Bald gibt’s noch Geld für nen Handyvertrag

Ok, es ist bei mir nicht sonderlich schwer, aber ich staune! Im Zuge des jährlichen Tabula rasa werden all unsere Verträge näher beleuchtet, ich durfte mich dieses Jahr um alles kümmern was die Telekommunikation betrifft.

Im Klartext geht es um den Telefonanbieter, die Handytarife, bei den Webservern ist es immer etwas schwer, so mir nichts dir nichts den Anbieter zu wechseln, aber da passt das Angebot nach wie vor.

Vorhin bin ich bei den Handyanbietern hängengeblieben und staune nicht schlecht. Vor noch nicht allzu langer Zeit hat mich eine Handyflatrate mit BlackBerry Option und 500MB Datenvolumen pro Monat einen knapp dreistelligen Betrag pro Monat (!) gekostet. Wirft man – wir schreiben Sommer 2014 – einen Blick auf simyo.de, findet sich da eine ALL-ON L Flatrate für 11,90 Euro monatlich. Nochmal, das sind keine 12 Euro, pro Jahr kommt man da auf 142,80 Euro. Für denselben Betrag konnte ich mit dem BlackBerry für umgerechnet 45 Tage telefonieren und surfen.

Gut, unsere Handytarife sind momentan auch nicht viel teurer, das liegt aber daran dass Sie an den Festnetzvertrag und die Internetleitung gekoppelt sind, und die Anbieter bei Kombiverträgen mittlerweile sowieso komplett die Hosen runterlassen.

Was mittlerweile auch funktioniert, ist die Subventionierung eines Handys bzw. Smartphones. Früher war das ja immer eine Milchmädchenrechnung (für die jüngeren Leser habe ich das mal verlinkt) ;-), ergo ein Draufzahlgeschäft. Einfache Rechnung am Simyo-Beispiel:

Ein Samsung Galaxy S4 gibt es für 1 Euro, in Verbindung mit einem 24-Monatsvertrag zu 24,90 Euro monatlich. Alles aufaddiert zahlt man in 2 Jahren genau 598,60Euro.

Kauft man stattdessen das Galaxy S4 im Onlineshop seines Vertrauens, legt man aktuell für das identische Handy im Schnitt 400 Euro hin. Gepaart mit dem oben genannten Tarif für 11,90 Euro ergibt das in Summe 685,60 Euro.

Somit spart man durch die Gerätesubvention in 2 Jahren 87 Euro, überdies muss man das Smartphone nicht sofort bezahlen, sondern stottert es über die Laufzeit ab. Auch wenn ich kein Freund von Finanzierungen (gerade bei solchen Lifestyleartikeln) bin, ist das tatsächlich die günstigere Option.
Alternativ – wenn die Gier nach dem aktuellsten Gerät nicht zu groß ist – kann man auf ein Vorgängermodell zurückgreifen, das dann bspw. nur 200 Euro kostet. Dann dreht sich oben aufgestellte Rechnung natürlich irgendwann um.

Lange Rede kurzer Sinn, Handyverträge gibt es mittlerweile wirklich für nen Apfel und ein Ei, solltet Ihr seit Jahren Euren Vertrag unangetastet nutzen dann springt mal über Euren Schatten und macht einen kritischen Preis-Leistungsvergleich! 🙂

Bald gibt’s noch Geld für nen Handyvertrag

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