Doch noch Courage bei den Jugendlichen ?

Gerade war ich in den Google News auf der Suche nach Informationen zu einem Vorfall den ich heute nachmittag beobachten konnte. Circa 30 Minuten ist über Nürnberg Langwasser ein Polizeihubschrauber in geschätzten 80 Metern Höhe gekreist. Wohl um irgendetwas zu suchen. Dabei blieb er ca. 10 Minuten über meinem Bürofenster stehen und hat ordentlich Lärm gemacht. Leider konnte ich bisher nicht herausfinden was da eigentlich los war.
Neugierig wie ich bin hätte mich das doch interessiert 😉

Bei meiner Recherche bin ich jedoch auf einen anderen Beitrag gestoßen. “Beherzte Jugendliche helfen Frau in U-Bahn”.

Fünf beherzte Jugendliche haben in der Nürnberger U-Bahn einer 23-jährigen Frau geholfen, die von einem stark betrunkenen Mann massiv belästigt worden war.

Sie stellten den 52-Jährigen zur Rede und führten die Frau mit ihren beiden Kindern in einen anderen Teil des Wagens, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der Mann habe die Frau während der Fahrt verbal belästigt, sehr laut gesprochen und eindeutige Absichten geäußert, schilderte die Polizei. Dennoch sei ihr in dem gut besetzten U-Bahn-Zug am Sonntagnachmittag zunächst keiner der Passagiere zu Hilfe gekommen. Die zwischen 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen dagegen zeigten Courage und sprangen der Frau bei.

Eine weitere Mitreisende verständigte unterdessen über Notruf die Polizei. Am nächsten U-Bahnhof wurde der Zug solange angehalten, bis eine Streife eintraf und den Mann festnahm. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp drei Promille. Der 52-Jährige wurde in einer Zelle ausgenüchtert.
(via Franken-TV)

Respekt vor den Jugendlichen. Es freut mich wirklich dass es in der heutigen Zeit auch noch so positive Meldungen über die Jugend gibt. Die meisten anderen hätten – wie so oft – einfach über die Tat hinweggesehen!
Von daher gibts von mir für die Jugendlichen das Whoopster-Verdienstkreuz! 😀

Doch noch Courage bei den Jugendlichen ?
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Ein Gedanke zu „Doch noch Courage bei den Jugendlichen ?

  • 20. Oktober 2008 um 20:23
    Permalink

    Das ist aber immer das gleiche Problem in solchen Fällen. Die meisten Fahrgäste sind Individualreisende und haben Angst. Gruppen haben es da leichter den Entschluss zu fassen und etwas zu tun.

    Find ich gut, was die gemacht haben!

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