Der Winter naht – mein Ofen auch!

Ziemlich trostlos ist das ja momentan schon hier in Deutschland…tagsüber steigt das Thermometer kaum auf 18 Grad, und in der Nacht muß man schon fast Angst vor Bodenfrost haben. Wohlgemerkt zeigt der Kalender noch August bzw. Anfang September an, und die letzten Wochen waren meteorologisch das nackte Grauen!

Zeit, mir an einem regnerischen Tag Gedanken über unser Heizkonzept zu machen. Wer den Blog regelmäßig verfolgt, hat sicherlich mitbekommen dass unsere Gartenprojekte für 2014 nahezu abgeschlossen sind. Was folgt auf das Ende des letzten Projektes? Richtig, die Planung des Nächsten!

Da es sich im Winter so schlecht im Garten arbeiten lässt, muss ein Großteil der Arbeiten nach drinnen verlagert werden (vom Schneeräumen mal abgesehen). Als wir damals unser Haus gekauft haben, war für mich sofort klar dass über kurz oder lang ein Kaminofen im Wohnbereich installiert wird. Bisher heizen wir mit einer konventionellen Öl-Brennwertheizung. Die Gerätschaften sind aus dem Jahr 2010 bzw. 2011, also eigentlich schon recht energieeffizient. Trotzdem kann man gerade in der Übergangszeit auch alternativ heizen, und wirkliche Behaglichkeit im Raum kommt sowieso nur bei verbrennenden Holzscheiten auf!

Genug der Vorüberlegungen, heute habe ich Zeit gefunden, eingehend zu recherchieren was die Thematik Holzöfen betrifft, und habe mich auf den Kaminofen Malta der Firma Fireplace eingeschossen. Wenn man das Netz nach Erfahrungsberichten durchstöbert, landet man unweigerlich im Kaminofen-Forum. Glaubt man dem Inhalt des Threads (und ignoriert dabei das typische Kompetenzgerangel einiger Schreiberlinge), scheinen die Meinungen über den Hersteller Fireplace so schlecht nicht zu sein. Der Preis von knapp 900 Euro tut sein Übriges – ich habe aktuell weder Lust noch das Budget, einen 3.000 Euro Ofen ins Wohnzimmer zu stellen.

Letztendlich werde ich mich nächste Woche noch mit unserem Schornsteinfeger unterhalten, ein paar Meinungen unserer Nachbarn einholen – die allesamt bereits seit Jahren einen Kaminofen besitzen – und noch klären wieviel es kostet, unseren Kamin anzubohren. Dann wird wenigstens der zweite Kaminschacht nach 20 Jahren Untätigkeit seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt – und ich werde endlich feststellen ob der Verkäufer unseres Hauses mit seinem Satz „An den ungenutzten Kaminschacht müssen Sie nur noch einen Holzofen anschließen, da ist alles dafür vorbereitet!“ nicht geschwindelt hat.

Der Winter naht – mein Ofen auch!
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