Vanishing Point – Grenzpunkt Null – Fluchtpunkt San Francisco

Well, the midnight headlight, find you on a rainy night. Steep grade up ahead, slow me down makin’ no time… Ein komischer Tag ist heute. Habe den Rest der Woche Urlaub, aber anstatt irgendwas sinnvolles am ersten Urlaubstag zu tun, liege ich mit einer Magen-Darm-Grippe (or whatever) im Bett, bzw. ich pendle zwischen Bett, Couch und der keramischen Abteilung.

Zwischendrin stolpere ich immer wieder zum DVD-Schrank und ziehe einen neuen, noch originalverschweißten weil noch nie angesehenen Film raus, lege die Scheibe in den DVD-Player und drücke die Start-Taste. Gerade eben war Fluchtpunkt San Francisco (Originalititel: Vanishing Point) dran.

Die Handlung (aus dem Wikipedia-Eintrag)

Kowalski (Barry Newman) soll ein Auto von Denver nach San Francisco überführen. Der Ex-Rennfahrer wettet, dass er die vor ihm liegende Strecke innerhalb von fünfzehn Stunden zurücklegen kann. Eine Herausforderung, die er zum Einen durch die Einnahme von Amphetaminen zu bewältigen hofft. Außerdem kann er ihr aber auch nur dann gerecht werden, wenn er sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält und dem V8-Motor des weißen 1970er Dodge Challenger R/T freien Lauf lässt.

Wegen seiner Fahrweise wird Kowalski im Laufe seiner Fahrt durch den Südwesten der USA immer intensiver von der Polizei verfolgt (der er laut Rückblenden früher selbst angehört hatte). Auf seiner Seite hat Kowalski insbesondere den Radio-Diskjockey Super Soul (Cleavon Little), der den Polizeifunk abhört und den von ihm als “letzten amerikanischen Helden” bezeichneten Flüchtigen über den Äther immer wieder vor geplanten Polizeiaktionen warnen kann. Jedenfalls so lange, bis Super Soul gewaltsam zum Schweigen gebracht wird.

Entlang seiner Strecke bekommt Kowalski aber auch Hilfe von einem Motorradfahrer, Angehörigen einer Hippie-Kommune und anderen Personen.

Der Film ist ein absoluter 70er-Jahre Klassiker und für alle, die Autos und Verfolgungsjagden mögen, ein absolutes Muß. Erst bei meiner Recherche zu diesem Artikel bin ich auf viele interessante Infos und Hintergründe zum Film aufmerksam geworden. Unter anderem, dass Fluchtpunkt San Francisco in der DDR unter dem Titel “Grenzpunkt Null” ein absolutes Highlight war, und dabei zum Symbol für eine ganze Generation wurde!

Weitere Hintergrundinfos zu Grenzpunkt Null / Fluchtpunkt San Francisco auf hansego.de. Dort könnt Ihr alle noch so kleinen Details zum Film nachlesen.

Genial ist in dem Film übrigens auch die schauspielerische Leistung von Barry Newman. Einerseits macht er nicht wirklich viel, und ich habe auch noch nicht soo viele Newman-Filme gesehen, vielleicht überzeugt er auch einfach durch seinen Charme. Ich werde in nächster Zeit ein paar Barry Newman Filme anschauen und dann nochmal vergleichen 🙂

Fazit: Fluchtpunkt San Francisco ist ein sehenswerter Film – noch mehr, wenn man sich tiefer mit dem Thema auseinandersetzt, und die Hintergründe analysiert. Zur Einstimmung hier noch der englischsprachige Trailer.

Vanishing Point – Grenzpunkt Null – Fluchtpunkt San Francisco

Ein Gedanke zu „Vanishing Point – Grenzpunkt Null – Fluchtpunkt San Francisco

  • 15. Juni 2012 um 16:23
    Permalink

    Ich lie-hi-hibe diesen Film total! Ich hatte ihn mir irgendwann mal angeschaut, weil ich das Remake mit Viggo Mortensen mochte, aber als ich das Original gesehen hatte, war ich absolut hin und weg!

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