Tag 9-24: Weihnachts-Entrümpelung 2013

Meine Weihnachts-Entrümpelung hat ja schon für einiges Gelächter gesorgt. Die ersten 8 Tage habe ich ja die tägliche Berichterstattung noch mit Bravour gemeistert, ab dem 9. Dezember wurde dann die Luft – zeitlich gesehen – zu dünn. Die Vorweihnachtszeit, im Volksmund immer noch mit dem Adjektiv “besinnlich” verbunden, ist alles andere als das. Im Endeffekt ist es einfach nur stressig. Damit meine ich gar nicht einmal die private Zeit – hier ist ja Streß tatsächlich das, was man sich selbst macht. Im Beruf hingegen hat man meistens keine Wahl.

Lange Rede kurzer Sinn: Tag 9-24 der Weihnachts-Entrümpelung des Jahres 2013 folgt nun komprimiert in einem Beitrag. Denn, aussortiert habe ich ja weiterhin, nur reden konnte ich nicht drüber! 😉

Nun, entrümpelt wurde noch einiges, tatsächlich habe ich auch jedes Teil brav fotografiert. Und schlußendlich steht jetzt ein halber Kellerraum voll Zeug, das demnächst zum Recyclinghof gefahren werden will. Aber nicht nur sperrige Dinge fanden den Weg alles Irdischen, auch diverser Kleinkram wanderte in die schwarze Tonne, teilweise sogar nebenbei, ohne spezielle Beachtung oder Erwähnung zu finden. Die Dinge die mir in Erinnerung geblieben sind – bzw. mir bei jedem Gang in den Keller unverfroren wieder ins Gedächtnis springen liste ich kurz mal auf

BettwäscheDiverse Bettwäsche
Habt Ihr mal in Eurem Schrank nachgeschaut wie viel Bettwäsche dort eigentlich liegt? Und wieviel davon ihr tatsächlich verwendet? Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, mir irgendwo ein Hotel zu kaufen, Bettzeug hätte ich keines kaufen müssen! Kam also alles weg.

 

BilderrahmenBilderrahmen
Ich kaufe seit einiger Zeit nur noch schlichte Bilderrahmen, die zu allem passen. Jegliches Geschnörksel das nur zu einer bestimmten Einrichtung passt kommt mir nicht mehr ins Haus. Spätestens wenn sich die Einrichtung ändern, sehen die Bilder auch fürchterlich aus. Jetzt müssen zwar demnächst ein paar neue – neutrale – Rahmen angeschafft werden, aber das komische Zeugs ist endlich weg.

LuftballonLuftballon
Ich habe tatsächlich einen Luftballon in Herzform entsorgt. Eigentlich hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass sich das in ihm befindliche O² im Laufe der Monate in die Umgebung verflüchtigt hat. Und ehrlich gesagt war der Luftballon nur ein Lückenbüßer, um die 24 Tage irgendwie vollzubekommen. 😉

 

HiFi-RegalEin Hifi-Regal
Kennt Ihr diese unsäglichen Hifi-Regale aus Glas? Mit Füßen aus Metall? Fürchterlich, ist so richtig 80er-Jahre, im negativen Sinne und lässt sich gar nicht schönreden. Darauf stand Fernseher, Musik- und Sat-Anlage im Fitnessraum. Sämtliche Komponenten fristen Ihr Dasein nun in einem anderen Regal (es hört auf den Namen LACK und wird den skandinavischen Möbelhausfetischisten ein Begriff sein). Kurz bevor ich dieses Glas-Metall-Ungetüm pulverisieren wollte, wurde mir erklärt dass mir das ja gar nicht gehört, es doch so schön sei, und überhaupt. Jetzt kommt es auf den Dachboden. Für mich gilt es trotzdem als “entsorgt” (und es weiß ja noch keiner ob ich es wirklich da rauf trage, oder es irgendwann einfach “verschwunden” ist) 😉

KleiderstaenderEin Kleiderständer
Eigentlich ist jede Sekunde zu schade, die ich in diesem Leben noch in diesen Kleiderständer investiere. Vorweg: Er gehört nicht mir, ich durfte ihn aber wegschmeissen. In unserer alten Wohnung hatte er einen richtig guten – und sogar sinnvollen Platz. Im Haus war es so, wie einen Eisbären in die Sauna zu stellen. Beide Parteien stellten sich von Anfang an die Frage: “Was willst du/ich eigentlich hier”. Weg ist er (bzw. entsorgungsbereit in besagtem Kellerraum). Wobei, er war goldfarben. Vielleicht war das ja auch echtes Gold. Entsprechend schwer war er. Ich glaub ich muß mir den doch noch mal näher ansehen…

Sony Playstation 2Eine Sony Playstation 2
Ganz ehrlich? Ich spiele nicht damit. Gekauft habe ich die PS2 rein fürs Büro. Dort hing Sie am Beamer und hat ein 2,50 Meter Bild mit Gran Turismo 4 gezaubert. Dort wurde Sie ausgiebig genutzt. Jetzt sind wir umgezogen, ein großer Playstation-Raum wurde aber nicht in die architektonische Planung mit einbezogen. Vor dem Umzug habe ich die PS2 mit nach Hause genommen und von einem Eck ins andere geschoben. In meiner Verzweiflung habe ich diverse Leute gefragt ob Sie die PS2 haben wollen, von allen habe ich maximal ein freundliches “Geh weg mit dem Ding” als Antwort bekommen.

Wein aus RumänienDiverse Weinflaschen
Wir haben eine Vitrine im Esszimmer, die mit diversen Weinflaschen vollgestellt ist. Die verstauben nur. Also habe ich mir den Dezember zum Anlass genommen, die Flaschen zu entsorgen. Da ich ja keine vollen Flaschen in den Altglascontainer (übrigens heißen diese Dinger Glasiglus) werfen kann, musste ich sie vorher austrinken. Das war eine ganz schöne Arbeit, die mich mehr als einen Abend gekostet hat!

Kerzenständer | TeelichthalterKerzenständer
Kerzenständer sind ebenfalls ein Kuriosum. In jedem Haushalt sammeln sich über die Jahre Kerzenständer und Teelichthalter in verschiedensten Formen und Farben an. Warum? Einfacher Grund! Teelichthalter und Konsorten sind ein typischer Ramschartikel in Möbel- und Einkaufshäusern und werden, passend vor dem Kassenbereich drappiert, gerne einmal “einfach so” mit eingekauft. Wir haben jetzt 6 Billig-Teelichthalter weniger.

LederpflegeLederpflege
Die Entsorgung meiner alten Lederpflege war reiner Zufall und auch ein Lückenfüller für die 24-Tages-Geschichte. Da ich in Bälde eine Lederausstattung aufbereiten will, habe ich mich in den Tiefen des Kellers auf die Suche nach entsprechenden Betriebsmitteln begeben. Die schnell gefundene Lederpflege entpuppte sich nach zaghaftem Öffnen als ranzig. Eigentlich logisch, ist ja nichts groß anderes als eine Hautcreme, wenn die mal 10 Jahre steht, ist das Ergebnis identisch. Von daher hat mir die uralte Lederpflege einen Tag in meinem Entrümpelungskalender gefüllt.

BürostuhlBürostühle
Ich habe seit jeher Hemmungen, alte, durchgesessene, kaputte Bürostühle zu entsorgen. In meinen Augen halten die ewig, bzw. haben ewig zu halten. die werden dann geflickt, geschweißt, mit Gaffa-Tape fixiert, nur um den Status “geht schon noch” zu behalten. Unterm Strich befanden sich aber doppelt so viele Bürostühle wie Schreibtische im Haushalt, darum wurde aussortiert. Die Biester stehen jetzt platzverschwendend im Keller, und ich werde nicht umhinkommen, alle noch möglichst ausführlich zu zerlegen, um nicht 3x zum Recyclinghof fahren zu müssen.

Neben den aufgezählten Dingen waren noch einige andere Kleinigkeiten dabei, die direkt in die Mülltonne gewandert sind. Die Conny hat ja bei der Aktion auch mitgemacht, und auch da wurde einiges ausgemustert. Nun können wir wieder über Monate oder Jahre sinnlos einkaufen, nur um uns auf die nächste Entrümpelungsaktion zu freuen. 😀

Ach, wer jetzt den Text hier komplett durchgelesen hat und sich immer noch fragt was ein Glasi-Glu ist, die Teile nennt man Glas-Iglu!

Tag 9-24: Weihnachts-Entrümpelung 2013

2 Gedanken zu „Tag 9-24: Weihnachts-Entrümpelung 2013

  • 28. Dezember 2013 um 10:27
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    das sind keine 15 Teile !!! du hast dich verzählt !!! da musst du nochmal nachlegen.

  • 28. Dezember 2013 um 13:59
    Permalink

    Pauli, da sind 6 Kerzenständer! Das ist schon alles mit rechten Dingen zugegangen.

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