Schnäppchenmarkt EU-Neuwagen

Habt Ihr euch eigentlich schon mal mit dem Thema EU-Neuwagen auseinandergesetzt? Ich bisher nicht, weil ich nie in die Verlegenheit kam. Jetzt ist aber kürzlich ein Freund von mir auf den Trichter gekommen, sich unbedingt einen Neuwagen anschaffen zu wollen, und bei Fahrzeugfragen stehen ja bekanntlich immer alle bei mir auf der Matte. Irgendwann kommt da im Freundeskreis der Punkt und man hat seinen Ruf als Alex Wesselsky für Arme weg.

Skoda Octavia RS Combi - Kroatien 2013Nun gut, die Online-Konfiguratoren der Hersteller sind ein Kapitel für sich. Eigentlich kann man pro Hersteller einen kompletten Abend einplanen, bis man sich a) zurechtgefunden hat b) ein paar Modelle durchkonfiguriert hat und c) schlau aus den unzähligen Ausstattungspaketen geworden ist. Heraus kommen dann Autos, die fast immer den doppelten Basispreis kosten, weil der Kumpel jegliche Sonderausstattung reinpfropft, um zum Schluss festzustellen dass das Budget maßlos überzogen ist.

Irgendwann sind wir dann auf die Idee gekommen, einen EU-Neuwagen zu suchen und dabei habe ich festgestellt dass es bei autoscout24 dafür mittlerweile eine eigene Rubrik gibt. Diese Unterseite war mir bis dato gänzlich unbekannt. Man kann dort unter anderem Marke, Modell, Budget und Umkreis angeben und erhält eine Ergebnisliste mit fertigen EU-Neuwagen. Gut, man kann da nichts mehr an der Ausstattung verändern, aber das Angebot ist so ergiebig dass man – mit kleinen Abstrichen – eigentlich immer das findet wonach man gerade sucht.

Ein kleines Beispiel: Für einen nagelneuen Skoda Octavia RS mit umfangreicher Sonderausstattung und noch frei wählbarer Außenfarbe legt man dann unter 22.000 Euro auf den Tisch des Hauses! Und die Umschreibung „umfangreiche Sonderausstattung“ meine ich damit durchaus ernst (und ich weiß dass die Standardausstattung beim Octavia RS auch schon nicht von schlechten Eltern ist)!

Zweites Beispiel: Ein neuer Fiat Punto mit 70PS Benziner, Sondermodell EASY in weiß fängt als EU-Neuwagen bei 7.290 Euro an. Wohlgemerkt als Bruttopreis und vollkommener Neuwagen mit 0 Kilometern auf der Uhr, voller Werksgarantie, etc.

Ganz ehrlich – ich staune gerade immer noch Bauklötze! Da für mich Auto-Suchmaschinen und Fahrzeug-Konfiguratoren sowieso ultraspannend sind, kann ich Euch nur empfehlen, probiert die Suche mal aus und staunt, wie kostengünstig man heutzutage an einen Neuwagen kommen kann. Einziger Tipp von mir falls Ihr da wirklich etwas kaufen wollt: Klärt im Vorfeld aus welchem EU-Land der Wagen kommt, Stichwort Rostvorsorge: Die skandinavischen Modelle sind hier ausnahmslos besser präpariert als südeuropäische Modelle!

Schnäppchenmarkt EU-Neuwagen
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2 Gedanken zu „Schnäppchenmarkt EU-Neuwagen

  • 28. November 2013 um 23:36
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    Lustig, wir haben letztens auch erstmalig mit dem Sixt-/autohaus24-Konfigurator gespielt, dort kann man die Wagen voll konfigurieren. Ab und an sind die Wagen mit mehr Ausstattung sogar günstiger als mit weniger… Und es gibt einen garantierten (bereits guten) Angebotspreis und einen gesondert angegebenen maximalen Rabattpreis, realisierbar durch Subventionsoptionen, bspw. durch Schwerbehindertenausweis, Mitgliedschaften, Markenwechsel-Kopfgeld etc.pp. Bei Mercedes stand beim Viano und der R-Klasse nur, rufen Sie uns an für ein Angebot. Aber für den Octavia Combi, Seat Alhambra, Hyundai H1 und SantaFe, Lancia Voyager und Porsche Cayenne kamen ordentliche Preise raus. Wobei die Ausstattungsliste beim Cayenne bei Sixt mich auch überfordert hat, da bleibe ich lieber beim Papierprospekt, ist einfacher mit dem Bleistift ankreuzbar^^

  • 20. Dezember 2013 um 13:37
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    Die Preisunterschiede sind schon extrem. Ich erinnere mich, daß ich vor einigen Jahren bei ANA Trollhättan meinen Traumwagen im Showroom sah: 9-3 aero TX mit einmal Allem, inkl. Hirsch Datei, Abgasanlage, Exteriuer- und Interieur-Paket (nirgendwo mehr schnödes Plastik, überall Leder und Carbon). Sollte 332.000 SEK kosten, zum damaligen Kurs knapp über 30.000€.
    Listenpreis in Deutschland wäre in der Aussstattung 52.000 gewesen… Das ist schon heftig.

    Schweden scheint sich derzeit aber nicht mehr zu lohnen, die Krone hat in der letzten Zeit deutlich aufgewertet.

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