Archiv der Kategorie: SEO

Suchmaschinenoptimierung und mein Blog

Das letzte Mal dass ich hier auf whoopster.de wirklich über Suchmaschinenoptimierung geschrieben habe, war im März 2010 und davor im September 2009. Da ich in den letzten Wochen an einem Konzept feile, mich A) wieder mehr um diesen Blog hier zu kümmern und dazu B) auf der Suche nach der passenden thematischen Ausrichtung bin habe ich mir die Frage gestellt, ob ich hier zukünftig wieder mehr SEO Themen ansprechen sollte.

In den letzten 2 Jahren hat sich auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung viel getan. Hat man noch vor einigen Jahren ganz stoisch die Strategie saubere „Meta-Tags, aussagekräfte Descriptions, viele Links = gutes Ranking“ verfolgt, kommt man heutzutage an Themen wie SEM, SMM oder SMO gar nicht mehr herum. Eines steht außer Frage: Mit Suchmaschinenoptimierung Top Positionen erreichen kann man auch noch im Jahr 2012 bzw. in 2013. Aber das Feld ist schwieriger geworden. Das hat mehrere Gründe:

Der Mitbewerb, also die selbsternannten SEOs haben sich explosionsartig vermehrt. Neben einigen schwarzen Schafen und Möchtegerns sind durchaus auch Leute, die verstanden haben wie SEO funktioniert, und damit gute Ergebnisse erzielen.

Viele Blogsysteme und CMS nehmen den Usern die SEO-Basics bereits ab. SEO-Plugins oder Add-Ons kümmern sich nahezu vollautomatisch darum dass die wichtigsten Onpage-Faktoren abgedeckt werden. Die Basis-Messlatte von Webseiten bezüglich SEO-Kriterien liegt höher als noch vor 3 Jahren.

Man kommt an „Social“ nicht mehr vorbei. Hat es früher noch ausgereicht sich um OnPage und OffPage einer Seite zu kümmern, verliert man heute ohne Facebook-Integration, Youtube Channel und Google+ Anbindung wichtige Marktanteile.

Google lernt ebenfalls dazu. Die Bewertungsalgorithmen von Webseiten werden seitens Google ebenfalls immer ausgefeilter. Nicht alle Updates machen auf den ersten Blick für einen SEO wirklich Sinn, manche sind kompletter Unfug, im Großen und Ganzen kann jedoch Google mittlerweile viel feiner zwischen Spam und Content-Mehrwert auf Webseiten differenzieren.

Hier auf whoopster.de macht es keinen Sinn, Euch seitenlang mit irgendwelchen SEO-Praxistests zu langweilen. Das machen viele der Profis auf Ihren Blogs seit Jahren, haben Übung in der Präsentation Ihrer Ergebnisse und können sicherlich mehr Schlüsse aus Ihren Tests ziehen und diese verständlicher in Worte fassen als ich. Trotzdem werde ich hier  auf meinem Blog in den nächsten Monaten und Jahren sicherlich hin und wieder einen SEO-Beitrag einstreuen. Mit Dingen die mir aufgefallen sind und die ich erwähnenswert finde. Seid gespannt!

Paulaner on the road und jetzt bei Facebook!

Seit einiger Zeit begleitet uns ein Plüschtier auf Schritt und Tritt. Erstanden haben wir es auf dem Volksfest in Nürnberg, und er hört auf den Namen Paulaner. Der Zufall ergab es, dass wir Paulaner im Auto sitzen hatten und hier und da ein Foto mit ihm aufgenommen haben. Daraus hat sich eine gewisse Eigendynamik entwickelt, ja ich würde sogar sagen, mittlerweile lebt der Paulaner.
Sobald wir irgendeine Reise antreten ist er vorne dran, und wird bei unseren Unternehmungen mit allen möglichen Sehenswürdigkeiten fotografiert, und auch sonst erlebt der kleine Paulaner wirklich viel.

Paulaner Plüschtier bei FacebookVor einigen Wochen haben wir (ich komme mir komplett bekloppt vor wenn ich schreibe „hat er“) eine Facebook-Seite eingerichtet, diese ist unter www.facebook.com/Paulaner2011 erreichbar. Mittlerweile hat es der Paulaner auf knapp 100 Facebook-Freunde geschafft, und seine Unternehmungen, Späße und Scherze unterhalten die Facebook-Fangemeinde.

Die Geschichte mit Plüschtieren bei Facebook ist ja nicht so neu. Der Jenns macht das schon seit Jahren mit seinem Reisenden Roboter. Entstanden sind dabei viele Schnappschüße und Erinnerungen aus fernen Städten und Ländern. Spaßig ist die Sache obendrein.

Von daher möchte ich Euch bitten:
Jeder von Euch der über einen Facebook-Account verfügt und mehr über Paulis Geschichten erfahren will, der schickt einfach eine Freundschaftsanfrage an den Paulaner!
Mittlerweile gibt es über 120 Fotos, bereits erste Videos und es werden täglich mehr!

Hier noch ein kurzer Steckbrief:

  • Mein Name Paulaner, Bruder von Paul und Pauline.
  • Geboren im Frühjahr 2011 auf dem Frühlingsfest in Nürnberg.
  • Seit dem wohnhaft in Nürnberg.
  • Viel unterwegs auf Ausflügen und Reisen.
  • Bisher: Kroatien, DTM Norisring, Flughafen München, Freilandmuseum bei Nabburg
  • Ich erlebe dabei ganz viel (z.B. Leben wie vor 100 Jahren, auf einem ADAC-Hubschrauber sitzen, in einem Rennwagen sitzen)
  • Hobbies: Schokolade essen, mit meinen Freunden Nic und Bommel spielen, auf Reisen gehen, Fotos mit und für meine Freunde machen, Auto fahren (vor kurzem habe ich meinen Führerschein gemacht)
  • Ich möchte gern sehr viele Freunde auf der ganzen Welt haben!

Wenn Ihr Euch jetzt fragt wer Nic und Bommel ist und wieso der Paulaner einen Führerschein hat: Fragt nicht, schaut einfach auf Facebook vorbei! 😉

Das ominöse Päckchen…

Immer wenn ich Montag Abend die langgezogene Auffahrt zu meiner Werktagsvilla hinauffahre, halte ich kurz am ersten Tor und bin mir dabei nicht zu schade, selbst den Briefkasten zu leeren. Neben unzähliger Werbung für Schnellrestaurants und Kaviar-Lieferdienste liegt auch ein unscheinbares, weißes Päckchen im Briefkasten. Der darauf folgende Blick auf den Absender geht ins Leere, kein Adressat angegeben.

Sofort schießt mir das Anthrax-Packerl durch den Kopf, das ich seinerzeit 1997 in Tokio im Briefkasten hatte, Angst gepaart mit einem komischen Gefühl in der Magengegend macht sich breit. Im Wohnzimmer angekommen, beschließe ich auf die Polizei zu verzichten und das Päckchen selbst zu öffnen. Vorsichtig öffne ich das Paket seitlich, natürlich nicht ohne vorher mein Gesicht zu verdecken und meinen Mundschutz überzustreifen. Kurz nach dem Öffnen streichelt ein penetranter Frauenduft meine empfindliche Nase. Was ist das?

Ich öffne die beiden anderen Seiten der Verpackung und folgender Inhalt kommt zum Vorschein:

Das ominöse Päckchen

  • Ein einzelner halterloser schwarzer Damenstrumpf
  • Ein Jeton
  • Ein silberner Schlüsselanhänger
  • Ein Negativ
  • Ein handgeschriebener Zettel aus dem Neapel Grand Hotel

Dass das ganze Päckchen wirklich brutal nach Parfum riecht habe ich bereits erwähnt? Ich bin froh dass ich immer noch den Anti-Anthrax-Mundschutz umgebunden habe, und beginne zu lesen:

Hallo,
ich vergesse nie deinen Charme!

Ich weiß wie wichtig deine Arbeit ist, daher hier die Dinge die du bei mir liegengelassen hast.

Im nächsten Moment danke ich Gott dass dieses Päckchen an meine Werktagsadresse geliefert wurde, und nicht dorthin wo meine kürzere Hälfte die Post in Empfang nimmt. Mit viel Glück hätte ich gepackte Koffer vorgefunden, die Chance auf im Garten verstreute Klamotten wäre wahrscheinlicher gewesen. Ich lese nochmals die Passage „…die Dinge die du bei mir liegengelassen hast.„.

Ein Jeton aus dem Spielcasino – gut möglich, obwohl gewonnene Casino-Einsätze ansonsten unmittelbar von einem meiner Mitarbeiter in Bargeld umgetauscht werden. Den silbernen Schlüsselanhänger habe ich ob seines primitiven Glanzes im ersten Moment übersehen. Ich kann mich aber nicht erinnern, jemals in Neapel einen halterlosen Damenstrumpf getragen zu haben. Egal, der nächste Blick gilt dem Negativ, darauf ist eine URL abgedruckt.

Langsam dämmert mir, was da läuft, anscheinend will da jemand ganz listig auf seine Internetseite hinweisen. Nach Eingabe der URL finde ich mich in einem Onlinegame wieder. Ich soll irgendeine Agentin um die halbe Welt jagen, Ihr Geheimdokumente entlocken und was weiß ich noch was. Das erinnert mich gleich an meine Zeit Anfang der 90er Jahre. Wir (ich und mein Team) waren damals ganz große Klasse in Kolumbien und haben so ziemlich jedes Drogenkartell ausgehoben das sich damals herumgetrieben hat. Nach 10 Minuten gelangweilter Klickerei habe ich die Agentin irgendwo in Rio de Janeiro dingfest gemacht.

Während der 10-minütigen Weltreise wird dann auch das Geheimnis hinter der ganzen Aktion gelüftet – ein PR Gag für das neue Parfum MADE FOR MEN aus dem Hause Bruno Banani. Der ganze Spaß und die kurzweilige Schnitzeljagd ist mir dann tatsächlich einen Link zu Bruno Banani wert.

Trotzdem möchte ich nicht wissen, wieviele Lebensgefährten und Ehemänner am Abend nach der Arbeit das Paket von Ihrer Frau/Freundin um die Ohren bekommen haben. Spaß hin oder her, es gibt auf diesem Planeten die ein oder andere Furie, die bei sowas partout keinen Spaß verstehen will. Bei einer kurzen Internetrecherche habe ich auch niemanden gefunden, der bereits über die Aktion gebloggt hat, wahrscheinlich sind alle Blogger mittlerweile mit einem Messer im Rücken von Ihren Frauen im Gefrierschrank verstaut worden.

Oder lebt einer von Euch da draußen noch, der das Päckchen auch bekommen hat? Meldet Euch!

Adsense, Adwords, Analytics…

Schöne zeitraubende Google Dienste. Nachdem ich mittlerweile Google AdSense einigermaßen handeln kann und schon die ein oder andere Webseite so optimiert habe, dass Adsense wunderbar zur Geltung kommt, beiße ich mir momentan die Zähne an den anderen beiden A’s von Google aus.

Sowohl in Adwords als auch in Analytics bin ich alles andere als ein Profi. Zumindest konnte ich mich vorgestern überwinden, und meine ersten zarten Gehversuche mit dem Google Adwords Programm machen. Heraus kam eine erste Kampagne für einen Onlineshop mit einem Schwung Anzeigengruppen und individuell erstellten Anzeigen.

Auch die Geschichte mit dem CPC habe ich langsam kapiert und nach einem Tag konnte ich bereits die erste Conversion verzeichnen. Gut dass ich einen Tag vorher noch den Conversion Tracking Code in die Bestellseite des Shops eingebaut hatte.

Bleibt trotzdem noch eine große Unbekannte, nämlich Google Analytics. Zwar betreibe ich den kostenlosen Webanalysedienst auf ein paar Webseiten, durch über rudimentäre Keywordanalysen bin ich noch nicht hinausgekommen. Vielleicht sollte ich dazu einfach mal ein Google Analytics Seminar besuchen. Angeblich sind die Schulungen von Matthias ziemlich gut, professionell, kundennah und persönlich.

Ich muß ihn nur noch wegen einem günstigen Preis anfixen.

Ultimative Web Developer Cheat Sheets Sammlung

Uiuiui, eine echte Perle, die ich gerade in meinen Bookmarks aufgestöbert habe. Sixrevisions.com hat vor einiger Zeit eine Sammlung unverzichtbarer „Cheat Sheets“ für Webprogrammierer veröffentlicht. Cheat Sheets sind so etwas wie Spickzettel – heutzutage meist in Form eines PDF-Dokumentes, das auf 1 oder 2 DIN A4 Seiten die wichtigsten Informationen zu einem bestimmten Fachthema zusammenfasst. Diesen „Spicker“ kann man sich ausdrucken und neben die Tastatur legen, und hat die wichtigsten Infos und Begrifflichkeiten – in Form einer abgeänderten Mindmap – immer vor sich liegen.

In this article, you’ll find 23 excellent, print-ready cheat sheets for HTML/HTML, CSS, and JavaScript (including MooTools and jQuery).

So go ahead – print out your favorites and pepper your workspace with these wonderful references.

Dem ist nichts hinzuzufügen, also schaut euch die Cheat Sheets bei Sixrevisions.com unbedingt mal an!

(Für alle die, die sich mit SEO und Social Bookmarking auskennen – der Beitrag hat >3.000 Diggs !)

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