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Sonntagsarbeiten…

Was macht man an einem verregneten Sonntag? Ich bin grade dabei, das Chaos auf meinem Schreibtisch zu bändigen, ein paar längst überfällige Arbeiten anzugehen und einige Versprechungen einzulösen.

Anfragen wie „Du wolltest doch schon lange mal…“ ständig mit „Ja, bin ich noch nicht dazu gekommen!“ zu beantworten, macht unausgeglichen und ein stetig wachsendes schlechtes Gewissen. Darum wird heute…

  • gebloggt
  • Fotos sortiert
  • E-Mails bearbeitet
  • wie erwähnt der Schreibtisch aufgeräumt & aussortiert
  • und dabei Musik gehört

Aktuell genieße ich dazu die ruhigen und wohligen Klänge einer allseits bekannten Punkband. Das Video zu Helena von den Misfits ist übrigens Fanart und ein kompositiver Leckerbissen. Schon wieder so gut, dass es mich vom Arbeiten abhält… 😀

Nun denn, ich will mal endlich produktiv werden. Was macht ihr an solchen Sonntagen?

Schreibblockade.

Hellas zusammen.

In den letzten Monaten war hier im Blog recht wenig von mir zu lesen. Außer dass ich mich über das hiesige Druckereibusiness echauffiert habe, meinen Senf zum Kauf von Weihnachtsgeschenken im Netz beitrug und Sabrinas Aufforderung nachkam, ein paar Zeilen über Musik zu schreiben, war im wahrsten Sinne des Wortes tote Hose auf whoopster.de.

Der Grund war unter anderem, dass ich mit der Seite vor einigen Monaten auf einen neuen Server umgezogen bin, und damit ein sehr dubioser, mir lange nicht nachvollziehbarer Anstieg der Seitenladezeiten einher ging. Mittlerweile konnte ich das Problem beheben – ein veraltetes WordPress-Plugin eines Drittanbieters war schuld! In den letzten Wochen war meine Blogmotivation trotzdem dahin. Zu erzählen bzw. niederzuschreiben gäbe es mehr als genug. Einige Themen die mir im Kopf herumschwirren, bedürfen jedoch einer tiefgründigen Recherche, und dafür fehlt mir momentan schlichtweg die Zeit. Um einen schnöden Dreizeiler in die Tastatur zu klopfen, nutze ich momentan eher Facebook – und das obwohl ich den sozialen Medien (allen voran dem Sugarhill-Anbieter mit dem blauen F) eigentlich abschwören wollte.

Vor einigen Jahren war es so, dass ein Großteil meiner Facebook-Kontakte auch regelmäßig diesen Blog gelesen hat. Mittlerweile – und auch das ist meiner Nachlässigkeit geschuldet – tummeln sich hier immer weniger meiner damaligen Stammleser. Nun habe ich beschlossen dass ich lange genug den Kopf in den Sand gesteckt habe, und wieder anfange, regelmäßig hier zu bloggen. Mir ist aufgefallen, dass mir die persönliche, flapsige, unausgeruhte Schreiberei, wie ich sie eigentlich nur hier ausleben kann, schlichtweg fehlt.

Auch die Tatsache dass ich in den letzten Monaten kaum Fotos schießen konnte, hat mich in meiner Blog-Euphorie merklich eingebremst. Für mich gehört zu jeder Geschichte die ich hier schreibe, mindestens ein gutes Foto. Ein strammes Arbeitspensum, die Faulheit am Feierabend, und die schier nicht enden wollende Kälte vor der Haustür haben dazu geführt, dass ich quasi überhaupt kein neues Fotomaterial zur Verfügung habe. Hier muß ich immer wieder den Matthias bewundern, der kaum einen Sonntag auslässt, an dem er nicht mit der Kamera bewaffnet, die Gegend unsicher macht, und stets mit tollen Bildern nach Hause kommt.

Kurzum: In 2015 erwarten Euch Berichte über meine kommenden Grill-Eskapaden (zu meiner vollkommenen Überraschung stand am 24.12. ein Weber-Holzkohlegrill unterm Weihnachtsbaum!). Gut, eigentlich stand er VOR dem Baum, da das Ding riesig groß ist. Mittlerweile sind die ersten Zubehörteile besorgt, und er schlummert ob der sibirischen Temperaturen sein Dasein auf der Terrasse, schön verpackt in eine original Weber Outdoor-Grillhaube.

Ansonsten habe ich meine Freizeit im Winter dazu genutzt, der schier nicht enden wollenden Filmsammlung Herr zu werden. Für den digitalen Part habe ich ein Stück Software gefunden, mit dem ich die Archivierung meiner Filme revolutionieren konnte – ich sage nur IMDB-Anbindung. Dazu aber demnächst mehr!

Auch unser Garten hat es mittlerweile eigentlich verdient, mehr oder weniger regelmäßig hier erwähnt zu werden, und soll ab diesem Frühjahr seine 15 minutes of fame im Netz genießen dürfen.

Trotzdem wird es auch weiterhin Musikbeiträge geben – vor allem seitdem der Europäische Gerichtshof endlich ein brauchbares Urteil hinsichtlich der Mediaeinbindung gesprochen hat. Nachdem jahrelange Unsicherheit darüber geherrscht hat, ob man Youtube-Videos auf Webseiten einbinden darf, oder ob man dadurch eine Urheberrechtsverletzung begeht, ist seit Ende letzten Jahres klar: Das Einbinden von Youtube-Videos ist legal!

Um meinem Monolog abschließend noch die gewisse Würze zu geben, mache ich von meinem neu gewonnenen Recht des Video-Embeds Gebrauch, und empfehle Euch meinen Musikfund des Monats: Chris Reas „I can hear your heartbeat“ in der 12″ Club Mix Version.

Der Track ist durchaus gewöhnungsbedürftig, aber spätestens nach zwei Minuten hat man die Tanzfläche der Vorstadtdisco im Jahr 1984 vor Augen, auf der die Generation „Peace“ herumzappelt. 🙂

Also:
Ihr seid herzlich eingeladen, ab sofort wieder regelmäßiger hier vorbeizuschauen, euch meinen Blog in Euren RSS-Reader zu klinken, oder einfach frei nach Gusto hier zu kommentieren, und den Blog gemeinsam mit mir wieder leben zu lassen. Ich freue mich auf Euch! 🙂

Serverumzug whoopster.de

Eine spannende Sache! Aus Performancegründen war letzte Nacht whoopster.de an der Reihe, auf einen anderen Webserver umgezogen zu werden.

Mit schwitzenden Händen und in (angenommenem) Vollbesitz meiner geistigen Kräfte ging es an den Umzug. Erst einmal Webspace eingerichtet, FTP Account angelegt, MySQL Datenbank gesichert, ein Backup der IMAP-Emaildaten (2GB!) erstellt.
Dann am neuen Server WordPress + MySQL wieder zum Laufen gebracht, zügigst die DNS-Settings umgestellt, den Mailaccount am neuen Mailsystem eingerichtet, alles brav getestet.

Trotz niedrigster TTLs am DNS heißt es nun Abwarten, Tee trinken und das Beste hoffen. Um das Web mache ich mir die wenigsten Sorgen, das habe ich im Griff. Aber bis mein Email wieder sauber und gerade läuft, da habe ich ein wenig Bauchschmerzen. Groß ist die Angst, zwischenzeitlich doch Mails zu verlieren (was ja eigentlich gar nicht möglich ist, da mir ja beide Server einen Webmail-Service bieten). Trotzdem ist alleine das Gefühl, ein Teil der neuen Mails könnte hier, der andere dort sein, nicht gerade berauschend.

Beim letzten Web ging der DNS-Schwenk innerhalb von 10 Stunden von statten, in der Hoffnung dass es hier auch so schnell funktioniert, werde ich morgen früh abwarten und dann einen vorsichtigen Ping wagen.
Ich mag sowas ja gar nicht, aber irgendwann ist der Punkt gekommen an dem man um einen Umzug nicht herumkommt.

Fingers crossed, stay tuned!

Mein eigener Block

Nein, ich bin nicht zum Schreiblegastheniker geworden – einen BLOG nenne ich ja schon seit einigen Jahren mein Eigen, heute war es endlich an der Zeit für einen eigenen BLOCK.
Für die junge Generation meiner Leser – ein Block besteht wahlweise aus 25 oder 50 übereinander gestapelter Blätter, die zur besseren Fixierung an der Kopfseite zusammengeleimt werden. Darauf kann man dann mit einem Stift schreiben. Statt Strg-Z kommt ein Radiergummi zum Einsatz, oder die fehlerhafte Notiz wird durchgestrichen. Im Worst-Case entfernt man eine Seite des Blocks, indem man das Blatt durch ein Abtrennen der Kopfleimung von den übrigen Seiten trennt.

Auf die Idee kam ich, nachdem ich kürzlich von einem Bekannten gehört habe, dass selbstgemachte Blöcke bei Onlinedruckereien gar kein kostspieliges Unterfangen mehr sind. Also habe ich heute im Netz gestöbert, einige Anbieter verglichen, und letztendlich bei Cewe Print sage und schreibe 100 Blöcke bestellt!

Klingt teuer? Mitnichten!

Die Losgröße 100 ist übrigens die kleinste bestellbare Menge. Entschieden habe ich mich für die Standardgröße DIN A4, 90-Gramm Papier und 25 Seiten je Block. Ich rechne es gerne vor – die Lieferung enthält also exakt 2.500 Blatt Papier brauchbarer Qualität.

Zum gewünschten Blockformat kann man sich auf der Cewe-Webseite gleich die passenden Druckvorlagen in verschiedenen Formaten herunterladen. Wer schon einmal einen Auftrag zur Druckerei gegeben hat, der kennt die Ansprüche ans Druckformat – ich sage nur 3mm Überlappung auf jeder Seite. Das sollte man beim Erstellen der Vorlage berücksichtigen, ansonsten ist das Ergebnis bspw. nicht randlos. In der Download-Vorlage ist diese Rechenarbeit bereits erledigt, und die Größe ist gleich korrekt.

Mein eigener Block

Mein eigener Block

Ich habe mir also die Vorlage im Photoshop-Format (PSD) heruntergeladen, oben links mein Logo eingefügt und daneben Adresse, Telefon, Mailadresse und URL der Internetseite ergänzt. Beim Raster wollte ich kein übliches Schulblock-Karo, sondern habe mich für das 5mm-Pünktchenraster entschieden, neudeutsch nennt sich das Dotprint. Falls es mir jemand von Euch gleichtun will, und keine Lust hat, die halbe Nacht Punkte in Photoshop zu malen – man kann sich ein DIN A4 Dotprint Raster auch fertig im Internet herunterladen. Befragt dazu einfach eine Suchmaschine eures geringsten Misstrauens.

Herausgekommen ist das, was ihr rechts im Foto sehen könnt. Ein schlichter Block mit allen notwendigen Informationen. Dank meiner Sesshaftigkeit hoffe ich inständig, dass sich meine Postadresse erst dann ändert, wenn ich die 100 Blöcke entweder selbst verkritzelt oder irgendwie anderweitig an den Mann gebracht habe.

Ach ja, der Preis

Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen: 100 Blöcke á 25 Seiten kosten letztendlich inklusive Lieferung frei Haus sage und schreibe 100 Euro! Brutto! Quasi 1 Euro pro Block!

Wer bei der Erstellung der Druckvorlage nicht geübt ist sollte noch 2 Euro zusätzlich für einen Proof investieren. Dann schaut sich der Bearbeiter Eurer Vorlage noch kurz an was Ihr fabriziert habt und gibt Euch die Möglichkeit, etwaige Fehler noch VOR dem Druck auszubessern. Macht ihr das nicht, geht Eure Vorlage in den Druck, ganz egal wie Sie am Schluss aussieht!

Wenn die Blöcke bei mir eintreffen, werde ich nochmal vorständig werden und meine Meinung hinsichtlich Lieferzeit, Qualität und Umsetzung kundtun.

Wer schreibt hier eigentlich?

Nachdem ich in den letzten Wochen vermehrt darauf hingewiesen wurde, dass dieser Blog nicht über eine „Über Mich“ bzw. „About“ Seite verfügt, habe ich das endlich mal nachgeholt.

Ziel des Ganzen soll sein, dass all die, die nicht regelmäßig hier lesen, sondern bspw. über Google hier landen, sich ein Bild davon machen können, wer diese Inhalte eigentlich verbricht. Ich finde das auch immer ganz spannend wenn ich das erste Mal auf neuen Seiten lese, also warum soll Euch nicht der selbe Spaß vergönnt sein?

Deshalb gibt es ab heute oben in der Menüleiste den Eintrag „Über Mich„. Dort könnt ihr ein wenig mehr über Mich und diese Seite hier erfahren.

Über Mich - Sascha NeumeierJetzt müsste ich nur bei Gelegenheit die Sektionen Filme und Musik überarbeiten, dann würde ich mich hier schon wieder recht wohl fühlen.

Wie findet Ihr eigentlich solche „Über Mich“-Seiten? Lest Ihr die?

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