Press mich aus!

Im Laufe der Saison hat unser Garten Formen angenommen und wir können uns mittlerweile wieder mehr um den Garten an sich kümmern – betonieren, mauern und Holz verarbeiten gehört -erstmal- der Vergangenheit an. Dem hervorragenden Wetter sei Dank hatten wir heuer Pflaumen und Johannisbeeren in Massen – leider sind geschätzte zwei Drittel der Ernte den Vögeln und Würmern zum Opfer gefallen, weil war gar nicht mehr wussten, wohin mit all dem Obst und es am Baum bzw. Strauch verdorben ist.

Genug der Einleitung – der abendliche Krisenrat kam zu dem Entschluss dass ein Entsafter her muss. Aktuell hätten wir zwar Zugriff auf einen elterlichen Entsafter, allerdings ist das noch so ein graues Nirosta-Teil das so riesig ist, dass es gar nicht zwischen Herdplatte und Dunstabzugshaube passt. Außerdem kann ich mir gar nicht mehr richtig an das Verarbeitungsprinzip erinnern. Ich habe noch dunkel im Hinterkopf dass wir damals – vor gut 25 Jahren – Unmengen an Johannisbeeren oben in den Behälter gestopft haben, und mittels irgendeines mir nicht mehr bekannten Prozesses irgendwann der Beerensaft aus einem roten Gummischlauch heraustropfte.

Für mich als Entsafter-Noob war also eine Internetrecherche unabdingbar. Wie bereits vermutet, wird man bei den üblich verdächtigen Herstellern “weißer Ware” fündig. Vor allem Bosch und Philips haben durchaus interessante Geräte im Angebot.

Warum ich Euch jetzt aber mit all dem Obst-Entsafter-Gedöns langweile? Weil wir seit letzter Woche einen Entsafter im Einsatz haben, der anfangs ein absoluter Null-Plan-Kauf war und sich zwischenzeitlich als Fundstück des Jahres herauskristallisiert hat.

Während der Recherche zum Projekt “Entsafter 2014” bin ich bei küchengeräte-test.de auf den Gastroback 40126 aufmerksam geworden. Was sich jetzt wie billige Werbung lesen mag, ist in Wirklichkeit pure Begeisterung von einem Produkt dass mich trotz der Tatsache dass ich bei der Bestellung noch voreingenommen war, vollends überzeugt hat. Mangels Wissen und Real-Life-Experience habe ich mich auf das Siegel “Testsieger” verlassen und den Gastroback einfach bestellt.

Und tatsächlich: Der Entsafter hält was die Beschreibung und die Produkttests versprechen. Das Prinzip ist einfach erklärt – Obst oben reinstopfen, einschalten, ausgepressten Saft weiterverarbeiten oder direkt trinken. Der Gastroback überlebt problemlos die Spülmaschine, und hat einen Sicherheitsschalter dass er sich nicht versehentlich einschaltet wenn man noch mit den Händen im Presswerk herumwühlt – für jemand wie mich das Killer-Feature schlechthin.

Was soll ich sagen: Wir waren heute tatsächlich im Supermarkt und haben nochmal Pflaumen gekauft, nur damit ich Sie zuhause in den Entsafter schmeißen und den Saft zu Sirup weiterverarbeiten konnte. Sogar halbierte Karotten schluckt das Teil problemlos. Ich mag zwar keinen Karottensaft, musste es aber unbedingt mal ausprobieren. Mal sehen wann ich in bester “Will it blend?” Manier mein Smartphone drin versenke! 😉

Also – falls einer von Euch auch einen Entsafter sucht – probiert den Gastroback aus, meine absolute Empfehlung!

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