Archiv des Autors: Sascha

Keynotes machen angreifbar

Dienstag, 12. September 2017, 19 Uhr. Apple zelebriert mal wieder eine veritable Keynote und stellt darin die neuesten Produkte vor. Von Quantensprüngen sind wir längst weit entfernt, stattdessen wird Bekanntes stetig verbessert und beim Anwender eine Begehrlichkeit geweckt, die rational kaum zu begründen ist.

So auch bei mir. Auf dem Tisch ein iPhone, daneben das iPad, dieser Text wird auf einem Mitbewerber-Gerät getippt (auch ein Tablet), und seit der Keynote bilde ich mir ein, dass eine Smartwatch wohl ‚state of the art‘ ist. Ich sehe mich schon wie Michael Knight in meine Uhr sprechen, in der Hoffnung auf einen herbeieilenden K.I.T.T, oder zumindest auf irgendeine Reaktion von Siri, der stets gut gelaunten Apfelfrau.

Nun kann man sich beim Kauf einer Smartwatch wahrlich finanziell vernichten, das durfte ich nach einer ersten Produktrecherche bereits lernen. Ich habe mal hier bei Christ geschaut, gepaart mit einem schicken Armband kann man problemlos 800 Euro für eine Apple Watch ausgeben – wohlgemerkt setzt die Funktionsfähigkeit des digitalen Armbandes dabei immer noch ein iPhone oder iPad voraus.

Durchatmen

Mein Handgelenk ziert bereits ein digitales Armband, damit messe ich meine hin und wieder vorhandene Fitness. Das Polar A360 nutze ich seit knapp einem Jahr, es zeichnet jeglichen Sport auf, den ich betreibe, und zählt auch beim Hausputz fleißig die verbrauchten Kalorien. Außerdem misst es den Puls direkt am Handgelenk.
Beides kann auch die Apple Watch. Die kann nebenbei noch E-Mails vorlesen, im Internet browsen, das Wetter vorhersagen und eine Stoppuhr einstellen. Einfach, indem man in sein Handgelenk brüllt. Polar verlangt 150 Euro für sein Fitnessarmband, beschränkt man sich bei Apple ebenfalls auf ein Kunststoff-Armband, muss man knapp 500 Euro ausgeben.

Was nun?

Fitnessarmband, Apple Watch, oder doch per Hand den Puls messen und die Kalorien zählen? Würde mir mein Vater diese Frage stellen, ich würde ihm zur 10-Sekunden-Pulsmess-Regel, einem Zettel und einem Stift raten.
Meinen Sportkollegen würde ich das Polar A360 (nein, mittlerweile sogar die A370) ans Herz legen. Und für wen ist jetzt die Apple Watch ideal? Nun ja, letztendlich vermutlich für all diejenigen, die gerne zeigen dass der Geldbeutel recht locker sitzt, und all denen, die beim Autokauf auch zum Porsche greifen würden. Ein Kompensationsobjekt sozusagen. J

Nutzt ihr eine Smartwatch? Oder einen Porsche? Schreibt mir in den Kommentaren!

Winter is coming...

Winter is coming

Winter is coming...

…zumindest hat man im Moment das Gefühl, wenn man aus dem Fenster schaut. Es ist grau, es ist kalt, es ist bäh! Anscheinend teilen wir das Los mit den Lennisters, Starks und Baratheons, und dürfen uns langsam aber sicher wieder auf die kalte Jahreszeit einstellen.

Na schön, vermutlich ein wenig auf hohem Niveau gejammert, denn der August ist ja noch nicht rum, und auch dem September und Oktober wird man wieder Positives abgewinnen können.

Wie dem auch sei, ich nutze den heutigen Tag, um einige Pläne für die nächsten Monate zu schmieden. Freie Zeit ist bei mir ein kostbares Gut, entsprechend wenig passiert hier auf dem Blog, Facebook habe ich vor mittlerweile einem Jahr komplett den Rücken gekehrt, lediglich auf Instagram treibe ich momentan in stoischer Regelmäßigkeit mein Unwesen. Es gibt also genug Dinge, die den Weg auf meine ToDo-Liste finden werden. Auf geht’s!

ToDo

Content. Endlich wieder mehr schreiben. Hier im Blog. In anderen Blogs. Auf echtes Papier. Für mich. Für andere. Das Schreiben fehlt mir – stattdessen rede ich mehr. Weniger Reden und mehr Schreiben war auch immer cool.

Tardis. Seit Ewigkeiten schwebt das Versprechen, unseren Bücherschrank in eine Tardis umzubauen, wie das Schwert des Damokles über unserer Beziehung. Wenn ich heuer keine Notrufzellenzeitmaschine mehr ins Wohnzimmer stelle, brennt das Weib vermutlich mit Doctor Who durch. Ich werde also demnächst der Baywa einen Besuch abstatten. „Machs dir selbst“ ist ja momentan groß in Mode, mach ich eben mit!

Ebay. Noch so ein Ding das ich Monat um Monat vor mir her schiebe. Im Haus liegen zig Sachen herum, die ich schon längst bei eBay bzw. eBay-Kleinanzeigen feilbieten möchte. Die Sachen eigenen sich mehr für die Kleinanzeigen, und da bin ich vom Käuferklientel maßlos enttäuscht. Gestern (endlich!) unsere alte Couch darüber verkauft, im siebten Anlauf! Die anderen sechs Mal wurden Termine vereinbart, artig daheim auf den potentiellen Sitzmöbelkäufer gewartet, aber nie kam jemand. Hätte ich genug Geld, würde ich die Sachen einfach verschenken. Es hilft aber nichts, der Punkt muss auf die ToDo.

Bilden. Die Tatsache dass ich ein vielseitig interessierter Mensch bin, wird mir im Alltag oft zum Verhängnis. Eigentlich bräuchte mein Tag 48 Stunden. Im Bücherregal steht eine ganze Reihe Fachliteratur, die ich mir in den nächsten Monaten zu Gemüte führen möchte. Hauptsächlich berufliches Gedöns, dazu noch zwei Hobbythemen, bei denen ich etwas sattelfester werden möchte. Mehr wird noch nicht verraten, kommt Zeit kommt Info. J

Allein mit diesen Themen schaffe ich es, mich den ganzen Herbst und Winter zu beschäftigen, da sind 3x die Woche Joggen, 3x die Woche Krafttraining, Geocachen, anderweitige Outdoor-Unternehmungen, die Handvoll anderer Hobbies und die „Sowieso-Arbeiten“ wie Kochen, Putzen, Waschen noch nicht berücksichtigt.

Vermutlich lege ich mit Content los, und langweile euch in Kürze mit ersten Bildern und Informationen zum diesjährigen Urlaub in Kroatien. Ja wir sind schon wieder zurück, und ja, ich find’s auch blöd!

Gehabt Euch wohl, wir lesen uns bald!

37°

Heiße Nächte in Palermo

37°

Hoffentlich wirds kein Fieber!

In den letzten Wochen sind die Nächte temperaturtechnisch gesehen eine Herausforderung. Zumindest für uns, die ihr Schlafzimmer im Dachgeschoss des Hauses eingerichtet haben, und Abends nach jedem Kubikzentimeterchen Frischluft gieren. Zumindest kann das Fenster offen bleiben, und gegebenenfalls auffrischender Wind ungehindert den Raum fluten – dank unserem im letzten Jahr angeschafften Insektenschutzrollo kommt tatsächlich nur Luft in den Raum, und keine Moskitos. Solltet ihr auch auf der Suche nach einem Mückenschutz sein, schaut einfach auf www.veluxshop.de vorbei.

Same procedure as every year

Es ist irgendwie jedes Jahr das Selbe! Spätestens im Februar sitze ich da und sehne mich nach dem Sommer und seinen angenehmen Temperaturen. In diesem Moment kann ich mich gar nicht mehr erinnern, wie es sich anfühlt, wenn die Sonnenstrahlen die Haut wärmen.
Dann, ein halbes Jahr später im August, liege ich Nachts wach, bin damit beschäftigt, im eigenen Saft langsam gar zu werden, und wünsche mir den Winter und die klirrende Kälte. Die Erinnerung an das Gefühl, wenn morgens beim Eis kratzen langsam die Finger taub werden, ist so weit entfernt wie der Eisbär vom Pinguin.

Ihr kennt das sicher auch – und ihr solltet Euch mal bewusst werden, wie geil es eigentlich ist, in einer gemäßigten Klimazone zu wohnen. Wir Europäer bekommen die volle Packung, alle 4 Jahreszeiten! Zwar wird der Frühling gefühlt immer kürzer, aber die beiden Protagonisten Sommer und Winter spielen jedes Jahr zuverlässig mit.

Damit decken wir in Deutschland einen (übers Jahr gesehenen Temperaturbereich) von mehr 60 Grad Celsius ab.
Bedeutet: Unser Körper funktioniert sowohl bei +40° als auch bei -25° weitestgehend zuverlässig. Während dem Durchschnitts-Asiaten im Winter die ersten Extremitäten blaugefärbt abfallen, und der Lappe im August mit Kreislaufkollaps überm Zaun hängt, gehen wir ganz normal unserem Alltag nach. Auch in diesem Punkt sind wir irgendwie Streber.

Achtsamkeit, oder: Eigentlich ist jedes Wetter irgendwie toll!

So gewürfelte Gedanken wie sie oben stehen kommen mir meist dann in den Sinn, wenn ich des Nachts aufwache, nicht mehr einschlafen kann, und mir dann um vier Uhr Morgens am Laptop sitzend den Kopf leer schreibe. Das Thema Wetter ist dann ein Nebenkriegsschauplatz, ähnlich dem Einstieg in eine beiläufige, belanglose Unterhaltung mit flüchtig bekannten Personen, mit denen man über sonst nichts anderes sprechen kann.

Wer sich schon mal näher mit unserem Wetter beschäftigt hat, wird feststellen, dass jedes Wetter auf seine Art schön ist – von den obligatorischen 4 dunklen, verregneten Novemberwochen einmal abgesehen, ich vermute die hasst jeder!

Ich mag es zum Beispiel, Wolken zu beobachten, der Himmel ist immer anders, immer einzigartig. Im Frühling duftet die Natur ganz besonders, im Herbst kann man durch das abgeworfene Laub schlurfen und sich gedanklich auf die Jahreszeit mit den kürzeren Tagen einstimmen. Der 21. Dezember ist dann alljährlich das „Bergfest“ für die Tageslicht-Liebhaber, ab dann werden nämlich die Tage wieder länger.

Bezieht das Wetter doch mal bewusst in Euren Alltag mit ein, ihr müsst ja kein neuer Kachelmann werden, ich bin mir aber sicher dass ihr – bewusst beobachtet – danach Regen, Wolken, Wind, Sonne, Wärme, Kälte, Dunkelheit und Helligkeit mit anderen Augen seht.

PRTG on Demand Dashboard

Meine erste PRTG-Installation in der Cloud

Seit einigen Wochen befindet sich der neueste Spross aus dem Hause Paessler in der Public Beta Phase: PRTG ON DEMAND nennt sich die cloudbasierte Network Monitoring Lösung.

Das Schöne an Public Betas: Jeder kann mitmachen! Darum habe ich das Angebot genutzt und gestern Abend meine erste PRTG-Umgebung in der Cloud abgebildet.

Paessler Certified Monitoring Expert - Cube

Paessler Certified Monitoring Expert 2017

Wow, der letzte Artikel hier im Blog ist vom 24. Januar diesen Jahres. Ich bin ja bereits einigermaßen stolz, dass ich in diesem Jahr überhaupt etwas geschrieben habe. Man merkt deutlich, dass im Moment andere Dinge einen höheren Stellenwert haben. Jeden Tag (wirklich!) nehme ich mir vor, hier etwas zu schreiben, und schlussendlich reicht es dann höchstens für ein Bild, das ich auf Instagram teile.

Paessler Certified Monitoring Expert - CubeHeute ist aber mal wieder einer der Tage, an denen ich etwas zu sagen habe: Ich bin nun endlich hochoffiziell Paessler Certified Monitoring Expert 2017.  *yeah

Hochoffiziell deshalb, weil heute mein PRTG Cube eingetroffen ist – ein bleischwerer, durchsichtiger Würfel, der mich täglich aufs Neue an meine gute Tat erinnert, und im Notfall auch als Abwehrwaffe gegen aufdringliche Kollegen dienlich sein kann!

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Firma Paessler und das gesamte Team, ihr seid die Besten! 🙂

Was macht und kann eigentlich ein PCME?

Nun, im Endeffekt kann er die Monitoring-Software PRTG bedienen. In meinem Fall betreue ich eine PRTG-Installation mit 2500 Sensoren und nutze die Software seit knapp einem Jahr mit immer noch wachsender Begeisterung.
PRTG ist die erste Software seit Dekaden, bei der ich mein Wissen mit einer Zertifizierung untermauern wollte – und Paessler bietet dafür eine technische Zertifizierung an, die sich Paessler Certified Monitoring Expert nennt.

Kurzum – sein Fach beherrschen, 55 Fragen innerhalb 120 Minuten (vorzugsweise korrekt) beantworten und ein Zertifikat inklusive Cube einheimsen.

Paessler Certified Monitoring Expert 2017

Das Zertifikat erhält man umgehend, die Zustellung des formschönen, weil kubischen Cubes ist von der Geschwindigkeit der gelben Post abhängig, somit gehen hierfür ca. 10 Tage ins Land.
Der Cube ziert nun meinen Schreibtisch im Büro – übrigens neben meiner Tageslichtlampe das einzige Utensil, das hier seinen Platz finden darf.

Nutzt ihr auch PRTG? Möchtet Ihr Euch auch gerne zertifizieren, oder habt ihr sogar schon eine Paessler Zertifizierung absolviert? Und falls ja, wo ist Euer Cube? 🙂 Ich freue mich auf Eure Kommentare!