Beat it!

Es ist durchaus sinnvoll, einem Blogeintrag eine Überschrift zu verpassen, so auch diesem. Da Michael Jackson gerade mein Trommelfell malträtiert und dabei eine seiner ansprechenderen Kompositionen zum Besten gibt, habe ich mich kurzerhand für den Namen des Songs als Headline entschieden.

Heute ist einer der Abende, an denen ich auf Teufel komm raus irgendwas schreiben möchte – am liebsten ein ganzes Buch, oder zumindest den Anfang davon – aber in meinem Kopf befindet sich Gedankenmatsch vom Allerfeinsten – keine Chance auch nur einen tiefsinnigen Satz zu fassen und diesen zu Papier – bzw. Editor zu bringen.

Smooth Criminal. Läuft mittlerweile…Beat it ist ja nicht gerade ein abendfüllendes Stück Liedgut. Wusstet ihr eigentlich dass die Textzeile die Michael Jackson in Smooth Criminial ständig wiederholt “Annie, are you ok?” lautet? Hört bei der nächsten Gelegenheit einmal genauer hin!

Eigentlich wollte ich schon lange die Playlist wechseln und mir etwas Schottisches anhören. Vorhin haben wir noch die erste Staffel von Broadchurch weitergeschaut, und dabei bekomme ich immer richtig Lust auf das Wild Theme (Local Hero)…dieses Lied verbinde ich nach gutem Islay Single Malt am meisten mit Schottland. Übrigens ist Local Hero eines meiner Top-5 Lieblings-Songs seit gut 25 Jahren…(Telegraph Road ist übrigens auf Platz1 – Gute 15 Minuten lang und in den letzten 3 Jahrzehnten mindestens 2.000 Mal gehört!).

Dummes Gesicht im Aufzug? Kann ich!

Dummes Gesicht im Aufzug? Kann ich!

Also gut, ich kann nicht an Telegraph Road denken oder darüber schreiben ohne es anzuhören. Währenddessen ist genug Zeit, mal zu überlegen, wie lange ich in meinem Leben schon mit diesem Lied verbracht habe. Seit 10 Jahren höre ich den Song sicher 3x die Woche. Macht 3x52x10 = 1.560 Mal. Multipliziert mit 15 Minuten macht das 390 Stunden bzw. 16,25 Tage. Durchgehend. Und ich habe immer noch keinen Song gefunden der Telegraph Road toppt. Klickt einfach oben auf den Link, nehmt Euch 15 Minuten Zeit, hört, staunt und genießt!

I can hear your heartbeat. Mei, so schön konfus dieses Geschreibsel. Aber ihr ward eingangs gewarnt, für Zusammenhängendes reicht es heut nicht mehr…dafür noch zu Platz 2 meiner All-Time-Music-Toplist. “In the silence of a high street, In the wisper in the night, From the darkness of the empty hours, To the early morning light…” genau meine Welt und genau der richtige Moment, das Road to Hell and Back Album von Chris Rea im Compact-Disk Spieler des Kraftfahrzeuges mitzuführen. I can hear your hearbeat heißt knapp 11 Minuten pure Virtuosität an der Gitarre, ab Minute 5:08 beginnt ein Solo, sich hinziehend bis zum Ende des Tracks und nahezu unvergleichlich schön. So schön dass man eigentlich im Auto die Repeat-1 Taste aktiviert haben sollte.

Die Reise durch meine audiophilen Favoriten könnte nahtlos und ungebremst weitergehen, allerdings will ich meine Perlen nicht inflationär zum Besten geben, zum Anderen reichen die beiden oben genannten Songs durchaus für einen ganzen Abend/Tag – bewußter Konsum sollte an erster Stelle stehen – übrigens nicht nur bei der Musik!

Press mich aus!

Im Laufe der Saison hat unser Garten Formen angenommen und wir können uns mittlerweile wieder mehr um den Garten an sich kümmern – betonieren, mauern und Holz verarbeiten gehört -erstmal- der Vergangenheit an. Dem hervorragenden Wetter sei Dank hatten wir heuer Pflaumen und Johannisbeeren in Massen – leider sind geschätzte zwei Drittel der Ernte den Vögeln und Würmern zum Opfer gefallen, weil war gar nicht mehr wussten, wohin mit all dem Obst und es am Baum bzw. Strauch verdorben ist.

Genug der Einleitung – der abendliche Krisenrat kam zu dem Entschluss dass ein Entsafter her muss. Aktuell hätten wir zwar Zugriff auf einen elterlichen Entsafter, allerdings ist das noch so ein graues Nirosta-Teil das so riesig ist, dass es gar nicht zwischen Herdplatte und Dunstabzugshaube passt. Außerdem kann ich mir gar nicht mehr richtig an das Verarbeitungsprinzip erinnern. Ich habe noch dunkel im Hinterkopf dass wir damals – vor gut 25 Jahren – Unmengen an Johannisbeeren oben in den Behälter gestopft haben, und mittels irgendeines mir nicht mehr bekannten Prozesses irgendwann der Beerensaft aus einem roten Gummischlauch heraustropfte.

Für mich als Entsafter-Noob war also eine Internetrecherche unabdingbar. Wie bereits vermutet, wird man bei den üblich verdächtigen Herstellern “weißer Ware” fündig. Vor allem Bosch und Philips haben durchaus interessante Geräte im Angebot.

Warum ich Euch jetzt aber mit all dem Obst-Entsafter-Gedöns langweile? Weil wir seit letzter Woche einen Entsafter im Einsatz haben, der anfangs ein absoluter Null-Plan-Kauf war und sich zwischenzeitlich als Fundstück des Jahres herauskristallisiert hat.

Während der Recherche zum Projekt “Entsafter 2014″ bin ich bei küchengeräte-test.de auf den Gastroback 40126 aufmerksam geworden. Was sich jetzt wie billige Werbung lesen mag, ist in Wirklichkeit pure Begeisterung von einem Produkt dass mich trotz der Tatsache dass ich bei der Bestellung noch voreingenommen war, vollends überzeugt hat. Mangels Wissen und Real-Life-Experience habe ich mich auf das Siegel “Testsieger” verlassen und den Gastroback einfach bestellt.

Und tatsächlich: Der Entsafter hält was die Beschreibung und die Produkttests versprechen. Das Prinzip ist einfach erklärt – Obst oben reinstopfen, einschalten, ausgepressten Saft weiterverarbeiten oder direkt trinken. Der Gastroback überlebt problemlos die Spülmaschine, und hat einen Sicherheitsschalter dass er sich nicht versehentlich einschaltet wenn man noch mit den Händen im Presswerk herumwühlt – für jemand wie mich das Killer-Feature schlechthin.

Was soll ich sagen: Wir waren heute tatsächlich im Supermarkt und haben nochmal Pflaumen gekauft, nur damit ich Sie zuhause in den Entsafter schmeißen und den Saft zu Sirup weiterverarbeiten konnte. Sogar halbierte Karotten schluckt das Teil problemlos. Ich mag zwar keinen Karottensaft, musste es aber unbedingt mal ausprobieren. Mal sehen wann ich in bester “Will it blend?” Manier mein Smartphone drin versenke! ;)

Also – falls einer von Euch auch einen Entsafter sucht – probiert den Gastroback aus, meine absolute Empfehlung!

Adieu iPhone!

Es hat einige Jahre gedauert, aber nun scheine ich den Ausstieg aus der Abhängigkeitsspirale Apple geschafft zu haben. Nach einem iPhone 4S, iPhone 5, iPhone 5S, einem iPad 2 und einem iPad Air wird man Äpfel bei mir nur noch im Obstkorb vorfinden.

Das iPhone 4S und iPhone 5 waren Firmen-Smartphones, das 5S ein privater Lustkauf und so lag es nahe, die Apfel-Strategie mit einem Tablet des gleichen Herstellers zu komplettieren. Mac-Geräte als Rechner haben bei mir nie Sinn gemacht – allein schon wegen dem fehlenden Nutzen, für meinen Einsatzzweck ist ein Windows Rechner tatsächlich das Maß der Dinge.

Nach der Vorstellung der neuen Apple Geräte und vor allem der unverfrorenen Preispolitik war bei mir das Maß voll. Mal ehrlich: Einstiegspreis für die sechste Modellgeneration 699 Euro – bzw. 799 Euro für die Phablet-Variante? Die älteren unter uns rechnen das noch in die Währung der Gestrigen um, das wären 1.400 bzw. 1.600 Deutsche Mark.

Der Gedanke, mich nach einer Alternative umzusehen schwelte schon länger in mir – Grund genug sich mal im Windows-Sektor umzusehen. Ein Windows-Phone Gerät deshalb, weil ich endlich mal wieder vollkommene Kompatibilität zu meinem PC haben möchte, zum anderen komme ich mit den Android Geräten irgendwie überhaupt nicht klar. Letztendlich habe ich das Nokia Lumia 530 bei Euronics gefunden – das dort momentan für 99 Euro angeboten wird.

Überlegt man sich einmal genau, wofür man (bzw. ich) ein Smartphone tatsächlich nutzt, macht es plötzlich Sinn, 600 Euro beim Kauf eines Mobilgerätes zu sparen. Folgende Dienste nutze ich an meinem Mobiltelefon-Spielzeug:

  • Telefonie (unglaublich, oder? Das steht bei einigen an 4. oder 5. Stelle)
  • SMS schreiben (2x im Monat mit den Leuten die immer noch das Nokia 3210 nutzen)
  • Whatsapp
  • Facebook-App
  • Mails via IMAP abrufen und schreiben
  • Kalenderfunktion nutzen
  • Eingebaute Kamera

Auf Prio-C und alles andere als Must-Have rangieren dann noch:

  • Die Wetter-App (sehr zu empfehlen übrigens das Baywa-Agrarwetter)
  • Eine Benzinpreis-App
  • Navigationssoftware

Alle genannten Punkte beherrscht ein 99 Euro Smartphone spielend. Ohne dabei zu ruckeln oder sich aufzuhängen. Das Display ist ebenfalls ausreichend groß, und ob ich nun 220 oder 350ppi in der Auflösung habe, da sehe ich mit meiner Lesebrille sowieso keinen Unterschied.

Lange Zeit war ein iPhone DAS Lifestyle-Produkt schlechthin. Ich denke, das wird sich in den nächsten Jahren grundsätzlich ändern, und günstigere (nicht unbedingt schlechtere) Geräte werden Apple irgendwann den Markt streitig machen.

Und ganz ehrlich – wenn ich im Restaurant mal für 3 Minuten unpässlich bin, lasse ich lieber 100 Euro auf dem Tisch liegen statt 700 Euro!
Sobald ich das neue Lumia in Händen halte (ich warte fieberhaft auf den DHL-Zusteller), werde ich mir ansehen wie v.a. IMAP-Konfiguration und der Kalender-Sync funktionieren und werde berichten.

Wie steht ihr zum Apple-Hype? Habt Ihr auch ein iPhone/iPad oder nutzt ihr sinnvolle Alternativen? Schreibt mir in den Kommentaren!

Flüchtlinge und Unterstützer

Momentan ist das Thema Flüchtlinge ja aus den Medien nicht wegzudenken. Sowohl in den Fernsehnachrichten als auch in den Print- und Onlinemedien wird immer wieder auf die Vielzahl politisch Verfolgter bzw. vor Krieg und Unruhen flüchtender Menschenströme berichtet.

Ein Blick in die sozialen Medien zeigt schonungslos, wie viel Zündstoff in der Thematik liegt. Zwei Lager herrschen hier vor: Die Unterstützer der Flüchtlinge, die die Problematik absolut nachvollziehen können – auf der anderen Seite die regelrechten Flüchtlingshasser, die sich lieber zwei Finger abschneiden würden als auch nur einen einzigen Asylbewerber deutsches Territorium betreten zu lassen.

Die menschliche Kälte die von einigen – auch mir persönlich bekannten – Personen zu dieser Thematik an den Tag gelegt wird, bewegt mich. So sehr, dass ich mir dazu nicht nur meine Gedanken mache, sondern ein paar Fetzen davon auch niederschreibe. Verfolgt man Diskussionen auf Facebook, spiegelt sich zum Großteil eine solche Verachtung der Flüchtlinge in den Äußerungen wider, dass selbst mir regelmäßig die Worte fehlen.

Ich beteilige mich bewusst nicht an solchen Diskussionen, da das Social Media hierfür nicht der richtige Ort ist. Auch wird man diese Leute nicht bekehren können – diese „Die sollen doch schauen wo sie bleiben aber ja nicht zu uns nach Deutschland kommen“ Mentalität ist schier unglaublich.

Dass es übrigens auch anders geht, hat bei uns im Großraum Nürnberg die Firma Höffner am Standort Fürth gezeigt. Dort wurde vor gut 6 Monaten ein neues Möbelhaus eröffnet – die alte Immobilie stand seither leer. Kurzerhand bot der Besitzer an, das Möbelhaus flüchtlingsgerecht umzugestalten. Wände wurden gestrichen, Abteile eingezogen und gut 300 Stockbetten aufgestellt. Alles auf Kosten der Firma Höffner – eine soziale Großtat die in Deutschland Nachahmer sucht.
Mittlerweile ist der Standort bezogen – und die Flüchtlinge haben das was Sie zum Leben benötigen: Ein Dach über dem Kopf, ein Bett, Tisch und Stühle zum Sitzen und warmes Essen.

Genau an diesem Punkt neigt der Durchschnittsdeutsche dazu, Dinge in eine Situation hineinzuinterpretieren: Die Jobs wollen Sie uns wegnehmen, sich klammheimlich in Deutschland ansiedeln, unsere Situation ausnutzen, die Deutschen aus dem eigenen Land vertreiben. Sätze wie diese liest man momentan überall.
Natürlich mag es diese Ausnahmen geben – einzelne Personen die auch in einer Notlage nur auf Ihren Vorteil bedacht sind, denn die gibt es überall und dieses Prinzip ist so alt wie die Menschheit.

Die große Mehrheit derer, die momentan hauptsächlich aus Syrien und anderen Ländern fliehen, kämpft jedoch ums nackte Überleben. Denen ist es wirklich egal ob Sie hier in Deutschland ein Handy und einen Fernseher haben, die sind schlichtweg froh, noch nicht tot zu sein!

Den meisten von uns Deutschen geht es einfach zu gut – anders kann ich mir die menschenverachtende Haltung die teilweise an den Tag gelegt wird, nicht erklären. Aber wie eingangs geschrieben – mit einer solchen Person darüber zu diskutieren, ist wie gegen Windmühlen zu kämpfen – und diese Leute wissen wahrscheinlich nicht einmal wer Don Quijote war.

Hier ein Fazit zu ziehen ist auf der einen Hand sehr schwierig und andererseits doch so leicht. Der klassische Satz „Versetz dich doch einfach mal in deren Lage“ trifft den Nagel auf den Kopf. Von daher meine Bitte an alle, die momentan gegen die Flüchtlinge hetzen: Nehmt Euch einen Stuhl, schaltet den Fernseher aus, und malt Euch für 30 Minuten die Situation aus, wie es wäre wenn in Deutschland (ja, hier bei uns!) Krieg wäre, und ihr die Wahl hättet zu sterben oder in ein Nachbarland zu gehen, um dort vorübergehend um Einlass zu bitten!

Der erste offizielle Vorher-Nachher Gartenvergleich

Heute ist der Tag gekommen – nachdem ich Euch über Monate immer wieder mit neuen Gartenprojekten, anstehenden Investitionen und allerlei Visionen genervt habe, sind wir heute – September 2014 – auf einem einigermaßen vorzeigbaren Stand angekommen.

Ich habe aus einer Fülle an dokumentierenden Bilder die jeweils drei aussagekräftigsten Fotos herausgepickt. Beginnen wir chronologisch, also mit den “Vorher” Aufnahmen:

Zwischenzeitlich haben wir hinter sehr vielen Punkten auf der ToDo-Liste einen Haken. Mir fallen mittlerweile gar nicht mehr alle Dinge ein, die wir seit dem letzten Jahr im Außenbereich renoviert/saniert/verschönert/geändert haben, aber da waren unter anderem:

  • Komplette Fassade inklusive Sockel 1x Neu gemacht
  • Alle Fenster und Türen geschliffen und gestrichen
  • Jegliches Holz am Haus geschliffen und zweimal gestrichen
  • Platz fürs Gartenhaus vergrößert und dort ein Gartenhaus aufgebaut, gestrichen, etc.
  • Die Terrasse komplett erneuert – inkl. neuem Fundament, usw.
  • Diverse Bäume inkl. Wurzeln entfernt, Beete angelegt, etc.

Mittlerweile sieht es im Garten folgendermaßen aus:

Der Rasen – bzw. die sowieso schon arg in Mitleidenschaft gezogene Wiese – wurde das ganze Jahr über durch die Arbeiten weiter ramponiert, und wird sich in dieser Saison auch nicht mehr erholen können. Unter anderem diesem Thema werden wir unsnächstes Jahr ausführlich widmen. Mittlerweile weiß ich, dass das Thema Gartenrasen eine regelrechte Kunst ist – Ideen habe ich dazu schon einige, aber die können sich über den Winter noch drei Mal ändern. Bleibt gespannt.

Aufgrund der Wetterlage liegen wir mit den Außenprojekten in den letzten Zügen, im Winter geht es dann drinnen weiter. Hierzu demnächst ein paar Neuigkeiten.

Eure Meinungen in den Kommentaren sind jederzeit gerne gesehen! :-)

Seite 1 von 1421234...10...Letzte »