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BMW E39 520iA touring Edition Sport

Luxusprobleme Teil X

Gefühlt bin ich in den letzten Wochen für ca. 50% der Seitenaufrufe von mobile.de verantwortlich. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht auf der Plattform herumtreibe, und jeden Tag verirrt sich ein zusätzliches Modell in mein automobiles Beuteschema.

Im Moment

BMW E39 520iA touring Edition Sport

E39 touring Edition Bauerndorf.

Fassen wir mal zusammen: Aktuell volantiere ich meinen innig geliebten BMW E39 touring, der mittlerweile seit 14 Jahren durch die Datenbank des Kraftfahrtbundesamtes kreucht. In ereignisreichen 214.000 Kilometern konnte meine Diva in den letzten Jahren einiges von dieser Welt entdecken – in den letzten 3 Jahren mit mir war Hamburg ihr nördlichstes, und Mitteldalmatien ihr südlichstes Fahrziel.

Natürlich bleiben mit dem Alter auch die Gebrechlichkeiten nicht aus, hinzu kommt mein momentanes, fahrzeugmordendes Fahrprofil von 2×2,1 Kilometer täglich. Eine Arbeitsstelle in unmittelbarer Nähe zum Wohnort ist der größte Nachteil für mein liebgewordenes Automobil. Nun stehe ich seit Monaten vor der Entscheidung, entweder den in Kürze aufkommenden Wartungsstau stoisch zu beheben (ich gehe von ca. 1.000€ Investitionssumme aus), oder die Diva in der Blüte Ihres Lebens gegen ein jüngeres Modell einzutauschen.

In Zukunft

Dafür in Frage kämen für einen Automobilisten wie mich einige Modelle – natürlich immer unter Berücksichtigung meines Budgets und einem kleinen Rest Vernunft (der Ökologe unter den Lesern wird in seinen Augen zu Recht anmerken, dass man einen Weg von 2 Kilometern zur Arbeit problemlos zu Fuß bewältigen könnte).

Lassen wir die Hintergründe einmal außen vor – meine gespeicherten Suchen auf mobile.de erstrecken sich aktuell über folgende Fahrzeugmarken und –modelle:

  • BMW 325i-330i touring ab 2010
  • BMW 5er Reihe ab 2002 bis 2003
  • BMW 5er Reihe ab 2008
  • Volvo XC60 ab 2011
  • Volvo V70 Kombi ab 2011

Die 2002er 5er Reihe dient lediglich der Preisgestaltung für einen etwaigen Verkauf meiner Diva. Für mich wäre vor allem der Volvo V70 Kombi interessant, meine EBH erinnert selbiger jedoch zu sehr an einen Leichenwagen. Hier wäre noch Überzeugungsarbeit notwendig. Aktuelles Traumauto ist der neue Volvo V90, liegt aber weit weit (weit…) entfernt vom Budget, zumal ein Neuwagen ob seines exorbitanten Wertverlustes sowieso überhaupt keinen Sinn macht.

Unvernunft

Ihr stellt fest – auf der Liste steht kein einziger Skoda, und auch die Audis habe ich geflissentlich aus meiner Suche ausgeblendet. Ein Audi A4 / A6 wäre zwar durchaus in meinem Suchschema, nur zeigen sich diese Modelle kurioserweise ebenfalls recht wertstabil. Wie die Überschrift bereits verrät, darf der Bauch diesmal mitentscheiden – ein Dacia XY wäre natürlich die günstigere, vernünftigere Lösung – wer jedoch beim Fahrzeugkauf ausschließlich mit absoluter Vernunft entscheiden möchte, der darf Geschichten über Autothemen zukünftig gerne auf einem anderen Blog lesen! 😉

Was meint denn nun ihr? Habe ich ein interessantes Modell in meiner Suchliste vergessen? Wonach würdet ihr Ausschau halten?

Prosaisch zusammengefasst klingt meine Anforderung so:

Ich suche ein Auto, das meine täglichen vier Kilometer Arbeitsweg weitestgehend unbeschadet übersteht, trotzdem absolut langstreckentauglich ist (Urlaub), im Alltag eine Menge transportieren kann (Möbelhäuser und Baumärkte = Kombi), mit ausreichend Leistung versehen ist (mindestens 180PS), maximal 6 Jahre alt ist, nicht mehr als 20.000€ kostet und mich beim Thema Steuer und Versicherung nicht in Armut sterben lässt.

Schreibt mir in den Kommentaren – ich freue mich auf Eure Antworten! 🙂

BMW E39 520iA touring

Die Diva hat Asthma

Mein altes Mädchen hat schon wieder mal ein Zipperlein. Mittlerweile beweist sie mir in ansteigender Regelmäßigkeit, dass ihre Teenagerjahre immer weiter in die Ferne rücken. 🙁

Ihrem asthmatischem Röcheln zur Folge habe ich ihr ein Problem bei der Luftzufuhr diagnostiziert. Eine Untersuchung direkt am Objekt ergab nach kurzer Sichtprüfung, dass Ihr Luftfilter aussieht wie die Lunge eines pensionierten chilenischen Bergarbeiters. Aus sicherer Erfahrung weiß ich, dass der verbaute Mann-Luftfilter im Auslieferungszustand in strahlendem Gelb aus der Verpackung rutscht. Frei nach dem Motto „Schwarz ist meine Farbe“ inhaliert sie ihren Sauerstoff durch einen dunkelgrauen Zellulosebatzen, nicht einmal mehr die Aufschrift des Herstellungsdatums lässt sich mehr entziffern. Grund genug, das Leid der alten Dame zu lindern!

Eine kurze Internetrecherche hat ergeben, dass ein Luftfilter mittlerweile fast ein Cent Artikel ist – waren Luftfilter schon immer so günstig? Ich weiß das nicht, bisher habe ich tatsächlich die Autos gewechselt, bevor der Luftfilter seine Farbe verändern konnte…

BMW E39 520iA touring

Das komische Gefühl, die Diva bei 36° und heißem Kat auf einer strohigen Wiese zu parken…

Kurzum, ich habe tatsächlich erstmals im Leben ein Kfz-Ersatzteil im Internet erstanden, in diesem Fall bei Autoteilexxl. Die Tatsache, dass ich dort einen Markenluftfilter – ich habe mich wieder für die Marke „Mann“ entschieden, ich glaube das schmeichelt der Diva 😉 – für unter 11€ kaufen kann, hat mich von einem weiteren Preisvergleich abgehalten.  Bezahlt wurde mit PayPal, geliefert nur 45 Stunden später. Alles in allem hat die komplette Ersatzteilbeschaffung 7 Minuten meines Lebens in Anspruch genommen, daheim auf der Couch.

Der Rest der Story ist schnell erzählt, Deckel vom Luftfilterkasten auf, alten Filter rausgerupft, vertrocknetes Laub aus einer anderen Zeit aus dem Luftfilterkasten gefischt, kurz rausgewischt, neuen Luftfilter rein, Deckel drauf, gut. Die Diva bekommt nun wieder besser Luft, eine Mehrleistung ist nicht zu erwarten (auch wenn es immer noch unzählige VW Polo-Kevins gibt, die meinen, einen neuer Luftfilter bringt 15PS und ein Offener gleich 50).

Schlimmer ist der Umstand, dass bei meinem unvermeidlichen Kampf gegen den Wartungsstau immer neue Dinge zum Vorschein kommen, die die Diva wieder ein Stück näher an ihr damaliges Neuwagendasein  rutschen lassen würden. Wenn man wie ich kein realistisches Anspruchsdenken an ein 14 Jahre altes Auto hat, sollte man sich a) mehr in Geduld und Gleichmut üben oder b) einen großen Geldbeutel haben. Deshalb vertraue ich erstmal weiter den Worten des TÜV-Prüfers, der im letzten Oktober meinem M-Fahrwerk mit den Worten „das fährt sich wie neu“ einen Topzustand attestierte, während mein Popometer langsam nach Austausch schreit. Ich bin mir sicher, der Diva fallen bald wieder neue Dinge ein, die mich langsam aber sicher dem finanziellen Ruin näherbringen. Und genau dafür mag ich Sie. 🙂

Und Ihr? Habt Ihr auch so ein Auto, welches finanziell eigentlich absolut unvernünftig ist, und bei dem ihr auch nach längerem Überlegen keinen rationalen Grund findet, wieso ihr es nicht gegen ein anderes / besseres / neuwertigeres / kostengünstigeres austauscht? Schreibt mir einfach in den Kommentaren!

Doch mal nen Mercedes?

Eines muss ich sagen, es gibt es, das ich richtig gut kann: Nämlich, hin- und hergerissen zu sein! Mittlerweile ist es exakt 792 Tage her, dass sich die Diva zu unserem Fuhrpark gesellt hat. Über zwei Jahre, in denen ich täglich die Leiden meines liebgewordenen und in Würde alternden BMW E39 touring teile.

Bloß kein Wartungsstau

Die Diva :)

Die Diva 🙂

Ja, an einem 13 Jahre alten Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse ist immer irgendwas. Wichtig ist nur, nicht dem (Achtung, das böse Wort) Wartungsstau zu verfallen. Darum wird jeder Mangel an der Diva akribisch unter die Lupe genommen und in einer Fachwerkstatt instandgesetzt. Trotz der Tatsache, dass der Anschaffungspreis mehr als marktüblich war, habe ich in den letzten 792 Tagen nahezu exakt den Kaufpreis nochmal in Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten investiert. Heraus kommt dabei ein Auto, das für sein Alter erstaunlich vorzeigbar ist, und im letzten Oktober sogar den TÜV-Prüfer in Staunen versetzt hat, da er nicht einmal einen bei älteren Fahrzeugen obligatorischen geringen Mangel in seinen Bericht aufnehmen durfte.

Neu, wenig Elektronik aber kein Dacia

Trotzdem, und nun schließt sich der Kreis zum hin- und hergerissen, bin ich wie ein ewig Getriebener erneut auf der Suche nach einem anderen Automobil. Etwas Neuer soll er sein, aber eigentlich auch nicht zu neuwertig, um den elektrischen Finessen des 21. Jahrhunderts noch weitestgehend zu entkommen.

Je länger man überlegt, sucht und recherchiert stellt man fest: So einfach ist das gar nicht! Anscheinend ist der E39 zumindest im Bereich BMW mit das letzte Modell, das ohne Hochschulstudium der Elektronik bzw. Mechatronik auch von einer freien Werkstatt repariert werden kann, ohne ausnahmslos auf Neuteile zurückgreifen zu müssen. Dieser Umstand passt mir jedoch gar nicht ins Konzept, da ICH (nein, das Teufelchen auf der Schulter und dieses lästige Bauchgefühl) insgeheim mit einem Mercedes liebäugle – mir hat es die C-Klasse der letzten Serie als T-Modell mit Avantgarde Ausstattung und AMG-Paket angetan.

Dieses Modell, werksintern als S204 bezeichnet (W204 ist die Limousine, das ehemalige Sportcoupé nennt sich C204), ist mit meiner Wunschausstattung und einem Alter von 4 Jahren, also Baujahr 2012, bereits ab 17.000€ zu haben. Nun ist mir in meiner Euphorie zum wiederholten Male ein klassischer Fehler passiert: Eine Fahrzeugsuche beginnt bei mir stets damit, einer launigen Idee zu folgen, daraufhin abendfüllend alle passenden Gebrauchtwagen bei Mobile zu studieren und erst DANACH eine Modell-Kaufberatung zu googlen.

Der böse Piezo

Nun, auch in diesem Fall kam die Ernüchterung im Nachhinein. Erwähnter S204 sollte idealerweise mit einem Diesel-Triebwerk bestückt sein. Warum? Der C63 AMG ist exorbitant teuer, die anderen Benziner klingen wie eine Nähmaschine und Drehmoment haben Sie – außer eben im AMG – auch nicht wirklich. Ein 250 CDI oder alternativ 300 CDI wäre also meine erste Wahl. Die Kaufberatung gibt Aufschluss, dass dort der allseits bekannte und inflationär verwendete Dieselmotor mit dem Kennbuchstaben OM 651 verbaut ist. Nun sollte bei jedem Automobilisten OM 651 unweigerlich mit Piezo-Injektoren verknüpft sein. Das sind die Einspritzmodule, die bei diesen Motoren laufend kaputt gehen, ziemlich teuer sind, und der Tausch nur im Viererpack Sinn macht.

Genau an diesem Punkt stocken meine Überlegungen momentan. Die Diva behalten, stetig gegen den Wartungsstau ankämpfen oder doch zu einem Vierjahreswagen mit weltweit bekannten Injektor-Problemen greifen? Je mehr man überlegt, wirklich beeinflussen (außer dem eigenen Bauchgefühl) kann hier wohl niemand. Kein Onlineportal, keine Gebrauchtwagenseite, keine Kaufberatung, kein Nichts. 🙁

Trotzdem meine Frage an Euch: Habt Ihr Erfahrungen mit besagtem Motor? kennt ihr noch interessante Links, wo ich mich tiefer einlesen kann? Soll ich meinen BMW behalten? Soll ich überhaupt einen Mercedes in Betracht ziehen? Oder lieber ein Fahrrad kaufen? Fragen über Fragen…helft mir in den Kommentaren! 😉

Parkplatz Krk - Wunderbare Aussicht

Die Diva richtig versichern

Einige Blogleser unter Euch kennen ja meinen momentanen Daily Driver, neben dem gut behüteten Erstwagen (der den größten Teil des Jahres sein Dasein in einer trockenen Halle fristet) mein liebstes Automobil im Fuhrpark.

Parkplatz Krk - Wunderbare Aussicht

Meine Diva ist ein BMW E39 touring, hat in der letzten Woche sein 12. Lebensjahr vollendet, und wurde vor zwei Jahren eigentlich als Übergangsauto angeschafft. Leider verhält es sich bei mir immer dann wenn ich den Kaufvertrag für einen BMW unterschreibe ähnlich: Aus einer rationalen Idee entwickelt sich eine emotionale Verbundenheit zum Auto, und jetzt, zwei Jahre später mag ich die Diva nicht mehr abgeben. Und das, obwohl Sie mehr Geld verschlingt als ein Neuwagen, und dabei in stoischer Regelmäßigkeit mit diversen Gebrechlichkeiten des Älterwerdens aufwartet.

Trotz einer jährlichen Fahrleistung von maximal 9.000 Kilometern (hauptsächlich unser Urlaubs- und Schönwetterauto) verschwinden pro Monat 300€ in Form von Benzin im gierigen Schlund des 75 Liter Tanks. Die Instandhaltungsrechnungen summieren sich in jedem Jahr auf einen vierstelligen Betrag und die Kfz-Versicherung trägt den Rest dazu bei, das Prädikat „Premiumfahrzeug“ am eigenen Leib und Geldbeutel zu spüren.

Da der Autoversicherungswechsel-November vor der Tür steht, sitze ich nun mit gespitztem Bleistift vor einem karierten Blatt, kalkuliere und suche nach Einsparpotential, um der Kostenexplosion im Fuhrpark Einhalt zu gebieten. Die auf den ersten Blick einträglichste Idee wäre jetzt, die Versicherung von Teilkasko auf Haftpflicht anzupassen. Nun weiß jeder, der sich ein wenig mit Autoversicherungen beschäftigt, dass mit einer reinen Haftpflicht keinerlei Materialschäden mehr am Fahrzeug ersetzt werden, lediglich Schäden an Leib und Leben anderer, sowohl materieller als auch menschlicher Individuen. Im Klartext: Ein Wildunfall, zerbrochenes Glas, durchgebissene Kabel, Hagelschäden – kann man dann alles aus eigener Tasche zahlen!

Da ich mit meinem bisherigen Versicherungsanbieter nicht verheiratet bin – und dieser momentan meinen Puls wegen einer Schadensregulierung innerhalb der Wohngebäudeversicherung regelmäßig auf 200 schnalzen lässt – bin ich heute bei meiner Recherche auf rv24.de aufmerksam geworden. Dort gibt es eine zweistufige Teilkasko-Absicherung. Wer auf Rundum-sorglos steht, nimmt das Komfortpaket, der kühle Rechner (also „Ich“, Anm. d. Red.) kann gegebenenfalls auf eine kostengünstigere Basis-Absicherung zurückgreifen. Dort sind dann trotzdem Tierunfälle und Hagelschäden versichert. Natürlich empfiehlt sich jedoch auch hier ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen, denn, und das als Tipp an alle: Es gibt bei den Versicherungen selbst bei Tier-/Wildunfällen immer noch die abstrusesten Abgrenzungen. Manchmal ist nur „Haarwild“ versichert, dann nur „Rotwild“, andere versichern nur bis zu einer bestimmten Größe des Tieres, etc.

Kurzum: Ein Preisvergleich bei der Kfz-Versicherung ist notwendig und sinnvoll. Aber schaut nicht nur auf den Preis, sondern seht euch die abgedeckten Leistungen sehr (!) genau an. Wegen 50€ pro Jahr hin oder her sollte man ruhig das bessere Versicherungspaket buchen. Denn selbst ein Steinschlag der den Austausch der Scheibe notwendig macht, kostet heutzutage problemlos um die 1.000€ – ohne Teilkasko wird damit aus „Hurra, Geld gespart!“ schnell ein heilloses Heulen und Zähneklappern. Also wird auch die Diva wieder ihre Rundum-Sorglos Teilkasko bekommen, allein schon, um weiterhin ganz entspannt hinter einem Kieslaster herfahren zu können.  🙂

Skoda Fabia III Monte Carlo 1.4TDI DSG 2015

Fuhrparkanpassung

Der ein oder andere mag es vielleicht bereits mitbekommen haben – Anfang August gab es Anpassungen an unserem bescheidenen Fuhrpark. Dazu wurde Mitte Juni der neue Skoda Fabia III Monte Carlo geordert – wie sich das für den unbescholtenen 08/15-Bürger gehört, brav in einem Skoda Autohaus in Deutschland.

Die Wahnsinnspreise, die beim Reimport von Neufahrzeugen geboten werden, klingen zwar im Internet auf den ersten Blick immer sehr verlockend, das (manchmal böse) Erwachen kommt jedoch meistens danach. Mit gespitztem Bleistift kalkuliert und geschickt mit dem Autohaus verhandelt ergibt sich ein nahezu identischer Kaufpreis, gepaart mit der Sicherheit dass die bei der Bestellung angekreuzten Sonderausstattungen bei der Fahrzeugübergabe auch tatsächlich verbaut sind.

Skoda Fabia III Monte Carlo 1.4TDI DSG 2015

(Zitat Autohaus: „Die Rostgrundierung ist schon drauf, ihr müsst Euch nur noch eine Farbe aussuchen!“)

Der Kauf an sich war trotzdem spannend, da der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, als man den neuen Skoda Fabia Monte Carlo seit exakt 3 (drei!) Tagen im Werk bestellen konnte. Im Klartext: Skoda hatte weder einen Vorführer zu präsentieren, noch gab es irgendwelche Prospekte oder Präsentationsunterlagen. Nicht einmal auf der Webseite von Skoda war das Auto aufgeführt, lediglich im Konfigurator konnte man die Option „Monte Carlo“ anklicken. Alles was wir kannten, waren die Online-Bilder des Präsentationsfahrzeuges auf dem Genfer Autosalon Anfang 2015.

Bereits eine Woche nach Bestellung war klar, dass die Lieferzeit extrem kurz sein würde, und das Auto in nur 4 Wochen vom Händler an uns übergeben wird. Also höchste Zeit, das zu ersetzende Vehikel feil zu bieten. Die Preisfindung war simpel, ganz nach dem Motto des Onlineanbieters wirkaufendeinauto.de hieß es „Jetzt will ich mein Auto loswerden“.

Während man früher die kostenpflichtige Schwacke-Liste im Schrank stehen hatte, wenn es darum ging eine objektive Preisbewertung eines Gebrauchtwagens durchzuführen, gibt es mit dem Anbieter wirkaufendeinauto.de eine kostenlose Online-Alternative. [Wem diese Lobhudelei jetzt nach „Die haben den doch dafür bezahlt dass er das schreibt“ klingt: Nein, ich mache meine Preisfindung beim Gebrauchtwagenverkauf wirklich so! ;-)]

Also, gesagt getan, Fahrzeugdaten eingetippt und den Onlinerechner kurz grübeln lassen. Der aufgeschlagene Preis ist sonderausstattungsbereinigt, sprich jegliche Sonderausstattung die zusätzlich verbaut ist, wurde nicht im Preis berücksichtigt, und kann bzw. sollte beim Verkauf entsprechend dazu kalkuliert werden. Hier kommt es ein wenig auf Erfahrung und Fingerspitzengefühl an und im Hinterkopf muss immer die Tatsache der „Verhandlungsbasis“ bleiben.

Gut vorbereitet und mit einem Preis bewaffnet fand das Auto in nicht einmal einer Woche einen neuen – bis dato immer noch überglücklichen – Käufer. Zwischen tatsächlichem Verkaufsdatum des Gebrauchten und Abholung des Neuen waren nur ein paar Tage fahrradfahrend zu überbrücken.

Obig erläuterte Fahrzeugbewertung habe ich danach spaßeshalber auch mit meinem BMW gemacht, und dabei festgestellt dass der ermittelte Preis immer noch ÜBER dem liegt, was ich vor knapp 2 Jahren bezahlt habe. Das zeigt ganz deutlich, dass ab einem gewissen Fahrzeugalter der Zenit des Wertverlustes überschritten ist – irgendwann werden bestimmte Modelle einfach nicht mehr günstiger. Weitere technische und informative Details zum neuen Skoda könnt ihr übrigens bei der Conny nachlesen.  🙂

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