Sale!

Momentan ist ja wieder Sommerschlussverkauf! Früher hieß das ja SSV, seitdem es den Sommerschlussverkauf offiziell aber nicht mehr gibt, nennen die Bekleidungsunternehmen (Verzeihung, „Fashion-Companies“) es einfach Sale! Meistens mit einem Ausrufezeichen dahinter, um die angestrebte Dringlichkeit des Warenumschlages zu unterstreichen. Bei uns daheim heißt das einfach Sale (also nicht [saijl], sondern [sale] gesprochen).

Letzte Woche, dem Sommerurlaub sei Dank, waren wir dann mal wieder in so einem Sale! Auf gefühlten 47.000 Quadratmetern reiht sich Geschäft an Geschäft, das Warenangebot ist so umfangreich dass bei der Spezies Mann spätestens nach 20 Minuten eine dermaßene Reizüberflutung eintritt, dass zumindest ich mindestens 4 passende Ausreden parat habe, wieso ich an die frische Luft muss.

Dank ausgeklügelter Tagesplanung im Vorfeld meinerseits konnte ich den Besuch des diesjährigen Sale! auf ein Minimum verkürzen, da ein nicht verschiebbarer Arzttermin passend im Anschluss gelegt wurde. So war das Shopping-Ende bereits nach 11 Geschäften eingeläutet. Wohlgemerkt in einer Zeit, in der die Parkhausbenutzung noch in den kostenfreien Zeitraum fiel!
Die Dame des Hauses konnte einige Schnäppchen ergattern, ich habe mich mit einem Pulli („Hoodie“ heißt sowas ja wie ich gelernt habe heutzutage) und der Freude über das kostenlose Parkticket begnügt.

Wer hier regelmäßig mitliest der weiß, dass ich meine Alltagsklamotten lieber online einkaufe. Auch wenn es eintönig klingen mag, bei Esprit werde ich eigentlich immer fündig.

Der Hauptgrund: Die haben auch einen sogenannten Basic-Shop für Geizhälse wie mich. „Basic“ heißt in diesem Fall klassische Kleidung zu günstigen Preisen. Wer wie ich 20 schwarze, 20 weiße und 30 bunte Shirts im Schrank hat, dem fällt es leicht, 1x im Jahr einfach 5 schwarze und 5 weiße T-Shirts zu bestellen. Für 10 Shirts zahlt man 100 Euro – mit geschickter Onlinerecherche vielleicht sogar nur 90 Euro, denn irgendein gerade im Moment gültiger Gutscheincode findet sich eigentlich immer.

Sachen wie Shirts muss man auch nicht groß anprobieren, die passen halt einfach. Ausgefallenere Dinge kaufe ich dann doch bevorzugt im klassischen Ladengeschäft, aber nicht beim SSV (pardon „Sale!“), sondern genau dann wenn ich mal Lust habe, einkaufen zu gehen.

Wie macht Ihr das? Seid Ihr so Sale-Jünger oder auch die Onlineshopper die saisonunabhängig bestellen?

Sale!
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