Projekt WPC-Sichtschutz

Die Sonne scheint, der Sommer kommt, das bedeutet unweigerlich dass diverse Projekte im Garten endlich angegangen bzw. weitergeführt werden können.

Unser Sichtschutz am HausFür den Swimmingpool reicht das Budget noch nicht, also backen wir erstmal kleinere Brötchen und machen uns an den Sichtschutz. Momentan klemmt zwischen unseren Nachbarn und uns ein 150x180cm Holz-Sichtschutzmodul, das die besten Zeiten schon länger hinter sich hat (siehe Bild). Einerseits wollen wir dieses Modul austauschen, zum anderen soll der Sichtschutz weiter nach vorne verlängert werden. Wer ein ähnliches Vorhaben plant, dem empfehle ich, dies vorher mit seinem Nachbarn abzusprechen.

Da wir keine Lust haben, wieder einen Echtholz-Sichtschutz zu verbauen, der in regelmäßigen Abständen gestrichen werden muss, werden wir uns für diese WPC-Sichtschutzmodule entscheiden. WPC steht für Wood-Plastic-Composite und ist ein Verbundwerkstoff aus Holz, Kunststoff und weiteren Additiven. Vorteile: Nie mehr streichen, lange Lebensdauer, kein Verfaulen. Näheres zu WPC und seinen Eigenschaften kann man bei Wikipedia nachlesen.

Insgesamt wollen wir den Sichtschutz auf einer Länge von knapp 5 Metern montieren. Die Einkaufsliste dazu liest sich folgendermaßen:

  • 2x WPC-Sichtschutzmodul 180x180cm (je 169,00 Euro)
  • 1x WPC-Sichtschutzmodul 90x180cm, abgeschrägt auf 90cm (je 119,00 Euro)
  • 4x WPC-Pfosten 200cm (je 34,95 Euro)
  • 4x Pfostenkappe für WPC-Pfosten (je 3,95 Euro)
  • 4x WPC-Pfostenträger (je 14,95 Euro)
  • 3x L-Beschlag 6er-Set (je 11,95 Euro)
  • 3x Alu-Abschlußleiste 180cm (je 19,95 Euro)

Ergibt einen Gesamtpreis von 768,10 Euro.

Das Endergebnis soll dann aussehen wie auf diesem Bild, außer dass statt des mittleren 90cm Moduls noch ein 180cm Modul verbaut wird.

Anfangs war ich bei einem Preis von knapp 800 Euro für einen schnöden Sichtschutz abgeschreckt – wahrscheinlich ergeht es einigen von Euch gerade genau so. Wir sind daraufhin mal in den Baumarkt und haben uns dort ähnliche Modelle angesehen – allerdings in Echtholz (WPC scheint sich noch nicht in den Baumärkten herumgesprochen zu haben). Die pflegeintensivere Echtholzvariante käme uns auf 657 Euro inklusive Farbe. Hinzu kommt, dass alle Holzteile einen dreimaligen Erstanstrich benötigen. Will man möglichst lange Freude an einem Echtholz-Sichtschutz haben, empfiehlt es sich, diesen ca. alle 3 Jahre erneut zu streichen. Bei WPC erübrigen sich weitere Maßnahmen.

Fazit: Spätestens nach 2-maligem Nachstreichen des Holz-Sichtschutzes ist die anfängliche Kostenersparnis bereits dahin. Die zusätzlich zu opfernde Freizeit für das Streichen noch gar nicht mitgerechnet.

Bestellt wird die ganze Chose Mitte Mai, ein bebilderter Bericht über die Installation der Module folgt. Solltet Ihr Fragen zum Thema WPC haben, schreibt mir einfach einen Kommentar. Ich habe mich recht ausführlich mit der Thematik beschäftigt und versuche gerne, Eure Fragen zu beantworten.

Projekt WPC-Sichtschutz
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