Gartenprojekte 2014 die Zweite

Mitte Mai (also vor gut zwei Monaten) habe ich über unsere offenen Gartenprojekte der Saison 2014 berichtet. Hier nochmal der Überblick:

  1. Der Sichtschutz
  2. Das Gartenhaus
  3. Die Befriedung der Gartenbeete
  4. Die Terrasse inkl. neuer Gartenmöbel (endlich bei Otto was gefunden)

Das Thema Sichtschutz ist noch offen, wird aber (so denn alle Termine klappen) in der kommenden Woche erledigt.

Unser Gartenhaus in grau mit schwarzen RechteckschindelnDas Projekt Gartenhaus ist mittlerweile erfolgreich umgesetzt. Wir haben uns letztendlich für ein OBI-Gartenhaus entschieden. Ich wusste nicht dass es bei Gartenhäusern auch Saisonmodelle gibt. Wir haben uns bei einem Abverkauf eines 2010er Modells bedient. So kam es, dass eine OBI-Filiale ein Gartenhaus in den Maßen 2,48×2,48 Meter für 499 Euro im Angebot hatte. Inklusive Farbe, Pinseln, Dachpappe, Dachschindeln, Schrauben, Nägeln und weiterem Zubehör konnten wir das Projekt Gartenhaus zu einem Preis von unter 800 Euro realisieren. Der Aufbau war, genau wie ich mir das vorgestellt hatte, kein wirklich großes Problem. Jeder der in seiner Kindheit gelernt hat, LEGO-Bauanleitungen richtig zu interpretieren, der kann auch ein Gartenhaus aufbauen. Hinter Punkt 2 kann also ein Haken.

Punkt 3 – die Befriedung der Gartenbeete. Gleich vorweg – das Thema ist ebenfalls erledigt, allerdings mache ich da drei dicke Kreuze… Es galt ja, 18 Meter Randplatten zu verlegen. Das Ganze auch noch in einem unregelmäßigen Gefälle und mit Platten zu je 27 Kilogramm pro Stück. Bis das alles korrekt ausgerichtet, mit Splitt unterfüttert und (halbwegs) fachgerecht verlegt war, flossen geschätzte 20 Liter Schweiß in die Arbeitsklamotten. Rabatten setzen wird definitiv nie zu meinen Lieblingsaufgaben gehören.

Der Zusatzpunkt „Die Terrasse“ – eigentlich wollten wir das ja 2015 angehen. Aber irgendwie hat das Thema von einen Tag auf den anderen eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Eines Abends habe ich spaßeshalber ein paar der bestehenden Waschbetonplatten entfernt. Eins kam zum anderen, irgendwann waren alle 80 Platten auf einem Stapel und die Terrasse ein einziges Erdplateau. Plötzlich stand dann ein Schuttcontainer vorm Haus, der mit knapp 8 Tonnen Erde befüllt wurde. Mittlerweile klafft ein tiefes Loch vor der Terrassentür, das Material für die neue Terrasse ist bestellt, und so Gott will taucht in dieser Woche der Terrassenbauer auf um (angeblich innerhalb von 3 Tagen) aus dem vermeintlichen Pool-Rohbau (die Nachbarn rätseln schon) ein wunderschönes Garten-Kleinod zu zaubern. Im Umkehrschluss würde das bedeuten dass auch hinter diesen Punkt noch ein Haken kommt.

Mit der neuen Terrasse geht auch die Suche nach neuen Gartenmöbeln einher. Bisher haben wir lediglich eine dieser Kunststoff-Rattan Lounges. Die sind zwar hübsch anzusehen und man kann auch gemütlich darauf rumliegen – zum Essen, Grillen oder vernünftig Sitzen taugen die allerdings nicht. Die Suche nach passenden Gartenmöbeln gestaltet sich jedoch wie immer schwierig (wenn ICH etwas aussuche). Das Angebot ist schier unendlich und preislich sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Außerdem tut sich dann immer die Finanz-/Qualitäts-Zwickmühle auf. Für das eigene Haus will man dann doch etwas hochwertiges, lang Haltbares kaufen. Jetzt habe ich mich auf das Gartenmöbelset Bordeaux eingeschossen. Der Name allein klingt schon nach süffigen Abenden unter freiem Himmel, die Größe würde passen und die verwendeten Materialien sind genau das, wonach wir momentan suchen.

Der Preis ist zwar durchaus eine Ansage, aber das Eukalyptus-Hartholz sollte uns – entsprechende Pflege vorausgesetzt – eigentlich überleben, und mit 8 Stühlen steht auch kleineren Grillpartys mit Freunden oder Nachbarn nichts mehr im Wege. Entscheiden werden wir uns erst wenn die Terrasse fertig ist – mit etwas Glück gibt’s schon in 2 Wochen neue Bilder im Blog. :-)

Bezahlbare Gewerbeimmobilie im Jahr 2014?

Anfang des Monats saß ich mit einem alten Schulfreund von mir zusammen, der seine Brötchen als selbständiger Unternehmer verdient. Bei einem Bierchen kamen wir auf die Gewerbeimmobiliensituation in München zu sprechen. Er ist ungefähr seit einem halben Jahr auf der Suche nach einem passenden Büroobjekt (zur Miete) im Großraum München. Was man im ersten Moment als lösbares Problem einstufen würde, gestaltet sich im Detail schon verteufelter. Wir haben uns mal die wichtigsten Fakten auf einen Zettel geschrieben (ok, in Wirklichkeit haben wir eine Notiz am iPhone getippt, aber „Zettel“ klingt nicht ganz so weltfremd) ;-)

  • Er muss aktuell 23 Mitarbeiter unterbringen
  • Er kann die Unternehmensentwicklung aktuell nur bedingt abschätzen (+/- 5 Mitarbeiter innerhalb der nächsten 2 Jahre, weiter in die Zukunft noch nicht bekannt)
  • Er möchte auf die Mitarbeiter Rücksicht nehmen (Thema Entfernung Wohnung-Arbeit, Soziales Angebot wie Kitas in der Nähe, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, angenehme Arbeitssituation, etc.)
  • Er sucht einen Mietvertrag in dem er maximal auf 5 Jahre gebunden ist

Die oben genannten 4 Stichpunkte werden auf die meisten Unternehmer in dieser Größenordnung zutreffen. Das Team ist noch überschaubar, von Konzernstrukturen ist man weit entfernt, und man möchte es letztendlich jedem – inklusive sich selbst – möglichst recht machen. Abschließend soll das Gewerbe-Mietobjekt auch noch bezahlbar sein und sowohl Suche als auch Umzug in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen abzuwickeln sein.

Glaubt man den regionalen Gazetten, hat München aktuell einen Gewerbeimmobilien-Leerstand von ca. 6%. Das bewegt sich durchaus im Rahmen dessen, was dem kurzfristigen Ausgleich des Marktes zuträglich ist. Nach den ersten 5 Bürobesichtigungen hat sich bei ihm dann große Ernüchterung breit gemacht. Ein resignierendes „Alles nicht so einfach“ gepaart mit der Überlegung, doch alles beim Alten zu lassen, und keine neuen Mitarbeiter mehr einzustellen, kann jedoch in meinen Augen auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Letztendlich hat er jetzt das Heft einem Immobilienmakler in die Hand gegeben – um die Suche kümmert sich jetzt das Team von JLL Büroimmobilien in München. Genau wie auf dem privaten Wohnungsmarkt kümmert sich dann ein branchenspezialisierter Profi um die Objektsuche. Anfangs skeptisch scheint das jedoch wohl der bessere Weg gewesen zu sein – hier kommen Quadratmeterpreise zum Vorschein von denen mein Kumpel – als er noch auf eigene Faust auf der Suche war – nur träumen konnte.

Ich habe mir mal ein paar Angebote auf der Webseite angeschaut und festgestellt, dass 13 Euro/m² für ein Büro in München tatsächlich realistisch sind…verglichen mit Nürnberg ein Lacher, denn auch hier reden wir mittlerweile von 11-17 Euro. In den nordbayerischen Köpfen ist München als sauteures Pflaster verankert – anscheinend gilt das aber eher für den Markt der Privatimmobilien.

Sollte also jemand von Euch gerade ein Büro suchen, egal ob im Bereich Nürnberg oder München – ich bin da gerade mal wieder ziemlich im Thema und helfe gerne unverbindlich weiter.  ;-)

4K Fernseher fürs Media-Center

In den letzten Wochen habe ich mir mal die Mühe gemacht und unsere IT/HomeCinema Ausstattung im Haus aufgelistet. Einerseits sind wir immer noch auf der Suche nach Stromfressern, um unsere Stromkosten weiter auf ein minimales Maß zu drosseln. Andererseits ist es ein schierer Wahnsinn, wie viele Mediengeräte sich heutzutage in einem Zwei-Personen-Haushalt befinden. Bei unserer „Medieninventur“ ist mir übrigens aufgefallen dass ich die Bildschirmdiagonale unserer Fernseher immer für größer hielt als sie wirklich ist. Schon interessant wie einfach ich mich durch dünne Ränder und kompakte Bauweise auf den Arm nehmen lasse. Anbei also das Ergebnis unserer Bestandsaufnahme:

  • TV-Geräte:
    1x 55“ 3D LED TV, 1x 42“ LED TV, 1x 37“ LCD TV, 1x 34cm Röhrenfernseher (nicht in Betrieb)
  • Computer/Notebooks:
    3x Notebook, 2x Mediacenter, 2x TFT
  • Smartphone/Tablet:
    2x Smartphone, 1x Tablet
  • DVD/SAT/Konsolen:
    1x Wii, 1x Dolby-Surround-System am Mediacenter, BluRay-Player mit WLAN mit Verbindung zum Mediacenter, 3x digitaler SAT-Receiver inkl. Sky.

Wie ihr – sofern ihr die obige Liste wirklich gelesen habt – bemerkt, befindet sich (außer den Mediacentern) kein einziger richtiger „PC“ im Haus. Die Notebooks sind sehr stromsparend und auch Smartphones und Tablets fallen bei der jährlichen Stromabrechnung nicht ins Gewicht.
Ein wirklicher Stromfresser ist unser 37“ LCD-TV, geschätzte 8 Jahre alt genießt er seinen Lebensabend im Sportzimmer. Wenn ich aber den 37“ ausrangiere, muss ich die entstandene Lücke ja wieder irgendwie schließen. Letztendlich wird das zwangsläufig wieder in eine wilde Tauschorgie ausarten, inklusive Umsetzen aller Wandhalterungen (weil die ja wieder nicht so universal sind wie sie im Geschäft beworben werden).

Die Überschrift des Beitrags verrät ja meine Überlegungen bereits: So eine 3.840 x 2.160 Pixel Auflösung wäre schon eine echte Bereicherung in unserem Wohnzimmer – vor allem wäre die Windows 7 Auflösung am Mediacenter bei 1,30 Meter Diagonale dann nicht mehr ganz so verpixelt.

LG hat da ja schon ganz schicke Geräte im Angebot, preislich ist das aber momentan alles noch recht uninteressant – vor allem wenn wir davon ausgehen dass ja bereits ein ähnliches Modell (nur ohne 4K-Auflösung) an der Wand rumhängt. Trotz allem halte ich von der 4K Technologie nach anfänglicher Skepsis immer mehr. Bleibt abzuwarten was die diesjährige IFA Messe ergeben wird, und wo die Preise dann vor/zum Weihnachtsgeschäft 2014 liegen werden. Vielleicht kann man dann ja guten Gewissens zugreifen – oder die nächste Messe bringt die ersten 6K-Modelle hervor, die die 4K-Geräte gleich wieder in der Versenkung verschwinden lassen. We will see, bis dahin optimiere ich weiter unseren Stromverbrauch! ;)

Der Trend geht zur Dritt-Uhr

Kennt ihr das wenn man etwas unbedingt haben will – aber nicht um es zu benutzen, sondern lediglich um es anzuschauen? Mir geht es so mit Armbanduhren. Ich habe mir vor ewigen Zeiten unbedingt eine Omega Speedmaster Professional eingebildet, hatte Sie seither aber maximal für fünf Anlässe am Arm. Den Rest der Zeit ist Sie in der Vitrine drapiert und ich sitze regelmäßig – wie bei einem Fisch im Aquarium – davor und schaue dir Uhr an.

Die offizielle Al-Qaida Uhr - Casio F-91WPreislich am anderen Ende angesiedelt ist meine Casio F-91W. Um dieses Casio-Modell ranken sich unzählige Mythen und Legenden (es handelt sich dabei ja um den „offiziellen“ Al-Qaida Zeitmesser). Darüber hinaus kenne ich kaum jemanden in meinem Alter, der nicht mit einer solchen Uhr am Unterarm aufgewachsen ist. Kürzlich konnte ich also nicht widerstehen und habe mir die Uhr – die übrigens immer noch unverändert produziert wird – gekauft. Für sage und schreibe 9,55 Euro inklusive Versandkosten.
Die Uhr habe ich noch kein einziges Mal getragen, Sie steht seither in Ihrem Case auf meinem Schreibtisch und fristet Ihr Dasein als Standuhr! ;-)

An meinem Arm befindet sich ein Nike Fuelband SE – so ein neumoderner Schritt-, Kalorien- und Energieverbrauchszähler. Das Armband kann auch die Uhrzeit anzeigen – ein netter Nebeneffekt der dazu führt dass es überhaupt keinen Grund mehr gibt, noch eine Armbanduhr zu tragen.

Trotz allem juckt es mich seit Freitag wieder gewaltig im rechten Zeigefinger (das ist der böse Finger an der rechten Hand mit dem sich ohne großen Aufwand Onlinebestellungen in exorbitanter Höhe auslösen lassen).

Angetan hat es mir diesmal der Fossil Dean Chronograph FS4888 von chronoline.de – preislich im noch erträglichen Bereich angesiedelt, und einfach wunderschön. Zwar würde ich ein schwarzes Zifferblatt bevorzugen und ich weiß auch nicht ob die schwarze Absetzung am Armband aus Kunststoff oder Metall ist – das wäre aber für meine Vitrine eher zweitrangig. J

Ihr lest es, im Hause Neumeier wohnt seit dem Wochenende ein Gewissenskonflikt. Eigentlich stehen auf der Besorgungsliste noch Gartenmöbel, eine Autoaufbereitung, ein Gartenzaun für den Hauseingang, der Terrassenbauer will noch bezahlt werden, usw. usf. Aber sie ist einfach so schön, die Uhr…

Die meisten Leute die ich kenne haben eine Alltagsuhr und ein oder zwei speziellere Modelle die nur zu besonderen Anlässen ausgeführt werden. Wie macht Ihr das mit Euren Armbanduhren? Liegen die auch nur gut verpackt im Schrank oder tragt Ihr die bis zum bitteren Ende und schafft dann Ersatz? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Internethandel: Frauenpower im E-Commerce

Die aktuelle Ausgabe der Internethandel titelt mit dem Thema “Deutschlands Gründerinnen erobern die Märkte im Internet“. Ich als Mann bin da eigentlich nicht die erste Anlaufstelle in Sachen Zielgruppe. Beleuchtet man die Thematik allerdings näher, gibt es einiges an Fakten und Informationen die mir einerseits so noch nicht bewußt waren und die durchaus sehr interessant sind.

Deutschland Gründerinnen im E-Commerce - Internethandel Juli 2014Bei der Neugründung eines Unternehmens denken viele unweigerlich daran, dass ein Mann ganz vorne steht. Alles was im Jahr 2014 von dieser Denkweise übrig geblieben ist, ist das Vorurteil, denn: 43 Prozent aller Unternehmens-Neugründungen wurden von Frauen initiiert!

Der Chauvinist in uns Männern mag nun nach der Statistik fragen, wie viele Neugründungen auch nach 3 Jahren noch am Markt sind – ich bitte deshalb, die Thematik unvoreingenommen anzugehen. ;-)

Frauen unterscheiden sich oftmals in Ihrer unternehmerischen Denkweise dadurch von Männern, dass Ihre Motivation und Intention einer Unternehmensgründung andere Schwerpunkte zu Grunde liegen hat. Damit haben Eigenschaft wie Kreativität und Nachhaltigkeit in vielen Fällen einen höheren Stellenwert – dadurch wird eine gesunde Unternehmensbasis geschaffen die nicht ausschließlich auf die schnelle und unmittelbare Gewinnerzielungsabsicht abzielt.

Die aktuelle Ausgabe der Internethandel stellt deshalb in diesem Monat 22 Gründerinnen näher vor. In den Portraits dreht sich alles um die Gründerinnen und deren Eigenschaften, Motiven und Stärken. Hier schließt sich dann auch der Kreis zu uns Männern – denn auch wenn viele es nicht immer gleich wahrhaben wollen – von den weiblichen Gründerinnen/Führungskräften gibt es jede Menge Positives abzuschauen.

Wer noch kein Internethandel-Abonnent ist und einen unverbindlichen Blick in die aktuelle Ausgabe werfen möchte, kann dies unter diesem Link tun.

Natürlich geht es im aktuellen Heft noch um eine Menge weiterer Themen:

  • Strategische Positionierung im Onlinehandel
  • Storytelling im E-Commerce
  • Die neuesten Internet-Geschäftsideen
  • Storys über erfolgreiche Unternehmensgründer
  • Ferienzeit = Umsatzzeit

Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß beim Lesen des aktuellen Heftes und freue mich über einen Dialog mit Euch in der Kommentarbox!

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