Punkt ist die aktuelle Internethandel einmal mehr Gold wert

In der aktuellen Ausgabe erfahrt Ihr, mit welchen Möglichkeiten Ihr Eure Produktseite so optimieren könnt dass Eure Conversion-Rate nach oben schnellt. Die gezeigten Methoden erfüllen Altbewährtes und geben Euch auch einmal eine andere Sicht auf die Dinge. Denn viele Shops konvertieren auch deshalb schlecht, weil der Shopbetreiber seine Seite besonders schick oder innovativ findet, aber stets ausblendet dass 98% seiner Besucher dies ganz anders sehen.

Der Internethandel Chefredakteur Mario Günther hat die Inhalte sehr treffend zusammengefasst:

Unsere Leser wissen genau, dass wir uns nun schon seit 2003 Monat für Monat mit allen wichtigen Fragen rund um den E-Commerce beschäftigen. Da kommt es nicht allzu häufig vor, dass unsere Redakteure von einer Information aus der Branche wirklich überrascht werden. Als wir aber erfahren haben, dass fast die Hälfte aller Internetkunden den Online-Einkauf während der eigentlichen Produktauswahl abbrechen, haben wir sofort beschlossen, uns mit diesem Thema zu befassen. Im Schwerpunkt unserer Mai-Ausgabe geht es deshalb um die Optimierung von Produktseiten in Web-Shops. Wir stellen dazu insgesamt 21 essenzielle Elemente erfolgreicher Produktseiten vor, mit denen sich die Conversion ohne größeren Aufwand augenblicklich erhöhen lässt. Für unsere Leser ist das ein großer Gewinn, da wir sie Schritt für Schritt zu einer Vervielfachung der bisherigen Umsätze führen. Hierzu muss sich niemand erst durch unverständliche Fachvorträge oder komplizierte Programmieranleitungen quälen. Wir haben unseren Ratgeber nämlich so kompakt und verständlich aufgebaut, dass ihn jeder Online-Händler wie einen einfachen Fahrplan zum Erfolg verwenden kann.

Die weiteren Themen

Neben dem oben erwähnten Titelthema gibt es im aktuellen Onlineheft wie immer viele andere Themen:

  • Gründer sprechen über Ihre Geschäftskonzepte und stellen neue Ideen vor
  • Tipps wie sich der Warenkorbwert im Shop erhöhen lässt
  • Trust Signals im Webshop
  • SEO für Online-Händler
  • Rechtliche Aspekte von Keyword-Advertising (sehr heikles und spannendes Thema!)

Ich kann Euch nur ans Herz legen auch die aktuelle Ausgabe durchzulesen, Eure Conversion-Rate wird es Euch danken! Eine kostenlose Leseprobe findet Ihr wie immer hier. Ansonsten freue ich mich wie immer über Eure Kommentare und Anregungen, einfach das Textfeld unter dem Beitrag ausfüllen. 😉

Conversion-Rate Optimierung für Online-Shops
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Ein Gedanke zu „Conversion-Rate Optimierung für Online-Shops

  • 25. Juni 2013 um 11:48
    Permalink

    Optimiere nicht deine Besucherzahlen, sondern deine Conversion-Rate!

    Da steckt die Wahrheit drinn das ist wirklcih das a und o

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