Automechanika 2008

Heute war ich auf der 20. Automechanika in Frankfurt am Main. Mein Schwiegerdad in spe hatte 2 Karten und da ich gerade Zeit hatte, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir die Messe mal angesehen. Die Anfahrt aus Nürnberg war ziemlich easy, zum Einen kein Stau, zum Anderen ist die Messe gut und einfach erreichbar.

Beim Parken allerdings gings schon los, da drehen die Damen und Herren von der Messe etwas am Rad, was die Preise für ein Tages-Parkticket angeht. Für den Preis tanken Kleinwagenbesitzer ihr Auto voll. Also hatte ich bereits im Vorfeld die Idee, im an die Messe angrenzenden Wohngebiet zu parken. Die Idee war an sich klasse, nur an der Ausführung wurde man durch das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main gehindert. Die hatten sich nämlich an allen Zufahrtswegen zu diesem Areal postiert, und die Einfahrt verboten. Zum Glück konnte ich den Einzigen (!!!) Parkplatz ergattern, der kurz vor der Einfahrt in das Wohngebiet gerade frei war. Parken so lang man will, ohne Parkscheibe, ohne Ticket, kostenlos. Von dort waren es ca. 12 Minuten Fußweg zur Messe.

Dort angekommen der zweite Jubelschrei. Durch meine akribische Vorbereitung hatte ich bereits gestern die Messegutscheine online in Tickets umgewandelt und die Tickets ausgedruckt. Falls bei Euch noch ein Besuch auf der Automechanika ansteht, unter DIESEM Link kann man die Gutscheine umwandeln.
Denn: An den 16 “Gutschein-in-Ticket-umwandel”-Schaltern standen knapp 1000 (eintausend) Besucher an! An der Eingangskontrolle zur Messe war niemand. Also rasch die Tickets einchecken lassen und drin waren wir.

Die Messe an sich ist absolut oversized. In einem Tag absolut nicht zu bewältigen, in zwei Tagen höchstens dann wenn man nur durchrennt. Um alle interessanten Aussteller zu sehen sind mindestens 3 Tage notwendig. Diesen Umstand hatte ich im Vorfeld nicht bedacht, sonst hätte ich mir vorher überlegt welche Aussteller ich anlaufen will. Somit mein Rat an alle Besucher (ich denke das macht bei jeder Messe Sinn): Schaut euch vorher an welche Aussteller kommen und plant Euren Messerundgang danach.

Wir haben dann die ersten 3 Hallen inspiziert, ca. 10 verschiedene Lackierkabinen, Spot-Repair Anbieter und Frontscheibenreparatursätze begutachtet, und danach war der halbe Tag vorbei. Im zweiten Teil haben wir noch die “Tuninghallen” besucht, und uns die Fahrzeuge einiger Tuner näher angesehen. Das absolute Leckerli stand vor Halle 4 – ein nagelneuer Dodge Challenger in Schwarz mit 22″ Felgen und echt schickem Sportfahrwerk. Leider hatte ich meine Kamera nicht mitgenommen, somit gibt es keinen Fotobeweis 🙁

Nach Halle 4 habe ich meine Füße nicht mehr gespürt, sodaß wir uns langsam auf den Rückweg gemacht haben. Als wir am Aufzug in Halle 9 vorbeikamen, stürmten aus Diesem gerade 10 Beamte vom Zoll mit einem riesigen Wagen voll mit beschlagnahmten Ausstellungsstücken. Wahrscheinlich wurde da wieder ein Messestand eines Kopier-Chinesen dichtgemacht.
Eigentlich wollte ich nach diesem Erlebnis noch bei Lorinser vorbeischauen und die aufgebrezelte S-Klasse beschlagnahmen, da sie ja ziemlich nach einem Mercedes ausschaut. Meine schmerzenden Füße haben mich jedoch davon abgehalten.

Zurück am Auto war der Plan im Tiefflug zurück nach Nürnberg zu fahren. Leider war die Autobahn ziemlich voll, sodaß wir für Frankfurt Messe bis Nürnberg über zwei Stunden gebraucht haben. Einziger Trost: Die neue Corvette Z06 die eine ganze Zeit vor mir gefahren ist war auch nicht schneller! 😉

Die Automechanika 2008 läuft noch bis 21. September in Frankfurt, einen Besuch kann ich jedem Autointeressierten nur empfehlen. Aber bitte plant die Besuche der einzelnen Aussteller etwas besser als ich!

Automechanika 2008
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2 Gedanken zu „Automechanika 2008

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