454m hohe Rampe beim Rampenfest

Die Geschichte mit dem Rampenfest ist schon uralt, die Kampagne ist längst gelaufen, und ich habe nichts davon mitbekommen. Grund dafür könnte sein, dass “The Rampenfest” eine auf die USA ausgerichtete Kampagne war.

Rampenfest Oberpfaffelbach

Die Hintergründe:
Im beschaulichen Ort Oberpfaffelbachen in Bayern steht eine 454m hohe Holzrampe. Damit soll ein nagelneuer BMW 135i direkt von Oberpfaffelbachen nach San Francisco katapultiert werden, um dort den 1er BMW zu launchen. Richtig gehört, die ganze Story geht von BMW aus. “Virales Marketing” geistert als Schlagwort in allen Blogs, die (schon vor Monaten) darüber berichtet haben. Tatsächlich sind bereits nach kurzer Zeit einige Fragen bei den US-Internetnutzern aufgetaucht. Man wollte wissen was die “crazy deutschen” da für eine Rampe gebaut haben, und was “The Rampenfest” überhaupt sein soll.

Die ganze Kampagne wurde generalstabsmäßig aufgezogen, so daß die fiktive Ortschaft Oberpfaffelbachen eine eigene Website hat, genau so wie die Beteiligten am Projekt “Rampe”. Da wäre zum Beispiel die Baufirma Unterholzner Constructions, Ideengeber und Initiator Brendl Events oder etwas Peters Bäckerei. Außerdem existiert ein Online-Merchandising Shop für Produkte aus Oberpfaffelbachen.

Die Rampe:
Sie ist das zentrale Objekt der Story.

What is Rampenfest? Only the most amazing event in the history of Bavaria. To celebrate the launch of the new BMW 1-Series in America, we have constructed a gigantish Ramp to launch a BMW 1-Series into America. Our ramp stands an impressive 454 meters — tall enough to launch a 300-horsepower 1-Series over the Atlantic and into America!

Der Film:
Zum Rampenfest existiert natürlich auch ein Film. Zwar schwirren unzählige kurze Schnipsel von “The Ramp” auf diversen Internet-Videoportalen herum, auf der offiziellen Webseite rampenfest.com (oder im unten eingebetteten Video) kann man aber den kompletten Film (ca. 30 Minuten) ansehen.
Jeff Schultz aus Buffalo hat den Film gedreht, mehr über Ihn oder seine Projekte könnt ihr unter anderem in seinem Weblog nachlesen.

Trotz vieler negativer Stimmen finde ich die Marketing-Idee mit der “Rampe” gelungen. Ob die Kampagne die sicherlich hohen Projektkosten durch den Verkauf des 1er BMW in den Staaten wieder einspielt, kann ich nicht beurteilen.

Was sagt ihr zum Rampenfest? Bin ich der einzige der die Story verpennt hat?

(via e34.de)

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