Berufsunfähigkeit bei Selbständigen

Wer sich etwas genauer mit dem Thema Selbständigkeit beschäftigt wird ziemlich bald über den Punkt Berufsunfähigkeit stolpern. Erst kürzlich haben wir im Bekanntenkreis genau darüber philosophiert. Auch wer sich im Onlinebereich selbständig macht, und einem auf den ersten Blick “ungefährlichen” Job nachgeht, sollte über das Thema Berufsunfähigkeit Bescheid wissen. Einen netten Einstieg bietet Euch folgender Artikel:

Auch wer einer körperlich nicht belastenden Tätigkeit nachgeht, hat keine Garantie, dass er diese Tätigkeit bis zum Renteneintritt nachgehen kann. Dies gilt auch für Selbständige, die vorwiegend am Computer arbeiten. Denn das Vorurteil, dass der Großteil der Fälle von Berufsunfähigkeit durch Unfälle verursacht wird, bzw. Folge einer berufsbedingten Krankheit sind, lässt sich leider nicht bestätigen.

Etwa jeder fünfte Berufstätige wird berufsunfähig. Nur etwa zehn Prozent davon, sind dies infolge eines Unfalls. Psychische Ursachen nehmen hingegen einen Anteil von zirka 28 Prozent ein. Berufsunfähigkeit kann also jeden treffen. Selbständige haben gegenüber Arbeitnehmer dabei allerdings einen entscheidenden Nachteil: Da sie oft nicht in die gesetzlichen Rentenversicherung einzahlen, haben sie meist auch keinen Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente, die bei Berufsunfähigkeit vom Staat gezahlt wird. Selbst wenn man einen Anspruch darauf hat, erhält man maximal 30 Prozent des letzten Bruttogehalts.

Dies reicht selten aus, um den eigenen Lebensunterhalt zu decken. Die private Vorsorge ist daher wichtig, um im Falle einer Berufsunfähigkeit finanziell abgesichert zu sein. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Leistungsfall eine monatliche Rente. Die Rentenhöhe legt der Versicherte bei Vertragsabschluss selbst anhand seiner persönlichen Situation fest. Im Idealfall sollte die Rente die Versorgungslücke schließen, die bei Berufsunfähigkeit entsteht. Ist man sich nicht sicher, wie hoch der Beitrag dabei genau ist, empfiehlt sich eine Aufstellung des Einkommens, dass auch noch bei Berufsunfähigkeit zur Verfügung steht (beispielsweise aus Mietzahlungen) und den Ausgaben, die für den eigenen Lebensunterhalt, aber auch anderen Kosten wie laufenden Darlehen oder Ausbildungskosten der eigenen Kinder. Die Differenz aus Ausgaben und Einnahmen sollte durch die Berufsunfähigkeitsrente gedeckt werden.

Die Versicherungsbeiträge berechnen sich dabei nicht nur aus der Rentenhöhe, sondern es werden auch Faktoren wie das Alter, der Gesundheitszustand und der Beruf des Versicherten berücksichtigt. Da sich die Versicherungsbeiträge aber selbst bei gleichen Voraussetzungen stark von Anbieter zu Anbieter unterscheiden können, lohnt sich vor Abschluss der Versicherung ein genauer Versicherungsvergleich.

Die 50 größten Fehler im Onlinehandel

Kaum dreht man sich zweimal um ist schon wieder ein Monat vorbei. Die aktuelle Ausgabe der INTERNETHANDEL liegt bereits seit einigen Tagen bei mir, und jetzt, da der größte Weihnachtstrubel hinter mir liegt, kann ich mich Ihr ausführlich widmen.

INTERNETHANDEL - Die 50 größten Fehler im Online-Business. Fehler vermeiden und Lösungen findenDas Leitthema des Monats ist wieder einmal spannend, und Pflichtlektüre für jeden Online-Unternehmer der noch andere Sachen macht als jeden Tag seine Einnahmen zu zählen. Kurzum: Wer es noch nicht geschafft hat, und an der Basis werkelt um sein Business auf gesunde Beine zu stellen, der sollte einen genaueren Blick auf  die 50 größten Fehler im Onlinehandel werfen.

In der Geschäftswelt gibt es kaum einen Fehler, der nicht schon von irgendjemand vorher gemacht wurde. Im Gegensatz zum richtigen Leben muß man Fehler nicht selbst machen, um an Erfahrung zu gewinnen, man kann durchaus bereits im Vorfeld von den Mißgeschicken anderer lernen. In der aktuellen INTERNETHANDEL werden 50 der typischen Fehlerquellen und Fallen im Onlinehandel genauer unter die Lupe genommen. Hinter einige Irrtümer wird der ein oder andere von Euch vielleicht gleich den Haken “Ist mir selber schon passiert” setzen, andere Gefahren können damit aber sicher umschifft werden.

Die besprochenen Fehler sind im Artikel übersichtlich nach Fehlerquellen geordnet. Eine zusätzliche Checkliste leistet Hilfe bei der systematischen Untersuchung des eigenen Unternehmens.

Angesprochen werden folgende Bereiche:

  • Geschäftsidee
  • inhaltliche Planung
  • finanzielle Planung
  • Fremdfinanzierung
  • Online-Shop-System
  • Kundenbetreuung
  • Checkout-Prozess
  • Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Recht

Zu jeder der genannten Fehlerquellen findet Ihr die fünf häufigsten Fehler. Im Anschluss daran werden adäquate Lösungen und Strategien besprochen, damit das Mißgeschick gar nicht erst passiert. Den Artikel kann ich übrigens nicht nur Existenzgründern empfehlen, sondern auch erfahrene Unternehmer können mit der Checkliste tabula rasa in Ihrer Firma machen, um einfach mal zu sehen wo Sie stehen, welche Fehler eventuell noch bevorstehen könnten, und welche Klippen man bereits erfolgreich umschifft hat. Letzteres gibt den so notwendigen Aufwind der zeigt, dass man sein “Handwerk” doch versteht.

Die weiteren Themen der aktuellen INTERNETHANDEL noch kurz im Überblick:

  • TopTen der häufigsten Suchbegriffe bei eBay Deutschland zur Trendanalyse
  • Rechtliche Änderungen im Online-Recht
  • Hilfreiche Tools für Online-Händler
  • Automatisierte Marktbeobachten bei eBay und Amazon
  • OpenSource Shop System randshop
  • Anticopy – Beugt dem Diebstahl von Bildern und Texten im Internet vor
  • News über den E-Commerce Day 2012 und den plentyMarkets Online-Händler Kongress 2012

Mein Fazit: Auch diese Ausgabe der INTERNETHANDEL ist alles andere als langweilig. Scheut euch also nicht, und werft einen ersten Blick in den Leitartikel “Die 50 größten Fehler im Online-Business“. Dort könnt Ihr auch das komplette Magazin 14 Tage mit Geld-Zurück Garantie testen.

Und wie immer interessiert mich natürlich auch Eure Meinung als Leser des Magazins: Findet Ihr Euch in den “50 größten Fehlern” wieder, und fällt es Euch nach dem Lesen auch leichter, den ein oder anderen Holzweg zu vermeiden? Schreibt mir in den Kommentaren!

 

Sombrero Verde in Guadalajara…

Weils gerade durch meine Youtube-Playlist läuft…Sollte von Euch jemand gerne spanische Musik hören die vom Stil her irgendwo zwischen Hard Rock und seichter Popmusik liegt, dem lege ich die mexikanische Band Maná ans Herz.

Die Band existiert schon über 30 Jahre, früher unter dem Namen Sombrero Verde, besteht momentan aus 4 Leuten und die Musik ist ziemlich gut hörbar. Nichts für jeden Tag, aber hin und wieder mal in ein Album von Maná reinhören ist ganz entspannend. Also, wer seinen Musikhorizont erweitern möchte klickt da unten auf Play und hört in “De pies e cabeza” rein!

Und nach dem Hören hätte ich ganz gerne Eure Meinungen in den Kommentaren! ;-)

Meine Playlist läuft schon weiter, gerade ist Radical Face mit “Welcome Home” dran, auch ein wirklich gutes Lied!

Noch schnell eine Österreich Tour Anfang Dezember

Ich sehe schon, dieser Artikel wird wieder was ganz anderes als der Inhalt verspricht. Erstmal: UUUURLAUB!!!
Nach zwei richtigen Vollgas-Monaten was die Arbeit betrifft kann ich jetzt erstmal bis zum 09. Januar die Füße hochlegen. Theoretisch. Die Praxis sieht so aus dass die Urlaubs-ToDo-Liste randvoll ist, und gewissenhaft abgearbeitet werden will – aber ohne Streß.

Los geht es damit, dass ich sowohl eine Ordnung in meinen Mail-Posteingang bringen will, als auch in meine Flut von Digitalfotos der letzten Monate. Einiges davon werde ich sicherlich hier oder auf Facebook veröffentlichen. Eine Geschichte will ich Euch nicht vorenthalten, das war zwar nichts wirklich besonderes, aber hat verdammt viel Spaß gemacht.

Am Freitag den 02. Dezember stand ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Es ging um eine IT-Umstellung bei nem Kunden die Tom und ich abzuarbeiten hatten. Freitag in der Früh lagen 14 Niederlassungen in Österreich vor uns, die mit neuen Rechnern bestückt werden sollten. Klingt langweilig, ist es in der Ausführung auch ;-) . Kurzweilig war dagegen die Fahrerei, weils 1x quer durch Österreich und zurück ging. Ich hatte die anspruchslosere Fahrtroute vor mir, so sah sie aus:

Tour durch Österreich mit dem Octavia RS TDI im Dezember 2011

(Screenshot maps.google.de)

Von Nürnberg ging es über Vöcklabruck, Wels, Traun, Linz, Steyr, Wieselburg, Wien und wieder zurück nach Nürnberg. Für jeden Standort war eine Menge Arbeit eingeplant, und nebenbei waren 1.200 Kilometer zu fahren. So ging es am Freitag um 9 Uhr in der Früh in Richtung Vöcklabruck, geendet hat der Tag um 00:00 Uhr in Linz. Samstag früh stand als erstes Steyr auf dem Programm und der Tag wurde abgerundet von einem Besuch in Wien. Die Firmenniederlassung in Wien liegt recht zentral, und ich kann Euch sagen: Am Samstag Abend um 18:30 Uhr ins Wiener Zentrum zu fahren ist kein Zuckerschlecken. Ich kenne war ja nun schon in wirklich vielen, großen Städten in Europa unterwegs, aber Wien hätte mich fast geschafft. Zwar war es kein wirkliches Problem, ans Ziel zu kommen, aber die Autofahrer dort sind ein besonderes Völkchen. Hinzu kam, dass am 03. Dezember dort überall Weihnachtsmärkte waren, und die Stadt war einfach proppenvoll.

Am Sonntag ging die Fahrt dann zurück – mit einem unplanmäßigen, 8-stündigen Arbeits-Zwischenstop in Linz, sodaß die Uhr bei der Rückkunft in Nürnberg bereits wieder knapp 00:00 Uhr gezeigt hat. Müde war ich, geschlafen hab ich nicht viel, gearbeitet dafür über 50 Stunden, aber lustig wars!
Entschuldigt dass es keine wirklichen Fotos gibt, aber selbst dafür war keine Zeit, und das einzig geschossene Bild hat mir sowieso genug Ärger eingebracht. :-)

Skoda Octavia RS TDI DSG - 210 km/h Tempomat

So sieht das eben aus wenn die Sonne scheint und Reisegeschwindigkeit mit Tempomat anliegt.

Dem Skoda wurde dabei mal wieder nichts geschenkt, und die Heimfahrt aus Linz war fahrzeittechnisch mal wieder ein legendäres Ereignis – der Tom war noch 5 Minuten schneller als ich, auch wenn ich bis heute nicht wirklich weiß wie er das geschafft hat!

 

Einkauf im Onlinehandel – Produktimport aus China

Heute will ich mal ein erst auf den zweiten Blick spannendes Thema näher beleuchten. Es geht um den Produktimport aus China. Erfolgreiche Onlinehändler stehen recht schnell immer vor einem Problem: Erfolgreiche Kostenminimierung um daraus resultierend einen maximalen Ertrag zu erzielen. Wer regelmäßig Waren in Deutschland oder im europäischen Ausland einkauft, wird recht schnell feststellen dass das richtig ins Geld geht, kurzum: Die Einkaufspreise in Deutschland und (West-)Europa sind mittlerweile relativ hoch.

Vergleichen wir das Ganze mal mit der Handysparte. Der Mobilgerätehersteller Nokia hat sich vor einigen Jahren den rumänischen Standort Cluj-Napoca ausgesucht, um die Gunst der günstigen osteuropäischen Arbeitskräfte zu nutzen, und entsprechend kostensparend seine Handys zu produzieren. Nur drei Jahre später war die Kostenersparnis um einiges geschmälert. Die logische Konsequenz: Auflösung der Betriebsstätten in Osteuropa und die daraus resultierende Abwanderung ins Reich der Mitte. Mittlerweile wird in China produziert, zu entsprechend noch günstigeren Kostensätzen.

Genau diesen Vorteil kann sich auch jeder Onlinehändler zu Nutze machen – vorausgesetzt das von ihm vertriebene Produkt kann in Asien beschafft werden. Das Onlinemagazin INTERNETHANDEL nimmt genau diesen Vorgang genau unter die Lupe. Entscheidet sich ein Onlinehändler dazu, seinen Produkteinkauf künftig in Eigenregie in Fernost durchzuführen, dann gilt es eine Reihe von Fragen zu klären und einige Probleme zu lösen. INTERNETHANDEL erläutert in einem Leitfaden unter anderem folgende Kernthemen:

  • Planung des Produkteinkaufs
  • Reisevorbereitungen zur Einsichtnahme der Produkte direkt am Produktionsstandort
  • Besuch einer der größten chinesischen Handelsmessen
  • Nachbereitung und Auftragserteilung
  • Tipps und Ratschläge zum erfolgreichen Produkteinkauf in China

Natürlich wird dabei exakt auf die Gepflogenheiten der emsigen Asiaten geachtet, da sich ein Einkauf in Asien doch essentiell von dem in Deutschland unterscheidet.

Außer dem LeitthemaProduktimport aus China” berichtet INTERNETHANDEL noch über den Stellenwert von Mehrfach- und Vielbestellern im Onlinehandel, zeigt wie man Produkte über soziale Netzwerke an den Mann bringt, erläutert wonach Kunden momentan bei eBay suchen und wirft einen Blick auf das neue Umsatzsteuergesetz und seine Auswirkungen auf den Online-Handel. Darüber hinaus gibt es noch Infos zum Logistiksystem Fulfillment by Amazon und die steigende Zahl von Onlinehändlern, die das Mittel der TV-Werbung für sich nutzen.

Alles in Allem ist die aktuelle INTERNETHANDEL einmal mehr ein Schmankerl für jeden, der in der Online-Branche tätig ist, selbst dann wenn die Produktbeschaffung in Asien nicht auf der Todo-Liste steht. Weitere Infos zur aktuellen INTERNETHANDEL inklusive einer Gratis-Leseprobe findet Ihr hier.