So ein erster Tag im neuen Job…

Jeder Erwachsene hat es (hoffentlich) schon einmal erlebt – der sagenumwobene “erste Tag” bei der neuen Arbeitsstelle. Um einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen, gibt es schier unzählige Tipps und Tricks – Freunde, Bekannte und die Familie stehen hier gerne mit Rat und Tat zur Seite, und am Schluss ist man so nervös wie vor dem ersten Date.

Tag X

An Tag X vor Ort angekommen ist dann plötzlich alles anders als vorher akribisch ausgemalt. Die wochenlang vor dem Spiegel einstudierte Begrüßung kommt nicht zur Anwendung und auch sonst birgt das “plötzliche Auftauchen” des “Neuen” in vielen Unternehmen die ein oder andere Überraschung.

Ich kenne beide Seiten, ich war logischerweise selbst schon “der Neue” und habe auch schon so einige Ersties mit viel Empathie an Ihrem ersten Tag begleitet. Dabei haben sich schon einige Situationen zum Schmunzeln aber auch zum Kopfschütteln zugetragen.

“Wie, sie brauchen einen PC?”

Es gab mal einen Tag 1, da war der Chef der mich eingestellt hatte nicht vor Ort, und die Mitarbeiter waren nicht über mein Erscheinen informiert worden. (Ja wirklich, so was gibt es echt noch!). Da war dann kein Arbeitsplatz vorhanden und es wurden auch keine Anstalten gemacht, mir einen Sitzplatz zur Verfügung zu stellen. “Wie, sie brauchen einen PC? – also darauf waren wir ja nicht vorbereitet!”.
Es handelte sich dabei um eine sehr kleine Firma, das entschuldigt zwar nicht das Geschehene, erklärt aber vielleicht ein wenig die fehlende Professionalität im Umgang mit der Situation.

Das andere Extrem gibt es in großen Unternehmen mit kaum vorhandenen verbesserungswürdigen Prozessen. Da befindet man sich dann irgendwo zwischen Recruiting und Onboarding mitten im Tal der Ahnungslosen. Entweder weil das HR die neue Stelle nicht an die IT gemeldet hat, um das Equipment bereitzustellen, oder weil das Facility Management noch vorgeschaltet ist, und der Prozess aufgrund fehlenden Büromaterials ins Stocken gekommen ist, und somit die IT gar nichts vom Glück eines neuen Kollegen im Unternehmen erfahren hat, oder oder oder…
Für den “Neuen” eine extrem unschöne Situation, für die Reputation des Unternehmens ebenso – wo doch der erste Eindruck doch immer noch irgendwie wichtig ist.

Und dann, dann gibt es da noch Paessler…

Tja, was soll ich sagen, und dann war da noch mein zukünftiger Arbeitgeber! [Wie der ein oder andere bereits zwischen den Zeilen lesen konnte (Hallo Dieter! 🙂 ), bin ich ab 2018 ein offizieller Teil der Paessler Belegschaft.] Dort ging eine E-Mail ans Team, in welcher der Neue (das bin ich!) inklusive seines zukünftigen Wirkungsbereiches kurz vorgestellt wurde. Und nach und nach trudelten die E-Mails von den zukünftigen Kollegen im Postfach ein. Dann sitzt man da, mit Gänsehaut, und freut sich über die vielen “Willkommen im Team” und “Ich freue mich darauf, dich bald kennenzulernen” und kann es kaum mehr erwarten, endlich Hände zu schütteln und als Teil des Teams durchzustarten.

Von daher, liebe zukünftige Kollegen, die ihr jetzt hoffentlich alle meinen Blog lest, nachdem er ja in der Welcome-Mail verlinkt war 😉 : D-A-N-K-E-! Wir sehen uns spätestens im Neuen Jahr, vermutlich sogar schon etwas früher! 😉

Gern genommene Sätze am ersten Arbeitstag

Ich habe dann gleich noch ein paar Sätze recherchiert, mit denen man unmittelbar einen guten Eindruck bei Vorgesetzten und Kollegen hinterlässt. 😀

  • Ich kenne das aber anders!
  • Wo finde ich den Urlaubsantrag?
  • Wann ist denn Feierabend?
  • Wieso ist denn hier Facebook gesperrt?
  • Heute nicht mehr!

Scherz beiseite, ich gehe mir jetzt weiter ein Loch in den Bauch freuen, und wenn ihr mögt, hinterlasst ihr ein paar erzählenswerte Erlebnisse Eurer ersten Arbeitstage in der Kommentarbox.

So ein erster Tag im neuen Job…
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