Der Kaiser von Schexing

Viele meiner Ideen zum bloggen entstehen beim Autofahren, so auch gestern. Auf Bayern 2 habe ich zufällig den Anfang eines Berichts über Franz X. Bogner und seine neue Serie “Der Kaiser von Schexing” mitbekommen.

Den Regisseur Franz X. Bogner kennen viele “68er” noch aus “Irgendwie und Sowieso”, DIE 80er Kultserie über die tollen 68er Jahre im Münchner Land.

20 Jahre später hat Franz X. Bogner eine neue Serie in petto. Im Kaiser von Schexing geht es um den Weltenbummler Andi Kaiser (Dieter Fischer). In Schexing geboren, vom sturen, steinreichen und dominanten Vater vertrieben, tingelte er 15 Jahre durch die Welt. Dabei weiß er nicht wirklich, was er eigentlich will. Vom Koch über diverse Studien bishin zum Maler & Musical-Enthusiasten nimmt er alles mit. Er kehrt just zu dem Zeitpunkt zurück, als seine Heimatstadt Schexing einen Bürgermeister sucht. Geeignete Kandidaten gibt es nicht und so hieven Stadtkämmerer Hermann Nelz (Gerd Anthoff) und Geschäftsleiterin Rosi Specht (Dorothee Hartinger) den heimgekehrten Sohn ins Amt. Andi Kaiser soll ihre Marionette sein und wird doch ihre größte Herausforderung.

Für Dieter Fischer ist es die erste große Rolle beim Kultregisseur Franz X. Bogner. Gerd Anthoff kennen viele schon aus “Der Bulle von Tölz” als egozentrischen Toni Ramboldt, die zu seiner Paraderolle wurde. Dorothee Hartinger hatte bereits in der Produktion “München 7” die Ehre, mit Franz X. Bogner zu drehen.

Ich war nach dem Bericht sehr gespannt, auf die Pilotfolge, die gestern Abend um 21:35 Uhr auf BR3 ausgestrahlt wurde. Eigentlich wollte ich noch vorher darüber bloggen, um ein paar Interessierten von Euch die Möglichkeit zu geben, auch mal reinzuschauen, aber ich habe das aus zeitlichen Gründen nicht mehr geschafft.

Die Folge 1 am gestrigen Abend war absolutes Franz X. Bogner Niveau. Natürlich ist der Pilot einer neuen Serie immer etwas “langatmiger”, da die Charaktere erst vorgestellt werden müssen, und der Zuschauer in die Materie und Umgebung eingeführt werden muß. Trotz dieser Tatsache waren die 50 Minuten sehr kurzweilig.

Das liegt zum Großteil daran, daß Franz X. Bogner großen Wert auf die bayerische Mundart legt. Ich als Bayer habe natürlich leichtes Spiel den Ausführungen der Schauspieler zu folgen. Aber auch für alle jenseits des Weißwurstäquators sollte es kein Problem sein, den leichten bayerischen Dialekt interpretieren zu können.

Ich kann jedem nur empfehlen, schaut am kommenden Freitag mal rein: Die Serie läuft jetzt immer Freitags, 21:35 Uhr auf BR3.

Wer von Euch hat die Pilotfolge schon gesehen, und was haltet ihr davon ?

Der Kaiser von Schexing
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