Bücherregal zu verschenken!

Seit ein paar Wochen befinde ich mich in einer zarten Annäherungsphase. Nach langer Ignoranz hat es mir ein eBook Reader angetan. Ursprünglich war ich immer ein Verfechter des gedruckten Buches, aus diversen Gründen:

  • Der unvergleichliche Geruch eines Buches beim Umblättern
  • Die Haptik, also das Gefühl, beim Lesen tatsächlich gebundene Seiten in Händen zu halten
  • Die Tatsache, dass beim Kauf eines Buches der Buchdruck unterstützt wird
  • Das nostalgische Gefühl, Abends im Sessel in einem Buch zu blättern

Lange habe ich die Vorteile eines eBook Readers nicht wahrhaben wollen. Im Urlaub wird kein Platz und Gewicht für die Schmöker vergeudet und verstaubte, platzraubende Bücherregale gehören der Vergangenheit an.

Nachdem die erste(n) Generation(en) der eBook Reader eher Augenärzte und die Aspirin-Lobby in überschwängliche Freude versetzt haben, sind die Zeiten des Kopfschmerz-Lesens mit den neuesten Modellen des eReader Tolino Shine von Thalia oder dem Amazon Kindle von Amazon direkt vorbei.

Diese beiden Modelle habe ich nach einer ersten Recherche in die engere Auswahl genommen. In den letzten Tagen habe ich mich durch unzählige Testberichte gewühlt und mittlerweile auch beide Geräte in Händen gehalten, um Sie auszuprobieren.

Ich will aus meinem Geschreibsel jetzt keinen ausführlichen Produkttest machen, denn das Thema wurde bereits abendfüllend im Web diskutiert. Beide Geräte sind technisch gut und von den Spezifikationen in vielen Punkten identisch, auch preislich nehmen sich beide Modelle dank einer aggressiven Preispolitik von Amazon quasi nichts. Für mich ein Pluspunkt beim Tolino Shine: Er verfügt über die Möglichkeit, den Speicher mittels einer SD-Karte zu erweitern. Beim Kindle stehen 2GB Speicher auf der Verpackung – Speichererweiterung Fehlanzeige!

Das allein wäre für mich allerdings noch kein Kaufkriterium – die Wahl fiel für mich jetzt auf das Tolino Shine, und zwar aus folgendem Grund: Wirft man einen genaueren Blick auf das akzeptierte Datenformat der Geräte, stellt man fest, dass der Kindle tatsächlich NUR mit dem Amazon-eBook-Format zurechtkommt, der Tolino Shine hingegen erkennt alle gängigen ePub-Formate, PDF- und Textdokumente.
Im Klartext: Kindle kaufen bedeutet, sich ausschließlich bei Amazon mit Lesestoff eindecken zu können, den Tolino kann man mit allem befüllen was im ePub-Format gespeichert wurde.

Ich habe mir jetzt einen Tolino Shine gegönnt (vorhin bestellt, wehe der Postbote hat den morgen früh nicht dabei!) und beginne im gleichen Zuge, mich von einem Großteil meiner gedruckten Bücher zu verabschieden. Die besonderen Stücke behalte ich natürlich, denn manchmal komme ich um das Schnüffeln der Buchseiten einfach nicht herum. ;-)

Nutzt Ihr einen eBook-Reader, und welchen? Und was habt Ihr langfristig für Erfahrungen damit gemacht?

Erfolg als Amazon-Verkäufer

Erfolgreich verkaufen auf AmazonJeden Monat flattert (virtuell) eine neue Ausgabe der Internethandel ins Haus. In diesem Heft erfahrt ihr alles darüber, wie ihr euren Onlinehandel fit für Amazon macht, und die erfolgreichste Onlineplattform in Netz für eure eigenen Verkäufe nutzen könnt.

Vorweg ein paar Worte zur korrekten Strategie bei der Nutzung eines Amazon-Verkäuferkontos: Die Möglichkeit, Amazon als Verkaufsplattform zu nutzen, sollte immer einer von mehreren Vertriebskanälen sein – sich ausschließlich auf Amazon zu konzentrieren mag in einigen wenigen Fällen funktionieren, der Großteil der Onlinehändler sollte seine Vertriebskanäle jedoch als gestreutes Portfolio sehen – ähnlich wie bei Geldanlagen die sich auch in Bargeld, Rohstoffe, Fonds, Immobilien, etc. gliedern.

Neben dem eigenen Onlineshop, strategischen Vertriebspartnerschaften, ggf. einem Ladengeschäft ist Amazon also ein weiterer Kanal um seine Produkte möglichst breit zu streuen.

Die Autoren der Internethandel haben sich im aktuellen Heft eingehend mit dem Thema beschäftigt, wie man ein Amazon Verkäuferkonto richtig aufbaut, um erfolgreich Produkte zu verkaufen. Im Heft enthalten ist ein umfangreicher Crash-Kurs inklusive Schritt-für-Schritt Anleitungen:

  • Einrichtung eines Verkäuferkontos
  • Richtiges Einstellen von Produkten
  • Die Amazon-Buybox
  • etc.

In insgesamt 12 Lektionen erfahrt Ihr unzählige Hintergrundinformationen, langfristig erfolgreich getestetes Fachwissen und viele Tipps und Tricks für einen gewinnbringenden Verkauf auf Amazon. Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Nutzer. Alle Lektionen lassen sich sofort in die Tat umsetzen.

Wie in jedem Heft gibt es neben dem Titelthema eine Fülle weiterer interessanter Infos aus dem Bereich des Onlinehandels. Neben den Branchennews findet Ihr die angesagtesten Geschäftsideen aus dem Internet, interessante Rechts- und Steuertipps und aktuelle Interviews erfolgreicher Unternehmensgründer.
Darüber hinaus gibt es Berichte über die neuesten Entwicklungen im E-Commerce, Gründerportraits inklusive vieler Praxistipps. Außerdem wird gezeigt, wie man den Kundenservice im eigenen Onlineshop ohne großen Kostenaufwand immens verbessern kann und welche Voraussetzungen ihr erfüllen müsst, um Trends im Onlinehandel früh genug zu erkennen.

Wie Ihr erkennen könnt ist das Monat schon wieder ziemlich weit fortgeschritten und ich habe wieder einige Zeit gebraucht, um mich durch alle Themen des aktuellen Heftes durchzuarbeiten. Jede Sekunde war gut investiert – von daher kann ich Euch die aktuelle Ausgabe einmal mehr ans Herz legen – eine kostenlose Leseprobe findet Ihr übrigens hier.

Die Diddl-Maus des 21. Jahrhunderts

Wer von Euch kennt Hello-Kitty? Bzw. anders gefragt, wer kennt Hello Kitty nicht? Was für uns Mittdreißiger die Diddl-Maus war, ist für die nachfolgende Generation Hello Kitty. Mit dem Unterschied, dass wir mit gefühlten 15 Jahren aus dem Diddl-Maus Alter herausgewachsen waren, der Katzenkopf mit den sechs Schnurhaaren aber auch heute (wir schreiben August 2014) immer noch unzählige Autos – vorzugsweise von Frauen die dem Teen- bzw. Twen-Alter bereits entwachsen sind – ziert.

Und ja, auch ich kenne eine Vertreterin dieser Spezies. Da braucht man auf keinem Geburtstag auftauchen, wenn man nicht mindestens ein kitschiges Hello Kitty Präsent unterm Arm hat. Nun stand ich kürzlich wieder vor der Herausforderung, ein Hello Kitty Geschenk auftreiben zu müssen, ohne auch nur die geringste Lust zu haben, in irgendeinem Geschäft als Käufer einer solchen japanischen Grinsekatze erkannt zu werden.

Was macht der Mann des 21. Jahrhunderts der sich im Internet fast mehr zuhause fühlt als auf der heimischen Couch? Richtig, er recherchiert online! Tatsächlich habe ich nach kurzem aber eindringlichem Gegoogle den Ottoversand entdeckt, der hier sogar eine eigene Hello-Kitty Rubrik anbietet, und das Herz einer jeden (zu) jung Gebliebenen höher schlagen lässt.

Nun gut, ich habe eine schwarzlederne Handytasche mit einem stilisierten Katzenkopf in Gold verschenkt, dank Rabatt hat mich der Spaß auch nur 17,99 Euro gekostet. Während der Suche nach dem passenden Mitbringsel hat mir das Thema keine Ruhe gelassen und ich habe mal etwas genauer nachgelesen was es mit diesem Hello Kitty eigentlich auf sich hat.

Tatsächlich kommt der Katzenkopf aus Japan und wurde bereits 1974 ins Leben gerufen. Damit nicht genug, gibt es sogar eine ausführliche Geschichte rund um Hello Kitty – mal wieder ist hier Wikipedia ein Quell der Informationen, folgende Fakten kann ich Euch keinesfalls vorenthalten:

Gemäß offizieller Charakterbeschreibung ist Hello Kitty an einem 1. November in einem Vorort von London zur Welt gekommen, ihr echter Name lautet Kitty White. Ihre Größe beträgt fünf Äpfel und ihr Gewicht drei Äpfel. Sie kann leckere Kekse backen und hat ein Herz aus Gold. Am liebsten mag sie selbstgemachten Apfelkuchen. Kitty sammelt gern kleine und niedliche Dinge und ihre Lieblingsfächer in der Schule sind Englisch, Musik und Kunst.

Kitty lebt mit ihren Eltern Mary und George und ihrer Zwillingsschwester Mimmy in London.

Quelle: Wiki – Hello Kitty

Vielleicht seht Ihr zukünftig die Hello Kitty Autoaufkleber mit anderen Augen. Ich bewerte seither alle Fahrerinnen solcher Autos nach Ihrer Größe von 5 Äpfeln und Ihrem Gewicht von 3 Äpfeln! ;-)

Wo würdet Ihr Eure Immobilie verkaufen?

Bevor die Gerüchteküche zu brodeln beginnt, und der Buschfunk auf Hochtouren läuft: Nein, WIR wollen unser Haus nicht verkaufen. Unser verbliebenes Grundstück ist ja mittlerweile an den Mann gebracht, und wir sind heilfroh dass wir unser jetziges Haus mittlerweile einigermaßen im Griff haben. Die Sanierungen sind weitestgehend abgeschlossen und die wichtigsten Verschönerungsprojekte im Garten neigen sich auch langsam dem Ende. Einen ausführlichen Bericht über unsere neue Terrasse bin ich noch schuldig, da bin ich bisher noch nicht dazu gekommen ein paar spektakuläre Bilder aufzubereiten.

Wo würdet Ihr Eure Immobilie verkaufen? – mit dieser Frage kamen kürzlich Bekannte aus der Nachbarschaft auf uns zu. Wir haben Immobiliengeschäfte bis dato immer mit Immowelt getätigt, oder eben mit der klassischen Lösung, einem Immobilienmakler.

Beide genannten Optionen habe ich wie aus der Pistole geschossen genannt, erst im Nachhinein kam ich tiefer ins Grübeln. Wie verkauft man eigentlich sein Haus / sein Grundstück / seine Wohnung wenn man a) nicht besonders internetaffin ist und b) keine Lust auf die Zahlung einer Maklerprovision hat. Letzteres lässt sich zwar heutzutage ganz leicht komplett auf den Käufer umlegen, nur ist nicht jeder Immobiliensuchende scharf darauf, zweimal die 3,57% Provision zu bezahlen. Das macht in Summe 7,14%, bei einem Verkaufspreis von 250.000 Euro würde man damit 17.850 Euro für den Makler oben drauf legen. Für den potentiellen Käufer ist eine Immobilie damit gleich nicht mehr so lukrativ.

Spannend ist die Tatsache, dass die Höhe der Maklerprovision in Deutschland bundeslandabhängig ist. Da ich bisher Immobilien nur innerhalb Bayerns ge- bzw. verkauft habe, war mir das nicht bewusst. Eine Aufstellung der Maklerprovisionshöhen nach Bundesland habe ich hier gefunden, das ist ganz interessant. In Bremen, Hessen bzw. Meck-Pomm kann man auch mit 5,95% davonkommen.

Nichts desto trotz gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten, eine Immobilie zu offerieren. Immer mehr unterschätzt wird die klassische Tages- bzw. Wochenzeitung. Wir haben diese Möglichkeit bei unserer Suche lange nicht genutzt um dann festzustellen dass es immer noch viele Angebote in Zeitungen gibt, die online nirgends auftauchen. Den besten Beweis dafür dass auch Mundpropaganda (bzw. der oben erwähnte „Buschfunk“) etwas bringen kann. Andere Bekannte von uns haben damit kürzlich innerhalb kürzester Zeit Ihr Haus verkauft. Der Verkaufspreis lag in einer Höhe, in der sich Käufer/Verkäufer insgesamt auch knapp 20.000 Euro für die Maklerprovision sparen konnten. Zahlungen für Grunderwerbesteuer, etc. schlagen unmittelbar nach dem Immobilienkauf sowieso noch ein tiefes Loch in die sowieso schon leere Kriegskasse.

Wir selbst haben wie erwähnt online Erfolg, hatten aber obendrein das Glück dass der Verkäufer ebenfalls auf einen Makler verzichten wollte, und das Haus von privat verkauft hat. Trotzdem halte ich vor allem die Tageszeitungen nach wie vor für ein sinnvolles Recherchemedium wenn es um gebrauchte Immobilien geht.

Welche Erfahrungen habt Ihr in dieser Beziehung bisher gemacht? Schreibt mir doch in den Kommentaren!

Der Fiesta des kleinen Mannes

Man halte sich fest – es folgt eine Ode an das seinerzeit hässlichste Auto auf dem europäischen Markt (vom Fiat Multipla einmal abgesehen).
Angefangen hat alles damit, dass mich ein Kumpel auf den Ford Fiesta RS Turbo aufmerksam gemacht hat. Da ich in Sachen Ford – außer den Cosworth Modellen – nicht so bewandert bin, ging ich auf die Suche. Mir war bis dato nur der Fiesta XR2i bekannt, seines Zeichens das damalige Fiesta Topmodell. Der Fiesta RS Turbo war da noch eine Kante kompromissloser, da er seine Motorleistung von 98KW ohne Katalysatorbremse ausspielen durfte. In der DACH-Region wurde das Auto wegen der damals schon rigoroseren Umweltbestimmungen nie angeboten, freuen durften sich hingegen die Engländer, Italiener, Franzosen und Bewohner der Benelux-Staaten.

Der Ka schließt die Lücke

Nach diverser Fiesta-Recherche stellte ich mir die Frage, wieso Ford eigentlich den Ka entwickelt hat, der Fiesta war mit seiner Länge von anfänglich 3,56 Meter ja alles andere als ein großes Auto. Jedoch entsprach dies bereits damals der Kategorie Kleinwagen, die Sparte der Kleinstwagen steckte noch in den Kinderschuhen und wurde maximal vom Mini Cooper oder der Isetta belegt.

Ford hat den Fiesta immer mehr wachsen lassen, das aktuelle Modell kratzt an der 4-Meter Marke, also gute 40 Zentimeter Zuwachs in der Fahrzeuglänge. Somit hatte der Ka im Hause Ford von Anfang an seine Daseinsberechtigung, schließlich schloss er nahtlos die Fiesta Lücke und stellt auch im Jahr 2014 mit einer Länge von 3,62 Metern das Kleinstwagen-Modell aus dem Hause Ford.

Vom New-Edge Design zur Schönheit

Erinnert Ihr Euch noch als 1994 der erste Ford Ka vorgestellt wurde? Das nicht gerade eloquent geformte Heck gepaart mit Stoßfängern aus unlackiertem ABS-Kunststoff? Ab da war der Ford Ka aus meinem Autogedächtnis gestrichen. Bis ich gestern auf der Suche nach dem Fiesta RS Turbo auf der Ford-Ka Seite von Wiki gelandet bin…

Aktuell wird ja an der neuen Modellgeneration gearbeitet, die ab 2015 ausgeliefert wird. Die bisher veröffentlichen Fotos zeigen eine Studie, die mir tatsächlich gefällt. Vorne das Markengesicht (bekannt von Fiesta, Focus, Mondeo) in klein, von hinten auf den ersten Blick wie der alte 1er BMW und als absolute Neuerung: 4 Türen! In der Länge wird der Ka wohl um 15-20 Zentimeter wachsen, womit er zukünftig ca. 3,80 Meter Länge messen wird. Gepaart mit einem 80PS Dreizylinder-EcoBoost Motor ohne Turbo klingt das nach ausreichend Fahrdynamik. Preise sind noch nicht bekannt, müssen aber um konkurrenzfähig zu bleiben sicherlich beim Einstiegsmodell an der 10.000 Euro Marke kratzen. Wer noch beim aktuellen Modell zugreifen will, der kann richtig Geld sparen, bekommt dafür aber auch nur 60 bzw. 69 PS Motoren – auf mobile.de werden momentan über 3.300 Ford Ka angeboten.

Fazit

Ab sofort muss ich mir wieder ein Auto mehr merken, denn den Ka so abfällig zu beurteilen wie noch vor 20 Jahren, funktioniert nicht mehr. Da für die Anschaffung kein wirklich großes Budget notwendig ist, wäre das eine Überlegung, für ein paar Jahre einen Ka zu fahren – schöner als ein VW Up, Fiat 500 oder Smart ist er allemal!

Seite 1 von 1411234...10...Letzte »