Archiv der Kategorie: IT

Nobel geht die Welt zugrunde

In welcher dekadenten Welt lebe ich eigentlich? Jeden Morgen bevor ich zur Arbeit gehe, zelebriere ich ein ausschweifendes Frühstück und starte in aller Gelassenheit in den Tag. Dabei bringe ich mich in Sachen Nachrichten aus aller Welt auf den aktuellen Stand, indem ich die wichtigsten Online-Gazetten durchblättere und einige Nachrichtenvideos schaue.

Meine „Tageszeitung“ ist in diesem Fall ein iPad Air. Gegenüber einer richtigen Zeitung (mit Druckerschwärze und so…) hat das iPad den Vorteil, dass ich nicht 5 Zeitungen abonnieren muss, aus denen ich sowieso nur einen Bruchteil lese, außerdem klappt das mit den Videos bei der gedruckten Zeitung immer nicht so richtig.
Unnützes Wissen: In der Vergangenheit haben übrigens einige Verlage herumexperimentiert und Mikrochips mit Einweg-Minibildschirmchen in die gedruckte Zeitschrift geklebt, um dort ein kurzes, pixeliges Video abspielen zu können. War aber zu teuer, zu unflexibel und hat sich nie durchgesetzt.

Nun, zurück zu meinem iPad. Ich bin mittlerweile so weit, dass mir der 9,7“ Bildschirm meines iPad Air zu klein ist, um dort die Tagesnachrichten zu verfolgen. Natürlich könnte ich die Videos auch auf meinen Smart TV umleiten und die vollen 55“ nutzen. Diese Funktion unterstützen jedoch nicht alle News-Seiten, andererseits ist das dann auch schon wieder zu umständlich. Es soll ja schnell gehen, am besten innerhalb von 5 Sekunden und mit maximal zwei Handgriffen. Ich denke, langsam wird die Überschrift und der einleitende Satz dieses Artikels klar… 😉

Worauf will ich eigentlich hinaus?

Ende vorletzter Woche hat die Firma mit dem angebissenen Apfel ein paar „neue“ Produkte vorgestellt. Das iPhone hat mal wieder das typische „s“ hinter der Modellnummer erhalten, wohl gibt es auch einige Neuerungen an den MacBooks, die Armbanduhr (!) wurde ebenfalls verbessert, und – da haben meine Augen geleuchtet: Apple hat tatsächlich ein iPad Pro vorgestellt! Mehr zum iPad Pro und – für die Apple Gegner unter euch – auch zu alternativen Tablets findet ihr bei tarife.de.

Wieso will ICH das neue iPad Pro?

Das neue iPad Pro ist im Endeffekt ein Microsoft Surface Pro 3 – quasi ein sehr leistungsstarkes Tablet mit größerem Display, einer optional erhältlichen Tastatur (die gleichzeitig als Cover dient) und einem ebenfalls optional erhältlichen Stift. Letzterer soll wohl derart präzise funktionieren, dass die Bedienung dem eines normalen Kugelschreibers auf Papier gleichkommt, von der fehlenden Papierhaptik einmal abgesehen.

Digitizer hin, Cover-Tastatur her, ich bin schlichtweg scharf auf das 12,9“ Display. 9,7“ zu 12,9“ bedeutet sage und schreibe 8,15cm mehr an Bildschirmdiagonale. Das macht sowohl das Lesen der Tageszeitung als auch den Bewegtbildkonsum bedeutend angenehmer. Für den von mir angedachten Verwendungszweck reicht damit auch die „kleine“ Variante mit 32GB Speicherkapazität – ansonsten werden alternativ nur 128GB (entsprechend hochpreisiger) angeboten. Offizielle Preise sind seitens Apple noch nicht bekanntgegeben, ich rechne für das 32GB WiFi-Modell mit ca. 799€. Klingt viel, ist aber mit spitzem Bleistift kalkuliert genau so viel wie das 2-Jahres Abo unseres Lokalblattes!
Einen übersichtlichen Vergleich aller aktuellen iPad-Modelle findet Ihr übrigens direkt bei Apple.

Kurzum: iPad Pro, ich komme! Bleibt nur zu berücksichtigen, dass der Weihnachtsbaumständer in diesem Jahr etwas nach oben geschraubt wird, schließlich müssen heuer 12,9“ drunter passen! 😉

Funktioniert! Die 8-Stunden Woche

Selbständig sein, 8 Stunden pro Woche (!) arbeiten und das Geld stimmt trotzdem! Kann nicht funktionieren? Kann es wohl! Wie es abläuft, mit einem Arbeitsaufwand von nur 8 Stunden pro Woche ein Onlineunternehmen erfolgreich zu führen, gibt es in der aktuellen Internethandel mit dem Titel „Die 8-Stunden Woche“ nachzulesen.

8-Stunden Woche im Online-Business

8-Stunden Woche im Online-Business

Wer viel verdient muß viel arbeiten – so stellt man sich in Deutschland einen erfolgreichen Unternehmer vor. Zwar wohlhabend, aber aufgrund eines 16-Stunden Tages überhaupt keine Zeit, sein verdientes Geld wieder auszugeben. Im Idealfall sollte es jedoch genau andersherum sein – mit möglichst geringem Zeitaufwand ein Unternehmen leiten, ohne dabei auf Umsätze verzichten zu müssen.

Der schlaue Internetunternehmer verfährt nach der Devise Eliminieren und Delegieren! Für den Geschäftsbetrieb und -erfolg unnötige Arbeiten werden ersatzlos gestrichen, andere zeitraubende aber zugleich an andere übertragbare Tätigkeiten werden soweit möglich delegiert. Das mag im ersten Moment unmöglich oder gar größenwahnsinnig klingen, ist aber absolut möglich und in der Praxis umsetzbar – sofern man es schafft, auch einmal „loszulassen“.

Wie ein erfolgreiches eliminieren und delegieren aussehen kann, wird im Titelthema des aktuellen Internethandel-Heftes genau erläutert. Geboten wird ein kompakter Crash-Kurs in Sachen Arbeitszeitverkürzung für Internetunternehmer. Neben den Grundlagen der Arbeitszeitreduzierung erfahrt Ihr 16 Profi-Tipps aus der Praxis, die Ihr sofort umsetzen könnt.

Neben der Tatsache, auch mit einem Fünftel Arbeitszeit ein erfolgreiches Unternehmen führen zu können, gibt es in der Internethandel noch einige weitere spannende Themen die ich Euch ans Herz legen möchte:

  • Stimmen und Interviews von Gründern im Onlinehandel
  • Überblick der besten Online-Geschäftsideen
  • E-Commerce Newsüberblick
  • Strategien zum Abo-Commerce und Content Marketing
  • Q&A zu Bitcoins

Wie immer gibt es auch eine kostenlose Leseprobe.

Ich würde mich wie immer über Eure Stimmen zum aktuellen Heft in den Kommentaren freuen. Erzählt mir doch, ob Ihr es geschafft habt, ein paar Tipps zur 8-Stunden-Woche mitzunehmen. Bei mir klappt das wunderbar, allerdings mache ich mein Internetbusiness auch nur „nebenbei“. 😉

Adieu iPhone!

Es hat einige Jahre gedauert, aber nun scheine ich den Ausstieg aus der Abhängigkeitsspirale Apple geschafft zu haben. Nach einem iPhone 4S, iPhone 5, iPhone 5S, einem iPad 2 und einem iPad Air wird man Äpfel bei mir nur noch im Obstkorb vorfinden.

Das iPhone 4S und iPhone 5 waren Firmen-Smartphones, das 5S ein privater Lustkauf und so lag es nahe, die Apfel-Strategie mit einem Tablet des gleichen Herstellers zu komplettieren. Mac-Geräte als Rechner haben bei mir nie Sinn gemacht – allein schon wegen dem fehlenden Nutzen, für meinen Einsatzzweck ist ein Windows Rechner tatsächlich das Maß der Dinge.

Nach der Vorstellung der neuen Apple Geräte und vor allem der unverfrorenen Preispolitik war bei mir das Maß voll. Mal ehrlich: Einstiegspreis für die sechste Modellgeneration 699 Euro – bzw. 799 Euro für die Phablet-Variante? Die älteren unter uns rechnen das noch in die Währung der Gestrigen um, das wären 1.400 bzw. 1.600 Deutsche Mark.

Der Gedanke, mich nach einer Alternative umzusehen schwelte schon länger in mir – Grund genug sich mal im Windows-Sektor umzusehen. Ein Windows-Phone Gerät deshalb, weil ich endlich mal wieder vollkommene Kompatibilität zu meinem PC haben möchte, zum anderen komme ich mit den Android Geräten irgendwie überhaupt nicht klar. Letztendlich habe ich das Nokia Lumia 530 bei Euronics gefunden – das dort momentan für 99 Euro angeboten wird.

Überlegt man sich einmal genau, wofür man (bzw. ich) ein Smartphone tatsächlich nutzt, macht es plötzlich Sinn, 600 Euro beim Kauf eines Mobilgerätes zu sparen. Folgende Dienste nutze ich an meinem Mobiltelefon-Spielzeug:

  • Telefonie (unglaublich, oder? Das steht bei einigen an 4. oder 5. Stelle)
  • SMS schreiben (2x im Monat mit den Leuten die immer noch das Nokia 3210 nutzen)
  • Whatsapp
  • Facebook-App
  • Mails via IMAP abrufen und schreiben
  • Kalenderfunktion nutzen
  • Eingebaute Kamera

Auf Prio-C und alles andere als Must-Have rangieren dann noch:

  • Die Wetter-App (sehr zu empfehlen übrigens das Baywa-Agrarwetter)
  • Eine Benzinpreis-App
  • Navigationssoftware

Alle genannten Punkte beherrscht ein 99 Euro Smartphone spielend. Ohne dabei zu ruckeln oder sich aufzuhängen. Das Display ist ebenfalls ausreichend groß, und ob ich nun 220 oder 350ppi in der Auflösung habe, da sehe ich mit meiner Lesebrille sowieso keinen Unterschied.

Lange Zeit war ein iPhone DAS Lifestyle-Produkt schlechthin. Ich denke, das wird sich in den nächsten Jahren grundsätzlich ändern, und günstigere (nicht unbedingt schlechtere) Geräte werden Apple irgendwann den Markt streitig machen.

Und ganz ehrlich – wenn ich im Restaurant mal für 3 Minuten unpässlich bin, lasse ich lieber 100 Euro auf dem Tisch liegen statt 700 Euro!
Sobald ich das neue Lumia in Händen halte (ich warte fieberhaft auf den DHL-Zusteller), werde ich mir ansehen wie v.a. IMAP-Konfiguration und der Kalender-Sync funktionieren und werde berichten.

Wie steht ihr zum Apple-Hype? Habt Ihr auch ein iPhone/iPad oder nutzt ihr sinnvolle Alternativen? Schreibt mir in den Kommentaren!

Bücherregal zu verschenken!

Seit ein paar Wochen befinde ich mich in einer zarten Annäherungsphase. Nach langer Ignoranz hat es mir ein eBook Reader angetan. Ursprünglich war ich immer ein Verfechter des gedruckten Buches, aus diversen Gründen:

  • Der unvergleichliche Geruch eines Buches beim Umblättern
  • Die Haptik, also das Gefühl, beim Lesen tatsächlich gebundene Seiten in Händen zu halten
  • Die Tatsache, dass beim Kauf eines Buches der Buchdruck unterstützt wird
  • Das nostalgische Gefühl, Abends im Sessel in einem Buch zu blättern

Lange habe ich die Vorteile eines eBook Readers nicht wahrhaben wollen. Im Urlaub wird kein Platz und Gewicht für die Schmöker vergeudet und verstaubte, platzraubende Bücherregale gehören der Vergangenheit an.

Nachdem die erste(n) Generation(en) der eBook Reader eher Augenärzte und die Aspirin-Lobby in überschwängliche Freude versetzt haben, sind die Zeiten des Kopfschmerz-Lesens mit den neuesten Modellen des eReader Tolino Shine von Thalia oder dem Amazon Kindle von Amazon direkt vorbei.

Diese beiden Modelle habe ich nach einer ersten Recherche in die engere Auswahl genommen. In den letzten Tagen habe ich mich durch unzählige Testberichte gewühlt und mittlerweile auch beide Geräte in Händen gehalten, um Sie auszuprobieren.

Ich will aus meinem Geschreibsel jetzt keinen ausführlichen Produkttest machen, denn das Thema wurde bereits abendfüllend im Web diskutiert. Beide Geräte sind technisch gut und von den Spezifikationen in vielen Punkten identisch, auch preislich nehmen sich beide Modelle dank einer aggressiven Preispolitik von Amazon quasi nichts. Für mich ein Pluspunkt beim Tolino Shine: Er verfügt über die Möglichkeit, den Speicher mittels einer SD-Karte zu erweitern. Beim Kindle stehen 2GB Speicher auf der Verpackung – Speichererweiterung Fehlanzeige!

Das allein wäre für mich allerdings noch kein Kaufkriterium – die Wahl fiel für mich jetzt auf das Tolino Shine, und zwar aus folgendem Grund: Wirft man einen genaueren Blick auf das akzeptierte Datenformat der Geräte, stellt man fest, dass der Kindle tatsächlich NUR mit dem Amazon-eBook-Format zurechtkommt, der Tolino Shine hingegen erkennt alle gängigen ePub-Formate, PDF- und Textdokumente.
Im Klartext: Kindle kaufen bedeutet, sich ausschließlich bei Amazon mit Lesestoff eindecken zu können, den Tolino kann man mit allem befüllen was im ePub-Format gespeichert wurde.

Ich habe mir jetzt einen Tolino Shine gegönnt (vorhin bestellt, wehe der Postbote hat den morgen früh nicht dabei!) und beginne im gleichen Zuge, mich von einem Großteil meiner gedruckten Bücher zu verabschieden. Die besonderen Stücke behalte ich natürlich, denn manchmal komme ich um das Schnüffeln der Buchseiten einfach nicht herum. 😉

Nutzt Ihr einen eBook-Reader, und welchen? Und was habt Ihr langfristig für Erfahrungen damit gemacht?

Erfolg als Amazon-Verkäufer

Erfolgreich verkaufen auf AmazonJeden Monat flattert (virtuell) eine neue Ausgabe der Internethandel ins Haus. In diesem Heft erfahrt ihr alles darüber, wie ihr euren Onlinehandel fit für Amazon macht, und die erfolgreichste Onlineplattform in Netz für eure eigenen Verkäufe nutzen könnt.

Vorweg ein paar Worte zur korrekten Strategie bei der Nutzung eines Amazon-Verkäuferkontos: Die Möglichkeit, Amazon als Verkaufsplattform zu nutzen, sollte immer einer von mehreren Vertriebskanälen sein – sich ausschließlich auf Amazon zu konzentrieren mag in einigen wenigen Fällen funktionieren, der Großteil der Onlinehändler sollte seine Vertriebskanäle jedoch als gestreutes Portfolio sehen – ähnlich wie bei Geldanlagen die sich auch in Bargeld, Rohstoffe, Fonds, Immobilien, etc. gliedern.

Neben dem eigenen Onlineshop, strategischen Vertriebspartnerschaften, ggf. einem Ladengeschäft ist Amazon also ein weiterer Kanal um seine Produkte möglichst breit zu streuen.

Die Autoren der Internethandel haben sich im aktuellen Heft eingehend mit dem Thema beschäftigt, wie man ein Amazon Verkäuferkonto richtig aufbaut, um erfolgreich Produkte zu verkaufen. Im Heft enthalten ist ein umfangreicher Crash-Kurs inklusive Schritt-für-Schritt Anleitungen:

  • Einrichtung eines Verkäuferkontos
  • Richtiges Einstellen von Produkten
  • Die Amazon-Buybox
  • etc.

In insgesamt 12 Lektionen erfahrt Ihr unzählige Hintergrundinformationen, langfristig erfolgreich getestetes Fachwissen und viele Tipps und Tricks für einen gewinnbringenden Verkauf auf Amazon. Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Nutzer. Alle Lektionen lassen sich sofort in die Tat umsetzen.

Wie in jedem Heft gibt es neben dem Titelthema eine Fülle weiterer interessanter Infos aus dem Bereich des Onlinehandels. Neben den Branchennews findet Ihr die angesagtesten Geschäftsideen aus dem Internet, interessante Rechts- und Steuertipps und aktuelle Interviews erfolgreicher Unternehmensgründer.
Darüber hinaus gibt es Berichte über die neuesten Entwicklungen im E-Commerce, Gründerportraits inklusive vieler Praxistipps. Außerdem wird gezeigt, wie man den Kundenservice im eigenen Onlineshop ohne großen Kostenaufwand immens verbessern kann und welche Voraussetzungen ihr erfüllen müsst, um Trends im Onlinehandel früh genug zu erkennen.

Wie Ihr erkennen könnt ist das Monat schon wieder ziemlich weit fortgeschritten und ich habe wieder einige Zeit gebraucht, um mich durch alle Themen des aktuellen Heftes durchzuarbeiten. Jede Sekunde war gut investiert – von daher kann ich Euch die aktuelle Ausgabe einmal mehr ans Herz legen – eine kostenlose Leseprobe findet Ihr übrigens hier.

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