Maria Sharapova und die Fahne

Es wird Zeit, aus aktuellem Anlaß meine Lieblings-Tennisspielerin vorzustellen. War Anke Huber Ende der 80er, und Anna Kournikova Ende der 90er das Highlight auf den Tenniscourts, bringt seit ein paar Jahren die Russin Maria Sharapova Glanz auf die schnöden Sandplätze.

Zur Eröffnungsfeier der olympischen Spiele in Peking hat die süße Maria sofort die Hand gehoben, als es darum ging eine/n Fahnenträger/in für Russland zu finden. Sharapova fände es klasse, eine Stadionrunde bei der Einweihungsfeier mit der russischen Flagge zu laufen.

Soweit so gut. Jetzt meldet sich der Präsident des russischen Tennisverbandes, Schamil Tarpischtschew zu Wort. Er ist der Meinung, das wehende Fähnchen wäre viel zu schwer für die zierliche Maria Sharapova, außerdem müsse Sie ja eine ganze Runde mit der Fahne laufen, und danach sogar noch in der Sonne stehen! Zuviel für die russische Tennisgrazie.

Wie Sie allerdings Wimbledon gewinnen konnte, ohne nach 20 Minuten Spiel in der gleißenden Sonne unter einem Sauerstoffzelt auf dem heiligen Rasen zu liegen, aber DANN zu SCHWACH sei, eine Fahne zu halten, das konnte auch Herr Tarpischtschew nicht näher erläutern.

Ich finde die andauernden Reglementierungen der Spitzensportler durch das Management zum Kotzen. Zu mehr als Marionetten und Vorzeigeobjekten taugen die Sportler des 21. Jahrhunderts wohl nicht mehr.

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