Archiv der Kategorie: Blogperlen

Einheitliche Unternehmensinfos in allen Online-Firmenverzeichnissen

Durch einen simplen Zufall bin ich heute auf einen irre interessanten Online-Service gestoßen. Jeder der schon einmal vor der Aufgabe stand, ein Unternehmen im Internet zu repräsentieren kennt das Problem: Es gibt unzählige Branchenbücher und Firmenverzeichnisse, in denen das eigene Unternehmen bzw. das Unternehmen des Arbeitgebers eingetragen werden kann.

Einige Portale sind unverzichtbar, andere hingegen weniger relevant. Die Gewichtung nach „hier muss ich dabei sein“ und „das Portal nutzt sowieso kein Mensch“ ist bei den üblichen Verdächtigen noch einfach, bei den nicht so bekannten Anbietern ein reines Glücksspiel. Ich habe in meinem Leben schon eine nicht mehr greifbare Anzahl an Stunden verbracht, für eine Vielzahl an Kunden und Unternehmen die jeweils passenden Firmenverzeichnisse herauszupicken.

Zwischenzeitlich hat sich dazu jemand etwas ausführlichere Gedanken gemacht als ich – und bietet diese Arbeit als Dienstleistung an. Bei OMNEA erhält man eine Rundum-Branchenbuch-Betreuung aus einer Hand.
Was im ersten Moment eventuell nicht mehr als ein zaghaftes Stirnrunzeln produziert, schwenkt kurzerhand in Begeisterung um, sobald man das eigene Unternehmen hinsichtlich korrekter bzw. überhaupt erfolgter Eintragung in Firmenverzeichnisse getestet hat. Bei OMNEA gibt es dazu direkt auf der Startseite eine Testfunktion. Dort trägt man Firmenname, Straße und Postleitzahl ein, und erhält, nach einem Klick auf „Jetzt Prüfen“, eine Übersicht wie präsent man in den einzelnen Portalen ist – oder auch nicht!

Da ich in meinem Blog keinen Kunden beim Namen nennen mag, habe ich spaßeshalber die Firma Microsoft Deutschland getestet. Das Ergebnis zeigt, dass auch in großen Firmen Nachholbedarf besteht, was das korrekte Eintragen in Firmenverzeichnisse und Branchenbücher anbelangt. Zwar sind in vielen Verzeichnissen Daten hinterlegt, jedoch nahezu ausschließlich lückenhaft, mit Tippfehlern bzw. mit Firmenbezeichnungen fernab jeder Corporate Identity.

Genau hier greift der Service von OMNEA. Man übergibt einmalig einen korrekten Datensatz seines Unternehmens (also Firmenname, Adresse, Kontaktdaten, Öffnungszeiten, etc.pp.) und OMNEA kümmert sich darum, dass dieser Datensatz 1:1 in über 30 relevante Branchenbücher, Firmenverzeichnisse, Telefonbücher, Social Media Plattformen, Bewertungsportale usw. eingetragen wird. Die Geschäftsidee hinter OMNEA ist so einfach wie genial – und auch der Grund wieso ich überhaupt darüber schreibe – mein Faible für interessante Geschäftsideen kennt jeder der hier regelmäßig liest.

Das OMNEA-Team hat außerdem noch einen eigenen Blog mit regelmäßiger Postingfrequenz – somit absolut tauglich für den Feedreader. Um meinen Artikel noch mit einer kleinen Lehrstunde zu schließen, lest euch ruhig mal in die Thematik Social, Local, Mobile ein. 🙂

Die 19 gefährlichsten Straßen der Welt

Im Internet auf vor allem in Weblogs sind ja Aufzählungen und Listen wie „die 10 tollsten…“ oder „die 20 wichtigsten…“ echte Gassenhauer. Der Leser findet zu einem Thema das ihn interessiert gleich eine ganze Fülle an Informationen. Ich persönlich mag solche Aufzählungen auch ganz gerne, und es gibt – vor allem in den USA- einige Weblogs die sich komplett auf dieses Thema spezialisiert haben und die Onlinewelt jeden Tag mit neuen Vergleichen und Auflistungen erfreuen. Richtig coole Blogs die ich an dieser Stelle einmal loswerden kann:

Nun aber zum eigentlichen Thema: In Maiks Truckblog bin ich auf einen Artikel aufmerksam geworden, der bei waze.com veröffentlicht wurde – „The 19 most complex and dangerous roads in the world„.

Da werden wie der Name schon treffend beschreibt die 19 gefährlichsten und beeindruckendsten Straßen auf unserem Erdball gezeigt und beschrieben. Darunter sind einige, bei denen die Sixt Autovermietung sicherlich keinen Schlüssel rausrücken würde. Den meisten Rallyebegeisterten ist sicherlich der Col de Turini ein Begriff – enge Serpentinen, niedrige Mauern und tiefe Schluchten. Ähnlich spannend ist auch das Stilfser Joch in Oberitalien. Erst kürzlich habe ich mit Matthias darüber diskutiert. Ich selbst habe Fahrverbot auf den Passo de Stelvio – zu schnell bringt man seine Mitfahrer dazu sich Ihre Mahlzeit nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.

Ganz bekannt und eine echt haarsträubende Streckenführung hat die Road of Death in Bolivien. Atemberaubend schön ist auch die Strecke von Moskau in Richtung Sibirien. Vor der Road of Bones verläuft der sogenannte Lena Highway in Richtung Yakutsk der vorzugsweise nur im Winter zu befahren ist. Während der Sommermonate setzt dort Tauwetter ein und die Straßen werden aufgrund von Schlamm und Wasser unpassierbar.

Eine Strecke die ich persönlich noch nicht kannte ist die Guoliang Tunnel Road in China, ein architektonischer Wahnsinn der dort in Stein gemeißelt wurde. Klickt also unbedingt oben auf den Link und schaut euch die 19 gefährlichsten Straßen der Welt auf den vielen Bildern an.

Ach, und wer von Euch Tunnelangst hat, sollte mal einen Blick auf den georgischen Roki-Tunnel werfen. 😉

Wir fliegen zum Mars!

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wir fliegen zum Mars! Und zwar nicht im Jahre 2050 sondern bereits 2011. Sebbi fliegt übrigens auch mit, eigentlich hat er mich erst auf diese wahnwitzige Idee gebracht.

Der Mars ist mit einem Durchmesser von knapp 6800 km etwa halb so groß wie die Erde und nach Merkur der zweitkleinste Planet des Sonnensystems. Mit einer durchschnittlichen Entfernung von knapp 228 Millionen km ist er rund 1,5 mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. (Quelle: Wikipedia)

Spaß beiseite, nicht wir selbst fliegen zum vierten Planeten unseres Sonnensystems, sondern nur unsere Namen – gespeichert auf einem Mikrochip, den der Mars Science Laboratory Rover der NASA mitnimmt.

Bisher tun das außer uns noch 1.510 andere Deutsche, bereits 50.000 Amerikaner und 35.000 Brasilianer – zu sehen auf der Mars Science Laboratory Participation Map.

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Also, wenn Euer Name auch auf den Mars soll, macht mit und tragt Euch ein!

Verreckende Startups

Matthias hat vor zwei Tagen seinen neuesten Blog „gelauncht“. Zu Deutsch, die neuen Inhalte seiner kürzlich erworbenen Domain dotcomtod.com sind jetzt im Internet verfügbar. Dotcomtod hat deshalb die Versionsnummer 2.0, weil die Seite bereits vom Vorbesitzer mit ähnlichen Inhalten gefüllt war. Mehr dazu erfahrt ihr im ersten Beitrag des Dotcomtod-Weblogs. Matthias beschreibt dies so:

DotComTod 2.0 – Geschichte wiederholt sich ist das Motto dieses Weblogs. Unter DotComTod.com (DCT), der Adresse im Web, unter der nun mein kleines Privatvergnügen zu lesen ist, war in den stürmischen Zeiten der .COM-Blase die zentrale Anlaufstelle für exitorientierte Unternehmensnachrichten.

Ich wüßte aktuell niemand passenderen, der auf Dotcomtod berichten könnte, da sich der selbst-vermietende Suchmaschinenoptimierer und Berater Matthias ausgiebig und mit viel Elan mit der Thematik beschäftigt. Auf Dotcomtod wird es hoffentlich einiges zu erleben geben, wir werden mitleiden, und – so denn auch positive Nachrichten vermeldet werden – uns mit der ein oder anderen Web 2.0 Idee mitfreuen dürfen. Schätzungsweise wird Dotcomtod kein Daily Runner, einen Platz in der prall gefüllten RSS-Feedliste ist er aber allemal wert.

Wer mehr von Matthias‘ Ansichten lesen will, kann dies beispielsweise in seinem Ansichtssachen-Blog tun. Viel Spaß dabei!

Nachtrag & weils grad so schön reinpasst: Versäumt nicht eine Auflistung verschiedener Firmenlogos nach der Wirtschaftskrise 😉

Steffi sucht nen Job

Als ich gerade allmorgendlich meine RSS-Feeds gelesen habe, bin ich über einen Beitrag der Guerillagastronomin gestolpert. Die Steffi ist Restaurantfachfrau, hatte bereits einen Umschulungsvertrag zur Saftschubse Flugbegleiterin in der Tasche und wurde kurz vor Antritt abgelehnt wegen einer „Tätowierung im nicht sichtbaren Bereich“.
Wieso sich die Firma mit dem blauen Vogel im Logo so entschieden hat weiß man nicht mit letzter Gewissheit, auch Steffi selbst kann da nur mutmaßen.

In jedem Fall ist die alte Stelle bereits gekündigt, und die liebe Steffi sucht jetzt einen neuen Job.

Also, wer kennt einen guten Laden im Raum Nürnberg / Erlangen der eine kreative, motivierte und motivierende, unkonventionelle und moderne Restaurantfachfrau sucht, die sich wahnsinnig für Eventmanagement interessiert?
Dann einfach bei der Steffi melden unter steffi[punkt]spangenberg[at]web[punkt]de oder einfach mal auf www.guerillagastronom.de vorbeischauen 🙂

Da ich weiß dass auf meinem Blog auch eine Eventmanagerin mitliest (grüß dich 😉 ) – vielleicht hast du ja einen Tip!