LED LENSER M5 – kleine LED-Taschenlampe im Test

[Trigami-Review]
Die Firma Zweibrueder Optoelectronics hat mich – nachdem ich im März bereits Ihre LED LENSER T7 testen durfte – erneut ausgewählt, Ihr neues  Hosentaschenmodell LED LENSER M5 zu testen.

Die Lampe wird ein einer hübschen schwarzen Box geliefert. Praktisch ist, dass die benötigte Batterie dabeiliegt, ebenso ein hochwertiges Holster inklusive Karabinerhaken zur Gürtelbefestigung und ein Armbändchen. In Sachen Bedienungsanleitung hat man bei der LED LENSER M5 zwei Möglichkeiten. Zum Einen gibt es die sogenannte “Smart Card” – eine Anleitung in Form und Größe einer Visitenkarte, auf der die Schaltfunktionen der LED Taschenlampe erklärt werden. Diese Smart Card kann als Gedankenstütze mitgenommen werden. Für die erste Einweisung und zur späteren Aufbewahrung im Schrank gibt es zudem eine ausführliche, gedruckte Anleitung.

led-lenser-m5

Die Funktionen

Die LED LENSER M5 ist – wie der Name schon vermuten lässt – eine LED Taschenlampe, statt der – seit gestern übrigens in der 100 Watt Version verbotenen – herkömmlichen Glühbirne wird eine stromsparende LED verbaut (mehr über LEDs findet Ihr hier). Die Lampe verfügt nur über 1 Schalter, darüber wird mittels eines integrierten Mikroprozessors die komplette Lampe gesteuert.
Folgende Lichtmodi sind möglich:

  • 1x drücken: 100% Modus
  • 1x tasten und 1x drücken: 15% Modus (ca. doppelt so hell wie eine herkömmliche Taschenlampe)
  • 2x tasten und 1x drücken: Stroboskop-Modus

Zusätzlich kann man mittels des Speed Focus Einhand-Schiebesystems die Helligkeit fokussieren. Dazu verschiebt man einfach die vordere Lampeneinheit per Hand. Die LED LENSER M5 wird mit einer handelsüblichen AA-Batterie betrieben, ein Modell dass man in jeder Fernbedienung und in nahezu allen herkömmlichen batteriebetriebenen Geräten findet.

Wie auch die bereits getestete LED LENSER T7 ist auch die M5 hervorragend verarbeitet, liegt trotz Ihres geringen Gewichts (74g inkl. Batterie) satt in der Hand und passt dank Ihrer Gesamtlänge von nur 11cm in jede Hosentasche.

Bedienung und Features in der Praxis

Das Ein-Schalter-Prinzip ist absolut praktisch und leicht zu merken. In vielen Fällen reicht sogar der 15%-Leuchtmodus aus, es ist dann immer schön zu wissen, optional auf den 100%-Modus zu wechseln und die Nacht zum Tag zu machen. Die Stroboskop-Funktion (blitzende LED, vergleichbar mit diesen Lichtblitzen, wie Sie zur Disco-Illumination eingesetzt werden) kann auch zur Personenabwehr genutzt werden. Ist der Lampenkopf fokussiert und wird mittel Stroboskop-Funktions ins Auge eines Angreifers geleuchtet, ist dieser kurzzeitig außer Gefecht gesetzt und desorientiert. Vorsicht beim Testen: Bei Epileptikern kann dies einen Anfall auslösen!

Ich nutze eine Taschenlampe hauptsächlich bei Nachtwanderungen, oder zur Ausleuchtung dunkler bzw. schlecht beleuchteter Ecken. Ich kann nur jedem, der eine LED LENSER Taschenlampe besitzt raten: Geht damit Abends in den Wald und schaltet die Lampe bei vollkommener Dunkelheit ein. Wenn Ihr das helle Licht seht – bzw. den kompletten Wald 😉 dann werdet Ihr euch auch fragen, ab wann LEDS als Autoscheinwerfer eingesetzt werden, denn die Ausleuchtung ist wirklich brutal. Selbst mit der vergleichsweise kleinen LED LENSER M5 kann man Nachts vom Berg absteigen.

Hinzu kommt dass die LED LENSER Taschenlampen aufgrund Ihres Gehäuses absolut robust sind. Sowohl einen 4-Meter Sturz als auch einen Weitwurf in der Wiese hat meine M5 im Test ohne Probleme und Blessuren mitgemacht. Für mich sind die Lampenprodukte von LED LENSER das Maß der Dinge, und somit eine Kaufempfehlung an alle, die eine wirklich hochwertige und langlebige Taschenlampe suchen!

Schaut einfach mal bei LED LENSER auf der Webseite vorbei, oder werft einen Blick in die LED LENSER Community – dort findet Ihr praktische Erfahrungsberichte, Fragen, Antworten und Gleichgesinnte in Form eines Forums.

Im Dunkeln ist gut Munkeln, mit einer LED LENSER nicht! 😉

LED LENSER M5 – kleine LED-Taschenlampe im Test
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4 Gedanken zu „LED LENSER M5 – kleine LED-Taschenlampe im Test

  • 5. September 2009 um 13:23
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    Ich bin mit dem Auto über die M5 drüber gefahren… ich sag mal so… das Ding hält was es verspricht!

  • 30. September 2009 um 09:30
    Permalink

    Haben diese Taschenlampen denn eine konstant-geregelte Helligkeit?
    Also kein Dunkler-Werden mit der Zeit, wie es früher bei den Lensern normal war? Wie lang leuchtet die Lampe bei 100% und 15%, bis die Helligkeit auf die Hälfte abgefallen ist? Würde mich (und andere auch!) brennend interessieren.
    Alles andere ist ja irgendwie subjektiv und nicht wirklich vergleichend mit Marken wie Olight, Fenix und Eagletac.
    http://www.light-reviews.com
    So bewertet man Taschenlampen 🙂

  • 2. Oktober 2009 um 12:38
    Permalink

    Ich glaube, Zweibrüder macht virales Marketing mit Testberichten von Leuten, die nur die Baumarktfunzeln kennen, aber nie eine Taschenlampe von Olight, Fenix, Eagletac fürs gleiche Geld usw. in den Händen gehalten haben… 😉

  • 2. Oktober 2009 um 12:40
    Permalink

    @Dirk
    gibt es ein Problem damit, dass ich mit der M5 absolut zufrieden bin?
    Das ist hier keine reine Testberichte-Seite, ich habe lediglich meine subjektiven (!) Eindrücke mit der M5 geschildert.

    🙂 Sascha

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