Weihnachtsgeschenke und das Internet

Es sind noch gut zwei Wochen bis Heiligabend, und ich mache mir bereits heute Gedanken darüber, was ich schenken könnte. Ich bin so ziemlich die unkreativste Person, wenn es darum geht, Geschenkideen zu entwickeln, und passende Geschenke zu finden. Dummerweise kann man so etwas auch nicht lernen. Ich konnte das noch nie, habe mir schon sehr oft wirklich sehr viel Mühe gegeben, aber trotzdem fällt mir entweder nichts ein, oder ich entscheide mich intuitiv für das falsche Geschenk. Deshalb ist es Jahr für Jahr und Anlass für Anlass eine schiere Qual, passende Geschenke zu finden.

In den letzten Jahren ist die Sache einfacher geworden – schuld daran ist das Internet. Die großen Online-Warenhäuser bieten digitale Wunschzettel an – da kann man dann schnell spicken wenn ein Geschenk für die Liebste oder die Eltern fehlt. Neuerdings gibt es auch sogenannte Geschenke-Finder. Man füttert eine Maschine mit einigen Daten zu der Person die beschenkt werden soll, ein Klick auf „Suchen“ fördert dann unzählige Geschenke zu Tage. Ein wahres Eldorado für mich.

Wer bei mir leider meistens zu kurz kommt, ist der lokale Handel. Die, die mich mit Weihnachtsgirlanden erfreuen, die Geschäfte und Straßenzüge schmücken, um auf sich und Ihr Warenangebot aufmerksam zu machen. Ich kaufe trotzdem im Internet. Wirklich toll fühle ich mich dabei nicht, trotzdem gibt es viele Gründe die dafür sprechen. Seien es die günstigen Preise, das vielfältigere Warenangebot, Zeitmangel oder schlichtweg Faulheit. Ich kaufe nahezu alle Geschenke online, finde es nicht immer gut, aber stehe auch dazu. Wie bereits im letzten Jahr, will ich auch heute wieder meine Anlaufstellen zur Geschenkesuche kurz vorstellen, vielleicht ist ja für den ein oder anderen ein klein wenig Inspiration dabei. Ansonsten könnt Ihr immer noch am 23. Oder 24. Dezember panisch in die Stadt laufen, und in den überfüllten Geschäften (es gibt ja Gott sei Dank immer noch genügend Menschen die den ortsansässigen Fachhändler unterstützen) ein mehr oder minder passendes Geschenk auswählen.

Eine gute Anlaufstelle zur Geschenkrecherche ist für mich top-geschenk.com. Einfach Preisspanne und die gesuchte Kategorie wählen, und los geht’s. Da kommen dann so kreative Dinge wie das Vogel-Strauß-Kissen als Ergebnis raus. J

Da ich zusammen mit einem Serienjunkie wohne, gehören die Online-Shops der Serienanbieter bei mir jährlich zum Pflichtprogramm. Wirklich gut sortiert ist cbsstore.com. Dort bin ich bisher ausnahmslos immer fündig geworden. Die Lieferung nach Deutschland ist – je nach Artikel – manchmal schwierig. In ganz problematischen Fällen muss ich einen meiner Kontakte aus USA nutzen – von dort aus wird das Paket dann weiter an mich geschickt. Dieser Shop ist zwar teurer, der Versand dauert länger und es ist insgesamt etwas umständlicher, aber man findet dort viele Merchandising-Artikel die sonst in Deutschland kaum zu bekommen sind. Einzige mir bekannte, brauchbare Alternative wäre hier noch emp.de.

Immer wieder gerne genommen, und deshalb kein wirklicher „Tipp“ mehr, ist amazon.de. Vor allem die Cyber-Monday Angebote kurz vor Weihnachten sind sehr verlockend, und führen im Jahresrhythmus zu ernsthaften Überlegungen, ob ein 55 Zoll Fernseher im Wohnzimmer nicht doch etwas klein ist – die 65“ Angebote sind immer zu verlockend.

Für die Liebste habe ich dieses Mal einen ganz spannenden Shop entdeckt, allerdings kann ich erst nach Weihnachten schreiben worum es sich hier genau handelt, sonst ist – vorausgesetzt sie liest hier mit, aber man weiß ja nie – die Weihnachtsüberraschung dahin.

Und ihr?
Habt Ihr besondere Tipps für gute Geschenk-Locations, vorzugsweise im Netz? Dann schreibt mir einen Kommentar! 🙂

Ein Gedanke zu „Weihnachtsgeschenke und das Internet

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