Zimmer 1408

Ich hatte Euch ja bereits gestern vorsichtig darauf vorbereitet, dass ich ab sofort wieder regelmäßiger mit neuen Beiträgen aufwarten werde. Passend zum “Neustart” gibt es ab sofort eine neue Kategorie “As seen on screen“.

Hier werde ich Filme, die ich auf DVD/BluRay/digital oder im TV gesehen habe, rezensieren, und zugleich endlich meine tabellarische Auflistung unter “Meine Filme” erweitern. Diese habe ich seit März 2010 sträflich vernachlässig. Bei meinem Filmpensum habe ich dadurch ca. 100-150 Kinofilme sang- und klanglos unter den Tisch gekehrt. Noch ist mein Vorsatz der Wiederauferstehung ganz frisch, also lasst uns beginnen – heute mit

Zimmer 1408

Die DVD haben wir im Herbst auf dem Flohmarkt gekauft – bei einem wirklich gut sortierten DVD-Händler. Seither stand Sie neben den hunderten anderen Filmen im Regal und wurde heute aufgrund der suboptimalen Großwetterlage im Fränkischen Land zum Abspielen auserkoren.

Zimmer 1408 ist eine Mischung aus Horrorfilm und Mystery-Thriller. Die Story entstammt der Feder von Stephen King und wurde im Jahr 2007 verfilmt. Als Hauptdarsteller tritt John Cusack in Aktion, Samuel L. Jackson vertritt die Rolle des Hotelmanagers. Ich finde es immer wenig geistreich, den Plot des Films nochmals in eigenen Worten wiederzugeben, das haben bereits hunderte andere vor mir gemacht, und Ihr könnt es idealerweise auf Wikipedia bzw. IMDB wunderbar nachlesen.

Interessanter ist (so hoffe ich) mein persönliches Fazit zum Film! Auf IMDB wurde der Film bereits über 185.000 Mal bewertet (Stand Februar 2015) und hat eine Durchschnitts-Rating von 6,8. Von mir erhält der Film eine glatte 8.0 – Einerseits spielt John Cusack eine brilliante und überzeugende Rolle, die Effekte des Films sind klasse umgesetzt, doch trotzdem spielt sich die eigentliche Szenerie nicht in blutrünstigen Bildern, sondern in der Phantasie des Zuschauers ab. Mir liegen solche Filme, die nicht alle Erläuterungen im Bewegtbild zeigen, viel mehr schätze ich es, über eine Szene, die Wendungen und Hintergründe selbst nachdenken zu müssen. So entsteht ein ganz eigenes Gefühl des Films. Das hat bei Zimmer 1408 gut funktioniert, und ich kann ihn defintiv weiterempfehlen.

Zimmer 1408 ist übrigens nach The Green Mile die zweiterfolgreichste King-Verfilmung. Solltet Ihr den Film bereits kennen, empfehle ich Euch, auch mal The Shining und Identity anzuschauen.

Zimmer 1408
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