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Geocaching-Tour zum Flughafen

Vor vierzehn Tagen stand mal wieder eine Geocaching-Tour auf dem Programm. Nachdem wir ja die benachbarten Stadtteile bereits grob abgegrast hatten, stand diesmal zusammen mit Tom und Christine der Nürnberger Norden auf dem Programm. Nachdem wir uns erst in bitterer Kälte eine Stunde quer durchs Knoblauchsland gefroren hatten ging der Weg in Richtung Flughafen Nürnberg.

Dort angekommen haben wir alle aktiven Caches in der Gegend gesucht und allesamt erfolgreich geloggt. Ein wirklich interessanter Cache befindet sich auf Ebene 13 (oder wars 15?) in einem der Parkhäuser am Terminal. Ohne Hilfsmittel ist dieser Cache unmöglich zu bergen. Unter Zuhilfenahme sämtlicher Schlüssel und Taschenmesser und der ständigen Angst dass eines der Utensilien im Nirvana verschwindet konnten wir den Cache dann doch noch erfolgreich bergen. Gut versteckt und mit den Fingern nicht greifbar wären wir fast auf dem Parkdeck erfroren, von der fehlenden Feinmotorik in den Fingern die dafür dringend benötigt wurde ganz zu schweigen. Für die Geocaches soll man ja wenn möglich im Internet nicht zu viele Hinweise geben, deshalb gibt es nur dieses Foto. Damit wird vielleicht ansatzweise klar womit wir es zu tun hatten:

Geocache am Nürnberger Flughafen im Januar 2013

Neben der Tatsache dass es dort einige interessante Geocaches gibt, ist der Flughafen ja auch immer ein Zentrum des Kommens und Gehens. Auch am Sonntag haben dort geschätzte 100 Reiseterminals offen, in denen Kunden lang geplante Urlaube buchen können, oder einfach Last-Minute verreisen.
Ich als bekennender Flugängstler würde ja lieber zu Fuß nach Sizilien laufen als in einen dieser Blechvögel zu steigen. Manchmal packt mich aber doch der Mut, und ich würde am liebsten sofort losfliegen. Für diese lichten – und sehr seltenen – Momente bräuchte ich sowas wie Ultra-Last-Minute. Ich dachte ja bisher immer, bei Last Minute läuft man mit gepackten Koffern in die Terminalhalle, zeigt am erstbesten Schalter auf ein Last Minute Ziel und hockt 20 Minuten später im Flieger und wird mit Tomatensaft und überteuerten Spirtuosen bedient. Weit gefehlt!

Das kurzfristigste Last Minute Angebot das mir untergekommen ist, hatte 36 Stunden Vorlaufzeit. Spontan ist anders, und wird es mir mit meinem Flugproblem nicht unbedingt leichter machen. Vielleicht sollte ich doch noch mal nachfragen, welche Tropfen dem B.A. Baracus vom A-Team immer eingeflöst wurden…